FC Schalke 04

Irgendwie ist nicht nur der DFB Kagge, S04 scheint bei dem Gehacke um Bentaleb auch nicht besser zu sein.
Sollen froh sein, dass überhaupt jemand ihn haben will...
 
Irgendwie ist nicht nur der DFB Kagge, S04 scheint bei dem Gehacke um Bentaleb auch nicht besser zu sein.
Sollen froh sein, dass überhaupt jemand ihn haben will...

Auch hier, die haben nichts zu verschenken, sind froh ihn los zu sein und wissen dass wir ihn wollen.
Warten aber noch ab ob sich nicht doch ein solventer Klub aus dem Ausland findet, der mehr zahlt.
Bin mir ziemlich sicher, dass er hier aufschlagen wird.
Ist ne Frage der Zeit.
 
Rassismus ist auch nur ein Wort, Leute.Wenn ich mir den globalen Scheiß anschaue, ist das doch vom Gehalt der Sache äußerst fragwürdig, "diese Sau" monatelang durchs Gelsendorf zu treiben.
Steinigen gefälligst? Bergpredigt verbrennen? Echt armselig. Von oben bis unten, von dort bis hier.
 

Und dann ist das mit dem Rassismus also ok wenn man sich damit arrangiert hat? Ja, stimmt, man lässt die Dinge an sich abprallen und lächelt schließlich wenn die Leute mit ihrem "Ich habe ja nichts gegen Ausländer, aber...." ankommen. Oder wenn sich alle wundern woher "auf einmal" die ganzen Rechten kommen, weil die meisten Blauäugigen Blondschöpfe nunmal üblicherweise selten Opfer von Rassismus werden.
 
Und dann ist das mit dem Rassismus also ok wenn man sich damit arrangiert hat? Ja, stimmt, man lässt die Dinge an sich abprallen und lächelt schließlich wenn die Leute mit ihrem "Ich habe ja nichts gegen Ausländer, aber...." ankommen. Oder wenn sich alle wundern woher "auf einmal" die ganzen Rechten kommen, weil die meisten Blauäugigen Blondschöpfe nunmal üblicherweise selten Opfer von Rassismus werden.

Spiel mal in der Kreisliga C in Duisburg Fussball mit einer rein deutschen Mannschaft.
Da lernst du kennen wie unüblich es ist als blauäugiger Blondschopf Opfer von Rassismus zu werden ;)
 
Lügendetektortest?!

Wo fängt ein Rassist überhaupt an und wo hört er auf, wer definiert das denn?
Hast du oben den Ironie-smiley vergessen?
Es gibt halbwegs einchlägige Definitionen von Rassismus. Kann man nachlesen. Wobei die Grenze in der Tat nicht ganz sauber definiert ist. Hinzu kommt, dass wir heute in vielen Bereichen einen Wertewandel erleben, bei dem sich viele Menschen einfach schwer tun. Wir hatten das Thema lang und breit im S04-Forum bei dem Wort N ger. Andere und auch ich hatten erwähnt, dass das früher bei uns (ca. 80er Jahre) gang und gäbe war, seinen türkischen Freund so anzusprechen. Es war schon unhöflich, es nicht zu tun. Heute wird das völlig anders bewertet. Was auch richtig ist. Nur sollte man die heutigen Maßstäbe nicht rückwirkend in andere Jahrzehnte transferieren. Ist ein sensibles und sehr schwieriges Thema. Da eigentlich Schlimme daran ist für mich, dass eine halbwegs sachliche Diskussion in den social media kaum noch möglich ist. Es gibt immer mehr no-go´s. Gepaart mit digitaler und anonymer Konveration immer ein Pulverfass.
 
Alles gut und richtig aber wann ist ein Rassist ein Rassist,wenn ihn eine rassistische Äusserung nicht dazu macht?
Wenn durch mehrere Äußerungen das glaubhafte Bild dieser Einstellung entsteht. Wenn ich ein Mal etwas Gutes/Nettes über die Bayern sage, sagt auch niemand, dass ich ein Bayern-Fan bin. Von einer rassistischen Äußerung darauf zu schließen, dass jemand ein Rassist ist, halte ich für falsch und gefährlich. Im Beispiel Tönnies wird man jetzt verstärkt darauf achten, was er so von sich gibt. Ich glaube, das die meisten Rassisten ihr Gedankengut nicht ewig verbergen können.
 
Alles gut und richtig aber wann ist ein Rassist ein Rassist,wenn ihn eine rassistische Äusserung nicht dazu macht?

Eine rassistische Bemerkung alleine macht dich nicht pauschal zum Rassisten. Diese Dinge können zum Beispiel auch aus Unwissenheit gesagt werden, indem man ein Stereotyp bedient und gar nicht merkt was das eigentlich bedeutet. Bis einen jemand darauf hinweist, zum Beispiel jemand für den das beleidigend ist. Es gibt ja zum Beispiel auch positiven Rassismus, nach dem Motto alle Chinesen sind gute Tischtennisspieler, alle Kenianer gute Läufer und alle Afroamerikaner gute Basketballer. Es mag nett gemeint sein, bedient aber dennoch ein Bild das einer Gesamtheit aufgrund ihrer Herkunft eine Eigenschaft zuweist. Wie @scheune04 schon geschrieben hat geht es bei Rassismus am Ende um eine (innere) Geisteshaltung. Und da kommen wir zu Tönnies: Das was das er da gezeichnet hat, in dem Kontext der Frage des Klimawandels, ist das uralte und bekannte koloniale Bild des rückständigen Afrikaners dem wir Europäer helfen (müssen) damit er unser Klima nicht kaputt macht (ok, das mit dem Klima ist neu) und aufhört Kinder zu zeugen. Sowas kommt einem nicht spontan in den Sinn obwohl man eigentlich ein ganz anderes Bild im Kopf hat. Anderes Beispiel: Wenn das Thema einer vorbereiteten Rede vor 1.600 Zuschauern die globale Wirtschaftskrise ist und man anfängt über Marcus Goldman und den Rothschilds zu referieren, dann sollte man sich nicht wundern wenn man zum Antisemiten abgestempelt wird weil man uralte antisemitische Vorurteile bedient. Und auch auf diese Dinge kommt man nicht spontan mal eben so wenn man nicht daran glaubt. Geisteshaltung eben.
 
Mit anderen Worten ist man kein Rassist wenn man zwar rassistisch denkt aber nicht handelt?

Denk mal an Nazis in Nadelstreifenanzügen. Die sind gefährlich, nicht die Matschbirnen mit Glatzen und Springerstiefeln (die sind nur im Augenblick gefährlich wo du sie triffst, nicht aber systemisch), auch wenn letzteres mehr ein Bild aus meiner Jugend ist. Zumindest hier in Bremen habe ich lange keine Kaputten dieser Art gesehen.
 
Meines Erachtens ist ein Problem in der Diskussion, dass viel zu sehr in Absoluten gedacht wird, insbesondere von denjenigen, die gerne einen inflationären Gebrauch des Wortes anprangern.

Wenn ich sage, eine Person - oder Aktion - ist rassistisch, stelle ich sie damit doch nicht automatisch auf eine Stufe mit allen anderen. Ein schlechter Witz kann rassistisch sein, ein Mord ebenso.

Rassismus ist keine Schublade, sondern eher ein großer Schrank mit tausenden Fächern. Tönnies, die AfD und der Ku Klux Klan sind alle in diesem Schrank, aber in völlig verschiedenen Fächern.

Das heißt aber nicht, dass man vermeintlich harmlose Äußerungen unwidersprochen stehen lassen sollte. Wer sich gedankenlos und selbstverständlich problematischer Sprache bedient und problematische Haltungen offenbart, ist meist auch empfänglicher für die nächsthöheren Fächer im Schrank.

Und dann muss sich niemand mehr über Wahlergebnisse und Pfiffe im Stadion wundern.
 
Mein bester Ansprech- und Diskussionspartner (kenne ihn seit Kindestagen) ist Türke. Ich finde es immer sehr interessant, wie er die Dinge so sieht und bewertet.
Bei mir ist es der Friseur. Im Berliner Wedding geht man einfach zu einem türkischen Berber. Das sind die besten Herrenfriseure. Gehe da seit Jahren hin und Man gehört fast zur Familie... Interessante Gespräche gibt's gratis
 
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