Inzwischen hast Du mit der Einschätzung wohl recht! Es ist allerdings noch nicht lange her, dass es auf Schalke genauso zuging.
Wenn ich das aus der Entfernung richtig einschätze, sehnt sich Schalke doch im Prinzip auch nach einer langfristigen, zumindest nach einer mittelfristigen Lösung in der Trainerfrage, wie jetzt beim schwarzgelben Nacbarn, wie einst selbst unter Stevens. Das Problem scheint zu sein, dass der Wunschkandidat dafür gerade in Düsseldorf angeheuert hat. Zudem scheint mir der ewige Spagat zwischen Tradition und Moderne auch in der Trainerfrage, nicht gelöst, sprich die Suche nach einem Trainer aus den eigenen Reihen, der auch nach außen "strahlt".
Wenn Du Mike Büskens meinst, den kannst Du absolut vergessen.
Der hatte zwei (Mini) Chancen und hat nix gerissen.
Außer dem Aufstieg mit Fürth hat er nix vorzuweisen.
Ein Ex-Schalker - egal wer, ist meiner Meinung nach für Schalke nicht geeignet. Zumindest kenn ich keinen.
Wir brauchen einen Trainer der Führungsqualitäten hat und auch etwas darstellt. Vor dem die Jungs Respekt haben.
Wenn die Spieler ihren Trainer lieben und dies auch noch öffentlich kundtun,
dann stimmt meistens etwas nicht. Meistens geht es ihnen zu gut.
Wobei es auch andere Beispiele gibt, wie beim Nachbarn Dortmund.
Die Frage stellt sich nur, ob sich so ein Trainer den Schalker Kader mit der derzeitigen Qualität antut. Es scheint, momentan kannst Du als Trainer auf Schalke nur verlieren.
Auf Schalke heißt es mal wieder einen Rückschlag zu verkraften.
Ob wir das mit Keller schaffen, bezweifle ich.
Und wenn Keller gehen muß, dann schlägt auch irgendwann mal die Stunde von Horst Heldt, in der er sich Kritik gefallen lassen muß.