FC Schalke 04

Nein, weil Barca nicht nur große Namen hat, sondern auch diesen Ruf auf dem Platz rechtfertigt. Gala wird dadurch, dass sie diese beiden neuen Spieler haben, meiner Meinung nach vor allem auf dem Papier größer. Klar können solche Spieler die entscheidende Aktion setzen, aber das ersetzt in keinster Weise ein funktionierendes Mannschaftsspiel auf hohem Niveau. Schalke hat diese Saison bereits internationale Klasse nachgewiesen, darüber sollte man sich nicht durch eine Krise hinwegtäuschen lassen. Als Team sehe ich Schalke klar stärker, Drogba hin, Sneijder her.

Euer Optimismus bezüglich Schalke ist ja fast grenzenlos.

Da muß man sich als langjähriger Schalke-Fan fast genieren, wenn man nicht mehr unbedingt an seine Mannschaft glaubt.

Ein funktionierendes Mannschaftsspiel habe ich von meinen Schalker Jungs (leider) zuletzt gegen Montpellier gesehen. Das ist lange her.
Natürlich haben wir durch den Gruppensieg in der CL internationale Klasse bewiesen. Nur fällt es mir schwer, zumindest derzeit, sich darüberhinwegtäuschen zu lassen, daß wir die momentan noch haben.

Daß wir stärker sind als Gala - Dein Wort in mein Ohr. Es wäre so wichtig für den Verein, nochmal weiterzukommen, vor allem finanziell.
Vermutlich werden wir aber zwei Auswärtspiele haben. Das macht das Ganze nicht einfacher.

Zunächst sehe ich aber gespannt auf das nächste Wochenende. Das ist wieder so ein "Hundespiel" gegen Fürth, wo man als Schalke nur verlieren kann, wenn man nicht klar den 3er holt.
 
Vermutlich werden wir aber zwei Auswärtspiele haben. Das macht das Ganze nicht einfacher.

Naja.

Bei CL-Spielen besteht der Heimvorteil doch eher darin, dass man nicht reisen muss, alles kennt und in vertrauter Umgebung aufritt.

Was meinen Optimismus betrifft: Das einzige, was ihn dämpft, ist Huub Stevens bzw. Jens Keller. Huub ist ein alter Fuchs, der weiß, wie der Hase international läuft. Darum habe ich an dieser Entscheidung, die auch sportlich offensichtlich wenig gebracht hat, nach wie vor zu knabbern, das war meiner Meinung nach Quatsch. Mit huub wäre ich sicher, dass Schalke weiterkommt, so sehe ich Gala als chancenreichen Außenseiter.
 
Naja.

Bei CL-Spielen besteht der Heimvorteil doch eher darin, dass man nicht reisen muss, alles kennt und in vertrauter Umgebung aufritt.

Was meinen Optimismus betrifft: Das einzige, was ihn dämpft, ist Huub Stevens bzw. Jens Keller. Huub ist ein alter Fuchs, der weiß, wie der Hase international läuft. Darum habe ich an dieser Entscheidung, die auch sportlich offensichtlich wenig gebracht hat, nach wie vor zu knabbern, das war meiner Meinung nach Quatsch. Mit huub wäre ich sicher, dass Schalke weiterkommt, so sehe ich Gala als chancenreichen Außenseiter.

Mit den zwei "Auswärtspielen" meinte ich , daß sehr viele Türken in der Arena sein werden, die Gala anfeuern werden.
Einige der Schalker Spieler sagten das schon kurz nach der Auslosung.

Oder täusche ich mich?
Mr. Ed wird das, als ständiger Besucher der Arena, sicher noch besser wissen als ich.

Egal ob auswärts oder daheim: "Der Rasen muß brennen".:daumen:

Was den Trainerwechsel anbelangt, da bin ich bei Dir. Wobei ein Huub Stevens allein das Weiterkommen nicht garantiert.
Aber auch ich habe mit dem neuen Jens Keller (noch) mein Problem.
Wie schon in anderen Posts bereits erwähnt:
Jeder Manager der BuLi muß hinsichtlich des Trainers einen Notfallplan im Schreibtisch haben. Besser zwei.
Und bevor ich einen Trainer entlasse, muß ich als Manager möglichst einen
besseren in der Hinterhand haben, den ich verpflichten kann.
Noch habe ich Zweifel, ob dies bei Jens Keller so der Fall ist.

Ich stehe aber hier auch loyal zu meinem Verein nach dem Motto:

Jeder soll seine Chance bekommen, auch ein Jens Keller
 
Mit den zwei "Auswärtspielen" meinte ich , daß sehr viele Türken in der Arena sein werden, die Gala anfeuern werden.
Einige der Schalker Spieler sagten das schon kurz nach der Auslosung.

Oder täusche ich mich?
Mr. Ed wird das, als ständiger Besucher der Arena, sicher noch besser wissen als ich.

Egal ob auswärts oder daheim: "Der Rasen muß brennen".:daumen:

Was den Trainerwechsel anbelangt, da bin ich bei Dir. Wobei ein Huub Stevens allein das Weiterkommen nicht garantiert.
Aber auch ich habe mit dem neuen Jens Keller (noch) mein Problem.
Wie schon in anderen Posts bereits erwähnt:
Jeder Manager der BuLi muß hinsichtlich des Trainers einen Notfallplan im Schreibtisch haben. Besser zwei.
Und bevor ich einen Trainer entlasse, muß ich als Manager möglichst einen
besseren in der Hinterhand haben, den ich verpflichten kann.
Noch habe ich Zweifel, ob dies bei Jens Keller so der Fall ist.

Ich stehe aber hier auch loyal zu meinem Verein nach dem Motto:

Jeder soll seine Chance bekommen, auch ein Jens Keller

Die Reaktion der Spieler war sinngemäß: Gutes Los, attraktiver Gegner, viele Türken in der Arena und Hexenkessel in Istanbul. Ich bleibe aber dabei, dass Gala weit mehr als ein chancenreicher Außenseiter ist:
- Mit Drogba und Sneijder zwei Schlüsselpositionen topp-besetzt
- Derzeitige Form spricht eher gegen Schalke

Ich bin übrigens nicht bei jedem Schalker Heimspiel. Ich habe zwar ein paar Dauerkarten, aber die werden schon mal vergeben an Angestellte meiner Firma. Ich schaffe das aus beruflichen und privaten Gründen gar nicht mehr, mir alles anzusehen. Meist gucke ich dann zuhause sky. Wobei ich sowieso jedes Spiel aufnehme.

Zu Stevens/Keller:
Klar für Stevens spricht seine Erfahrung. Da ist der einfach ein alter schlauer Fuchs. Aber wer weiß denn, wie Keller die Truppe einstellt? Ich finde sowieso, dass die Trainer hier oft überbewertet werden. Es wird eine Taktik ausgearbeitet (das macht aber das Trainerteam und nicht nur der "Haupttrainer") und die Spieler auf das Spiel individuell vorbereitet. Viel entscheidender für mich ist, ob ein Trianer jeden Spieler zu Höchstleistungen motivieren kann. Und hier schließt sich der Kreis zu Thomas Schaaf: Ein toller Trainer, der m.M.n. zu lange beim selben Verein ist. Wie stelle ich mir denn die Ansprachen vor? Jedes Mal etwas Neues? Das glaube ich nicht. Irgendwann schalten die Spieler - wenn auch ungewollt - auf Durchzug. Ja ja, kennen wir schon, machen wir schon. Das soll jetzt keine negative Kritik an Schaaf sein. Der hat schon bewiesen, dass er ein Topptrainer ist. Ich verstehe nicht, warum er nicht von selbst aus mal eine neue Herausforderung sucht.
 
Mit dem Trainer stimme ich Dir grundsätzlich voll zu.

Es sind aber gerade solche Spiele wie gegen Istanbul, wo ein erfahrener Trainer mehr Ruhe und mehr Sicherheit ausstrahlt, er kennt solche Spiele einfach, weiß was passieren kann und macht die Spieler mit Anekdoten heiß. Diese Kleinigkeiten sind da noch wichtiger als die Taktik, es geht um die ÜBerzeugung, diese auch umsetzen zu können. Das sehe ich by the way auch als ein Problem mit Schaaf, dass niemand die mehr hat.
 
Mit dem Trainer stimme ich Dir grundsätzlich voll zu.

Es sind aber gerade solche Spiele wie gegen Istanbul, wo ein erfahrener Trainer mehr Ruhe und mehr Sicherheit ausstrahlt, er kennt solche Spiele einfach, weiß was passieren kann und macht die Spieler mit Anekdoten heiß. Diese Kleinigkeiten sind da noch wichtiger als die Taktik, es geht um die ÜBerzeugung, diese auch umsetzen zu können. Das sehe ich by the way auch als ein Problem mit Schaaf, dass niemand die mehr hat.

Wenn ich die letzten Spiele von Schalke unter Huub Stevens Revue passieren lasse, dann frage ich mich, ob Huub Stevens die Mannschaft noch überzeugen konnte? Und das obwohl Stevens ein erfahrener Trainer ist, der Ruhe und Sicherheit ausstrahlt und die Bundesliga kennt und weiß was passieren kann.
Seine Anekdoten sind wohl auch nicht angekommen.

Steht denn Thomas Schaaf mittlerweile bei den Fans so schlecht da?
 
Also die allermeisten mögen ihn, halten ihn für einen guten Trainer und würden niemals "Schaaf raus" rufen. Aber diejenigen, die ihm noch eine Wende zum Positiven zutrauen, sind nicht mehr so zahlreich.

Ein so altgedienter Trainer, der auch viele Erfolge mit Werder hatte, hat so etwas auch nicht verdient. Bevor die Fans in Bremen jemals "Schaaf raus" rufen, sollte Schaaf selbst seinen Hut genommen haben. Das ist aber auch das Problem bei Schaaf. Es kommt so natürlich wenig Druck von außen. An Schaafs Stelle würde ich mir wirklich überlegen, mal einen anderen Verein zu übernehmen. Spätestens der Weggang von Allofs müsste ihm doch ein wenig die Augen geöffnet haben.

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Schaaf sich mittelfristig mit Mittelmaß zufrieden geben wird. Aber auch für Werder selbst könnte ein Trainerwechsel einen gewissen Schub und Aufbruchstimmung auslösen. Ich halte wirklich viel von Schaaf, glaube aber, dass er schon zu lange in Bremen ist.
 
Ich hoffe, daß uns Schaaf noch einmal verblüffen wird und dann mit nem Titel in der Hand ("was zum anfassen!") aufhört. Solche unterschiedlichen Spiele wie gegen Dortmund und gegen HSV sah ich selten bei ein und demselben Trainer (ich glaube Dörner war der letzte der ein "System" wie gegen Dortmund spielen ließ). Die Resultate stimmen nicht (noch nie in der Saison) und bei manchen Spieler bezweifele ich immer noch die Einstellung.

Bewundernswert ist die Ruhe und Gelassenheit wie Schaaf selber die Mißstände im Team anspricht und seziert - der spricht den "Schaaf Kritikern" die Wörter vom Mund ab.

Ich halte Trainer im übrigen eher für unterschätzt als überschätzt. In Deutschland gelten sie als sowas wie "Hausmeister" und oder noch weniger. Jeder/jede ist der Meinung, daß ein "gutes Team" ohne Anleitung spielen kann und jede/jeder ist der Meinung, "daß was die Trainer da machen" auch zu können. Stichwort: 80 Millionen Bundestrainer hat das Land. Da wird gewaltig unterschätzt, was zum Job dazugehört. Vor allem während einer Partie. Meine Meinung.

Bei Keller weiß ich nicht, was ich von ihm halten soll. Ist er nun protegiert oder hat er richtig was drauf? Bei Slomka habe ich meine Meinung revidiert (dachte der hat nur die Rangnick Trainingsbögen kopiert) bei Keller warte ich mal ab. Zudem ist der "Schwabenfaktor" bei mir immer so drin - sie sind mir nicht auf Anhieb sympathisch, die Jungs im Südwesten.
(halte aber Tuchel stand jetzt für den idealen Schaaf Nachfolger).
 
Ich hoffe, daß uns Schaaf noch einmal verblüffen wird und dann mit nem Titel in der Hand ("was zum anfassen!") aufhört. Solche unterschiedlichen Spiele wie gegen Dortmund und gegen HSV sah ich selten bei ein und demselben Trainer (ich glaube Dörner war der letzte der ein "System" wie gegen Dortmund spielen ließ). Die Resultate stimmen nicht (noch nie in der Saison) und bei manchen Spieler bezweifele ich immer noch die Einstellung.

Bewundernswert ist die Ruhe und Gelassenheit wie Schaaf selber die Mißstände im Team anspricht und seziert - der spricht den "Schaaf Kritikern" die Wörter vom Mund ab.

Ich halte Trainer im übrigen eher für unterschätzt als überschätzt. In Deutschland gelten sie als sowas wie "Hausmeister" und oder noch weniger. Jeder/jede ist der Meinung, daß ein "gutes Team" ohne Anleitung spielen kann und jede/jeder ist der Meinung, "daß was die Trainer da machen" auch zu können. Stichwort: 80 Millionen Bundestrainer hat das Land. Da wird gewaltig unterschätzt, was zum Job dazugehört. Vor allem während einer Partie. Meine Meinung.

Bei Keller weiß ich nicht, was ich von ihm halten soll. Ist er nun protegiert oder hat er richtig was drauf? Bei Slomka habe ich meine Meinung revidiert (dachte der hat nur die Rangnick Trainingsbögen kopiert) bei Keller warte ich mal ab. Zudem ist der "Schwabenfaktor" bei mir immer so drin - sie sind mir nicht auf Anhieb sympathisch, die Jungs im Südwesten.
(halte aber Tuchel stand jetzt für den idealen Schaaf Nachfolger).

Na, ja, zunächst hoffe ich doch mal, daß Dein "Schwabenfaktor" auf mich nicht zutrifft.:D

Ich denke auch, daß ein gutes Team gewisse Zeit ohne Trainer gut spielen kann. Aber ohne Führung geht heutzutage nirgendwo mehr etwas auf Dauer gut, weil sich sonst Egoismen bilden, die schädlich für den Teamgeist sind. (Erfahrungsgemäß bilden die sich auch mit Führung, werden aber von der Führung, ist sie denn gut, so gesteuert, daß diese förderlich sind)
Trainer müssen heutzutage Führungspersonen sein, die Menschen, in diesem Falle, eine Fußballmannschaft, führen können.
Es geht nicht mehr darum, daß der Trainer vormacht, wie man den Ball im Tordreieck versenkt, sondern daß er die Spieler durch das Training und den Faktor Führung in die Lage versetzt, höchste Leistung zu bringen.
Hiervon gibt es in der Bundesliga ganz wenige, die das können. Ich denke da an einen Jupp Heynkes, Jürgen Klopp, Lucien Favre, Thomas Schaaf, mehr kann ich beim besten Willen nicht erkennen.
Inwieweit letztendlich der Trainer teil am Erfolg oder Mißerfolg hat, kann ich auch nicht mesen.
Aber einen gewissen Teil gibt es doch, das zeigen viele Trainerwechsel, vor allem, wenn es dann gegen den Abstieg geht.

Keller ist nicht protegiert. Er ist das Ergebnis des königsblau-weißen Managments, das einen Trainer entlassen hat, ohne eine Notfallplan, kein Geld für einen weiteren, besseren Trainer hat und deshalb gezwungen war, eine Billig-Lösung zu finden, die wengistens den entsprechenden Schein in der Tasche hat.

Ich weiß gar nicht was alle mit dem Tuchel haben. Für mich ist er mehr einer der (bis jetzt) viel Glück hatte.
Sein ganzes Theater an der Seitenlinie spricht Bände. So hopft nur einer rum, der selbst sehr unsicher ist.
Ich möchte den mal bei einem anderen Klub sehen, wo der Druck etwas größer ist als in Mainz.

Und im übrigen hat Tuchel auch den "Schwabenfaktor":

geboren im bayrisch-schwäbischen Krumbach, bei Augsburg und den Stuttgarter Kickers gespielt, dann Spieler in Ulm unter Ralf Rangnick, dann 4 Jahre Jugendtrainer beim VfB Stuttgart.............gehts noch Schwäbischer?

Und den willst Du nach Bremen holen und ihm die Bremer Mannschaft anvertrauen? :D
 
Royal Blue, du weißt doch das ausnahmen die regel bestätigen. Na klar bist du eine, plaudere doch gern mit den "Exil Schalkern" und Schalkern hier. Das tuchel Schwabe ist wußte ich, er wäre auch eine ausnahme.
Glück hat er meines Erachtens nicht, der zieht ähnlich stoisch ein System durch und dieses ähnelt schon sehr unserem. er hat den Vorteil, daß seine truppe in etwa seit zwei/drei jahren dieselbe ist bzw. seine Schlüsselspieler alle noch dabei hat bei den Aderlässen fuchs, Holtby, Schürrle ist es schon beachtlich, daß er immer noch um die Vergabe der Europaleague Plätze mitspielt. Der könnte Bremen zumindest vom sportlichen her. Wichtiger in Bremen ist aber ob er "Werder" kann - unsere Form des Klüngels halt! :D

Bei Keller kann ich mir vorstellen, daß er im Moment nur den Platz parkt. aber aufgepasst: Schalke ist anders. Am Ende bleibt er erstmal dort. auf das protegieren komme ich, wg. Heldt - ich glaube beide kannten sich von VfB Zeiten. Der für mich unverständlichste Trainer bei euch war für mich allerdings Frank Neubarth.

In Bezug auf Trainer: Ums vormachen wie man richtig die bälle in den Knick haut geht es nciht (wahrscheinlich nie). Sonst wäre Bernd Schuster jetzt Trainer bei Barca oder einem anderen der Top five Weltclubs :D und stünde nicht wie Pik 7 auf Bahnsteig 8 am Bahnhof von Wolfsburg.
 
Ich beneide euch um S04. Jeder der Keller kritisiert ist laut Heldt weder Fan noch Mitglied vom S04. Heißt also im Umkehrschluss, dass jeder Fan und jedes Mitglied vom S04 mit Keller zufrieden ist.

So kann man sich die Welt natürlich auch schön malen. ;)
 
Sorry lieber Schalker, aber ein Offensiv-Quartett aus Bastos-Farfan-Raffael-Hunterlaar erscheint wie eine verzweifelte Sehnsucht nach Größerem. Und das jetzt nicht nur wegem dem späten Gegentor. Mit Glück gewinnt man das Ding 2:1 wenn Raffael trifft und das Gegentor am Schluss war unglaublich unglücklich.
Ich finde den Weg der Schalker aktuell nicht gut. Ein Trainer der in der Luft hängt und der keinerlei Ausstrahlung hat und ich denke auch nicht wirklich die Rückendeckung der "Stars" und dazu eine Personalpolitik mit geliehenen großen Namen. Ich weiß nicht.
Klar, man ist zur CL und Einnahmen verdammt, aber vielleicht wäre es mal wieder besser auf die jungen Leute zu setzen, die sich für S04 den Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) aufreißen würden.
 
Sorry lieber Schalker, aber ein Offensiv-Quartett aus Bastos-Farfan-Raffael-Hunterlaar erscheint wie eine verzweifelte Sehnsucht nach Größerem. Und das jetzt nicht nur wegem dem späten Gegentor. Mit Glück gewinnt man das Ding 2:1 wenn Raffael trifft und das Gegentor am Schluss war unglaublich unglücklich.
Ich finde den Weg der Schalker aktuell nicht gut. Ein Trainer der in der Luft hängt und der keinerlei Ausstrahlung hat und ich denke auch nicht wirklich die Rückendeckung der "Stars" und dazu eine Personalpolitik mit geliehenen großen Namen. Ich weiß nicht.
Klar, man ist zur CL und Einnahmen verdammt, aber vielleicht wäre es mal wieder besser auf die jungen Leute zu setzen, die sich für S04 den Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) aufreißen würden.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr, was ich zu so einem Spiel noch sagen soll. Wir waren "statistisch" klar überlegen und hätten das Spiel auch gewinnen müssen. Kurz vor Schluss habe ich noch gedacht, dass es jetzt mal wieder an der Zeit wäre, ein spätes entscheidendes Tor zu machen. Pustekuchen. Das späte Tor kam, leider für Fürth. Aber auch ein Remis hätte uns nicht weitergeholfen. Natürlich war der Sieg für Fürth sehr glücklich. Aber irgendwie bin ich im nachhinein sogar dankbar, dass die das Spiel gewonnen haben. Jetzt müssen sich wohl alle den Spiegel vor die Nase halten und sich fragen, ob sie das richtige Trikot tragen.

Ich verstehe die Truppe nicht. Man spielt wieder ein 4:2:3:1, was leider auch durchgängig zu sehen war. Jeder hielt, wenns irgendwie ging, seine Position. Keine Laufbereitschaft, keine Positionswechsel, also null Überraschungsmomente. Bezeichnend wieder, dass man fast immer Farfan anspielte, ihn allein ließ und hoffte, dass der mit dem Ball war Brauchbares anstellt. Noch frappierender: Selbst Bastos rückte in seinem ersten Spiel für S04 - wohl ungewollt - in den Vordergrund. Super. Jetzt können wir neben Farfan auch Bastos mit dem Ball alleine lassen. Unser Spiel ist im Moment unfassbar statisch, ja sogar unsicher. Einfache Bälle - wenn sie denn mal ankommen - verspringen wieder. Nachgesetzt wird nicht. Überhaupt wird oft nur reagiert. Ich müsste das Video von heute meinen E-Jugendspielern vorführen, um zu zeigen, dass Fußball nunmal ein Bewegungsspiel ist. Aber das würden die 10-jährigen auch so feststellen.

Meine Jungs bekommen sofort einen Anpfiff, wenn sie nach einem gespielten Ball stehenbleiben, statt sich wieder anzubieten.

Ich will das ganze Desaster auch eigentlich nicht an einzelnen Spielern festmachen. Leider muss ich aber einen nennen, der für mich das Sinnbild von sinnfreiem Fußball ist: Christian Fuchs. Eine Frechheit sondergleichen, was der Kerl Woche für Woche abliefert. Beim 1:1 macht der wieder einen kapitalen Stellungsfehler (nicht E-Jugend würdig!). Och, Mist, jetzt ist mein Gegenspieler einfach in den freien Raum gesprintet. Konnte ich doch nicht ahnen...Fuchs´Aktionen haben überhaupt keinen Sinn. Langsam, behäbig und immer schön schnell lange Dinger nach vorne. Da ist der Ball schon mal für längere Zeit weg. Seine weiten Einwürfe soll er am besten gleich direkt wieder ins Aus werfen. Da haben die anderen wenigstens noch ein wenig mehr Zeit, sich wieder zu ordnen. Ich frage mich wirklich, ob Fuchs das alles verlernt hat oder er doch geistig zu limitiert für die Bundesliga ist. Und das will schon was heißen, wenn man bedenkt, welche Intelligenzbestien schon in der Buli erfolgreich waren. Ich hab mich gefreut wie ein kleines Kind, als Fuchs sich heute die 5. gelbe abgeholt hat. Soll Keller da ruhig einen aus der B-Jugend hinstellen. Schlechter machen kann der es auch nicht.

Wir haben zwei Riesenlöcher zwischen den drei Mannschaftsteilen. Keiner übernimmt Verantwortung, keiner fordert den Ball oder lässt sich fallen, um den Gegner zu locken. Was muss Bastos wohl gedacht haben? Der Junge tat mir echt leid. Ist ein richtig guter, der aber MITspieler braucht. Wer einen Fuchs hinter sich hat, sollte sich nicht lange in der anderen Spielhälfte aufhalten.

Uchidia und Matip defensiv auch wieder schwach. Hohe lange Bälle (stundenlang in der Luft) landen beim Gegner (meist Asamoah). Nicht mal diese Kopfballduelle werden gewonnen.

Bin echt frustriert nach diesem erneuten blutleeren Auftritt. Wer jetzt überhaupt noch von der EL reden mag, ist ein unverbesserlicher Optimist. Wir sind Mittelmaß. Bestenfalls.

Für Büskens und Asamoah freue ich mich natürlich. Wenigstens nicht gegen eine Unsympathentruppe verloren.

Nächste Woche gehts zu den Bauern. Kleiner Tipp an Heynkes: Vergeudet keine Zeit mit Kombinationsfußball. Einfach die Bälle Richtung Hildebrand schlagen. Gefährlich wirds dann automatisch. Das gibt am nächsten WE eine ganz dicke Packung. Und danach gehts dann nach Mainz und zum CL-Kanonenfutter Gala. Die werden sich wundern, wie einfach das geht, uns zu schlagen.
 
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