FC Schalke 04

Mario Gomez ist ein Kind von der schwäbischen Alb. Ich wohne nicht mal so sehr weit weg von seinem Heimatort Riedlingen.
Glaub mir, er ist erst in München so geworden (wie viele schon vor ihm) und bei ihm sind "Hopfen und Malz" noch nicht verloren.
Wenn er nach Schalke käme, würde sich sein Verhalten sicher ändern lassen.
Vor allem aber wenn, er bei uns so oft treffen würde, wie letzte Saison in München, würde ich über vieles, was sein jetztiges Verhalten anbelangt (wo wir einer Meinung sind) hinwegsehen.
:crazy:

Ein sehr anmaßender Beitrag von dir, bei dem ich nur den Kopf schütteln kann. Dass du Gomez nicht leiden kannst, ist ja in Ordnung. Dass du deine Meinug zu ihm ändern würdest, wenn er zu euch wechseln und viele Tore schießen würde, okay. Aber mit dem Satz, dass er in München erst so geworden ist, schießt du weit über das Ziel hinaus.
 
:crazy:

Ein sehr anmaßender Beitrag von dir, bei dem ich nur den Kopf schütteln kann. Dass du Gomez nicht leiden kannst, ist ja in Ordnung. Dass du deine Meinug zu ihm ändern würdest, wenn er zu euch wechseln und viele Tore schießen würde, okay. Aber mit dem Satz, dass er in München erst so geworden ist, schießt du weit über das Ziel hinaus.

Ich weiß jetzt nicht, ob Du meinen Beitrag verstanden hast oder was besonderes daraus rauslesen willst um mir an den Karren zu fahren.

1. Habe nix gegen meinen Landsmann Mario Gomez.

2. Ich habe nicht geschrieben, daß ich meine Meinung über ihn ändern werde, wenn er zu uns wechselt. Ich habe geschrieben, daß sich sein Verhalten dann wieder ändern könnte.
Im Gegensatz zu seiner Zeit in Stuttgart, kommt er, seit er bei Euch ist, ist seinen Interviews immer wieder arrogant und überheblich rüber. Das ist mein, zugegeben, subjektiver Eindruck, mit dem ich in Württemberg aber nicht allein dastehe.
Und mit 'nicht allein' meine ich auch nicht die VfB-Fans, die ihn seit seinem Wechsel nicht mehr leiden können und ihn beim Spiel gegen die Bayern in Stuttgart gnadenlos auspfeifen. Sondern das ist die Meinung vieler Fußballfans in Württemberg, die ich kenn und die mit dem VfB nix am Hut haben.

3. Wenn ich schreibe, ich könne über "sein" Verhalten" hinwegsehen, wenn er dann viele Tore machen würde, dann ist das nix anderes als daß ich auch über das Verhalten eines Farfan (immer mal wieder ein Luftikus) oder eines Jones (ich denke da an seine vielen gelben Karten) hinwegsehe, wenn denn die Leistung stimmt.
 
Obwohl ich glaube, dass er bei euch am besten aufgehoben ist. Auf Schalke kann man ebenfalls gutes Geld verdienen, er spielt nahe seiner Heimat und ist jedes Jahr im Kampf um die Champions League dabei. Das Risiko bei einem der "großen" Clubs wieder nur die Bank warm zu halten oder sich aus rein finanziellen Gründen in die Wüste oder nach Sibirien zu begeben und dadurch auf dem sportlichen Abstellgleis zu landen ist da im Vergleich schon recht hoch.

Das könnte aus Sicht des Hunters durchaus so sein aus den von dir genannten Gründen. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass der Hunter gerne bleiben würde. Er wird sich doch auch fragen, wie viel "große Verträge" er noch abschließen kann. Zumal er mit der abgelaufenen Saison ja eine Super-Vorlage zu bieten hat.

Mir ging es allerdings mehr um die Sicht des S04. Sollte man nicht lieber versuchen, einen jetzt 29-jährigen Spieler nach so einer Granaten-Saison zu verkaufen? Aus dem Bauch heraus würde ich ihn lieber abgeben für eine Ablöse von 15-20 Mios. Allerdings wäre der jetzige Zeitpunkt für einen Verkauf auch wieder denkbar ungünstig.
 
Natürlich brauchen wir KK nicht bzw. nicht mehr. Mit KK wollte ich auch nur untermauern, dass ich Gomez hier auf gar keinen Fall sehen will. Klar, wir haben damals die Heulsuse umgepohlt zur Kampfsuse. Ich glaube aber nicht, dass uns etwas ähnliches auch mit Gomez gelingen würde.

Ich hoffe, dass es beim Hunter jetzt bald eine Entscheidung gibt. Das Schlimmste wäre, wenn er weiterhin auf Zeit spielt. Denn die hat der S04 nicht. Mit jedem Tag geht uns potentielle Ablöse verloren. Langfristig können wir sowieso nicht mit dem Hunter planen.

Wer weiß. Was mir bei Gomez einfach gefällt ist seine hohe Torquote, die er sowohl in Stuttgart als auch jetzt bei den Bayern hat.
Wenn das einer bei zwei verschieden Vereinen vorweisen kann, dann ist er m. E. kein Schlechter.

Vielleicht hat Kevin in seiner Zeit bei uns so viele Chancen versiebt, weil er zuviel gekämpft und dann vor dem Tor keine Kraft mehr gehabt hat. :D
Den Kevin mochte ich in seiner Stuttgarter Zeit nicht und ich mag ihn bis heute nicht. Da geht es mir so wie Dir bei Mario Gomez.

Bei Hunter bin ich zuversichtlich. Nach seinen Stationen in Europa hat er ganz in der Nähe seiner Familie auf Schalke eine Heimstatt gefunden. Ich denke sofern das Geld stimmt und das wird stimmen, bleibt er.
Er hat doch schon so viel ausprobiert und mit uns war er vorletzte Saison Pokalsieger, spielt nun CL, was will er mehr?

Ob wir auch langfristig mit Ihm planen können? Das weiß man nie.
 
Das könnte aus Sicht des Hunters durchaus so sein aus den von dir genannten Gründen. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass der Hunter gerne bleiben würde. Er wird sich doch auch fragen, wie viel "große Verträge" er noch abschließen kann. Zumal er mit der abgelaufenen Saison ja eine Super-Vorlage zu bieten hat.

Mir ging es allerdings mehr um die Sicht des S04. Sollte man nicht lieber versuchen, einen jetzt 29-jährigen Spieler nach so einer Granaten-Saison zu verkaufen? Aus dem Bauch heraus würde ich ihn lieber abgeben für eine Ablöse von 15-20 Mios. Allerdings wäre der jetzige Zeitpunkt für einen Verkauf auch wieder denkbar ungünstig.

Mr. Ed, Deine Meinung ist nachvollziehbar.

Meine Frage ist dann, bekommen wir für das Geld oder überhaupt, einen adhäquaten Ersatz?
Momentan sehe ich niemand auf dem Markt, der den Hunter ersetzen könnte.
Hunter wird sicher nächste Saison keine 28 Tore mehr in der BuLi machen.
Wenn es denn 20 werden, wäre ich sehr zufrieden, auch schon 15 wären nicht schlecht.
Wir haben aber auch Raul (15 Tore) verloren. An seiner Stelle sehe ich momentan niemand in der Mannschaft, der diese 15 Tore macht.
Für die weitere Entwicklung halte ich es derzeit für besser Hunter zu halten, als zwei Baustellen betreiben zu müssen.
Wie heißt es so schön: "Lieber den Spatz in der Hand - als die Taube auf dem Dach"
 
Glaub mir, er ist erst in München so geworden (wie viele schon vor ihm) und bei ihm sind "Hopfen und Malz" noch nicht verloren.
Wenn er nach Schalke käme, würde sich sein Verhalten sicher ändern lassen.
Das ist immer die dümmste Erklärung, warum man den eigenen Spieler nicht mehr leiden kann, nachdem er zu einem anderen Club gewechselt ist. Der Charakter des Spielers verändert sich durch seinen Wechsel sicher nicht. Was sich ändert, ist die Sichtweise des Fans, der seinen Liebling auf einmal bei einem unsympathischen Club spielen sieht bzw. sogar sehen muss. Dieser Beitrag ist, wie du sicher siehst, nicht direkt auf Gomez bezogen, sondern allgemein formuliert.

Daher kann ich solche Sätze wie "Seit seinem Vereinswechsel nach xy" überhaupt nicht leiden. Sie sind schlichtweg falsch.
 
Mir ging es allerdings mehr um die Sicht des S04. Sollte man nicht lieber versuchen, einen jetzt 29-jährigen Spieler nach so einer Granaten-Saison zu verkaufen? Aus dem Bauch heraus würde ich ihn lieber abgeben für eine Ablöse von 15-20 Mios.

Das ist ein durchaus interessanter Ansatz. Allerdings hätte man sich in so einem Fall schon frühzeitig in diese Richtung aufstellen müssen, durch intensive Gedanken an einen geeigneten Nachfolger und entsprechendes Abklopfen der Einnahmemöglichkeiten auf dem Transfermarkt.

Zum anderen hätte ein Verein gefunden werden müssen, der sowohl Huntelaar zugesagt hätte als auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen von Schalke erfüllen könnte.

Dem eigenen Anhang diese Maßnahme entsprechend zu "verkaufen" wäre auch keine leichte Aufgabe geworden und hätte entscheidend davon abgehangen wen man im Gegenzug eingekauft hätte.

Ist eine schwere Entscheidung, aber im Endeffekt glaube ich, dass für beide Seiten eine Vertragsverlängerung die beste (und auch einfachste) Lösung darstellt.
 
Das ist immer die dümmste Erklärung, warum man den eigenen Spieler nicht mehr leiden kann, nachdem er zu einem anderen Club gewechselt ist. Der Charakter des Spielers verändert sich durch seinen Wechsel sicher nicht. Was sich ändert, ist die Sichtweise des Fans, der seinen Liebling auf einmal bei einem unsympathischen Club spielen sieht bzw. sogar sehen muss. Dieser Beitrag ist, wie du sicher siehst, nicht direkt auf Gomez bezogen, sondern allgemein formuliert.

Daher kann ich solche Sätze wie "Seit seinem Vereinswechsel nach xy" überhaupt nicht leiden. Sie sind schlichtweg falsch.

Deinen letzten Satz hab ich doch gar nicht geschrieben.

Des Charakter eines Spielers nach einem Vereinswechsel kann sich sehr wohl ändern. Warum denn nicht? Bei Veränderungen dieser Art entwickelt sich jeder Mensch irgendwie weiter (oder auch nicht?) und nimmt andere Verhaltensweisen an. Das geht gar nicht anders, weil er sich in irgendeiner Weise an die neue Umgebung gewöhnen muß in der andere Spielregeln gelten als bisher.

Genauso, daß sich die Sichtweise des Fans ändern kann, der seinen Liebling
auf einmal bei einem anderen Klub (der muß nicht mal unsympathisch sein) spielt. Da geb ich Dir recht.

Aber nochmal zur Klarstellung:

- Gomez gehört zu den Spielern, die ich leiden kann

Und zur Untermauerung:

Manuel Neuer mag ich trotzdem noch, obwohl er zum FC Bayern gewechselt ist.

Noch dazu:

Ich bin kein Bayern-Feind, drücke Ihnen bei internationalen Spielen immer die Daumen, gönne Ihnen jeden Sieg, wenn Sie besser sind als der Gegner, aber wenn wir Schalker gegen Euch gewinnen, dann freuts mich riesig.
 
Das ist immer die dümmste Erklärung, warum man den eigenen Spieler nicht mehr leiden kann, nachdem er zu einem anderen Club gewechselt ist. Der Charakter des Spielers verändert sich durch seinen Wechsel sicher nicht. Was sich ändert, ist die Sichtweise des Fans, der seinen Liebling auf einmal bei einem unsympathischen Club spielen sieht bzw. sogar sehen muss. Dieser Beitrag ist, wie du sicher siehst, nicht direkt auf Gomez bezogen, sondern allgemein formuliert.

Daher kann ich solche Sätze wie "Seit seinem Vereinswechsel nach xy" überhaupt nicht leiden. Sie sind schlichtweg falsch.

Kroos war in seiner Leverkusener Zeit auch der ruhige, schon fast schüchterne Junge.
Nachdem er zurück in die "Heimat" ist, ist er merklich arroganter geworden.
 
Das ist immer die dümmste Erklärung, warum man den eigenen Spieler nicht mehr leiden kann, nachdem er zu einem anderen Club gewechselt ist. Der Charakter des Spielers verändert sich durch seinen Wechsel sicher nicht. Was sich ändert, ist die Sichtweise des Fans, der seinen Liebling auf einmal bei einem unsympathischen Club spielen sieht bzw. sogar sehen muss. Dieser Beitrag ist, wie du sicher siehst, nicht direkt auf Gomez bezogen, sondern allgemein formuliert.

Daher kann ich solche Sätze wie "Seit seinem Vereinswechsel nach xy" überhaupt nicht leiden. Sie sind schlichtweg falsch.

Ich verstehe nicht, warum du Royal Blue gleich doppelt antwortest. So what.

Ich kann deine Beiträge inhaltlich sehr wohl nachvollziehen. Allerdings solltest du mit dem Begriff "anmaßend" etwas vorsichtiger sein, weil gerade du schon mehrfach in diese Richtung gepostet hast, weil du Dinge aus deiner Sicht gerne schnell als Fakten hinstellst. Und nein, ich werde dir keine Beispiele hier rausfiltern.

Die generellen Eigenschaften eines Menschen ändern sich im Laufe des Lebens sicherlich nur marginal. Es sei denn, es gab bestimmte Schlüsselerlebnisse, die zu einem "Umdenken" geführt haben. In positiver oder negativer Hinsicht.

Wohl aber ändern sich Verhaltensweisen und Außendarstellungen. Und diese lassen auf den Betrachter den Eindruck entstehen, dass man sich "verändert" hat.

Sieh dir Andy Möller an. Ein Ekel vor dem Herrn zu Lüdenscheid-Zeiten. In den Augen der S04-Fans. Als er zu uns gekommen ist, hat er sein Verhalten und seine Außendarstellung teils heftig geändert. Er wusste genau, was er beim S04 von sich geben durfte. Ein schlaues Kerlchen. Hat er damals seine Grundeigenschaften geändert? Wohl eher nicht. Er hat sich angepasst und wurde S04-kompatibel. Sicher hat

Deshalb kannst du nicht sagen, dass die Wahrnehmungen von Royal Blue schlichtweg falsch sind.

Kurzum: Ich kann Gomez nicht leiden:D
Nein, mir gefällt das von mir wahrgenommene Verhalten und seine Außendarstellung nicht.
 
Das ist ein durchaus interessanter Ansatz. Allerdings hätte man sich in so einem Fall schon frühzeitig in diese Richtung aufstellen müssen, durch intensive Gedanken an einen geeigneten Nachfolger und entsprechendes Abklopfen der Einnahmemöglichkeiten auf dem Transfermarkt.

Zum anderen hätte ein Verein gefunden werden müssen, der sowohl Huntelaar zugesagt hätte als auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen von Schalke erfüllen könnte.

Dem eigenen Anhang diese Maßnahme entsprechend zu "verkaufen" wäre auch keine leichte Aufgabe geworden und hätte entscheidend davon abgehangen wen man im Gegenzug eingekauft hätte.

Ist eine schwere Entscheidung, aber im Endeffekt glaube ich, dass für beide Seiten eine Vertragsverlängerung die beste (und auch einfachste) Lösung darstellt.

Ich unterstelle unserem emsigen Manager HH mal, dass er die Rechnung mit oder ohne Hunter schon früh aufgemacht hat. Es gab ja schon vor längerer Zeit Angebote zur Vertragsverlängerung seitens S04. Und HH wird sicherlich seit geraumer Zeit den Markt sondiert haben, um Ersatz in der Hinterhand zu haben. Da der Hunter sich weder in die eine, noch in die andere Richtung (konkret) geäußert hat, waren HH die Hände gebunden.

Jetzt haben wir Mitte August. Der Markt ist ziemlich abgegrast. Das meinte ich auch mit denkbar ungünstiger Zeitpunkt.

Deshalb ist es zum jetzigen Zeitpunkt wirklich wohl besser für beide Seiten, wenn der Hunter hier verlängert.
 
Die generellen Eigenschaften eines Menschen ändern sich im Laufe des Lebens sicherlich nur marginal. Es sei denn, es gab bestimmte Schlüsselerlebnisse, die zu einem "Umdenken" geführt haben. In positiver oder negativer Hinsicht.

Wohl aber ändern sich Verhaltensweisen und Außendarstellungen. Und diese lassen auf den Betrachter den Eindruck entstehen, dass man sich "verändert" hat.
Okay, sicher ändert sich durch einen Vereinswechsel ein wenig die Verhaltensweise des Spielers. Ein Spieler, der zu Bayern wechselt, gibt nun deutlich selbstbewusstere Interviews in Sachen Meisterschaft. Ich meine damit natürlich nicht, dass der Spieler per se selbstbewusster wird, aber er formuliert das Ziel, Meister zu werden, auf einmal offen und ehrlich (bei Dortmund undenkbar :p).

Ich bin aber der Meinung, dass sich noch viel mehr die Perspektive des Fans verändert. Wenn Huntelaar ein Interview gibt, findest du das, bevor er ein Wort gesagt hat, grundsätzlich sympathisch. (Wenn er völligen Blödsinn redet, dann natürlich hinterher nicht mehr, das ist klar) Wenn ein Spieler eines Vereins, den du nicht leiden kannst, ein Interview gibt, denkst du dir wahrscheinlich eher das Gegenteil, oder? :) "Oh nein, schon wieder der Gomez, denkst du vllt." und das, bevor der Mann überhaupt ein Wort gesagt hat.

Spieler des eigenen Vereins sind grundsätzlich sympathischer als Spieler eines Vereins, den man nicht leiden kann. Zudem sieht man über Verfehlungen eines eigenen Spielers schneller hinweg als über einen Spieler, den man sowieso nicht leiden kann. Das ist menschlich und kein Vowruf :) Für mich ist es jedenfalls kein Zufall, dass es sooooo wenige unsympathische Spieler im eigenen Verein gibt. Das kann nicht nur an ein paar Interviews liegen, in denen der Spieler plötzlich etwas anderes sagt.

Ich bin leider zu jung für Andi Möller. Der Name sagt mir natürlich noch etwas, aber ich habe die Geschichte rund um seinen Wechsel nach Schalke nicht mitbekommen. Aber du glaubst doch nicht im ernst, dass es Zufall ist, dass ihr Schalker den Dortmunder Möller extrem unsympathisch fandet und nach seinem Wechsel war es genau anders herum? Es kann ja sein, dass er sich ein wenig verändert hat, aber das, was sich am allerallerallermeisten verändert hat, ist die Wahrnehmung der Fans. Ich habt AM auf einmal mit anderen Augen gesehen und Andi Möller im Schalke-Trikot ist einem Schalker selbstverständlich sympathisch.
 
@kay-kay
Das Ändern eines Spielers mache ich nicht an Parolen wie Meisterschaft o.ä.fest. Ein Spieler kommt durch einen Vereinswechsel (teilweise) in ein völlig anderes Umfeld, was Vereinsführung, Mannschaft und vor allem Fans angeht. Und genau hier findet ab und an eine Änderung bzw. "Anpassung" der Verhaltensweisen statt.

Wenn mir der Hunter unsymphatisch ist, dann ist er mir unsympathisch. Natürlich hätte er einen Bonus, wenn er bei meinem S04 spielt. An meiner grundsätzlichen Meinung würde das allerdings nichts ändern. Hunter ist allerdings ein schlechtes Beispiel, da ich den Kerl gut leiden kann. Genauso bei M. Neuer. Den konnte ich immer schon gut leiden. Das gilt auch heute noch, wo er bei euch spielt. Wobei allein der Vereinswechsel zu euch eine Charakterschwäche darstellt:D

Dass du Andi Möller noch nicht erlebt hast, entlastet dich ein wenig;)

Als der Wechsel zu uns bekannt wurde, gab es teils extreme Proteste. Ich hatte gerade die Radio-Konferenz auf WDR2 gehört, als der Wechsel nach Spielende bekannt wurde. Zu der Zeit haben wir gerade gebaut und ich stand auf der dritten Stufe einer Leiter beim Tapezieren. Betonung auf "stand". Ich bin heruntergefallen und habe mir den rechten Knöchel verstaucht. Scheiß A. Möller.

In seinen ersten Spielen wurde er gnadenlos ausgepfiffen von den eigenen S04-Fans. Alle dachten, dass das nicht gut gehen kann. Dann aber gab es eine Wendung, die für mich bis heute noch einmalig ist. Möller entdeckte sein Kämpferherz und pflügte den Rasen um. Er hat nach hinten gearbeitet wie vorher noch nie. Nach und nach ließen die Pfiffe gegen ihn nach, weil er sein Verhalten und auch seine Außendarstellung änderte. Damit hatte er die Herzen der Fans erobert und wurde zum Schlüsselspieler in der Truppe.

Den "Typ" Möller mag ich bis heute eigentich nicht wirklich. Aber seine Wandlung auf Schalke fand ich schon richtig stark. Er wollte einer von uns sein und hat dafür alles getan.

Die Fans haben Möller also nicht mit anderen Augen gesehen. Er hat dafür gesorgt, dass wir ihn anders gesehen haben. Das ist ein Unterschied.
 
Ich bin leider zu jung für Andi Möller. Der Name sagt mir natürlich noch etwas, aber ich habe die Geschichte rund um seinen Wechsel nach Schalke nicht mitbekommen. Aber du glaubst doch nicht im ernst, dass es Zufall ist, dass ihr Schalker den Dortmunder Möller extrem unsympathisch fandet und nach seinem Wechsel war es genau anders herum? Es kann ja sein, dass er sich ein wenig verändert hat, aber das, was sich am allerallerallermeisten verändert hat, ist die Wahrnehmung der Fans. Ich habt AM auf einmal mit anderen Augen gesehen und Andi Möller im Schalke-Trikot ist einem Schalker selbstverständlich sympathisch.

In Punkto Andi Möller helfe ich gerne nach, wenn ich das darf?;)

Andy Möller war für uns Schalker der "Inbegriff" des eingefleischten Dortmunders, der "Zecke" und was sonst noch alles. Er hatte ungefähr den Status, den heute ein Kevin Großkreutz hat.
Als sein Vertrag in Dortmund ausgelaufen ist, hat ihn unser damaliger Manager Rudi Assauer ablösefrei nach Schalke geholt. Der damalige Dortmunder Manager Meier war über die Tatsache, daß Möller seinen Vertrag nicht verlängert hat und ausgerechnet nach Schalke geht, genauso perplex wie die Schalker Anhänger. Die Zeitungen hatten eine Sport-Schlagzeile.

Es gab sogar einzelne Vereinsaustritte auf Schalke wegen dem Möller-Wechsel.

Andi Möller war damals der Spielertyp, offensiver Mittelfeldspieler, torgefährlich, technisch versiert, war Nationalspieler. Sicher zur damaligen Zeit einer der besten in Deutschland.
Mängel hatte er in Bezug auf eine "gesunde Härte", Kampfgeist und er war als "Schwalbenkönig" verschrieen.
Lothar Matthäus nannte ihn auch mal eine "Heulsuse".
Auf jeden Fall wurde er auf Schalke mit sehr gemischten Gefühlen aufgenommen.
Er hat jedoch binnen kürzester Zeit sein Verhalten, sowohl neben als auch auf dem Platz geändert. Hat auf einmal auch nach hinten gearbeitet, hat gekämpft, sich in den Dienst der Mannschaft gestellt und ist im Gegensatz zu seiner Dortmunder Zeit, äußerst bescheiden in der Öffentlichkeit aufgetreten. Es hat eine Weile gedauert, aber das wurde von den Schalker Anhängern wahrgenommen, die ihm wirklich äußerst skeptisch gegenüberstanden und hat ihm dann auch die Sympathie der Schalker Anhänger eingebracht.

Er mußte sich diese Symphatie wirklich verdienen. Von allein kam sie nicht.
Am wenigsten von der "Wahrnehmung" der Fans, daß er jetzt eben ein königsblaues Trikot trägt.

Im Jahr 2001 als Schalke "Meister der Herzen" wurde, war er wichtiges Element der Mannschaft, (Möller - Sand - Mpenza) die so knapp die Meisterschaft verpaßt hatte.
Einzig auffallend war, daß wenn es in der Mannschaft mal nicht lief, dann lief es auch bei Andi Möller nicht. Er war zwar der, der auch mal ein Spiel allein entscheiden konnte, ein Spiel rumreißen konnte er aber nicht.

Soviel zur Historie von Andi Möller und dem FC Schalke 04, wie ich es sehe.
 
Zunächst einmal danke für eure beiden ausführlichen Antworten, Mr Ed und Royal Bllue.
Am wenigsten von der "Wahrnehmung" der Fans, daß er jetzt eben ein königsblaues Trikot trägt.
Du glaubst gar nicht, wie leicht deine Wahrnehmung zu manipulieren ist :) Meinst du, wenn sich der BVB-Möller genauso geändert hätte und auf einmal kämpfen würde, würdest du ihn auch nur annährend so sympathisch finden wie den Schalker Möller? Ich bitte dich :p

Klar hat diese Kehrtwende sehr viel mit dem Trikot zu tun. Aber die anderen Faktoren hast du gut erklärt.
 
@ Royal
Fällt Metzelder eigentlich auch in diese Kategorie?

Wenn Du mich persönlich fragst, ja, aber nicht in dem hohen Maße wie bei Andi Möller.

Ich hatte nie was gegen Metzelder, habe mich aber gewundert, warum Magath ihn damals geholt hat. (wie viele andere Schalker Fans auch)
Bei Real Madrid hatte er kaum gespielt, seine ewigen und teils auch schweren Verletzungen.....und auch das Alter?

Da hätte man einem Bordon, der jahrelang sehr gute Leistungen gebracht hat, noch nen Jahresvertrag geben können.

Metzelder hat im Gegensatz zu Möller eine Schalker Vergangenheit und wenn er auch nicht mehr die Leistung bringt wie vor Jahren, hat er doch Erfahrung, spielt engagiert, ihm ist im Schalker Trikot bis jetzt nix negatives
vorzuwerfen.
Vor allem als Backup zu unseren jungen IV's möchte ich ihn nicht mehr im Schalker Kader missen, zumal auch sein Vertrag wohl nicht mehr all zu lange läuft.

So seh ich es.
 
Du glaubst gar nicht, wie leicht deine Wahrnehmung zu manipulieren ist :) Meinst du, wenn sich der BVB-Möller genauso geändert hätte und auf einmal kämpfen würde, würdest du ihn auch nur annährend so sympathisch finden wie den Schalker Möller? Ich bitte dich :p

Ja, das wäre so gewesen, zumindest wenn so in der Nationalelf gespielt hätte. ;)

Du kennst mich eben schlecht.:p
 
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