Habs mir dann doch angeguckt weil du mir ein schlechtes Gewissen gemacht hast

Gelohnt hat sich nicht.
Um das Thema nochmal aufzugreifen: Ja ich bin Werder Fan, auch wenn sie schlecht Spielen. Allerdings will/möchte ich eine Entwicklung der Mannschaft sehen, und diese findet aktuell nicht statt. Ich Ärger mich gar nicht darüber das Werder gegen VW verloren hat, ich ärgere mich über das wie. Da ist keine Entwicklung und im Vergleich zum Ende der Ära von TS, ist das fast noch ein Rückschritt.
Und meine aktuelle Meinung von Werder ist das sie mit dem Fussball den sie spielen in der Bundesliga nichts verloren haben.
Du gehst äußerst hart mit Deinem Verein zu Gericht.
Schau Dir doch mal den Kader an.
Was willst Du mit dem denn mehr erreichen? Verzeiht mir, liebe Werder-Fans, wenn ich dies so sehe.
Ich mein mal, kein einziger Spieler von Werder hat derzeit gehobenes Bundesliga-Niveau. In der Folge ist es logisch, daß Werder nicht um die internationalen Plätze mitspielen kann. Daß man dann auch mal unten rein rutschen kann, ist fast logisch. Und man kann dann auch nicht den Top-Fußball vergangener Zeiten erwarten.
Und was ich besonders vermisse, wenn schon das Geld fehlt, um mal ein paar Kracher zu verpflichten: Wo sind die Erträge aus der Jugendarbeit?
Wenn ich schon kein Geld habe, dann muß ich schauen, was ich aus eigener Hand generieren kann.
Der SV Werder Bremen ist vergleichbar mit dem VfB Stuttgart.
Kein Risiko, ja keine Schulden machen. Wo beide Vereine mit dieser Strategie angekommen sind, das sieht man an der Tabelle.
Wenn das oberste Vereinsziel ist, daß in der Bilanz die "schwarze 0" stehen muß, sind die Verantwortlichen fehl am Platz. Sie sollten dann eher einen mittelständischen Betrieb leiten.
Das allererste Vereinsziel muß immer der sportliche Erfolg sein. Das kann beim einen Verein der Nichtabstieg, beim anderen Verein Titel welcher Art auch immer oder eben nur das dabei sein in der höchsten Fußball-Liga des Landes sein. Die Fans haben ein Gespür dafür, was machbar ist und was nicht geht. (die meisten jedenfalls)
Ich will hier keinesfalls für den früheren Schalker Weg, der fast hoffnungslosen Verschuldung werben. In welches Fahrwasser man da kommt haben wir alles gesehen und sehen es noch heute.
Sondern eher damit sagen, daß jeder Verein ein kalkulierbares Risiko eingehen kann und dies manchmal auch tun muß, um die sportlichen Ziele zu erreichen.