FC Bayern München

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Viele finden die Bayern scheiße, aber warum eigentlich?


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Kloses Foul war ebenso rotwürdig, wie der Ellenbogenschlag des Fiorentiners. Aber da gab es nur Gelb. Wäre Klose verdientermaßen vom Platz geflogen, hätte es das Siegtor auch nicht gegeben. Kann schon sehr gut nachvollziehen, dass sich die italienischen Fans verschaukelt fühlen.

Wäre dieser Sieg gegen Florenz nicht so wichtig für die 5-Jahreswertung, würde ich mich wohl auch tierisch drüber aufregen.
Aber ganz objektiv gesagt, hätte es dieses Tor nie geben dürfen.
 
Andererseits muss man auch eingestehen, das die Fiorentina zwar gut verteidigt hat, aber mehr als ein Zufallstor ist dabei nicht herausgekommen. Ich bin jetzt auf das Rückspiel gespannt, denn nach dem unrühmlichen Spielende gestern und dem knappen Resultat wird es bestimmt ein heißer Tanz in Florenz und ich glaube das Bayern dort viel besser spielen wird als gestern Abend.

Das denke ich auch - und das wird auch nötig sein. Analog zu den Auftritten gegen Turin, denke ich, dass dieses Ergebnis, auch mit dem Gegentor im heimischen Stadion, ein gutes ist, für die Bayern. Man wird ganz sicher Florenz nicht unterschätzen und so defensiv werden sie zu Hause nicht auftreten können - schließlich müssen sie zunächst den Rückstand aufholen. Man muss aus bayerischer Sicht einfach hoffe, möglichst früh das eigene Tor zu machen, dann ist die Messe relativ schnell gelesen. Ein Konterspiel dürfte ihnen eh entgegenkommen.
 
Die Fans des AC Florenz haben zu einer Protestaktion gegen die Europäische Fußball-Union (Uefa) aufgerufen. Die Uefa-Zentrale soll nach dem entscheidenden Abseitstor von Miroslav Klose beim 1:2 im Champions-League-Achtelfinale gegen den FC Bayern mit E-Mails und Anrufen überflutet werden. Selbst einige Parlamentarier wollten den italienischen Verband dazu bewegen, offiziell zu protestieren. Italiens Verbandspräsident Giancarlo Abete beklagte einen "heftigen Fehler" und eine "offensichtliche Benachteiligung" der Fiorentina. Övrebö habe "kein Champions-League-Niveau". Darüber habe er auch schon mit Uefa-Präsident Michel Platini gesprochen.

Quelle: http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,678770,00.html

Man weiß nicht, ob man :lol: oder :wall: verwenden soll, denn der Verband, der nur durch Schwalben, Petzen und Provokationen Weltmeister geworden ist, hat es gerade nötig, sich über falsche Schiedrichterentscheidungen aufzuregen.
 
Zitat von Lothar Matthäus;883507:
@Mick: Wie war das noch mit der Feldüberlegenheit? Ich denke, die Bayern hatten gestern gut 60% Ballbesitz. Von Überlegenheit habe ich dennoch nicht so viel gesehen, man hat sich kaum Chancen herausgespielt. Mit der gut geordneten Defensive, stand die Fiorentina sogar vor der ganz großen Überraschung in der Arroganzarena. Ein 1-2 wäre gestern ebenso gut möglich gewesen, wie ein 2-1 m.E.

Sorry, wegen OT. Aber ich suche immer nach Parallelen zu unserem Spiel, wo Ertrag gegen Aufwand aufgerechnet wird. Viel Ballbesitz ist auch bei uns nicht gleich Überlegenheit. Es ist nur so, dass es anderen Teams ebenso ergeht und dies kein typisches Werder-Problem darstellt.
Sicher nicht urtypisch. Es geht aber um die relative Häufigkeit. Und da ist nur allzu deutlich, wie oft Werder wenig aus einer optischen Überlegenheit, die auch statistisch belegbar ist, macht, weil das Team taktisch und mental unterlegen ist. Ich meine, ausmachen zu können, dass Werder seit Jahren in der BL weit führend ist, wenn es darum geht, wo am wenigsten Punkte aus einem hohen Aufwand resultieren. Individuell sind wir Bundesliga-Spitze, spieltaktisch allerdings bestenfalls unterer Durchschnitt. Ergibt im Mittel fast schon logischerweise Platz 6.

Aber schau Dir mal die letzten Bayern-Spiele an. Wolfsburg hatte mehr Torchancen, Dortmund hatte mehr Torchancen, Fiorentina war gestern keinesfalls schlechter. Dazu kamen den Bayern günstig gesonnene Schiedsrichter. Aber ist das alles nur Dusel oder sind andere zu dusselig? Glaube eher an letzteres.

Es kommt nicht von ungefähr, dass Bayern Siege im Schlussgang festzurrt oder eben auf diese Weise. Der Spruch vom erzwungenen Glück ist irgendwie nicht von der Hand zu weisen. Wie schon oft gesagt wurde, ist Glück eben auch oder gerade ein Zufall, der auf Bereitschaft trifft.

Bajuwarisches Paradebeispiel war wieder mal, dass van Gaal nach dem Wolfsburg-Spiel trotz des 3:1 die offensichtlichen Fehler anspricht, dies sogar zu Recht. Aber eben anspricht, wenn das Team noch gewinnt. Hat Hoeness früher auch immer gemacht. Mit diesen bewußt öffentlich geäußerten Hinweisen wird die wichtige Grundspannung erhalten, die danach eben weitere (glückliche) Siege möglich macht. Denn nirgendwo läuft es durchweg gut, aber es geht immer darum, die Konzentration hoch zu halten.

Was passiert bei Werder? Nach dem 6:0 in Freiburg sitzt Schaaf im Doppelpass und säuselt sich in den Drei-Tage-Bart ob der vielen Lobeshymnen. Obwohl zuvor schon viele Unentschieden etliche Punkte kosteten. Danach kommen wieder zwei Remis, wieder vier Punkte weg. Aber alle schütteln sich kräftig die Hände wegen der ach so tollen niederlagenlosen Serie. So werden wir regelmäßig Opfer der Schleimer-Mentalität.
Statt genau an diesem Punkt spätestens einzuschreiten, in erster Linie klar zu hinterfragen, was methodisch und taktisch falsch läuft, wenn z. Bsp. optisch hoch überlegene Spiele wie Wolfsburg, Köln oder Dortmund (erste HZ) so wenig Ertrag liefern, machen wir auf der mentalen Ebene so weiter, dazu bleibt die Taktik und die Stammelf unverändert. Nach der dritten Niederlage in Folge fängt KA dann an, den Kader zu hinterfragen, die Töne werden barscher, es wird panischer. Nur - da ist`s zu spät. Da hängt die Mannschaft bereits in einer mentalen Krise, da hilft dann nur noch psychologischer Wiederaufbau.

Es sind die Zeitpunkte, die Werder verpasst und einige andere eben nicht verpassen. Weil sie a) das Verständnis als Spitzenverein verinnerlicht haben (gegen das sich Werder und viele Fans hier immer vehement wehren) und b) sowohl unter Druck als auch mit ungewöhnlichem Druck umzugehen wissen.
Wir dagegen nehmen uns so die üblichen Auszeiten, die uns die Ziele verpassen lassen.
 
Hast du: Das 1:0 von Gomez, was vom Schiri (und da war er es auch wirklich) zurückgepfiffen wird, wobei man da doch sofort sehen kann, dass Gomez die Einschussmöglichkeit hat. Nutzt er sie nicht, gibt es eben den Elfer und gut ist. Aber mit dem Vorteil haben es die Schiris ja leider nicht so.

soweit ich weiss hätte dr schiedsrichter entweder foul oder vorteil pfeiffen können. hätte gomez also geschossen und der ball wäre nicht reingegangen hätte es auch keinen elfer mehr geben dürfen. aber das ist nur soweit ihc mich an die regel erinnere. allerdings steht für mich auch fest dass er den vorteil hätte geben müssen bzw abwarten hätte können wie die situation sich entwickelt und ob gomez an den ball kommt oder nicht. ist aber auch müßig drüber zu diskutieren, da der elfer ja drin war und die bayern ihr tor gemacht haben;)
 
Gestern in Beitrag 6269 gesagt und Peng, zwei Stunden später die Bestätigung...:confused: :wall:

DAS ist es, warum Bayern noch 2:1 gewinnt und Werder 0:1 in so einem Spiel verliert.
 
@Shit-Lord:
Das ist es wohl auch, was die Bauern chronisch unbeliebt macht. Da muss sich Geschichte nicht wiederholen. Unabhängig vom Dusel gehen mir - wenn ich richtig nachdenke, schon seit Jahrzehnten - die Bauern-Fans auf die Nerven, von denen man wochen- oder monatelang nichts hört. Kommt der Erfolg zurück, sind sie da und brüsten sich mit fremden Erfolg. Da sind mit die Fans anderer Vereine lieber, die IMMER zu ihrem Verein stehen und deren Fahne hochhalten. Vielleicht macht Erfolg irgendwann aber auch automatisch arrogant und selbstverliebt.

Allgemein glaube ich, dass der Vergleich zwischen Werder und Bauern in Sachen mentale Stärke und erzwungenes Glück hinkt. Natürlich ist es hinderlich, wenn einer Mannschaft die mentale Stärke fehlt, um enge Spiele zu gewinnen. Vlt. ist das wirklich ein Problem bei Werder. Was aber, wenn jetzt alle Bauern-Spieler theoretisch bei Werder spielen würden? Oder besser noch bei Leverkusen oder S04? Nehmen sie ihre mentale Stärke und den Dusel mit oder ist der fest mit dem Namen FCB verbunden?

Ich glaube auch, dass es kein erzwungenes Glück gibt. Auch die Bauern haben schon viele Spiele gehabt, die sie nicht gewonnen haben, obwohl sie hoch überlegen waren und viele Torchancen hatten. Wenn es das erzwungene Glück gibt, hätten auch diese Spiele gewonnen werden müssen.

Wenn eine Mannschaft kurz vor Schluss das entscheidende Tor macht, ist es einfach nur Glück, nichts erzwungenes. Hinterher kommen dann immer die eingehämmerten Sprüche à la "Wir haben bis zuletzt an uns geglaubt...".

Auffallend ist einfach, dass die Bauern schon viele Spiele kurz vor Schluss gewonnen haben. Mag daran liegen, dass sie bis zuletzt alles riskiert haben. Glücklich ist und bleibt es allemal, weil der Gegner keine Zeit mehr hat, um zu reagieren.

Solange die Bauern diesen Dusel in der CL haben, bitte schön. Mir solls recht sein. In der Buli will ich das nicht sehen.
 

Ich glaube das der Dusel viel mit den Schiri Leistungen zu tun hat.
Ein paar Schiedsrichter lassen sich von einer falschen Richtigkeit leiten. Man steht in der Allianz Arena, ausverkauft. Die Bayern spielen besser, viel besser. Alles passt halt irgendwie zusammen. Sie sind diejenigen die die Zweikämpfe besser lösen weil sie besser sind.

Und dann pfeift der Schiri halt in die Richtung.

Das typische Bsp. Spiel ist dann eines, in denen die Bayern 70 Min. lang 132 Torschüsse abgeben und es steht 0:0. Dann gibts einen Gegenstoß und nen klaren Elfer. Nicht gegeben, Gegenstoß, Tor. :wall: .
 
Der sogenannte Bayerndusel ist kein Dusel.

Bayern hat halt die Klasse, den Gegner immer in Bedrängnis zu bringen. Das 2:1 gegen Florenz hätte auch ohne 'Glück' regulär fallen können. Bayern hat ganz klar Druck gemacht und hätte auch schon vorher das Tor erzielen können.

Die Hochphase des Bayerndusels war so um die Jahrhundertwende. Hier haben die Bayern oft in den Schlussminuten noch das entscheidende Tor gemacht. Das lag mMn aber auch an der Willensstärke des Teams mit Leuten wie Effenberg oder Kahn. Die hatte man halt erst geschlagen wenn man auf dem Weg in die Kabine war und keine Sekunde eher. Schaut euch mal die alten Spiele an, wie die Bayern bis zum bitteren Ende an ihre Chance geglaubt haben. Zumal die Bayern auch eine erfahrene, abgezockte Mannschaft hatten.
Und das wusste der Gegner auch. Meine Theorie ist ja eher, dass der Gegner genau weiß, dass die Bayern gerade in den Schlussminuten nochmal zuschlagen und vielleicht ist der Gegner dadurch unterbewusst wie gelähmt und fängt sich dann tatsächlich noch einen ein.

Wir sind halt viel zu grün, das konnte man doch am Donnerstag wieder bestens beobachten! Und mit so nem einfallslosen Gebolze wie in der zweiten Halbzeit macht man dann einfach keine Bude mehr. Da war doch von niemandem der Wille zu sehen, da tatsächlich noch was am Ergebnis zu drehen.
 
Meine Theorie ist ja eher, dass der Gegner genau weiß, dass die Bayern gerade in den Schlussminuten nochmal zuschlagen und vielleicht ist der Gegner dadurch unterbewusst wie gelähmt und fängt sich dann tatsächlich noch einen ein.
Ich denke, es ist beides, eigene Willensstärke, gezielt gefördert durch das Spitzenklub-Verständnis im Verein, sowie der Gegner, der genau daran letztlich zerbricht.

Wir sind halt viel zu grün, das konnte man doch am Donnerstag wieder bestens beobachten!
:tnx:
 
verdammt,

heute nacht wird nix uebertragen hier... cricket ist wichtiger !
das regt mich nun auf... wuerde gern das derby sehen !

da muss wohl der SPiegel - Ticker mir weiterhelfen ! :(
 
Egal FC Bayerns Rekord in Siegserie hat schon 15. :D

Aber für innerhalb einer Saison muss nicht sein. ;)

Solche Siegserie muss auch irgendwann beendet werden. Ab nächste Woche wird richtig starten. ;)

Bin sehr zufrieden. Ihr seid am Zug morgen.
 
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