FC Bayern München

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Viele finden die Bayern scheiße, aber warum eigentlich?


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Nur hat das m.M.n. nichts, überhaupt nichts, mit dem Namen dieser beiden Vereine zu tun.

Alles andere ist halt nunmal kontrafaktisch.

Ich bin der festen Überzeugung, dass jeder andere Verein, mithin auch Werder, ebenso handeln würde.

Das ist deine Meinung. Meine ist, dass auch Bayern München durchaus bewusst ist, das nur eine starke heimische Liga letztlich Bayern selbst nützt. Am Ende des Tages bleibt, das nur Rummenigge und Watzke sich in dieser derart herablassenden Art und Weise äußern, fast schon wie abgesprochen. Das dir das als Dortmunder nicht gefällt und du versuchst das auf andere zu projiziieren kann ich irgendwo nachvollziehen, aber für den Moment sind es eben nur die beiden. Es könnten sich ja auch die Manager von Leverkusen, Gladbach oder Leipzig ähnlich äußern. Tun sie aber nicht.

Zum Thema Moral: Mit Moral hat all das mMn. nichts zu tun. Es geht hier um ein Geschäftsmodell, das der DFL oder meinetwegen das der UEFA. Und wie man dieses langfristig interessant und abwechslungsreich macht. Ich vermute zum Beispiel, dass viele Fans derzeit die Faszination von KO-Spielen für sich entdecken (die älteren unter uns kennen das ja ohnehin noch). So eine Nummer wie Bergamo, auch wenn sie gescheitert sind, machte früher Pokalabende aus, und selbst die PSG-Fans dürften seit langem mal wieder sowas wie Emotionen gespürt haben als sie die beiden Treffer in der Nachspielzeit erleben durften. DAS ist die eigentliche Essenz des Spiels. Lyon spielt sich ins Halbfinale, etwas was vermutlich bei zwei Spielen schwerlich möglich gewesen wäre aber in einem KO-Spiel kann sich ein Momentum entwickeln das in zwei Spielen kaum und in Vorrunden überhaupt nicht entstehen kann.
 
Jap, ist gehüpft wie gesprungen. :)

Wie auch immer, so wie es in England aktuell ist, finde es es für alle Beteiligten einen fairen Kompromiss. Leistung wird belohnt, darf aber nicht über das Spreizungslimit 1,8:1 hinaus gehen.
sollte es nicht reichen wenn leistung im sinne von fanartikeln oder mehr fans = höhere ticketpreise belohnt wird. Bzw eine runde weiter im cup,wie auch immer.
finde alle vereine sind die erste liga und sollten zumindest was tv gelder und so angeht gleich gestellt sein denn" machen wir uns nichts vor" aber ohne freiburg oder mainz (wer auch immer) währe auch bayern nichts.
 
Alles andere ist halt nunmal kontrafaktisch.



Das ist deine Meinung. Meine ist, dass auch Bayern München durchaus bewusst ist, das nur eine starke heimische Liga letztlich Bayern selbst nützt. Am Ende des Tages bleibt, das nur Rummenigge und Watzke sich in dieser derart herablassenden Art und Weise äußern, fast schon wie abgesprochen. Das dir das als Dortmunder nicht gefällt und du versuchst das auf andere zu projiziieren kann ich irgendwo nachvollziehen, aber für den Moment sind es eben nur die beiden. Es könnten sich ja auch die Manager von Leverkusen, Gladbach oder Leipzig ähnlich äußern. Tun sie aber nicht.

Zum Thema Moral: Mit Moral hat all das mMn. nichts zu tun. Es geht hier um ein Geschäftsmodell, das der DFL oder meinetwegen das der UEFA. Und wie man dieses langfristig interessant und abwechslungsreich macht. Ich vermute zum Beispiel, dass viele Fans derzeit die Faszination von KO-Spielen für sich entdecken (die älteren unter uns kennen das ja ohnehin noch). So eine Nummer wie Bergamo, auch wenn sie gescheitert sind, machte früher Pokalabende aus, und selbst die PSG-Fans dürften seit langem mal wieder sowas wie Emotionen gespürt haben als sie die beiden Treffer in der Nachspielzeit erleben durften. DAS ist die eigentliche Essenz des Spiels. Lyon spielt sich ins Halbfinale, etwas was vermutlich bei zwei Spielen schwerlich möglich gewesen wäre aber in einem KO-Spiel kann sich ein Momentum entwickeln das in zwei Spielen kaum und in Vorrunden überhaupt nicht entstehen kann.

Mir gefällt es sehr häufig nicht, was Watzke so von sich gibt.
Der erzählt oft richtigen Stuss.
Er ist aber wohl unbestritten aus kaufmännischer Sicht einer der Besten.
Ich würde mir auch wünschen, er hielte sich aus sportlichen Dingen öffentlich heraus, weil das nicht sein Ding ist.

Allerdings sehe ich wirklich keine herablassende Aussagen von Watzke zu der Verteilung der TV-Gelder.
Aussagen hat er gemacht, aber herablassend sehe ich sie nicht.
Stattdessen eher Aussagen dazu, wie er die Verteilung sieht.
Keiner muss diese Aussagen als richtig ansehen.
Für mich ist die Verteilung auch sehr grenzwertig, aus der Sicht kleinerer Vereine sogar falsch.

Aber, Du schreibst es ja selbst.
Es ist ein Geschäftsmodell und da verteidigt jeder seine Pfrunde.
Denn worum geht es gleich?
Ums liebe, unmoralisch viele Geld.
Und da setzt die Moral eben aus.
Nochmals.
Das hat nichts mit Namen der Vereine zu tun.
Jetzt partizipieren die Bayern und eben der BVB.
Und die verteidigen das bestehende Modell, weil es ihnen gegenüber der Konkurrenz Vorteile verschafft.
Jeder andere Verein, der in diese Situation käme oder wäre, würde das ebenso tun.
Es ist eben Profifußball und da geht es nun mal um den schnöden Mammon.
Gute Spieler versprechen gute Ergebnisse, sprich Erfolg.
Erfolg verspricht viel Geld, dieses ermöglicht wiederum Transfers von noch besseren Spielern.
Und so bewegt sich die Aufwärtsspirale zu Gunsten der Spitzenvereine in unesthetischer Art.
Und im Gegensatz dazu, verschlimmert sich die Abwärtsspirale für die kleineren Vereine.

Ja, diese Entwicklung ist auf's rein Sportliche bezogen kontraproduktiv.
Aus finanzieller Sicht jedoch für die reichen Vereine eine Art Segen.
Glaubst Du wirklich an eine Moral im Profi-Sport?
Ich Null, mithin werden die, die oben sind, den Rahm alleine abschöpfen wollen und alles tun, damit es so bleibt.
Das hat weder etwas mit Arroganz beim Rolex-Kalle, noch bei Watzke zu tun.
Die machen nur das, was sie in diesem aberwitzigen System machen müssen, um vorn zu bleiben.
Jeder Vereinsboss würde in gleicher Situation das Gleiche tun, tun müssen!

Moral oder gar Sensibilität ist da außen vor und wird erst dann wieder Einzug halten, wenn sich die gesellschaftlichen Werte einmal zum Positiven verändern würden.
Daran glaube ich jedoch schon lange nicht mehr, weil es eher andersherum läuft.
Weil alles zu noch auf mehr Gier, noch mehr Geldscheffeln hinausläuft.

Sowas, wie wir hier diskutieren, wie wir Werte sehen, kommt da schon lange nicht mehr vor und wird unsere Blauäugigkeit bleiben.

Ich versuche jedenfalls, in meinem Lebensumfeld, Attribute wie Ehrlichkeit, Verlässlichkeit, Hilfsbereitschaft, Kameradschaft, etc. zu leben und meinen Kindern und Enkeln vorzuleben.

Im Sport ist da schon viele Jahre, mit sich verschlimmernden Tendenz, kein Platz mehr.
Da sollte sich kein Bayern-, BVB-, Werder- oder Was-auch-immer-Fan etwas vormachen.
Wir alle werden von diesem System gebraucht.
Als Kühe, die man schön melken kann, weil wir alle nach Fußball lechzen.
Und, die genau wissen, was sie deshalb zu tun haben.
Könnte einer kommen und sagen "selbst schuld".
Ja, sind wir, aber das wissen die eben auch und machen es sich zu nutze.

Obwohl ich das alles weiß, gehöre ich auch zu den Trotteln, die ihr Geld für Sky, DAZN, Eurosport, etc. ausgeben und hobbymäßig nicht anders können.

Schlimm, aber leider wahr!
 
Jeder andere Verein, der in diese Situation käme oder wäre, würde das ebenso tun.

Das wird auch durch Wiederholung nicht richtiger. Die anderen Vereine die sich fest oben angedockt haben, finanziell vor allem, verhalten sich nicht so.

Glaubst Du wirklich an eine Moral im Profi-Sport?

Du redest die ganze Zeit von Moral, nicht ich. Ich dachte ich hätte mich da klar und deutlich ausgedrückt:

Mit Moral hat all das mMn. nichts zu tun
 
sollte es nicht reichen wenn leistung im sinne von fanartikeln oder mehr fans = höhere ticketpreise belohnt wird. Bzw eine runde weiter im cup,wie auch immer.
finde alle vereine sind die erste liga und sollten zumindest was tv gelder und so angeht gleich gestellt sein denn" machen wir uns nichts vor" aber ohne freiburg oder mainz (wer auch immer) währe auch bayern nichts.
Gegen wen sollten sie auch sonst ihre Trainingsspielchen unter Wettkampfbedingungen machen?
 
Zutreffender Kommentar:

Champions-League-Finale - Ein Erfolg für die Katar-Connection
Ein Gewinner der Champions League steht schon fest: Katar. Das Emirat am Persischen Golf besitzt Paris Saint-Germain und sponsert den FC Bayern. Seit Jahren reisen beide Klubs für Trainingslager und Marketingtermine nach Doha.
Dass Fußballklubs aus demokratischen Ländern mit ihrer Reichweite diese Außenpolitik legitimieren, ist aber mehr als bedenklich. Die katarische Erbmonarchie duldet keine kritische Zivilgesellschaft und unabhängigen Medien. Die rund 250.000 katarischen Staatsbürger haben eines der höchsten Prokopfeinkommen der Welt, doch viele der 2,3 Millionen Gastarbeiter leben in menschenunwürdigen Bedingungen. Spieler und Funktionäre des FC Bayern könnten differenziert darauf hinweisen. Doch kritische Töne werden in der Fußballindustrie nicht gern gehört. So verschieben sich die Machtverhältnisse des Sports weiter nach Osten, nicht nur nach Katar, sondern auch in die Vereinigten Arabischen Emirate und nach China. Vereine wie der FC Bayern und seine Sponsoren profitieren: finanziell. Autokratische Staaten wie Katar profitieren: politisch.
https://www.deutschlandfunk.de/cham...connection.890.de.html?dram:article_id=482755
 
Hmm, also sind das bei Bayern Nationalisten und Rassisten?
Ich mag die zum Teufel nicht leiden aber so weit würde ich da nicht gehen.

So weit geht ja auch nur wieder einmal deine Interpretation. Ich halte KHR und Konsorten für ekelhafte Opportunisten. Lassen sich schön seit Jahren von Leuten aus Ländern finanzieren, die gerne auch mal Leute zerstückeln und in Säure auflösen lassen. Ob sie das zu Rassisten und Nationalisten macht weiß ich nicht, wohl aber das sie mit solchen Leuten offensichtlich kein Problem haben, so lange es ihrer Sache dient. Und nur damit wir uns verstehen, auch wir selbst sind ein paar Etagen tiefer nicht besser. Unterstützen einen Verein der Nachhaltigkeit predigt aber Wiesenhof auf der Brust hat. Nur das ist noch mal eine andere Liga als Kuscheln mit Terror und Fanatismus verbreitenden Staaten. Wer weiß, vielleicht erkennt man Rassismus und Nationalismus nicht mehr so gut, wenn man sich in diesen Kreisen bewegt...
 
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