FC Bayern München

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Viele finden die Bayern scheiße, aber warum eigentlich?


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er geht 2 jahre in den bau. davon 6 monate richtig, das nächste jahr als freigänger und die letzten 6 monate werden erlassen.

Das schließe ich aus. Wenn er nur zu 24 Monaten verurteilt wird, wird die komplette Strafe zur Bewährung ausgesetzt.

Wenn es mehr wird, und davon gehe ich aus, wird es in der Tat noch zu klären sein, ob er seine Strafe im Offenen Vollzug absitzen kann. Normalerweise ist Bayern da eher streng, aber im Fall des Wohltäters aus München wird das wohl möglich sein.
 
Leute, lasst euch nicht von den ganzen Beträgen blenden, die aktuell durch die Medien geistern... Es spielt nur eine untergeordnete Rolle ob es 3.5 Mio, 18 Mio oder 35 Mio Euro sind, die hinterzogen wurden. Am Ende kommt es darauf an, ob die Selbstanzeige wirksam war und wie die Staranwälte das argumentieren. Sonst hätte UH auch wohl kaum die ganzen Akten nachgereicht, die aktuell zu den hohen Summen führen.

Übrigens wird das Privatvermögen von UH auf rund 400 Mio Euro geschätzt.

Welche Strafe auf UH wartet steht somit noch nicht fest. Auch eine Bewährungsstrafe ist immernoch möglich.
 
Zitat von Ulrich Hoeneß;2925067:
Leute, lasst euch nicht von den ganzen Beträgen blenden, die aktuell durch die Medien geistern... Es spielt nur eine untergeordnete Rolle ob es 3.5 Mio, 18 Mio oder 35 Mio Euro sind, die hinterzogen wurden. Am Ende kommt es darauf an, ob die Selbstanzeige wirksam war und wie die Staranwälte das argumentieren. Sonst hätte UH auch wohl kaum die ganzen Akten nachgereicht, die aktuell zu den hohen Summen führen.

Übrigens wird das Privatvermögen von UH auf rund 400 Mio Euro geschätzt.

Welche Strafe auf UH wartet steht somit noch nicht fest. Auch eine Bewährungsstrafe ist immernoch möglich.
Und genau das finde ich absolut lächerlich. Da werden Leute für 10.000 Euro Jahrelang eingebuchtet und UH kommt mit Millionenbeträgen beinahe ungeschoren davon...
 
Zitat von Ulrich Hoeneß;2925067:
Leute, lasst euch nicht von den ganzen Beträgen blenden, die aktuell durch die Medien geistern... Es spielt nur eine untergeordnete Rolle ob es 3.5 Mio, 18 Mio oder 35 Mio Euro sind, die hinterzogen wurden. Am Ende kommt es darauf an, ob die Selbstanzeige wirksam war und wie die Staranwälte das argumentieren.

Wenn die Selbstanzeige wirklich wirksam war, dann ist die Summe vorerst wirklich egal. Dann könnte es sogar sein, dass er ganz ohne Strafe davonkommt.
Wenn aber nicht, dann ist die Höhe sehr entscheidend für das Strafmaß.
 
Es kommt halt auch die Argumentation der Anwälte an. So wie es sich darstellt, belaufen sich die Transaktionen auf 50.000 oder noch mehr. Es ist daher vermutlich unmöglich eine wasserdichte Selbstanzeige im Januar 2013 abzugeben. Das erkennt man ja allein daran, dass die aktuelle Steuerfahnderin, die UH so schwer belastet, davon ausgeht, dass allein die manuelle Sichtung der Akten Monate dauert. Wenn der Richter dies auch so sieht, gibt es vllt. doch noch Hoffnung für UH. Es bleibt spannend. Der Umfang ist auf jedenfall atemberaubend.

"Pikantes Detail vom zweiten Prozesstag: Ende 2005 betrug der Kontostand von Uli Hoeneß 155 979 000 Euro."
 
Und genau das finde ich absolut lächerlich. Da werden Leute für 10.000 Euro Jahrelang eingebuchtet und UH kommt mit Millionenbeträgen beinahe ungeschoren davon...

Ob und wie der davonkommt, steht noch nicht fest. Falls es so ist, liegt es an der strafbefreienden Wirkung der Selbstanzeige, an nichts anderem. Ob diese sinnvoll und moralisch vertretbar ist, darüber kann man in der Tat lange streiten.

Aber insgesamt sollte man nicht allein die "Höhe der Beute" betrachten. Wenn jemand bei einem bewaffneten Raubüberfall 27 Euro erbeutet kann trotzdem eine Haftstrafe von über fünf Jahren angemessen sein.
 
Ob und wie der davonkommt, steht noch nicht fest. Falls es so ist, liegt es an der strafbefreienden Wirkung der Selbstanzeige, an nichts anderem. Ob diese sinnvoll und moralisch vertretbar ist, darüber kann man in der Tat lange streiten.

Aber insgesamt sollte man nicht allein die "Höhe der Beute" betrachten. Wenn jemand bei einem bewaffneten Raubüberfall 27 Euro erbeutet kann trotzdem eine Haftstrafe von über fünf Jahren angemessen sein.

:tnx:

Ich gehe ja immernoch davon aus, dass das ganze bisher alles Taktik ist. Ich meine, UH hatte 1 Jahr Zeit sich auf den heutigen Tag vorzubereiten. Außerdem arbeitet für ihn im Hintergrund ein Team von Spezialisten und er beschäftigt 3 Staranwälte. Das die Unterlagen so spät eingereicht wurden ist mit Sicherheit kein Zufall, die werden sich da irgendwas bei gedacht haben.
 
Zitat von Ulrich Hoeneß;2925075:
So wie es sich darstellt, belaufen sich die Transaktionen auf 50.000 oder noch mehr. Es ist daher vermutlich unmöglich eine wasserdichte Selbstanzeige im Januar 2013 abzugeben.

Man kann von jedem Bürger erwarten, dass er eine korrekte Steuererklärung abgibt. Dass es im Januar 2013 auf einmal etwas hektisch wurde, weil er Muffensausen bekam, kann ihm kaum zugute gehalten werden. (Und übrigens lässt diese Eile sein Bekunden, es sei ihm nur um Ehrlichkeit gegangen und der Stern habe damit nichts zu tun, äußerst unglaubwürdig erscheinen.)
 
Wenn die Selbstanzeige wirklich wirksam war, dann ist die Summe vorerst wirklich egal. Dann könnte es sogar sein, dass er ganz ohne Strafe davonkommt.
Wenn aber nicht, dann ist die Höhe sehr entscheidend für das Strafmaß.

Wenn ich da mal blöd nachfragen darf: Sollte die Selbstanzeige wirksam sein (geht das überhaupt bei den aufgedeckten Differenzen), würden die aufgedeckten zusätzlichen rund 23 Mio dann unter den Tisch fallen?

Oder würde das noch mal gesondert geprüft (und ggf. zu einem separaten Prozess führen)?
 
Zitat von Ulrich Hoeneß;2925079:
Ich gehe ja immernoch davon aus, dass das ganze bisher alles Taktik ist. Ich meine, UH hatte 1 Jahr Zeit sich auf den heutigen Tag vorzubereiten. Außerdem arbeitet für ihn im Hintergrund ein Team von Spezialisten und er beschäftigt 3 Staranwälte. Das die Unterlagen so spät eingereicht wurden ist mit Sicherheit kein Zufall, die werden sich da irgendwas bei gedacht haben.

Diese Taktik kann aber auch schiefgehen. Auch Staranwälte kassieren manchmal Verurteilungen. Dass er die Daten schon so lange hatte, hat er ja bislang anders dargestellt. Offenbar ist es erst den EDV-Experten aufgefallen, dass da was nicht stimmen kann. Dazu soll ja morgen noch ein Zeuge was sagen.
 
Uli geht in Knast, dass steht spätestens seit heute fest.

Doch viel spannender ist die Frage, woher der Herr das ganze Geld hat. Ist ja kaum zu schätzen, aber bei der Steuerschuld muss er irgendwo mehrere 100 Mio. Euro gebunkert haben.

Nun hat er nach eigenen Angaben zwischen 6 und 10 Mio. pro Jahr in den Jahren verdient, in denen er diese Steuern hinterzogen hat. Wo kommt das Geld her?

Jeder Journbalist dieses Landes, der auch nur ein bischen auf sich hält, sollte nun recherchieren was das Zeug hält.

Noch nie, wirklich nie (!) war die Chance so hoch, dass das Gebilde FCB zumindest einen dicken Kratzer bekommt.
 
Man kann von jedem Bürger erwarten, dass er eine korrekte Steuererklärung abgibt. Dass es im Januar 2013 auf einmal etwas hektisch wurde, weil er Muffensausen bekam, kann ihm kaum zugute gehalten werden. (Und übrigens lässt diese Eile sein Bekunden, es sei ihm nur um Ehrlichkeit gegangen und der Stern habe damit nichts zu tun, äußerst unglaubwürdig erscheinen.)

Das ist natürlich richtig. Nur Selbstanzeige ≠ Steuererklärung. Übrigens wurde bereits belegt, dass der Zeitpunkt der Selbstanzeige wirksam ist. Es war vorher nicht bekannt (bis er sich angezeigt hat), dass es sich um UH handelt. Das die Unterlagen unvollständig waren/sind ist ja bereits letztes Jahr bekanntgeworden. Doch die Anwälte von UH wollen ja trotzdem belegen können, dass sie wirksam ist. Dies wird soch in den kommenden Tagen zeigen. Wie schon gesagt, wird es interessant sein, wie sie argumentieren wollen.

Wenn ich da mal blöd nachfragen darf: Sollte die Selbstanzeige wirksam sein (geht das überhaupt bei den aufgedeckten Differenzen), würden die aufgedeckten zusätzlichen rund 23 Mio dann unter den Tisch fallen?

Oder würde das noch mal gesondert geprüft (und ggf. zu einem separaten Prozess führen)?

Die zusätzlichen 23 Mio sind nicht von den Steuerfahndern "aufgedeckt" worden, sondern UH hat sie vor dem Prozess Ende Februar von sich aus veröffentlicht. Es handelt sich dabei um Dateien auf einen USB-Stick, die vorher nicht bekannt waren. Theoretisch hätte er sie nicht vorlegen müssen und es ginge heute "nur um 3.5 Mio.

Bei den zusätzlichen 23 Mio kommt es darauf an, aus welchem Zeitraum diese stammen. Es könnte sein, dass ein Teil bereits verjährt ist und somit keinen Einfluss mehr auf das Verfahren haben.
 
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