FC Bayern München

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Viele finden die Bayern scheiße, aber warum eigentlich?


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Inzwischen halte ich eine zweijährige Haftstrafe ohne Bewährung für möglich.
Auch wenn seine Bank erst am 28.02.2014 die vollständigen Unterlagen bereitstellen konnte,die 70000 Seiten wegen 50000 Kontenbewegungen seines Nummernkontos beinhalten,wird das Gericht wohl nicht von einer Naivität Hoeneß ausgehen,die nachdeklarierten 15 Mio Steuerschulden nicht "erahnt" zu haben.
Damit steht nicht nur die Unvollständigkeit seiner Selbstanzeige neu auf dem Prüfstand,sondern auch seine grundsätzliche Glaubwürdigkeit.Dies wird das Gericht neben den strafmildernden Fakten sicherlich mitbewerten.

So wie es aussieht,könnte sich die Summe der deklarierten Steuerschuld noch einmal um einen zweistelligen Betrag erhöhen.So zumindest wird von Seiten der Medien spekuliert.

Angesichts einer solchen Dimension eines Steuerbetrugs wäre es in der Tat verwunderlich,wenn dies mit einer Bewährungsstrafe sanktioniert würde.Dabei halte ich es für irrelevant,ob nur ein geringer oder überwiegender Teil in die Verjährungsfrist fallen sollte.

Eine letzte persönliche Meinung:
Egal ob dieses Geständnis ein Schachzug der Verteidigung war,ohnehin drohender Aufklärung ein Schnippchen schlagen zu wollen,so zu tun,als wolle ein reuiger Sünder sein Leben neu ordnen,-es hat wieder mal den Beigeschmack scheibchenweiser "innerer" Einsichten.

Ich hoffe,daß am Ende ein Urteil ergeht,welches für mich als billig und gerecht denkenden Menschen nachvollziehbar und in sich schlüssig ist.
 
Die Strategie Uli wusste ja nicht was Er tut, schient wohl die Einzige hoffnungsvolle der Verteidigung, ist aber wie alles Andere in diesem Fall, einfach gesagt: erstunken und erlogen!

Uli hat eine Firma in Franken hoch gebracht und rentabel geführt, Uli hat den FC Bayern hoch gebracht und rentabel geführt.

Weil er so doof war und z.B.: 18 Mio. Euro an einem Tag verzockt hat ist das kein Indiz dafür das er nicht wusste was er tat, noch das Er süchtig war!

Uli war und ist gierig!

Wer überhaupt 18 Mio. Kapital zum verzocken hat, muss die die Kohle ja erstmal auf dem Konto haben. Und Jemand der nicht weis was Er tut hat keine 18. Mio auf dem Konto!

Uli ist gierig gewesen und er ist verlogen gewesen! Das Er jetzt zwar Etwas zugibt aber gleichzeitig auf Opfer und unwissender Süchtiger macht, zeigt seine Berechnung, zeigt seine Taktik und seine Gier auch vor Gericht zu gewinnen!

Dabei hat Er schon alles verloren, denn selbst bei dem Unwahrscheinlichen Fall eines Freispruchs wird Er nicht mehr bei den Bayern bleiben können und auch keine Geschäfte oder Firmen mehr in Deutschland führen dürfen!

Ist mir klar, dass wohl Niemand gerne in den Knast wandert Aber auch noch auf doof und süchtig zu machen, rückt selbst die Doofen und Süchtigen in ein Licht, welches Sie nicht verdient haben!

Uli war gierig und hat gezockt und hat gelogen!

Jetzt soll seine Strafe annehmen wie ein Mann und nicht noch seine eigenen Verteidiger wie Papp-Figuren durch einen ehrenwerten Gerichtssaal führen!

Eine Schande ist Uli für den Sport, wenn Er bei dieser Taktik bleibt und Er sollte anfangen sich zu schämen!
 
Wenn die Verteidigung darauf basiert, dass Uli spielsüchtig ist/ war und in seinem Zocker-Wahn gar nicht mehr wusste, was er tut, dann muss man schon sehr verzweifelt sein. Denn damit beendet man seine Tätigkeit bei den Bayern ja endgültig. Der Verein kann nicht von einem süchtigen Zocker geführt werden, der mit Millionen jongliert und sämtlichen Überblick verloren hat.
Ob man ihm den Süchtigen allerdings abkauft? Ich kann es mir nur schwer vorstellen.
 
Zitat von grüner-austrianer;2924895:
- bis zu 2 jahre haft darf zu bewährung verhängt werden ( kein tag mehr )

Ja, das ist so gesetzlich geregelt: bis 6 Monate Haftstrafe gibt es immer Bewährung, bis 2 Jahre kann es Bewährung geben, über 2 Jahre gibt es keine Bewährung

Zitat von grüner-austrianer;2924895:
- ab mehr as 1 millionen steuerbeschiss > nur knast

Das ist nicht genau gesetzlich geregelt, sondern in einem Grundsatzurteil vom Bundesgerichtshof (BGH) als Maßstab vorgegeben. Hier hat das Gericht einen Ermessensspielraum, in den wohl auch soziale Gesichtspunkte, sowie strafmildernde Umstände (wie Geständnisse) einfließen können. Ob dieser Ermessensspielraum allerdings auch noch bei vielen Millionen Euro Steuerhinterziehung greift, das steht auf einem anderen Blatt.

Es ist fest davon auszugehen, dass das Urteil, das das Gericht in München sprechen wird, nicht direkt rechtskräftig, sondern erst zur Überprüfung zum BGH gehen wird.
 
Zitat von grüner-austrianer;2924817:
is doch eher so dass eher wegen 500e steuern in knast kommst as wegen versuchten totschlag

Von all dem Zeug, das hier geschrieben wurde, ist das mit Abstand, mit DEUTLICHEM Abstand, der allergrößte Unfug.:crazy:

Zitat von grüner-austrianer;2924754:
nein finde ich nicht. aber ich finde es falsch auf jemand zu schimpfen der soviel für unseren sport getan hat und trotzdem noch 50 millionen dem staat geschenkt hat.

Wobei das hier ehrlich gesagt nah ran kommt: Wie viele Straftaten hat man denn frei, wenn man was für den Staat getan hat? Und 50 Mio geschenkt? Der hat Steuern bezahlt, das steht so im Gesetz, das muss er? Oder schenkst Du dem Staat auch Geld, wenn Du Dir eine Flasche Fusel kaufst und der Aldi-Verkäuferin großzügig erlaubst, die Mehrwertsteuer an den Schäuble weiterzuleiten?
Und wie viele Straftaten hat man denn frei, wenn man was für den Staat getan hat?
 
Wenn die Verteidigung darauf basiert, dass Uli spielsüchtig ist/ war und in seinem Zocker-Wahn gar nicht mehr wusste, was er tut, dann muss man schon sehr verzweifelt sein. Denn damit beendet man seine Tätigkeit bei den Bayern ja endgültig.
Mit einer Haftstrafe aber auch.
Ulli hat vom FCB die (heutzutage gar nicht mehr selbstverständliche!) Zurückhaltung bekommen, dass er als Unschuldiger zu behandeln ist, bis eine rechtskräftige Verurteilung erfolgt.

Aber endgültig ist beim FCB so schnell nichts. Der FCB gibt sehr vielen eine weitere Chance.
Ob früher alkoholkranker Müller oder brandstiftender Breno oder oder... Das ist es auch, was ich an dem Club mag!
Die Präsidentenzeit Ullis scheint allerdings von nicht mehr langer Dauer zu sein.
 
Das der Uli nach dem Urteil auch weiterhin irgendwas beim fcb machen wird denke ich auch. Was das wird kann man schwer abschätzen... mit Geld wird's allerdings nichts zu tun haben...
 
Wenn die Verteidigung darauf basiert, dass Uli spielsüchtig ist/ war und in seinem Zocker-Wahn gar nicht mehr wusste, was er tut, dann muss man schon sehr verzweifelt sein. Denn damit beendet man seine Tätigkeit bei den Bayern ja endgültig. Der Verein kann nicht von einem süchtigen Zocker geführt werden, der mit Millionen jongliert und sämtlichen Überblick verloren hat.
Ob man ihm den Süchtigen allerdings abkauft? Ich kann es mir nur schwer vorstellen.
So wie ich das verstanden habe,weist Hoeneß eine Spielsucht(im pathologischen Sinne)von sich,so daß sie nicht als Strategie der Anwälte greifen wird.Er selbst bezeichnete sein Verhalten als wilde Zockerei,bei der er den Überblick verloren hatte.
Seine Familie sieht diese Phase anders.Sohn und Frau führten in Gesprächen an,daß das Familienleben empfindlich darunter gelitten habe,womit sie jedoch offen ließen,ob es sich um ein pathologisches Suchtverhalten gehandelt habe.
Da Herr Hoeneß während dieser Zeit imstande war,alle Geschäfte ohne Auffälligkeiten für den FC Bayern wie auch seiner eigenen Firma voll handlungsfähig zu führen,wird das Gericht selbst dann nicht von einer Spielsucht ausgehen,wenn es die Einsichtfähigkeit des Angeklagten in eine Spielsucht anzweifeln würde.

Ich glaube,diese Frage wird eine untergeordnete Rolle im Prozeß spielen.
Der Kommentar von Prandl in der SZ,wie auch die Einschätzung Leyendeckers bringen es auf den Punkt:
Die Glaubwürdigkeit eines Uli Hoeneß kann man nur noch als desaströs bezeichnen,zumal noch völlig offen ist,ob die vorgetragenen neuen Zahlen überhaupt das Ende der Fahnenstange sind.Leyendecker wie auch die Pressesprecherin des Gerichtes schließen nicht aus,daß da noch eine weitere signifikante Steuerschuld aufgedeckt werden könnte.
 
So wie ich das verstanden habe,weist Hoeneß eine Spielsucht(im pathologischen Sinne)von sich,so daß sie nicht als Strategie der Anwälte greifen wird.Er selbst bezeichnete sein Verhalten als wilde Zockerei,bei der er den Überblick verloren hatte.
Seine Familie sieht diese Phase anders.Sohn und Frau führten in Gesprächen an,daß das Familienleben empfindlich darunter gelitten habe,womit sie jedoch offen ließen,ob es sich um ein pathologisches Suchtverhalten gehandelt habe.
Da Herr Hoeneß während dieser Zeit imstande war,alle Geschäfte ohne Auffälligkeiten für den FC Bayern wie auch seiner eigenen Firma voll handlungsfähig zu führen,wird das Gericht selbst dann nicht von einer Spielsucht ausgehen,wenn es die Einsichtfähigkeit des Angeklagten in eine Spielsucht anzweifeln würde.

Ich glaube,diese Frage wird eine untergeordnete Rolle im Prozeß spielen.
Der Kommentar von Prandl in der SZ,wie auch die Einschätzung Leyendeckers bringen es auf den Punkt:
Die Glaubwürdigkeit eines Uli Hoeneß kann man nur noch als desaströs bezeichnen,zumal noch völlig offen ist,ob die vorgetragenen neuen Zahlen überhaupt das Ende der Fahnenstange sind.Leyendecker wie auch die Pressesprecherin des Gerichtes schließen nicht aus,daß da noch eine weitere signifikante Steuerschuld aufgedeckt werden könnte.

:tnx:

Es ist allerdings kaum davon auszugehen, dass sich Hoeneß` Zockermentalität nur auf seinen Privatbereich ausgewirkt hat. Schaun`mer mal, was da noch alles ans Tageslicht kommt. Wenn sich herausstellt, dass mit dem Geld vom Schweizer Konto eben nicht nur die zögerlich zugegebenen privaten Finanzgeschäfte getätigt wurden, rücken automatisch auch seine HOWE-Wurstfabrik und der FC Bayern in den Fokus.
 
Die Präsidentenzeit Ullis scheint allerdings von nicht mehr langer Dauer zu sein.

Um Schaden vom FC Bayern fernzuhalten, hätte Uli H. gut daran getan, schon im Vorfeld sein AR-Mandat abzugeben.

In diesem Zusammenhang sei an die Causa des damaligen AR-Chef von Werder Bremen, Ludger L. Born erinnert, der Anfang 2009 von seinem Posten zurücktrat bzw. zum Rücktritt gedrängt wurde, nachdem nur der Verdacht von Schwarzgeldzahlungen aufkam, der sich im Nachhinein jedoch als haltlos erwies.
 
:tnx:

Es ist allerdings kaum davon auszugehen, dass sich Hoeneß` Zockermentalität nur auf seinen Privatbereich ausgewirkt hat. Schaun`mer mal, was da noch alles ans Tageslicht kommt. Wenn sich herausstellt, dass mit dem Geld vom Schweizer Konto eben nicht nur die zögerlich zugegebenen privaten Finanzgeschäfte getätigt wurden, rücken automatisch auch seine HOWE-Wurstfabrik und der FC Bayern in den Fokus.

Sehe ich genauso! :tnx:
Das ganze Geschäftsgebaren eines UH ist mit optimistisch nett umschrieben. Ich frage mich auch, wer den Mann berät? Da gibt er am 27.2.2014 3 USB bei Gericht ab und behauptet doch tatsächlich, dass die ihm nicht vorher vorgelegen hätten? Dann stellt sich heraus, dass die teilweise auf Januar 2013 zurückdatiert sind?
Ich glaube einfach, dass er sich auf seine Amigos in der CSU verlassen hat, dass die das für ihn irgendwie wegbügeln? Grenzenlos naiv. Hat er wirklich geglaubt, dass ihm Keiner kann? Augenscheinlich JA?!
Für mich bleibt eine entscheidende Frage im Raume stehen: wie ist das tatsächliche Geschäftsgebaren des FCB in den letzten Jahrzehnten wirklich gewesen? Bei solchen offensichtlichen Machenschaften des ehemals ersten Mann im Staate FCB würde ich mir als Investor schon meine Gedanken machen? Der ehemals seriöse Anstrich des Unternehmens wird gerade aschgrau. Ob dann die Mitglieder immer noch ihrem "Ehren-Präsi" zujubeln darf stark bezweifelt werden. Aber wundern tut mich nichts mehr im bajuwarischen Land...
 
@ syker1983

Für eine Fortsetzung des Klatschen für Uli H. sollte es in der Amigo-Schickeria noch reichen. Denn ich kann man mir nur schwer vorstellen, daß man im Falle einer Verurteilung ihn oder gar den FC Bayern wie heiße Kartoffeln fallen läßt, dafür sind sowohl der FCB als Uli H. (von der Steuergeschichte abgesehen) zu präsente Beispiele für das bajuwarische Selbstverständnis.
 
@ syker1983

Für eine Fortsetzung des Klatschen für Uli H. sollte es in der Amigo-Schickeria noch reichen. Denn ich kann man mir nur schwer vorstellen, daß man im Falle einer Verurteilung ihn oder gar den FC Bayern wie heiße Kartoffeln fallen läßt, dafür sind sowohl der FCB als Uli H. (von der Steuergeschichte abgesehen) zu präsente Beispiele für das bajuwarische Selbstverständnis.

@bremen
Sehe ich nicht ganz so. Schickeria stimme ich Dir zu. Aber bei börsennotierten Weltunternehmen ist das etwas anderes. Diese Unternehmen steigen ja nicht nur wegen des sportlichen Erfolges sondern auch wegen des Images beim FCB ein.
Dann bleibt es dabei, dass der jahrzehntelange Frontmann nun in einer Art in der Öffenlichkeit da steht, dass schon elementare Fragen aufgeworfen werden. Unternehmen ticken anders; dort geht es u.a. um Kodex etc.
Am DO wird wahrscheinlich noch kein Urteil verkündet werden. Aber die Herrschaften vom ASR fangen an, von UH abzurücken. Der FCB hat unlängst sein Schicksal mit der Person UH verknüpft, so dass es zwangsläufig zu Schrammen kommen wird. Die ganze Führungsriege des FCB betont immer wieder die Wichtigkeit eines UH für den Verein.
Man muss sich das mal geben, dass ein Dreyfus seinem Freund UH mal eben 20 Mio DM schenkt?! Mal abgesehen davon, dass ich so einen Freund auch gerne hätte, wirft das Fragen auf. Die Sachen sind zwar lange verjährt, aber da bleibt vieles im Unklaren. Komischerweise ist adidas einer der Hauptsponsoren beim FCB. Das ist dann schon eine interessante Koinzidenz.
Auch der Chef eines Weltunternehmens muss einem ASR Rede und Antwort stehen. Dann gilt auch nicht: Erfolg macht sexy.
Diese Unternehmen gehen eine strategische Partnerschaft ein. Da ist das Image entscheidend. Das leidet gerade mit.
 
Und wenn dann noch vermutet werden darf, dass UH überall die Finger drin hatte und ihm das über den Kopf gewachsen sein müsste, befürchte ich Unregelmäßigkeiten beim FCB, auf die Platini nur gewartet hat. Da wartet dann eventuell eine CL-Sperre für einige Zeit.

Ich weiß - ein dummer Post ...man wird doch mal tagträumen dürfen. :zzz:




































:grinsen:
 
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