FC Bayern München

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Viele finden die Bayern scheiße, aber warum eigentlich?


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Find ich nicht.
Die Meisterschaft ist langweilig, die Liga ist durchaus spannend.
Vier Punkte zwischen Platz zwei und fünf, nur einer zwischen Platz sechs und neun im Kampf um die EL-Plätze. Spätestens ab Platz elf Abstiegskampf.
Ich kenne auch zB keinen Eintrachtfan, der sich über die Dominanz der Bayern ärgert, die interessieren sich nur für den Abstiegskampf und das Wunder des Nichtabstiegs. Denen ist es völlig egal, ob Bayern, Dortmund oder sonstwer die Liga aufmischt.

Ok, natürlich ist logischerweise immer irgendwo Spannung in der Liga. Ist doch klar. Aber ich meine hier das Salz in der Suppe, sprich, den nicht stattfindenden Kampf um die Meisterschaft.

Ich werfe das den Bauern auch nicht vor. Ich stelle nur fest, dass es so ist und es nicht nur mich langweilt.
 
Klein (z.B. im Vergleich zu 1860) war einmal. Jetzt allenfalls noch klein im Vergleich zu Real & Co.

Und natürlich hat auch der FCB Werbepartner. Wie alle!
Wäre doch dumm, wenn der Bekanntheitsgrad nicht gewinnbringend genutzt würde.
Es kann aber ein schmaler Grat zwischen (großzügigem) Sponsor und (meist stümperhafter) Mitbestimmer sein.
Gewiß würden sich auch andere Vereine gerne den "Zucker in den Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;)" blasen lassen!
Das geht prinzipiell auch auf jeder Stufe, je nach Werbewirksamkeit des Vereins halt die lokale Sparkasse oder die Allianz.
Nur wer die Größenordnung (des "Partners") übertreibt, macht sich abhängig.

Achtung Seitenhieb:
Es gab/gibt übrigens keine heftigen (Fan-) Proteste, weil die Allianz mit 110 Milliönchen für 8.33% des FCB einstieg. Möglicherweise liegt das nicht nur an dem Geldregen selbst, sondern auch daran, dass die Allianz ein weniger negatives Image hat als gewisse andere Werbepartner.
Zumindest von einem Mitbewerber aus dem Pott kamen auch anerkennende Worte.

Wechselt doch einfach in die spanische Liga. Da seid ihr näher dran an den Großvereinen Real und Barca. Und wir wären euch los. Ganz ehrlich: Früher war es immer DER Reiz, gegen die Bauern zu spielen. Heute geht mir das am Allerwertesten vorbei. Kein Vorwurf an die Bauern-Verantwortlichen, die den Verein dorthin gebracht haben. Davor habe ich großen Respekt. Immer unterstellt, dass UH sich in Sachen Bauern AG im legalen Bereich bewegt hat.

Hinzu kommt ja auch, dass den meisten Fans schon lange die Megapräsenz in den Medien zum Hals raushängt. Wen interessiert denn, dass bei Ribery ein Verdacht auf Anbruch der x-ten Rippe besteht? Und das stundenlang unter "breakiing-news"? Nur ein Beispiel für den Bauern-Wahn.

Ein erster Lichtblick wäre ja, dass der Moralapostel und Steuerhinterzieher in den Bau gehen müsste. Wird aber auch nur Wunschdenken bleiben.

Ums kurz zu machen: Ich hab euch satt.
 
Wechselt doch einfach in die spanische Liga. Da seid ihr näher dran an den Großvereinen Real und Barca. Und wir wären euch los. Ganz ehrlich: Früher war es immer DER Reiz, gegen die Bauern zu spielen. Heute geht mir das am Allerwertesten vorbei. Kein Vorwurf an die Bauern-Verantwortlichen, die den Verein dorthin gebracht haben. Davor habe ich großen Respekt. Immer unterstellt, dass UH sich in Sachen Bauern AG im legalen Bereich bewegt hat.

Hinzu kommt ja auch, dass den meisten Fans schon lange die Megapräsenz in den Medien zum Hals raushängt. Wen interessiert denn, dass bei Ribery ein Verdacht auf Anbruch der x-ten Rippe besteht? Und das stundenlang unter "breakiing-news"? Nur ein Beispiel für den Bauern-Wahn.

Ein erster Lichtblick wäre ja, dass der Moralapostel und Steuerhinterzieher in den Bau gehen müsste. Wird aber auch nur Wunschdenken bleiben.

Ums kurz zu machen: Ich hab euch satt.

So ganz passen deine Aussagen aber auch nicht zusammen Mr Ed. Auf der einen Seite lobst du die Arbeit der Bayern und betonst, dass sie quasi dazu verpflichtend sind, dies zu tun und die negativen Folgen (keine Spannung um die Meisterschaft... "Allein-Herrschaft" etc.) daraus resultieren, weil es ein in sich logisches Prinzip im Leistungssport ist, wenn man ein Level erreicht hat, nie aufzuhören und immer weiter zu arbeiten, damit man ins nächste aufsteigt. Auf der anderen Seite machst du ihnen jedoch Vorwürfe, dass sie die Liga ausbeuten, Wettbewerbsvorteile durch Sponsorenverträge erzielen und dabei am besten in eine andere Liga wechseln sollen bzw. aus dem deutschen Fußball für immer verschwinden sollen. Was denn jetzt?
 
Er wünscht sich das sie die Liga verlassen weil er sie satt hat. Er macht es ihnen aber nicht zum Vorwurf das es so gekommen ist.

Ich finde keineswegs das sich das ausschließt.

Ich habe auch großen Respekt vor der Arbeit dort, trotzdem kotzt es mich an das sie die Liga im Meisterkampf derart langweilig machen.
 
Ich glaube das kotzt jeden an, der den Fußball mag. Nur ich bin eher der Meinung, bevor man den Verein zum schuldigen macht, der momentan die Spitzenstellung inne hat, sollte sich lieber die anderen Vereine Gedanken darüber machen, wie man den Abstand verkürzen könnte, anstatt in Selbstmitleid zu verfallen. Und hier sehe ich gerade die Vereine in der Pflicht, die auch über die notwendigen Ressourcen verfügen: Schalke, Dortmund, Wolfsburg, Leverkusen etc. Und ich bin auch fest davon überzeugt, dass sie es schaffen werden. Gerade Schalke und Wolfsburg haben gezeigt, dass sie auf dem richtigen Weg sind. Beide Vereine integrieren mittlerweile auch junge (deutsche) Spieler, was ihnen ja in der Vergangenheit öfter mal vorgeworfen wurde. Dortmund hat es diese Saison leider nicht optimal gelöst, nur darf man das Verletzungspech nicht ganz außer acht lassen. Außerdem braucht so ein Prozess Zeit. Trotz der Abgänge von Götze und Lewa denke ich schon, dass sie langfristig den Abstand verkürzen werden. Es ist halt nicht alles von heute auf morgen machbar.
 
Rummenigge hat die Gründung einer neuen Superliga (Vorschlag von Unal Aysal - Galatasaray) erneut abgelehnt.
Die CL ist ja schon eine Art Superliga.

Und eine Qualifikation müsste es auch weiterhin geben.
Denn wenn man zu einem baldigen Zeitpukt einen "endgültigen" Schnitt macht, sind zwar ManU, Real und 2 FCBs usw. dabei, aber SVW, HSV & Co möglicherweise langfristig ausgeschlossen.
Will irgendjemand hier so ein starres Kastenwesen? Ich nicht!

Danach aber: Profifußball ist Sport und Marktwirtschaft.
Wer das nicht verdauen kann, ist imho im falschen Geschäft.
Ich würde in so einem Fall vorschlagen, sich ein anderes Betätigungsfeld zu suchen, z.B. bei der Wohlfahrt - oder auch dem Militär.

Ich habe auch noch von keinem Schatzmeister gehört, dass der FCB im heimischen Stadion unerwünscht sei und man deswegen das Pflichtspiel lieber in der Pampa vor leeren Rängen austrägt.
Von der Bitte um ein Freundschaftsspiel habe ich aber schon öfters gehört. Wie kommt das nur!?
 
Ich glaube das kotzt jeden an, der den Fußball mag. Nur ich bin eher der Meinung, bevor man den Verein zum schuldigen macht, der momentan die Spitzenstellung inne hat, sollte sich lieber die anderen Vereine Gedanken darüber machen, wie man den Abstand verkürzen könnte, anstatt in Selbstmitleid zu verfallen. Und hier sehe ich gerade die Vereine in der Pflicht, die auch über die notwendigen Ressourcen verfügen: Schalke, Dortmund, Wolfsburg, Leverkusen etc. Und ich bin auch fest davon überzeugt, dass sie es schaffen werden. Gerade Schalke und Wolfsburg haben gezeigt, dass sie auf dem richtigen Weg sind. Beide Vereine integrieren mittlerweile auch junge (deutsche) Spieler, was ihnen ja in der Vergangenheit öfter mal vorgeworfen wurde. Dortmund hat es diese Saison leider nicht optimal gelöst, nur darf man das Verletzungspech nicht ganz außer acht lassen. Außerdem braucht so ein Prozess Zeit. Trotz der Abgänge von Götze und Lewa denke ich schon, dass sie langfristig den Abstand verkürzen werden. Es ist halt nicht alles von heute auf morgen machbar.

Mensch, Lucky, lies doch einfach mal die Beiträge in Ruhe, bevor es hier wieder Unterstellungen hagelt. Ich mache die Bauern nicht zu den "Schuldigen". Sie haben sich ihre Stellung im - vermutlich legalen Rahmen - erarbeitet. Punkt. Rein sportlich gesehen sind die Bauern für mich überflüssig in der Buli. Ohne die Bauern hätten wir vermutlich einen CL-Platz weniger. Aber genau die Bauern besetzen diesen Platz ja permament. Insofern profitiert die Liga davon überhaupt nicht. Und den ganzen Medienrotz braucht doch auch kein Mensch. Eine gesunde Verhältnismäßigkeit ist doch schon lange nicht mehr da. Und das auf allen Ebenen.

Natürlich wird mein Wunsch nie in Erfüllung gehen. Aber ich träume gerne weiter.
 
Rummenigge hat die Gründung einer neuen Superliga (Vorschlag von Unal Aysal - Galatasaray) erneut abgelehnt.
Die CL ist ja schon eine Art Superliga.

Und eine Qualifikation müsste es auch weiterhin geben.
Denn wenn man zu einem baldigen Zeitpukt einen "endgültigen" Schnitt macht, sind zwar ManU, Real und 2 FCBs usw. dabei, aber SVW, HSV & Co möglicherweise langfristig ausgeschlossen.
Will irgendjemand hier so ein starres Kastenwesen? Ich nicht!

Danach aber: Profifußball ist Sport und Marktwirtschaft.
Wer das nicht verdauen kann, ist imho im falschen Geschäft.
Ich würde in so einem Fall vorschlagen, sich ein anderes Betätigungsfeld zu suchen, z.B. bei der Wohlfahrt - oder auch dem Militär.

Ich habe auch noch von keinem Schatzmeister gehört, dass der FCB im heimischen Stadion unerwünscht sei und man deswegen das Pflichtspiel lieber in der Pampa vor leeren Rängen austrägt.
Von der Bitte um ein Freundschaftsspiel habe ich aber schon öfters gehört. Wie kommt das nur!?

Was bist du eigentlich für ein schlaues Kerlchen? Seit einem Tag hier im Forum angemeldet, um den Minderbemittelten mal eben die Gesetzmäßigkeiten der Marktwirtschaft zu erklären? Mach dich mal nicht künstlich groß, nur weil deine Bauern von Erfolg zu Erfolg eilen. Aber das ist ja wohl das Markenzeichen des gemeinen Bauern-Fans. Arroganz pur.

Im übrigen wird hier im Werder-Forum hochdeutsch geschrieben. Also bleib bitte weg mit deinen Schenkelklopferdeutsch aus einem Bundesland, dass immer schon anders war als alle anderen.
 
Mensch, Lucky, lies doch einfach mal die Beiträge in Ruhe, bevor es hier wieder Unterstellungen hagelt. Ich mache die Bauern nicht zu den "Schuldigen". Sie haben sich ihre Stellung im - vermutlich legalen Rahmen - erarbeitet. Punkt. Rein sportlich gesehen sind die Bauern für mich überflüssig in der Buli. Ohne die Bauern hätten wir vermutlich einen CL-Platz weniger. Aber genau die Bauern besetzen diesen Platz ja permament. Insofern profitiert die Liga davon überhaupt nicht. Und den ganzen Medienrotz braucht doch auch kein Mensch. Eine gesunde Verhältnismäßigkeit ist doch schon lange nicht mehr da. Und das auf allen Ebenen.

Natürlich wird mein Wunsch nie in Erfüllung gehen. Aber ich träume gerne weiter.

Aber wenn wir jetzt mal theoretisch davon ausgehen, dass die Bayern "gelöscht" werden und nicht mehr in der Bundesliga existieren, welchen Vorteil hätte das ganze für den deutschen Fußball? In meinen Augen würde dadurch nur künstliche Spannung erzeugt und das Niveau bleibt hinter dem zurück, wie es sich entwickeln würde, wenn die Bayern weiterhin in der Liga bleiben. International würde man dann wieder hinter die spanische, englische und vllt. auch italienische Liga zurückfallen. Denn ich bin mir ganz sicher, auch wenn die Bayern momentan an der Spitze allein ihre Kreise drehen, werden Vereine wie Dortmund, Schalke, Leverkusen etc. immer das Ziel haben sie zu schlagen bzw. mit einem Auge auf die Deutsche Meisterschaft schielen. Und wenn man es nicht geschafft hat, im nächsten Jahr eine Schippe drauflegen. Außerdem lernen gerade die deutschen Clubs enorm von den Bayern (genau wie Bayern vor 2-3 Jahren vom BVB gelernt haben), was das Spielsystem angeht und wie man dieses "entschlüsselt". In meinen Augen profitiert die ganze Bundesliga enorm. Es ist ja schließlich kein Zufall, dass wir noch 4 Bundesligisten in der CL haben und mit Frankfurt einen aussichtsreichen Club in der Euroleague. Auch das die Bayern mittlerweile Ablösesummen von 30, 40 oder 50 Mio innerhalb der Bundesliga zahlen (können) ist ein Vorteil für die deutschen Clubs. So bleibt das Geld in der Liga und die Bundesliga profitiert davon. Noch vor Jahren wäre es undenkbar, dass ein Raul, Huntelaar, Martinez oder Thiago in der Bundesliga spielt. Das ganze Ansehen steigt steig an und die internationale Vermarktung wächst und wächst...

Klar, die Situation aktuell ist gerade als Fußball-Fan nicht leicht und von Spannung gekrönt, doch ich bin fest davon überzeugt, dass die Früchte in den kommenden Jahren geerntet werden können und der deutsche Fußball stärker als jemals zuvor daraus hervorgehen wird mit spannenden Kämpfen um die Meisterschaft, denn mehr als 18 Spieler kann auch der FCB nicht kaufen... Und davon wird es in Zukunft deutlich mehr geben ;)
 
Mir würde nur ein wirklicher Nachteil einfallen, der aufkäme, sollten die Bayern wegfallen. Die Bundesliga wäre international weniger interessant und würde so einiges an Einnahmen einbüßen. Allerdings gehen diese Einnahmen derzeit auch zu großen Teilen an die Bayern und andere Vereine würden mehr Geld durch Titel und CL bekommen.

Ob wir wieder nur vierte Kraft hinter England, Spanien und Italien wären, ist doch im Grunde schnurzpiepegal ansonsten. Wie schon dargelegt, der zusätzliche CL-Platz wird sowieso durch die Bayern besetzt.

Außerdem lernen gerade die deutschen Clubs enorm von den Bayern (genau wie Bayern vor 2-3 Jahren vom BVB gelernt haben), was das Spielsystem angeht und wie man dieses "entschlüsselt". In meinen Augen profitiert die ganze Bundesliga enorm. Es ist ja schließlich kein Zufall, dass wir noch 4 Bundesligisten in der CL haben und mit Frankfurt einen aussichtsreichen Club in der Euroleague. Auch das die Bayern mittlerweile Ablösesummen von 30, 40 oder 50 Mio innerhalb der Bundesliga zahlen (können) ist ein Vorteil für die deutschen Clubs. So bleibt das Geld in der Liga und die Bundesliga profitiert davon. Noch vor Jahren wäre es undenkbar, dass ein Raul, Huntelaar, Martinez oder Thiago in der Bundesliga spielt. Das ganze Ansehen steigt steig an und die internationale Vermarktung wächst und wächst...

Das halte ich für ganz großes Kaka, das nur von einem Bauernfan kommen kann. :ugly:
 
Aber wenn wir jetzt mal theoretisch davon ausgehen, dass die Bayern "gelöscht" werden und nicht mehr in der Bundesliga existieren, welchen Vorteil hätte das ganze für den deutschen Fußball? In meinen Augen würde dadurch nur künstliche Spannung erzeugt und das Niveau bleibt hinter dem zurück, wie es sich entwickeln würde, wenn die Bayern weiterhin in der Liga bleiben. International würde man dann wieder hinter die spanische, englische und vllt. auch italienische Liga zurückfallen. Denn ich bin mir ganz sicher, auch wenn die Bayern momentan an der Spitze allein ihre Kreise drehen, werden Vereine wie Dortmund, Schalke, Leverkusen etc. immer das Ziel haben sie zu schlagen bzw. mit einem Auge auf die Deutsche Meisterschaft schielen. Und wenn man es nicht geschafft hat, im nächsten Jahr eine Schippe drauflegen. Außerdem lernen gerade die deutschen Clubs enorm von den Bayern (genau wie Bayern vor 2-3 Jahren vom BVB gelernt haben), was das Spielsystem angeht und wie man dieses "entschlüsselt". In meinen Augen profitiert die ganze Bundesliga enorm. Es ist ja schließlich kein Zufall, dass wir noch 4 Bundesligisten in der CL haben und mit Frankfurt einen aussichtsreichen Club in der Euroleague. Auch das die Bayern mittlerweile Ablösesummen von 30, 40 oder 50 Mio innerhalb der Bundesliga zahlen (können) ist ein Vorteil für die deutschen Clubs. So bleibt das Geld in der Liga und die Bundesliga profitiert davon. Noch vor Jahren wäre es undenkbar, dass ein Raul, Huntelaar, Martinez oder Thiago in der Bundesliga spielt. Das ganze Ansehen steigt steig an und die internationale Vermarktung wächst und wächst...

Klar, die Situation aktuell ist gerade als Fußball-Fan nicht leicht und von Spannung gekrönt, doch ich bin fest davon überzeugt, dass die Früchte in den kommenden Jahren geerntet werden können und der deutsche Fußball stärker als jemals zuvor daraus hervorgehen wird mit spannenden Kämpfen um die Meisterschaft, denn mehr als 18 Spieler kann auch der FCB nicht kaufen... Und davon wird es in Zukunft deutlich mehr geben ;)

Du glaubst allen Ernstes, dass wir noch 4 Teams in der CL haben, weil die alle von den Bauern gelernt haben? Sag mir bitte, dass du das nicht ernst meinst...

Die Buli hat international enorm an Attraktivität zugelegt, keine Frage. Das ist auch ein Verdienst der Bauern. Aber nicht nur deren. Insgesamt hat sich herumgesprochen, dass hier nicht nur guter Fußball gespielt wird (siehe N11), sondern auch ordentlich gerabeitet und gezahlt wird. Der Kernpunkt der positiven Entwicklung liegt für mich persönlich bei - und das fällt mir jetzt richtig schwer - M. Sammer. Er hat beim DFB dafür gesorgt, dass die Jugendausbildung komplett umgestellt wurde und u.a.. durch die vielen lokalen Stützpunktvereine eine nahezu durchgängige Organisation entstanden ist. Vor Jahren hatten wir vllt. mal zwei der drei hochtalentierte Spieler. Heute wimmelt es geradezu davon. Die Erfolge der N11 sprechen da schon allein von sich.

Diese vielen Talente gäbe es allerdings auch ohne die Bauern.
 
Mal von den persönlichen "Argumenten" abgesehen:
Was ist Schenkelklopferdeutsch?
Ich bin jedenfalls der Meinung, Hochdeutsch zu schreiben.
Bayrisch schreibe ich gewiß nicht, das wird jeder Bayer bestätigen können.
Ich komme nicht aus Bayern und wohne nicht in Bayern.

Dass ich vor Jahrzehnten Bayernfan wurde, liegt daran, dass gewisse Idole aus der Nationalmannschaft (wie sie viele kleine Jungen haben) zufällig bei Bayern München spielten und eine soziale Ader hatten/haben, wie ich sie von keinem anderen Fußballverein kenne.
Ich lobe hier noch einmal ausdrücklich Sepp Maier, der auch vor rund 40 Jahren keine Starallüren kannte und sich nicht zu schade war/ist, in Waisenheime und zu behinderten Kindern zu gehen und den Kindern dort eine Freude zu machen.
Ich lobe ausdrücklich Bayern München insgesamt, weil er seit Jahrzehnten - und u.a. bei der Tsunami Katastrophe Weihnachten 2004 (die auch meine dortige südasiatische Verwandschaft betraf) - hunderttausende Euro spendet(e).

In Asien überstrahlt die Popularität des "Stern des Südens" alle anderen deutschen Fußballvereine um Größenordnungen.
Noch ist dort wegen der Kolonialzeit die Premier League viel bekannter als die Bundesliga.
Aber der FCB ist auch bekannt und wenn er zum Freundschaftsspiel kommt, schauen 120000 (!) im Stadion zu.

Natürlich denkt "Ulli" dabei auch an merchandising und talent scouting. Aber er nimmt ja nicht von den Ärmsten, sondern von denen, die freiwillig etwas kaufen. Und wenn ein Ramakrishna etc. mal in der CL spielen sollte, wird in Südasien ein Sportfestival sein, wie man es bisher nur vom Cricket kennt.

dil hai hindustani aur FCB

Und jetzt könnte ihr mich ruhig verbal weiter hauen.
 
Ich finde ihr seht das ganze viel zu kurzfristig. Die Bayern sind aktuell das beste Team der Welt... Vermutlich würde sie in jeder anderen Liga auch so dominieren.

Und natürlich sind es nicht nur Verdienste der Bayern, dass wir noch vier Bundesliga Clubs in der CL haben. Am Ende liegt es an der eigenen Arbeit im Verein. Nur um es mal auf ein anderes Beispiel zu beziehen. Der aktuelle Erfolg der Bayern liegt auch zum großen Teilen in der Arbeit des BVB begründet... Im Prinzip ist es ein endloses Wettrennen um die Vorherrschaft. In den nächsten Jahren werden die Bayern wieder abgelöst und dann geht das Rennen von vorne los. So wars es schon immer und so wird es auch immer bleiben.
 
Der Kernpunkt der positiven Entwicklung liegt für mich persönlich bei - und das fällt mir jetzt richtig schwer - M. Sammer. Er hat beim DFB dafür gesorgt, dass die Jugendausbildung komplett umgestellt wurde und u.a.. durch die vielen lokalen Stützpunktvereine eine nahezu durchgängige Organisation entstanden ist. Vor Jahren hatten wir vllt. mal zwei der drei hochtalentierte Spieler. Heute wimmelt es geradezu davon. Die Erfolge der N11 sprechen da schon allein von sich.

Naja, der Kernpunkt war wohl eher der, daß wir wenige Jahre zuvor noch eine N11 hatten, in der man Spieler wie Ramelow oder Jancker erdulden mußte, so daß die Resultate bei den großen Turnieren entsprechend dürftig waren, während in Ländern mit deutlich geringeren Einwohnerzahlen (v.a. Tschechien, Niederlande) die Talente wie Pilze aus den Böden sprießten. Irgendwann wurden davon auch einmal die DFB-Funktionäre aus ihrem Schlaf der Selbstherrlichkeit geholt, so daß sogar dort ein Umdenken möglich wurde. Daß Sammer seine Sache dort sehr gut gemacht hat, steht dagegen nicht zur Debatte.
 
Ich glaube das kotzt jeden an, der den Fußball mag. Nur ich bin eher der Meinung, bevor man den Verein zum schuldigen macht, der momentan die Spitzenstellung inne hat, sollte sich lieber die anderen Vereine Gedanken darüber machen, wie man den Abstand verkürzen könnte, anstatt in Selbstmitleid zu verfallen. Und hier sehe ich gerade die Vereine in der Pflicht, die auch über die notwendigen Ressourcen verfügen: Schalke, Dortmund, Wolfsburg, Leverkusen etc. Und ich bin auch fest davon überzeugt, dass sie es schaffen werden. Gerade Schalke und Wolfsburg haben gezeigt, dass sie auf dem richtigen Weg sind. Beide Vereine integrieren mittlerweile auch junge (deutsche) Spieler, was ihnen ja in der Vergangenheit öfter mal vorgeworfen wurde. Dortmund hat es diese Saison leider nicht optimal gelöst, nur darf man das Verletzungspech nicht ganz außer acht lassen. Außerdem braucht so ein Prozess Zeit. Trotz der Abgänge von Götze und Lewa denke ich schon, dass sie langfristig den Abstand verkürzen werden. Es ist halt nicht alles von heute auf morgen machbar.

naja hat man ja heute wieder gesehen, wie gut die Bayern die anderen Bulivereine stärken :roll: :ugly:

Natürlich sind für das schlechte Abschneiden in erster Linie die Vereine selbst verantwortlich, ab mal ganz ehrlich: Bayern hat großes Interesse alle anderen Bulivereine klein zu halten. Sie gewinnen dadurch doppelt: Zum einen wird es einfacher die Meisterschaft (mit allen Einnahmen die damit verbunden sind) zu holen. Zum anderen bekommen sie mehr Geld in der CL wenn die anderen Mannschaften früher ausscheiden... Und auch Dortmund wird erstmal versuchen müssen Lewandowski zu ersetzen. Topstürmer sind auch nicht mehr mehr so günstig zu haben.

Das Uli Hoeness vor "spanischen" Verhältnissen warnt, ist ein Hohn, denn er hat lediglich davor Angst, dass sich die Bayern durch die Übermacht langfristig selbst schaden, da die Attraktivität der Liga sinkt. Das es hausgemachte Probleme sind, die man ja auch gerne in Kauf nimmt fällt da mal getrost unter den Tisch
 
@ Werder-Wü

Weitesgehend Zustimmung. Allerdings mag ich an der Angst von Uli H. einer sinkenden Attraktivität der Liga bei einer Dominanz der Bayern nicht wirklich glauben.

Die Bundesliga ist momentan sicherlich eines der, wenn nicht sogar die sportlich attraktivste Fußball-Liga der Welt, aber ihre Attraktivität generiert sich auch daraus, daß sie zumindest im Inland geschickt vermarktet wird; und wenn das Marketing hervorragend ist, dann ist die Qualität des Produktes eher sekundär. Denn der bis heute anhaltende Zuschauerboom in der Bundesliga begann Anfang der 1990er Jahre doch nicht dadruch, daß es in der Buli auf einmal so tollen Fußball zu sehen gab, sondern weil damals bei "ran" in SAT1 jeder noch so gähnende 0:0-Grottenkick als Fußballfest verkauft wurde.
 
quatsch. in spanien hätten sie mit barca und real mannschaften so ziemlich auf augenhöhe, in england sowieso.

In England sowieso? In England würde Bayern noch mehr dominieren, guck dir doch mal die "Spitzenmannschaften" in dort an, wie die international abschneiden. Wenn die Pech haben, kommt dieses Jahr kein Team ins Viertelfinale der CL. Richtig blamabel, was da zur Zeit abläuft...
 
In England sowieso? In England würde Bayern noch mehr dominieren, guck dir doch mal die "Spitzenmannschaften" in dort an, wie die international abschneiden. Wenn die Pech haben, kommt dieses Jahr kein Team ins Viertelfinale der CL. Richtig blamabel, was da zur Zeit abläuft...

in england ist die leistungsdichte an der spitze höher. das abschneiden in der championsleague ist ohnehin ab dem ko-system auch stark tagesform abhängig und eben auch deutlich mehr von glück oder pech als bei einem ligensystem geprägt. ich schaue mir lieber an wie mannschaften generell spielen über einen größeren zeitraum und nicht nur auf 2 spiele verteilt. zumal chelsea weiterkommen wird und ich denke manu wird das ebenfalls noch schaffen. damit wären dann genauso viele englische mannschaften wie deutsche im viertelfinale. richtig blamabel.
 
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