FC Bayern München

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Viele finden die Bayern scheiße, aber warum eigentlich?


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Darüber habe ich auch herzlich gelacht, da das Vorgehen von Madrid ja auch etwas ist, was gerade der FCB niemals so tun würde.... ;)
 
Dass er diesem Bild zustimmt, dass die Meckerei über die spannungsarme Bundesliga übertrieben ist, weil es in anderen Sportarten ebenfalls dominante Mannschaften gibt.

Finde ich aber übertrieben. Klar ist F1, Hockey und Boxen ebenso langweilig momentan, aber die Bundesliga eben auch. Das macht es nicht besser, dass es in anderen Sportarten auch so ist.

Dass Bayern mal eine Saison alles gewinnt - geschenkt! Aber es zeichnet sich ja nun eine weitere Saison ab, und mit den bevorstehenden Transfers wird sich das auch nicht ändern.

Und es ist ja nicht so, dass sich Bayern nach einer spannenden Saison im Zwei- oder Dreikampf -mal wieder- durchsetzt... glaube, da hätte auch niemand was dagegen. Aber Bayern ist unangefochten vorne, keiner kann mithalten, es kommt an der Spitze keine Spannung auf.

DAS ist es, was langweilt.

Das war mir schon klar. Ich hatte nur gehofft, dass er mit dem Bild etwas anderes bezweckt. Der Vergleich der Buli mit anderen Sportarten hinkt nicht nur gewaltig; er passt einfach nicht. Es gibt einfach Leute, die fast alles rund um ihren Verein verteidigen wollen bzw. müssen.
 
Wenn ich immer lese, dass der FCB sich alles selber hart erarbeitet hat und darum auch so viel Geld ausgeben darf, wird mir anders. Das mag ja jeder sehen wie er will: Für mich ist der finanzielle Vorteil dieses Vereins bereits in den 60er Jahren gelegt worden, als man die Olympischen Spiele nach München geholt hat.

1350 Mio DM wurden insgesamt in die Infrastruktur gezahlt , unter anderem aufgeteilt auf den Bund, den Freistaat Bayern und die Landeshauptstadt München. Nachzulesen auf der Seite des Bundestages. Daraus wurde unter anderem das Olympia Stadion gebaut, wo der FCB und die Löwen kicken konnten. Zwar sind die Relationen sicher nicht mehr vergleichbar mit heute, aber Baumaßnahmen verschlingen unmengen an Kosten, die sich der Verein niemals auferlegen musste. Wie Werder seit dem Umbau zu kämpfen hat, sieht man ja.

Sicherlich ist inzwischen viel passiert und viele Faktoren spielen für den Erfolg vom FCB eine Rolle - aber für eine gesunde finanzielle Basis war das mit Sicherheit ein riesen Vorteil gegenüber anderen Bundesligisten, die allein der Politik geschuldet ist, nicht aber dem Verantwortlichen des Vereins selber.
 
@shorty: :tnx:

http://www.abendblatt.de/sport/article123557002/Das-systematische-Schwaechen-der-Aufmuepfigen.html

Ich entschuldige mich ferner dafür, einen Link ausgerechnet des Hamburger Abendblattes zu posten.

Wie schon mehrfach gesagt wurde, kann man dem FCB bei jedem nationalen Transfer solch einen Vorwurf machen.

1. Wenn sie einen Spieler von einem direkten Konkurrenten holen (z.B. BVB), dann wollen sie den Konkurrenten direkt schwächen.

2. Wenn sie einen Spieler bei einem anderen Verein holen (z.B. Freiburg), dann wollen sie ebenfalls die Konkurrenz indirekt schwächen, damit diese ihn nicht bekommt.

Bisschen Banane ist das schon, da es für den FCB im Prinzip gar nicht möglichen ist einen Transfer zu vollziehen, ohne das man ihnen dies vorwirft. Mir fällt zumindest keiner ein. Somit ist die Diskussion eh hinfällig, denn am Ende haben die Bayern immer Schuld.
 
Wenn ich immer lese, dass der FCB sich alles selber hart erarbeitet hat und darum auch so viel Geld ausgeben darf, wird mir anders. Das mag ja jeder sehen wie er will: Für mich ist der finanzielle Vorteil dieses Vereins bereits in den 60er Jahren gelegt worden, als man die Olympischen Spiele nach München geholt hat.

1350 Mio DM wurden insgesamt in die Infrastruktur gezahlt , unter anderem aufgeteilt auf den Bund, den Freistaat Bayern und die Landeshauptstadt München. Nachzulesen auf der Seite des Bundestages. Daraus wurde unter anderem das Olympia Stadion gebaut, wo der FCB und die Löwen kicken konnten. Zwar sind die Relationen sicher nicht mehr vergleichbar mit heute, aber Baumaßnahmen verschlingen unmengen an Kosten, die sich der Verein niemals auferlegen musste. Wie Werder seit dem Umbau zu kämpfen hat, sieht man ja.

Sicherlich ist inzwischen viel passiert und viele Faktoren spielen für den Erfolg vom FCB eine Rolle - aber für eine gesunde finanzielle Basis war das mit Sicherheit ein riesen Vorteil gegenüber anderen Bundesligisten, die allein der Politik geschuldet ist, nicht aber dem Verantwortlichen des Vereins selber.

Bekanntermaßen sind die Nummer zwei und drei Deutschlands ja auch die Löwen und die Hertha :tnx:
 
Ich kann immernoch nicht verstehen, warum der BVB Lewa nicht schon im Sommer verkauft hat... Denke 25 Mio hätten ihnen gut zu Geischt gestanden.

Weil sie es nicht nötig hatten,und vor allem weil deine Bayern kein Angebot abgegeben haben.Das ist aus guten Gründen nicht passiert,denn es wäre ein Gesichtsverlust gewesen wenn Dortmund abgelehnt hätte.Man wusste in München,daß der BvB auf eine Ablöse verzichten würde und damit in der Öffentlchkeit Anerkennung gerntet hätte.Deswegen hat man noch ein Jahr gewartet und in Lewandowski mit Handgeld und Vertrag mindestens 50 eher 60 Millionen investiert.
 
Nö. Immerhin räumt der Steuerhinterzieher ein, dass diese Politik "nicht mehr" die des FC Bayern sei. Und der Vorbestrafte stellte BVB - Präsi Watzke "zur Rede". Größenwahn in Reinkultur. Richtig sympathischer Haufen da unten, da passt Sammer dann auch noch blendend rein.

Richtig köstlich wirds aber, wenn der Knastbedrohte sich dann mal wieder zum Moralapostel aufschwingt.
 
Weil sie es nicht nötig hatten,und vor allem weil deine Bayern kein Angebot abgegeben haben.Das ist aus guten Gründen nicht passiert,denn es wäre ein Gesichtsverlust gewesen wenn Dortmund abgelehnt hätte.Man wusste in München,daß der BvB auf eine Ablöse verzichten würde und damit in der Öffentlchkeit Anerkennung gerntet hätte.Deswegen hat man noch ein Jahr gewartet und in Lewandowski mit Handgeld und Vertrag mindestens 50 eher 60 Millionen investiert.

Wenn man ein Jahr vor Vertragsende eine Ablöse von 25-30 Millionen aufruft kann man sich aber auch nicht wirklich beschweren, wenn da kein offizielles Angebot reinkommt. Letztlich ist das ja auch für Dortmund nicht schlecht gelaufen, die Leistung bringt er ja und ob es ohne ihn für das CL-AF gereicht hätte ist äußerst fragwürdig.
 
Bekanntermaßen sind die Nummer zwei und drei Deutschlands ja auch die Löwen und die Hertha :tnx:

Tja, das Olympiastadion in Berlin wurde zu Nazizeiten erbaut, in denen der Profifußball noch meilenweit entfernt war. Die 60er spielten zum Eröffnungszeitpunkt des Münchner Stadions in Liga 2. Soviel mal dazu. Mal schauen, ob deine Konstruktionen zur Verteidigung der Bauern noch abstruser werden können.
 
Wenn ich immer lese, dass der FCB sich alles selber hart erarbeitet hat und darum auch so viel Geld ausgeben darf, wird mir anders. Das mag ja jeder sehen wie er will: Für mich ist der finanzielle Vorteil dieses Vereins bereits in den 60er Jahren gelegt worden, als man die Olympischen Spiele nach München geholt hat.

Dennoch muß man berücksichtigen, daß die Bayern trotz des Olympiastadions in den 1970er Jahren über ihre Verhältnisse gelebt haben und dadurch 1979 fast pleite waren. Dann wurde Uli H. Manager - und der Rest ist bekannt...
 
Bekanntermaßen sind die Nummer zwei und drei Deutschlands ja auch die Löwen und die Hertha :tnx:

Der Vergleich hinkt hinten und vorne. Nur um das grob anzureißen, weil man darüber sicher eine Masterarbeit schreiben könnte: 1860 hat zu der Zeit in der 2. Liga gespielt, als das Stadion für den FCB freigegeben wurde und somit andere Vorraussetzungen gehabt.

Das Olympia Stadion in Berlin wurde in den 30er Jahren ausschließlich für olympische Disziplinen gebaut. Außerdem fallen die Gründung der Bundesliga, die Eröffnung des Stadions in München und das öffentliche Weltinteresse durch die olympischen Spiele grob in den selben Zeitraum. Der FCB konnte einige Jahre nach Gründung der Bundesliga und öffentlichem Spektakel eines der größten und modernsten Stadien auf Kosten der Steuerzahler nutzen. Wer den Zusammenhang wegdiskutiert, trägt ne rot-weiße Brille.
 
Dennoch muß man berücksichtigen, daß die Bayern trotz des Olympiastadions in den 1970er Jahren über ihre Verhältnisse gelebt haben und dadurch 1979 fast pleite waren. Dann wurde Uli H. Manager - und der Rest ist bekannt...

Das ist richtig. Aber man stelle sich vor, man hätte zusätzlich Kredite bedienen müssen, um das Stadion zu finanzieren....! Ob Hoeneß es dann genau so leicht gehabt hätte, ist fraglich. Man hatte stets in Bezug auf die Infrastruktur beste Voraussetzungen.
 
Tja, das Olympiastadion in Berlin wurde zu Nazizeiten erbaut, in denen der Profifußball noch meilenweit entfernt war. Die 60er spielten zum Eröffnungszeitpunkt des Münchner Stadions in Liga 2. Soviel mal dazu. Mal schauen, ob deine Konstruktionen zur Verteidigung der Bauern noch abstruser werden können.

Ist doch völlig egal, wann das Ding gebaut wurde, die Hertha hat dafür genauso wenig zahlen müssen dass es steht wie die Bayern.
Wieviel haben die Vereine eigentlich für die Modernisierungen der Stadion zu den WMs gezahlt?
 

Bayern bekam zu Aufschwungzeiten der Bundesliga ein niegelnagelneues Stadion quasi geschenkt. Hätte mal gern gesehen, wie deren Aufschwung ausgesehen hätte, mit knapp 35 - 40 Millionen Euro Verbindlichkeiten am Bein. In der damaligen Zeit wohlgemerkt. Ohne große Sponsoring- und Fernseheinnahmen. Berlins Stadion hatte übrigens zu dem Zeitpunkt bereits >35 Jahre auf dem Buckel.
 
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