Geht mir auch so. Und als unsympathischen Haufen würde ich die Bayern nicht bezeichnen, einige finde ich zwar unsympathisch (z.B. Rummenigge), aber viele Spieler da finde ich eigentlich auch recht sympathisch (z.B. Müller). Trotzdem freue ich mich manchmal über deren Niederlagen. Und ja, ich bin ein bisschen neidisch auf deren Erfolg. Und auf Dortmunds Stadion. Auf Wolfsburgs unendliche Geldquellen. Auf Paulis gute Stimmung. Auf Schalke, die letztes Jahr in der CL so weit gekommen sind. Trotzdem ist Bremen "mein" Verein und ich würde ihn nicht gegen irgendetwas der anderen eintauschen wollen.
Zu Vereinstreue von Spielern muss ich maddin zustimmen mit dem Posting 12127. Der Vergleich zu Fans, die bei gegnerischen Fans arbeiten würden, ist ein interessanter Aspekt, da ist wirklich was dran. Was mich allerdings doch stört, ist, wenn Spieler ihre Liebe zum eigenen Verein kitschig erklären, was von Herzensangelegenheiten

p) faseln, über einen anderen Verein lästern und dann
doch dahin wechseln. Dann sollen sie bitte lieber Klartext reden, denn sonst fühlt man sich als Fan doch ein bisschen Ups, ich muss meine Wortwahl ändern

. Weil man eben nicht immer alles so nüchtern betrachten kann und sich auch irgendwie jedesmal freut, wenn die Spieler sagen, dass sie den eigenen Verein so lieben und dort bleiben möchten etc., und man ihnen das glauben
will.