EM: Hunde lebendig verbrannt

Die bundesweiten Demos am 17.12. kommen erst noch. Ich bin mir sicher, dass die Berichterstattung dann nochmal erwachen wird. Das Thema ist noch lange nicht durch.

Und das Thema kommt sogar noch eher wieder in die Berichterstattung, als ich dachte:

Bundesregierung und Ausschuss fordern Einhaltung des Tierschutzes in Ukraine


Die möglichen Verletzungen des Tierschutzes in der Ukraine im Vorfeld der Fußball-Europameisterschaft 2012 haben jetzt auch die Bundesregierung und den Verbraucherausschuss des Bundestages auf den Plan gerufen. Wie die "Saarbrücker Zeitung" (Samstagausgabe) berichtet, hat die Bundesregierung inzwischen die ukrainischen Behörden aufgefordert, internationale Abkommen zum Tierschutz einzuhalten. Der parlamentarische Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium, Peter Bleser (CDU), sagte der Zeitung: "Wir gehen derzeit den aktuellen Berichten über die Tötung von Straßenhunden im Rahmen der Vorbereitung der Fußball-Europameisterschaft in der Ukraine nach."
Das Land müsse jetzt seinen internationalen Verpflichtungen nachkommen und wie angekündigt schärfer gegen Hundetötungen vorgehen. Wie die Zeitung weiter berichtet, haben sich die Mitglieder des Verbraucherausschusses bei ihrer letzten Sitzung auf Initiative der Linken auf eine gemeinsame Resolution an die UEFA und die ukrainische Regierung verständigt. Der Linke Alexander Süßmair sagte: "Wir verurteilen das Vorgehen der Ukraine." Die Weltgesundheitsorganisation empfehle zur Reduzierung von streunenden Hunden "fangen, kastrieren und wieder aussetzen. Massentötungen hingegen sind nicht nur barbarisch, sie bringen auch nichts".

© 2011 dts Nachrichtenagentur

Quelle: http://www.finanznachrichten.de/nac...inhaltung-des-tierschutzes-in-ukraine-003.htm

Das finde ich doch mal gut von der Bundesregierung und dem Verbraucherausschuss.:thumb:
 
Natürlich ist eine Kastration nicht wirksamer als eine Tötung. Aber wir sprechen hier von einer Überpopulation, von tausenden Straßentieren.


Doch, ist sie, denn die kastrierten Tiere werden wieder in ihre angestammten Gebiete entlassen und somit ist kein Platz für die Neubesetzung durch unkastrierte Tiere. Es funktioniert tatsächlich, Spanien und Ungarn haben es vorgemacht.

Da gerade in diesen Ländern eine Kastration einen Bruchteil dessen kostet wie in Deutschland, könnten die 25 € Handgeld für jeden getöteten Hund genauso gut zur Kastration hergenommen werden.
 
Und wer führt Sie fachgerecht hygienisch durch? Und wo? Wer fängt die Tiere? Beissen kastrierte Hunde Touristen weniger als nicht kastrierte?
 
Doch, ist sie, denn die kastrierten Tiere werden wieder in ihre angestammten Gebiete entlassen und somit ist kein Platz für die Neubesetzung durch unkastrierte Tiere. Es funktioniert tatsächlich, Spanien und Ungarn haben es vorgemacht.

Da gerade in diesen Ländern eine Kastration einen Bruchteil dessen kostet wie in Deutschland, könnten die 25 € Handgeld für jeden getöteten Hund genauso gut zur Kastration hergenommen werden.

Missverständnis, ich sehe das ganz genauso wie du! Ich hatte das nur zugespitzt geschrieben, weil ich mir nicht ganz sicher war, was der User, den ich zitiert hatte, mit seiner Aussage meinte... sollte heißen: wenn ich nur einen einzigen Hund hätte, wäre es natürlich "wirksamer", ihn zu töten als ihn zu kastrieren, weil er dann ja weg wäre, aber natürlich ist das Ganze eben längst nicht so einfach. Und natürlich wäre es billiger, die zu kastrieren, das kann man sich ja eigentlich auch logisch denken, weil man das einmal macht und dann reduziert sich die Zahl der Straßentiere langsam, aber kontinuierlich, während man bei den Tötungen die Zahl schnell reduziert, sie aber genauso schnell wieder steigt, man danach also WIEDER eingreifen muss. Auf einem Diagramm würde die Lösung Kastration eine langsam absteigende Linie zeigen, die "Lösung" immer-wieder-töten wäre eine Welle, die immer wieder gleichmäßig hoch und runter geht und nie zu einem Ende des Teufelskreises führt.

Edit: @ Campino: Der Tierschutzbund bspw. hat schon seit einigen Jahren ein Zentrum in der Ukraine, wo sie Kastrationen durchführen und auch mit den ukrainischen Behörden zusammenarbeiten und Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Jetzt direkt zur aktuellen Situation hatten auch mehrere ausländische Tierschutzorganisation angeboten, auf eigene Kosten in der Ukraine Kastrationen durchzuführen. Die wurden aber nicht ins Land gelassen. Warum auch immer...
 
Doch, ist sie, denn die kastrierten Tiere werden wieder in ihre angestammten Gebiete entlassen und somit ist kein Platz für die Neubesetzung durch unkastrierte Tiere. Es funktioniert tatsächlich, Spanien und Ungarn haben es vorgemacht.
Ja, diese Milchmädchenrechnung kommt aber nicht auf. Die Kastration ist in keinsterweise effektiver, das ist Schwachsinn hoch drei. Da wurde einfach mal wieder was nachgeplappert, worum es hier garnicht geht. Das es funktioniert ist eine Sache, neu besiedelt wird da garnix.
sollte heißen: wenn ich nur einen einzigen Hund hätte, wäre es natürlich "wirksamer", ihn zu töten als ihn zu kastrieren, weil er dann ja weg wäre, aber natürlich ist das Ganze eben längst nicht so einfach. Und natürlich wäre es billiger, die zu kastrieren, das kann man sich ja eigentlich auch logisch denken, weil man das einmal macht und dann reduziert sich die Zahl der Straßentiere langsam, aber kontinuierlich, während man bei den Tötungen die Zahl schnell reduziert, sie aber genauso schnell wieder steigt, man danach also WIEDER eingreifen muss. Auf einem Diagramm würde die Lösung Kastration eine langsam absteigende Linie zeigen, die "Lösung" immer-wieder-töten wäre eine Welle, die immer wieder gleichmäßig hoch und runter geht und nie zu einem Ende des Teufelskreises führt.
Das stimmt nunmal nicht, weil nach einer Tötung die Zahl eben nicht wieder steigt. Wo sollen denn diese Staßenhunde aufeinmal herkommen? Das hat schon seinen Grund, dass die sich in von Menschen bewohnten Gebieten sich aufhalten. Die Kastration ist in keinsterweise effektiver oder nachhaltiger, das steht garnicht zur Debatte. Aber die Tierschützer spinnen sich den grössten Blödsinn zusammen, um selbst mit solcher absurder Logik zu kommen.
 
@howie: Doch, es stimmt. Das sagen nicht nur die Tierschutzverbände, dass kastrieren, markieren und freilassen effektiver ist als töten, sondern auch andere Quellen wie z.B. die WHO.

Wo die Hunde wiederherkommen? Z.B. von Leuten, die sie als Haustiere haben und irgendwann aussetzen, weil es in der Nähe kein Tierheim gibt, wo sie es abgeben könnten. Oder von Züchtern, die die Tiere nicht verkauft bekommen haben und deshalb aussetzen. Deshalb ist es wichtig die Hunde zu markieren, damit man relativ leicht feststellen kann, welche Hunde man kastrieren muss. Dass man auch da immer wieder eingreifen muss, ist logisch.

Hast du verlässliche Quellen, die belegen, dass töten langfristig effektiver ist?
 
Ja, diese Milchmädchenrechnung kommt aber nicht auf. Die Kastration ist in keinsterweise effektiver, das ist Schwachsinn hoch drei. Da wurde einfach mal wieder was nachgeplappert, worum es hier garnicht geht. Das es funktioniert ist eine Sache, neu besiedelt wird da garnix.
Das stimmt nunmal nicht, weil nach einer Tötung die Zahl eben nicht wieder steigt. Wo sollen denn diese Staßenhunde aufeinmal herkommen? Das hat schon seinen Grund, dass die sich in von Menschen bewohnten Gebieten sich aufhalten. Die Kastration ist in keinsterweise effektiver oder nachhaltiger, das steht garnicht zur Debatte. Aber die Tierschützer spinnen sich den grössten Blödsinn zusammen, um selbst mit solcher absurder Logik zu kommen.

Mich würde interessieren, welche Kompetenzen du hast oder welche Quellen du kennst, dass du die Studien der WHO und die Erfahrungen der Länder, die diese Methode erfolgreich angewendet haben, widerlegen kannst. Mir scheint es eher, du machst hier eine Milchmädchenrechnung, weil du von der einfachen Annahme ausgehst: Hund umgebracht = keine neuen Straßenhunde.
 
Und daraus folgt die logische Konsequenz: nicht sinnlose Tötungsaktionen durchführen, denn dann kommen sie wieder (oder zählen für dich jetzt nur die Touristen der EM und nicht die Ukrainer selbst?). Lieber kastrieren, denn nur so kann man den Bestand dauerhaft reduzieren. Schön, dass wir jetzt endlich hier angekommen sind.

Nö, denn wenn Sie kastriert sind, sind Sie immer noch gefährlich.
Und ich verstehe nicht ganz warum die Hunde wiederkommen wenn man Sie tötet, aber nicht wenn man Sie kastriert.
 
Man muss nicht jeden Blödsinn glauben, den die Tierschutzorgansationen zusammenspinnen. Nur dauerhafte Reduzierung durch Kastration stimmt nunmal nicht. Kastration ist nur die einzige humane dauerhafte Lösung. Tötung würde es genauso dauerhaft reduzieren. Aber plapper mal ruhig deinen Tierschutzorganisationen nach, die verdrehen ja ganz gerne die Tatsachen.
 
Nö, denn wenn Sie kastriert sind, sind Sie immer noch gefährlich.

Beleg?

Und ich verstehe nicht ganz warum die Hunde wiederkommen wenn man Sie tötet, aber nicht wenn man Sie kastriert.

Ich dachte, du hättest vielleicht in den Link reingeschaut, den ich hier mal gepostet habe, oder so ca. jedes dritte Posting von Anis, mir oder irgendwem anders (aktuell z.B. gerade bine) wenigstens grob gelesen... Offensichtlich nicht, sonst wüsstest du das jetzt.
 
Man muss nicht jeden Blödsinn glauben, den die Tierschutzorgansationen zusammenspinnen. Nur dauerhafte Reduzierung durch Kastration stimmt nunmal nicht. Kastration ist nur die einzige humane dauerhafte Lösung. Tötung reduziert es genauso dauerhaft. Aber plapper mal ruhig deinen Tierschutzorganisationen nach.

Bitte lies doch mal, was ich geschrieben habe.
1. WHO
2. deine Zahlen, die das Gegenteil belegen, bitte.
 
Weil Wildtiere auch nach dem Kastrieren wild sind, und die Zähne, mit denen sie zubeissen, behalten.

Junge. Nicht jedes Wildtier beißt. Das ist nicht der Normalfall, dass die ukrainischen Straßenhunde auf Menschen losgehen, sondern eher die Ausnahme oder dadurch bedingt, dass sie von den Menschen angegriffen werden. Und du kannst jawohl schlecht töten, um alle Risiken auszuschließen, die möglicherweise vorhanden sind. Was ist denn das für eine Einstellung gegenüber Leben?!
 
Junge. Nicht jedes Wildtier beißt. Das ist nicht der Normalfall, dass die ukrainischen Straßenhunde auf Menschen losgehen, sondern eher die Ausnahme oder dadurch bedingt, dass sie von den Menschen angegriffen werden. Und du kannst jawohl schlecht töten, um alle Risiken auszuschließen, die möglicherweise vorhanden sind. Was ist denn das für eine Einstellung gegenüber Leben?!

Mädchen. Natürlich beisst nicht jedes Wildtier. Aber ein Hauptgrund warum diese Tötungen stattfinden ist eben der Schutz der Besucher, und bestimmt ist damit nicht der Schutz vor dem Treten in Hundescheisse gemeint. Und ich denke dass viele Hunde gar nicht an Menschen gewöhnt sind und im Menschen eine Bedrohung sehen, auch wenn der Mensch an sich überhaupt nichts macht.

Manchmal kommt es mir vor, dass einige denken, die Ukrainer betreiben diese Hundejagd als Hobby... :stirn:
 
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