EM: Hunde lebendig verbrannt

Dadurch, dass du deine Argumente wiederholst, werden sie nicht richtiger.

1. Die Straßentiere wurden VERSTÄRKT in der Vorbereitung zur EM getötet.

2. Diese Tötungen sind auf Dauer viel teurer als Kastrationen. Und es ist durch die WHO belegt, dass Kastration dass einzige wirksame Mittel ist, um das Problem der Überpopulation von Straßentieren in den Griff zu bekommen.

Zu 1. kannst du dieses Wort "Verstärkt" anhand von Zahlen belegen?

zu 2. weiß ich gar nicht was das mit dem von dir geschriebenen Zitat zu tun haben soll? Das Thema hatten wir doch schon durchgekaut, und ich bin nicht willens mich ständig zu wiederholen, das tue ich schon oft genug damit, endlich mal zu vermitteln dass die Hunde nicht nur wegen der EM getötet werden.
 
Zu 1. kannst du dieses Wort "Verstärkt" anhand von Zahlen belegen?

zu 2. weiß ich gar nicht was das mit dem von dir geschriebenen Zitat zu tun haben soll? Das Thema hatten wir doch schon durchgekaut, und ich bin nicht willens mich ständig zu wiederholen, das tue ich schon oft genug damit, endlich mal zu vermitteln dass die Hunde nicht nur wegen der EM getötet werden.

Du schriebst, dass ein Land wie die Ukraine, das nicht auf Rosen gebettet ist, keine Rücksicht auf 250.000 Straßenhunde (woher hast du die Zahl?) nehmen kann. Ich war davon ausgegangen, dass du damit meinst, dass sich die Ukraine es nicht leisten kann, die Tiere zu kastrieren oder auch einfach nicht zu quälen/töten. Wie war es sonst gemeint?
 
Du schriebst, dass ein Land wie die Ukraine, das nicht auf Rosen gebettet ist, keine Rücksicht auf 250.000 Straßenhunde (woher hast du die Zahl?) nehmen kann. Ich war davon ausgegangen, dass du damit meinst, dass sich die Ukraine es nicht leisten kann, die Tiere zu kastrieren oder auch einfach nicht zu quälen/töten. Wie war es sonst gemeint?

Die Zahl wird dauernd von den "Tierschützern" propagiert. Und es ist halt einfach der "einfachere" Weg, ums ganz brutal zu sagen.

Aber ich sags nochmal, bin nicht willens alles zu wiederholen, vor allem nicht wenn ich mir hier so langsam die Beiträge durchlesen muss, in denen für Menschen mit eigener Meinung in deren Welt "kein Platz mehr" ist. Dann halte ich mich lieber aus so einer Diskussion mit solchen gefährlichen Leuten fern :tnx:
 
Die Zahl wird dauernd von den "Tierschützern" propagiert. Und es ist halt einfach der "einfachere" Weg, ums ganz brutal zu sagen.

Kommt drauf an, was man unter "einfach" versteht. Es ist teurer, auf Dauer sicher auch aufwendiger, ist moralisch bedenklich und vermutlich auch schlecht fürs Image, gerade weil eben durch die EM jetzt der Fokus auf der Ukraine liegt. Die Straßen werden dann aber vermutlich zur EM kurzfristig "sauber" sein, das mag stimmen.
 
Kommt drauf an, was man unter "einfach" versteht. Es ist teurer, auf Dauer sicher auch aufwendiger, ist moralisch bedenklich und vermutlich auch schlecht fürs Image, gerade weil eben durch die EM jetzt der Fokus auf der Ukraine liegt. Die Straßen werden dann aber vermutlich zur EM kurzfristig "sauber" sein, das mag stimmen.

Es ist auch eine kulturelle Frage, wie man zu Hunden steht. Ich weiß nicht inwiefern der Hund in der Ukraine ein "angesehenes" Haustier ist, bzw inwiefern angesehenes Tier ist.

Denn bei einer Rattenplage in Deutschland würde man sicher nicht genauso handeln wie bei einer Hundeplage... das ist übrigens auch noch so ein Argument, was man den Tierschützern mal um die Ohren hauen könnte.
 
Es ist auch eine kulturelle Frage, wie man zu Hunden steht. Ich weiß nicht inwiefern der Hund in der Ukraine ein "angesehenes" Haustier ist, bzw inwiefern angesehenes Tier ist.

Denn bei einer Rattenplage in Deutschland würde man sicher nicht genauso handeln wie bei einer Hundeplage... das ist übrigens auch noch so ein Argument, was man den Tierschützern mal um die Ohren hauen könnte.

Das ist ja ein Problem sowohl bei der Argumentation der Tierschützer als auch bei denen, die Tierschützer hassen und sich über deren Engagement lustig machen, bzw. immer wenn man sich mit Tierrechten auseinandersetzt. Einige knallen Begriffe wie Evolution, Biologie, Nahrungskette rein, aber das vereinfacht das Ganze enorm. Wir wissen ja nun spätestens seit der Aufklärung, dass der Mensch eben NICHT zwangsläufig und ausschließlich seinen Instinkten/der Nahrungskette/Evolution etc. folgen muss, sondern zur Reflexion fähig ist und die Freiheit hat, sich darüber hinwegzusetzen. Aber messen wir dann den Wert eines Lebewesens an seiner Intelligenz, an seinem Bewusstsein? Auch das ist problematisch (denn Schweine z.B. sind ziemlich intelligent. Was ist dann mit Babys? Geistig Behinderten? Was ist Intelligenz überhaupt etc.etc.etc.). Zählt die Leidensfähigkeit: dass ein Lebewesen Angst und Schmerzen empfinden kann?
Jeder hat doch da irgendein aus diesen ganzen Aspekten vermischtes Menschen-/Tier- und Weltbild. Aber wir sollten uns klar sein, dass das auch zu weiten Tielen kulturell geprägt ist.
Du wirst wahrscheinlich auch bei den Tierschützern und Tierfreunden da ganz unterschiedliche Bewertungen finden.
Ich denke aber, man könnte sich doch als vernünftig und verantwortungsvoll handelnde Menschen (die nicht zwangsläufig ihren Instinkten folgen wie eine Katze, die ihre Beute jagt und damit spielt) darauf einigen, dass einem Lebewesen nicht UNNÖTIG Leid zugefügt werden sollte, wenn es sich verhindern lässt. Klar, viele regen sich auf, weil es jetzt die süßen Hunde trifft. Aber das macht deren Aufregung doch nicht weniger wichtig. Viele ärgern sich aber eben auch über das Sinnlose dieser Aktion - dass es unnötige Qualen sind und dass dieses Vorgehen keine dauerhafte Lösung darstellt.

Thema Bedeutung von Hunden in der Ukraine: Sie werden dort auch als Haustiere gehalten, oft jedoch auch ausgesetzt (wenn z.B. kein Geld mehr da ist), auch das hat das Problem der Straßenhunde verschärft. Ich habe aber auch gelesen, dass Straßenhunde und Menschen da meistens eher friedlich koexistieren, dass die Bewohner denen ab und zu etwas zu essen hinstellen und die Hunde eben ihre bestimmten Bereiche haben, an die sie immer wieder kommen und man sich so mehr oder weniger damit arrangiert (war allerdings bezogen auf ein eher wohlhabenderes Wohnviertel. Ich will jetzt nicht beschwören, dass es in den ärmsten Gegenden auch so ist).
 
Die Hunde lebten nicht freiwillig auf der Strasse , sie hatten alle mal ein Zuhause , wahrscheinlich wurden sie zu groß oder zu unbequem und man hat sie einfach ausgesetzt . Da es in der Ukraine keine Tierheime wie man sie z.B. in Deutschland kennt gibt , blieb den Tieren nichts anderes übrig als auf der Strasse zu leben . Viele sind dem Menschen gegenüber scheu oder misstrauisch geworden , viele sind aber auch sehr menschenbezogen . Es gibt sogar ein Tierschutzgesetz , an das sich aber eh keiner hält .
 
Dadurch, dass du deine Argumente wiederholst, werden sie nicht richtiger.

1. Die Straßentiere wurden VERSTÄRKT in der Vorbereitung zur EM getötet.

2. Diese Tötungen sind auf Dauer viel teurer als Kastrationen. Und es ist durch die WHO belegt, dass Kastration dass einzige wirksame Mittel ist, um das Problem der Überpopulation von Straßentieren in den Griff zu bekommen.
Also wenn man den 2.Satz einfach so nachplappert, ohne mal darüber nachzudenken, dass das inhaltlich überhaupt keinen Sinn ergibt, dann muss man sich nicht wundern, dass auch der der 1.Satz angezweifelt wird.
 
Das ist ja ein Problem sowohl bei der Argumentation der Tierschützer als auch bei denen, die Tierschützer hassen und sich über deren Engagement lustig machen,

Also ich habe nie gesagt dass ich Tierschützer hasse... ich kann nur diese radikalen, wie werdermaus oder green white nicht leiden.

bzw. immer wenn man sich mit Tierrechten auseinandersetzt. Einige knallen Begriffe wie Evolution, Biologie, Nahrungskette rein, aber das vereinfacht das Ganze enorm.
Wir wissen ja nun spätestens seit der Aufklärung, dass der Mensch eben NICHT zwangsläufig und ausschließlich seinen Instinkten/der Nahrungskette/Evolution etc. folgen muss, sondern zur Reflexion fähig ist und die Freiheit hat, sich darüber hinwegzusetzen.

Das macht es nicht enorm einfach, das ist nun einfach mal so. Klar hat der MEnsch für sich die Freiheit selbst zu entscheiden, deswegen gibt es auch Vegetarier und Veganer und was weiß ich nicht noch alles, das ist ja in Ordnung. NUR sollten diese Leute auch die Menschen respektieren, die eben die Nahrungskette befolgen, und das Fleisch der Tiere essen. Das ist aber eben bei diesen Radikal-Veganern und Vegetariern und auch leider oft bei den Tierschützern NICHT der Fall, dabei ist es eher unnormal bei denen als andersrum.

Aber messen wir dann den Wert eines Lebewesens an seiner Intelligenz, an seinem Bewusstsein? Auch das ist problematisch (denn Schweine z.B. sind ziemlich intelligent. Was ist dann mit Babys? Geistig Behinderten? Was ist Intelligenz überhaupt etc.etc.etc.). Zählt die Leidensfähigkeit: dass ein Lebewesen Angst und Schmerzen empfinden kann?

Nö, es zählt weder Leidensfähigkeit noch Intelligenz. Es zählt einzig: Mensch und Tier. Mehr nicht. (Ja ja ich weiß, im Allgemeinen sind Menschen auch Tiere, bitte kommt mir jetzt nicht mit dem Argument). Ich bin auch ganz ehrlich, wenn ich in ein Land reisen würde, in dem es Brauch ist, hätte ich kein Problem damit auch mal Hunde- oder Katzenfleisch zu essen, auch wenn ich zwei Katzen in meiner Wohnung halte.

Bzgl dem Rest deines Beitrages verweise ich auf den Beitrag von howie, dem ich absolut zustimme, werdermaus' Beiträge nemme ich nicht für voll. (Für voll nehme ich sie hingegen eher :D)
 
Campino, meinen Verweis auf die Nahrungskette hast du falsch verstanden. Es ging mir überhaupt nicht um Vegetarismus oder ähnliches, sondern einfach darum, dass diese Argumentation "das ist aber von der Natur so gewollt" (und dafür war Nahrungskette nur ein Beispiel, einfach weil es hier in diesem Thread schon mal auftauchte) nicht mehr einfach so brauchbar ist - eben weil wir Menschen und keine Tiere sind, weil wir moralisch denken können, weil wir frei sind. Diese Argumentation mit der Nahrungskette klingt für mich immer so, als würde da jemand das, an was er sich noch aus der Mittelstufe Biologie erinnert, mal eben in den Raum werfen, ohne über die weiteren Konsequenzen dieser Argumentation nachzudenken.

Zu deinem anderen Punkt bezüglich Vegetarier und Veganer und radikale Tierschützer, die einen nerven: Verrückterweise habe ich es noch nie erlebt, dass mich Vegetarier oder Veganer bekehren wollten.
 
Denn wenn ich höre und lese, das das Tier nur dazu da ist, um geschlachtet zu werden, das Tiere zu Versuchszwecken verwendet werden dürfen, das für das Tier kein Geld ausgegeben werden soll, man Tiere mögen aber nicht lieben darf, das man das Fell vom Tier nehmen darf, um sich zu wärmen, das Tiere keine Schmerzen empfinden, weil sie keine Seele haben
:lol: Mal davon abgesehen, dass du mal wieder garnix verstanden hast und einfach die Aussagen völllig verdrehst. Wozu streiten sich eigentlich Historiker und Theologen seit Jahrzehnten über die Stellung der katholischen Kirche, wenn mans doch so einfach klären kann. Das ist so ein umfangreiches, komplexes Thema. Da werden wissenschaftliche Arbeiten drüber abgehalten. Da frag ich mich doch, was du vorher überhaupt über die katholische Kirche kanntest, wenn du jetzt aufeinmal die grosse Erleuchtung hast? Weder behauptet die Kirche, dass Tiere nur dazu da ist, um geschlachtet zu werden. Noch dass Tiere keine Schmerzen empfinden. Dass war halt früher der gängige Glaube, dass Tiere keine schmerzen empfinden können. Da hat man noch ganz andere seltsame Sachen geglaubt. Dass das heute noch die Haltung der Kirche ist, ist natürlich absoluter Schwachsinn. Zeigt eigentlich nur wieder, wie du dir deine beschränke Weltauffassung zusammenreimst und anderen bösen Menschen deine Worte in den Mund legst.
 
Campino, meinen Verweis auf die Nahrungskette hast du falsch verstanden. Es ging mir überhaupt nicht um Vegetarismus oder ähnliches, sondern einfach darum, dass diese Argumentation "das ist aber von der Natur so gewollt" (und dafür war Nahrungskette nur ein Beispiel, einfach weil es hier in diesem Thread schon mal auftauchte) nicht mehr einfach so brauchbar ist - eben weil wir Menschen und keine Tiere sind, weil wir moralisch denken können, weil wir frei sind. Diese Argumentation mit der Nahrungskette klingt für mich immer so, als würde da jemand das, an was er sich noch aus der Mittelstufe Biologie erinnert, mal eben in den Raum werfen, ohne über die weiteren Konsequenzen dieser Argumentation nachzudenken.

Zu deinem anderen Punkt bezüglich Vegetarier und Veganer und radikale Tierschützer, die einen nerven: Verrückterweise habe ich es noch nie erlebt, dass mich Vegetarier oder Veganer bekehren wollten.

Zum ersten: wie erklärst du dir denn dann, dass Menschen Tiere essen und nicht umgekehrt? Bzw, sind alle Menschen,die die nahrungskette befolgen, moralisch versaut und können nicht frei entscheiden?

Zum zweiten: dann scheinst du noch nicht so alt zu sein oder noch nicht mit betreffenden Leuten zu tun gehabt zu haben...
 
Zum ersten: wie erklärst du dir denn dann, dass Menschen Tiere essen und nicht umgekehrt?

Wat? Tiere essen doch auch Menschen?! Hyänen und Aasgeier tote Menschen oder wenn du nem hungrigen Löwen oder Krokodil in der Wildnis über den weg läufst, frisst der dich auch auf?

Ich hab zwar gerade total den Zusammenhang verloren, worum es hier geht und vermute, dass das nicht relevant ist, aber das musste ich gerade mal loswerden ;)
 
Wat? Tiere essen doch auch Menschen?! Hyänen und Aasgeier tote Menschen oder wenn du nem hungrigen Löwen oder Krokodil in der Wildnis über den weg läufst, frisst der dich auch auf?

Ich hab zwar gerade total den Zusammenhang verloren, worum es hier geht und vermute, dass das nicht relevant ist, aber das musste ich gerade mal loswerden ;)

Ist das die norm? Gibts in der Wildnis Supermärkte für aasgeier? :rolleyes:
 
Erklär du mal bitte, was an einer Kastration wirksamer sein soll als an einer Tötung.

Natürlich ist eine Kastration nicht wirksamer als eine Tötung. Aber wir sprechen hier von einer Überpopulation, von tausenden Straßentieren.
Ich hab das schon erklärt, musst du mal einige Seiten weiter vorne im Thread gucken. Dort habe ich unter anderem auch einen Link zu einer Quelle gepostet, die genau dieses - auf den ersten Blick paradoxe - Thema ausführlich erklärt und mit Zahlen unterlegt. Und, wie gesagt: es ist auch die Empfehlung der WHO, die sagt, dass Kastration und nicht Tötungen das Problem der Straßentiere und Überpopulation lösen. WHO ist die World Health Organization, also nicht unbedingt eine radikale Tierschutzorganisation, der man vielleicht nicht sofort glauben würde.
 
Zum zweiten: dann scheinst du noch nicht so alt zu sein oder noch nicht mit betreffenden Leuten zu tun gehabt zu haben...

Klar gibt es Vegetarier und Veganer, die Leute davon überzeugen wollen, so wie sie zu essen ("Wie ihr esst, ist ungesund, weißt du, wie viel Antibiotikum in deinem Fleisch ist?"; "Es ist unmoralisch Tiere zu essen"; "Wegen euch müssen Lebewesen sterben."). Genauso gibt es aber auch "Allesfresser", die den Vegetariern und Veganer vorschreiben wollen, dass sie so essen müssen wie sie ("Du kannst dich nicht gesund ernähren, wenn du kein Fleisch isst, brauchst dich nicht wundern, wenn du krank wirst."; "Wie du isst kein Fleisch? Was bist du denn für ein Freak?"; "Da musst du wohl Hungern. Oder willst du doch ein Würstchen?"). Die Leute, die den anderen vorschreiben wollen, was sie essen sollen, gibt es auf beiden Seiten. Und oft ist es so, dass man sich dafür rechtfertigen muss, wenn man Vegetarier ist. Genauso wie wenn man keinen Alkohol trinkt.
 
Sind Supermärkte natürlich? Sind die so von der Natur vorgesehen? Was ist mit Gefrierschränken in unseren Ländern? --> DESHALB ist diese ganze Argumentation von wegen "das ist natürlich" für den Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;).

Sorry, aber jetzt auf dem völlig schwachsinnigen Beitrag von anis weiter zu diskutieren ohne dass du meine fragen beantwortest, ist mir echt zu blöde. Vor allem weil du meine Beiträge nicht verstehst oder nicht verstehen willst.
 
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