Diego bei Olympia

Sollte Werder Diego die Freigabe für Olympia erteilen?

  • Ja

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  • Nein

    Votes: 421 59,1%

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Zurück zum Thema Olympia:

Bundesliga-Anwalt Christoph Schickhardt stellte in diesem Zusammenhang am Montag fest: "Arbeitsrechtlich ist die Sache klar. Der Spieler muss an seinem Arbeitsplatz erscheinen. Wenn nicht, kann er fristlos gekündigt werden." Unter Umständen werde Rafinha "zuvor noch eine Abmahnung erhalten" - so könnte ihm der Ernst der Lage verdeutlich werden.

http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/artikel/381030

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Rafinha kann sich doch einen Krankenschein besorgen und sich krank melden... bei Olympia guckt bestimmt niemand zu also fällt es nicht auf :lol:

Schön zu hören, dass erneut von kompetenter Seite bestätigt wird, dass die Vereine im Recht sind. Nur nützt eine fristlose Kündigung wenig, weil Spieler wie Rafinha wohl schnell für viel Handgeld irgendwo anders unterkommen und über den alten Verein lachen. Interessanter wäre die Klärung der Möglichkeit, bei Vertragsbruch selbst vertragliche Leistungen einzustellen oder zu kürzen, z.B. Einfrieren oder Kürzen des Gehaltes.
 
Bin ja echt auf morgen früh gespannt!

Generell sollten Spieler natürlich irgendwo sanktioniert werden, setzen sie sich über die Weisungen des Vereins hinweg. Stellt sich natürlich die Frage, in wieweit sie sich der Stellung in ihrem Verein im bewusst sind. So dürfte es für Rafinha, Diego & Co. eher leicht sein, sich der Vorgabe zu widersetzen- was sollte ihnen schon passieren? Anders sieht es bei den vermeintlich "großen" Vereinen aus, da wird mal eben eine Verletzung vorgeschoben, so wird auf beiden Seiten das Gesicht gewahrt.

Ist Diego derjenige, für den ich ihn halte, ist er morgen beim Training dabei...
 
nix.bevor ich aber dafür extra nen offtopic aufmache wollte ich hier mal eben schnell fragen
 
Ich könnte mir vorstellen, daß man ihn gegen Auflagen ziehenläßt. Heißt für mich insbesondere: Zahlung einer Strafe oder Verzicht auf einen Teil des Monatsgehaltes im August.

Und wenn Diego sich bereiterklären würde, im Gegenzug seinen Vertrag um ein weiteres Jahr zu verlängern, würde KA ihn sicher mit der Schubkarre nach Peking karren. :D
 
und was nützt eine Vertragsverlängerung? Wenn er gehen will, geht er sowieso.
Und was nützt uns ein Diego, der nach Peking fliegt, sich ne schwere Bronchitis holt, dazu Probleme mit dem Schambein, nicht spielen darf, weil Ronaldinho spielt, - um den 3. Platz, und sie verlieren, und dann kommt ein kranker, total gefrusteter Diego zurück und wir verlieren zwischenzeitlich alles, was man nur verlieren kann.
Wem nützt es, ausser dem FCB und S04? :wall::wall::wall::wall:
 
Er kann sich hier genauso verletzen wie bei Olympia. Wenn er nicht gehen wird, dann ist er gefrustet. Übrigens sind es 2 Spiele, die wird Werder schon ohne Diego überleben. Ich sage nur Real Madrid...
 
Aus der heutigen Kreiszeitung:

Großes Rätselraten um Diego
Reist Spielmacher eigenmächtig nach Peking? / Fritz: "Ich glaube nicht, dass er sich vom Acker macht"
Von Arne Flügge


BREMEN (Eig. Ber.) Um 9.45 Uhr haben alle Werder-Profis heute einen festen Termin. Im Weserstadion wird das offizielle Mannschafts-Foto für die kommende Saison geschossen. Und die große Frage, die sich bereits gestern stellte, ist: Wird Diego dabei sein? Sein Olympia-Wunsch ist immer noch ungebrochen, und in Mannschaftskreisen hat der 23-Jährige weiterhin verlauten lassen, dass er heute nach Paris fliegt, um sich mit dem brasilianischen Olympia-Team zu treffen. Fehlende Freigabe von Werder hin oder her.

Macht sich Diego am Ende sogar heimlich aus dem Staub, so wie es der Schalker Rafinha gestern getan hat? "Was Rafinha macht, ist mir wurscht. Ich glaube nicht, dass sich Diego vom Acker macht", sagte Clemens Fritz, der gestern zusammen mit seinen Nationalmannschafts-Kollegen Per Mertesacker und Torsten Frings das Training in Bremen aufgenommen hat. Auch Frings kann sich nicht denken, dass Diego eigenmächtig Richtung Peking aufbricht. "Das kann ich mir nicht vorstellen. Dafür hat er eigentlich einen zu guten Charakter", meinte der Bremer Mittelfeldstar. Frings sagte aber auch: "Sollte er es doch tun, so wird das Konsequenzen haben. Dann hätten wir uns alle in seinem Charakter getäuscht. Wir werden sehen, ob er beim Training ist."

Frings kann verstehen, dass Diego zu den Olympischen Spielen möchte. "Es tut mir Leid für ihn. Ich würde auch dorthin gehen, wenn ich die Möglichkeit dazu hätte. Nur man kann nicht alles im Leben haben", erklärte der 31-Jährige: "Der Verein hat so entschieden, sich klar geäußert, und danach hat er sich zu richten."

Einmischen will sich Frings aber nicht. "Das werde ich garantiert nicht tun. Das soll er allein entscheiden. Ich weiß aber nicht, ob man einfach so wegbleiben kann."

Heute Gespräch mit Diegos Vater

Schließlich hatte der Weltverband FIFA am Sonntagabend seinen Eiertanz rund um das Thema aufgegeben und durch Generalsekretär Jerome Valcke verlauten lassen, dass es für Peking keine Abstellungspflicht gibt. "Das ist ein wichtiger Hinweis", sagte Werder-Sportchef Klaus Allofs über die endgültige Bestätigung.

Diego hatte gestern wie ein Großteil der Mannschaft trainingsfrei. Einen Aufpasser stellte Werder seinem Star aber nicht an die Seite. "Wir verfolgen Diego nicht auf Schritt und Tritt und haben auch keine Detektei auf ihn angesetzt. Wir gehen davon aus, dass er in Bremen ist", erklärte Werder-Mediendirektor Tino Polster. Da für heute noch ein Gespräch zwischen Diegos Vater Djair Cunha und Allofs anberaumt ist, dürfte sich der Spielmacher tatsächlich noch in der Hansestadt befinden. Das Ticket für Paris soll aber bereits gebucht sein. "Er will nicht gegen das IOC und auch nicht gegen seinen Club kämpfen. Er befolgt nur den Marschbefehl. Er hat zu machen, was er machen muss. Er wurde berufen, und wenn er nicht geht, wird er nie mehr zum Nationalteam eingeladen" sagte Diegos Berater Leonardo Scheinkman der "Welt". Und auf SPOX.com behauptete Scheinkman sogar: "Und unter Umständen scheint Manager Klaus Allofs bereit zu akzeptieren, dass er nach Peking fährt."

Der Gedankenaustausch zwischen den Parteien heute ist Diegos letzte Hoffnung, doch noch die Freigabe zu bekommen. Bundesliga-Aufsteiger 1899 Hoffenheim war am Sonntagabend eingeknickt und hatte seinem nigerianischen Stürmer Chinedu Obasi das Okay gegeben, weil der Druck auf den Spieler und seine Familie in der Heimat zu groß geworden sei.

Argumente, die heute auch Diegos Vater ins Feld führen dürfte. Und trotz aller Härte, mit der die Bremer bislang ihren Standpunkt vertreten und verteidigt haben, könnten sie am Ende vielleicht doch weich werden. Freilich nicht ohne eine gewisse Gegenleistung zu erwirken. Eine Vertragsverlängerung um ein Jahr bis 2012 wäre vielleicht so ein "Umstand", von dem Diegos Berater sprach. • 22.07.2008
 
Dass er sich das Ticket geholt hat, beweist auch noch gar nix. Man sieht an den Interviews schon, dass er sich immer noch Hoffnungen auf eine Freigabe seitens Werder macht. Da hat er sich sicher einfach schon mal das Ticket besorgt. Die Sache mit dem brasilianischen Verband halte ich durchaus für möglich, aber in der Sache wird so oder so nichts passieren. Die FIFA macht ja eh nix.
 
ich würde ihn gehen lassen.
Kommt er mit einer Goldmedallie zurück, alles klar, in Ordnung.
Kommt er mit Silber zurück, Geldstrafe (z. B. Teil des Gehalts einfrieren)
Kommt er mit Bronze zurück, höhere Geldstrafe (z. B. größerer Gehaltsteil einbehalten).
Kommt er ohne Medallie zurück wird er für die neue Saison extrem motiviert sein und wird sich gleichzeitig fragen ob der ganze Aufriss sich gelohnt hat. Das ist fast schon Strafe genug.

Unterkunft wie alle anderen Olymia-Teilnehmer auch, keine Extra-Würste.
1 Tag nach dem letzten Spiel zurück in Bremen.
Und auf jeden Fall den Deal abschließen: wenn er nach Peking will muss er seinen Vertrag erfüllen. Punkt. Ende.
 
Aus der heutigen Kreiszeitung:

Großes Rätselraten um Diego
Reist Spielmacher eigenmächtig nach Peking? / Fritz: "Ich glaube nicht, dass er sich vom Acker macht"
Von Arne Flügge

Argumente, die heute auch Diegos Vater ins Feld führen dürfte. Und trotz aller Härte, mit der die Bremer bislang ihren Standpunkt vertreten und verteidigt haben, könnten sie am Ende vielleicht doch weich werden. Freilich nicht ohne eine gewisse Gegenleistung zu erwirken. Eine Vertragsverlängerung um ein Jahr bis 2012 wäre vielleicht so ein "Umstand", von dem Diegos Berater sprach. • 22.07.2008

Das wäre ein Umstand, mit dem ich leben könnte...
 
jetzt drücke ich nur noch die Daumen, dass man von Werders Seite
Augenmaß und Größe zeigt und Diego (gegen gewisse Auflagen ;) )
zu seiner Nationalmannschaft fahren lässt.

Werder wird auch ohne Diego gegen Nordhorn, Bielefeld und Schalke
bestehen können. Zur Not auch noch gegen Gladbach... wenn danach
eine super gelaunte Zaubermaus wieder gerne alles für Werder gibt.

Und er wird es tun, weil er sich keine Sorgen zu machen braucht, ob sein
Traum, es bis zur WM zum Stammspieler geschafft zu haben, nicht durch
seinen Verein zunichte gemacht wurde.

Auf Diego!!! Setz dich durch Kleiner!!!!
 
Lustig, als ich den Vorschalg mit der Vertragsverlängerung auf Seite 10 ca. machte, schrien hier einige das wäre Erpressung! Und nu...

Na egal. ich glaube nicht, dfass er Werder sehr dankbar wäre. Schliesslich lassen sie ihn ja, wenn überhaupt, nicht freiwillig gehen sondern auf gewissen druck hin.

Ich finde das alles eh unerträglich. Wie kann ein Verband die Spieler derart unter druck setzen? Ich glaube man sucht nur einen Dummen, der glaubt, wenn er sein Land bei Olympia vertritt, werde er für immer in der Nati. spielen.

Eigentlich kann sich ein Land es kaum erlauben, wirklich gute Spieler für immer zu verbannen, nur weil sie unverschuldet nicht an einem Turnier teilnehmen können. Ok, Brasilien mag da eine Ausnahme sein.

D.A.
 
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