Der Finanzthread - und braucht Werder Bremen Investoren?

Wenn ich lese das Mainz eine "Rekordumsatz" von 76 Mio. feiert und 5 Mio. Gewinn macht und dabei seit Jahren vor Werder steht, momentan auf Platz 6, denke ich das mit dem richtigen Personal auf dem richtigen Posten werder den Turnaround schaffen muss.

Werder ist finanziell immer noch eine Nummer größer als Mainz. Das muss sich mittelfristig auch mal auszahlen. Das beweist mir, dass Geld nicht alleiniger Garant für erfolg ist, sondern auch Fachwissen und akribische Arbeit und ein eingespieltes Team vom Vorstand bis zum Platzwart. Da hapert es bei Werder. Vorstand, Aufsichtsrat und sportliche Leitung scheinen nicht an einem Strang zu ziehen.
 
Für mich ist es derzeit wie nie zuvor einzig das Geld was auch Erfolg bringt. Wenn ich mir als Indikator die Marktwerte der Kader der ersten BuLI anschaue weiss ich warum Bremen da steht wo wir stehen (Transfermarkt).
Wie gesagt Indikation und vielleicht keine Punktlandung aber für eine Tendenz i.O.
Da wird dann auch ersichtlich gegen wen wir diese Saison gewinnen sollten und gegen wen es fast utopisch wird.
Geld und Erfolg geht mittlerweile Hand in Hand und Werder wird ohne Investor oder finanzkräftige Unterstützung die nächsten 5 Jahr kein Land sehen, so meine Prognose. Dafür sind die Kennzahlen und Bilanzen einfach zu "rot".
 
Wenn ich lese das Mainz eine "Rekordumsatz" von 76 Mio. feiert und 5 Mio. Gewinn macht und dabei seit Jahren vor Werder steht, momentan auf Platz 6, denke ich das mit dem richtigen Personal auf dem richtigen Posten werder den Turnaround schaffen muss.

Werder ist finanziell immer noch eine Nummer größer als Mainz. Das muss sich mittelfristig auch mal auszahlen. Das beweist mir, dass Geld nicht alleiniger Garant für erfolg ist, sondern auch Fachwissen und akribische Arbeit und ein eingespieltes Team vom Vorstand bis zum Platzwart. Da hapert es bei Werder. Vorstand, Aufsichtsrat und sportliche Leitung scheinen nicht an einem Strang zu ziehen.

Der Fisch beginnt am Kopf zu stinken!
Der AR hätte im Zuge der Neuausrichtung auch gewechselt werden müssen.

Und ich hoffe nach wie vor, dass dies auch noch irgendwann passieren wird.
 
Das hat mMn einen eigenen Thread verdient... hoffentlich ist es für die Kehrtwende noch nicht zu spät.

Kurswechsel an der Weser: Werder will mehr Risiko

Werder Bremen plant einen Kurswechsel in der Finanzpolitik, scheint auch bereit zu sein, ins Risiko zu gehen und Schulden zu machen. So soll die Konkurrenzfähigkeit erhalten werden und die Mannschaft verstärkt werden, um den drohenden Absturz zu verhindern. In einem Gespräch mit dem kicker kündigte Geschäftsführer Klaus-Dieter Fischer diesen Paradigmenwechsel an. "Wir müssen abwägen, was für den Klub teurer ist: ein Abstieg oder ein überschaubares Risiko."

http://www.kicker.de/news/fussball/...sel-an-der-weser_werder-will-mehr-risiko.html

http://www.kreiszeitung.de/werder-bremen/fischer-fordert-werder-muss-schulden-machen-4065778.html
 
Ich war überrascht diesen Artikel auf kicker.de zu finden. Aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass Lemke das "große Ganze" über sein eigenes Wohlbefinden stellt und zurücktritt.
Dieser Artikel würde gleichzeitig bedeuten, was viele Fans auch bestätigen: Dutt und Eichin sind nicht Schuld an Platz 18. Mit 1-2 sehr guten Verpflichtungen in der Winterpause könnte man die 5 Prozent an Mehrleistung schaffen, die zu 3 Punkten fehlen. Ich bin auf die nächsten Wochen gespannt. KDF würde ein Interview mit diesem Inhalt nicht unbedacht geben...
 
Warum ein neuer Thread nötig sein sollte, ist mir ein Rätsel, denn es geht ja schließlich auch hier um Werders Finanzpolitik ;)

Auf jeden Fall würde ich etwas mehr Risikobereitschaft begrüßen, denn ansonsten ist Werder definitiv nicht konkurrenzfähig. Schade nur, dass es erst jetzt dazu kommt und nicht schon im Sommer während der Transferperiode.
 
Zwei Dumme ein Gedanke - habe es gerade bei Twitter gelesen und fast zeitgleich mit Dir gepostet...

Krasser Bericht!

Ich finde die Forderung schon mal scheiße! Dieses "unter Druck setzten mit Pistole vorm Bauch"... Wie läuft es denn dann künftig? Hat der Verein nur das zu machen, was der Investor bestimmt? Finde ich nicht ok!

Investoren find ich grundsätzlich wichtig und für uns sehr nötig. Aber nun schon so mit der Tür ins Haus fallen? Ich finde, Investoren sollten sich still im Hintergrund aufhalten!
 
Endlich, endlich, endlich: nach Jahren der Stagnation sucht man neue Finanzierungskonzepte, neue Investoren und endlich wird Herr Lemke hinterfragt, ein Umstand, der für sich allein für den Fußballsachverstand der neuen Investoren spricht. Aufräumen mit den alten Seilschaften, sauber fegen und diesen Verein vom Kopf auf die Füße stellen, muß das Motto heißen. Geldmittel generieren, die Marke Werder wirken lassen, bevor sie nicht mehr wirken kann, all das wird Zeit, es ist bereits 5 vor 12.
 
Investoren find ich grundsätzlich wichtig und für uns sehr nötig. Aber nun schon so mit der Tür ins Haus fallen? Ich finde, Investoren sollten sich still im Hintergrund aufhalten!

Nö. Finde schon, dass ein Investor auch was sagen sollte und darf. In gewissem Maße eben. Und wenn er ein Angebot für einen Einstieg bietet und daran gewisse Forderungen knüpft, kann der Verein diesen Einstieg dann eben auch ablehnen. Es ist und bleibt ein Angebot und hat mit der Pistole an der Brust daher mMn wenig zu tun.
 
Hoffentlich kommt das nicht zu spät. Hoffentlich können in der Winterpause noch gute Spieler verpflichtet werden und hoffentlich steigt man mit diesen Spielern nicht trotzdem ab. Dann wäre der Ofen aus an der Weser.
 
Der Kader reicht für Platz 10-14, ich sehe leider keinen Spieler mit der Form , der für die 6er Position von Nöten ist. CM und PB könnten es, können es leider momentan nicht.
 
Sollte Werder in der Winterpause massiv im Abstiegskampf stecken,
wette ich, dass der AR doch nochmal Gelder für eine Verstärkung frei
macht.
Mit dem Geld kann TE dann sehen, was er auf der Resterampe noch bekommt, in der Hoffnung, dass diese "Verstärkung" dann zündet.

Wenn es dann ein Resterampen-Rohrkrepierer ist, wird der AR das
TE in der Sommertransferperiode wieder vorhalten, und wieder Gelder
blockieren!

Ich hatte in der Sommerpause schon so etwas vermutet...
Bin mal gespannt, ob tatsächlich in der Winterpause nochmal
nachgelegt werden soll, und wenn ja, ob da tatsächlich Spieler
bei rüberkommen, die auch weiterhelfen.
 
Tja die Einsicht kommt ziemlich spät..... Viele Fans forderten schon vor der Saison mehr Mut zum Risiko. Ziemlich jeder hat gesehen das dieser Sparkurs zu gefährlich ist. Eben nur nicht die Blindfische im AR. So hätten wir vielleicht längst ein Bryan Ruiz in unserem Kader gehabt....
 
Tja die Einsicht kommt ziemlich spät..... Viele Fans forderten schon vor der Saison mehr Mut zum Risiko. Ziemlich jeder hat gesehen das dieser Sparkurs zu gefährlich ist. Eben nur nicht die Blindfische im AR. So hätten wir vielleicht längst ein Bryan Ruiz in unserem Kader gehabt....

Wenn ich das richtig gelesen habe, leider weiss nicht mehr wo, dann plant Werder ja mit dem jetzigen Budget auch für das laufende Geschäftsjahr mit einem Verlust. Heißt man geht schon ein Risiko. Wahrscheinlich wird der Verlust noch durch die Rücklagen aus besseren Zeiten gedeckt sein. Anders ausgedrückt scheint es so, dass wir eigentlich für die "schwarze Null" mit einem Budget, welches irgendwo zwischen Augsburg und Köln liegt arbeiten müssten.

Die Forderung nach mehr "Mut zum Risiko" mag populär sein, da man in Ruiz, was ich persönlich nicht ganz nachvollziehen kann, so etwas wie einen Heilsbringer vermutet. Ich schätze eher, dass er ähnliche Anlaufschwierigkeiten haben könnte wie Izet. Aber das ist nochmal ein ganz anderes Thema. Unter dem Strich gibt es keine Erfolgsgarantie im Fussball. Es gibt nur Faktoren, die einen Erfolg wahrscheinlicher machen. Heißt, dass natürlich die Verfplichtung eines Alonso einem Team mit höchster Wahrscheinlichkeit weiterhilft. Allerdings bewegen sich die Kosten für solche Transfers inkl. Gehalt - wenn ein Spieler einer solchen Qualität überhaupt an die Weser möchte - in einer Größenordnung, die selbst mit mehr "Mut zum Risiko" nicht zu stemmen wären. Von den Folgeerscheinung (heterogenes Gehaltsgefüge, Neid etc.pp.) mal ganz abgesehen. Transfers, die sich in der Größenordnung des angedachten Ruiztransfers bewegen, haben in meinen Augen eine weit geringere Erfolgsgarantie. Sie bewegen sich dann eben auf den Niveau Galvez, Garcia, Di Santo oder Hajrovic.

Dafür dann letztlich in die Gefahr zu geraten auch mit diesem neuen Spieler oder neuen Spielern abzusteigen und dann mit einem Schuldenberg in der 2. Liga zu agieren, mag ich nicht eingehen. Schrieb es eben im WL-Therad schon: Ein Abstieg in die 2. Liga müsste dann schnellstmöglich irgendwie korrigiert werden. Aufgrund der Einnahmesituation in Liga Zwei würde es weitere Schulden bedeuteten. Klappt die Korrektur dann nicht, dann kann es uns ganz schnell ergehen wie Duisburg oder Aachen. Sehe nämlich weit und breit niemanden, der Werder dann aus dieser misslichen Lage befreien würde, so wie es bei anderen Klubs noch gerade so funktioniert hat.
 
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