Der Finanzthread - und braucht Werder Bremen Investoren?

reine Interessensfrage: Du hast geschrieben, linear auf die Vertragslaufzeit. Wiederholt sich der Vorgang dann bei Verlängerung? Ich mein wenn keine Transferausgaben anfallen? Allein die Beratergebühren/Handgelder dürften bei Galvez/Izzi/Garcia ins Gewicht fallen.
Worauf ich hinaus möchte: Diese Positionen dürften doch dann ab der neuen Saison deutlich geringer werden auch weil Ekici und Akpala keinen Vertrag mehr haben?

P.S: Für Buchhaltung hast bei mir nicht gereicht. Weiss schon warum ich da nix zu suchen hab/hatte. Ich weiss nur eins: Soll an Haben :ugly:
 
@ Tyson81
Keine Ahnung;) So fit bin ich in dem Thema auch nicht drin. Vermute aber, dass auch Beraterprovisionen bei Vertragsverlängerungen über die Vertragslaufzeit "umgelegt" werden müssen.
 
denke ich mir auch dann müssen wir in dieser Saison nochmal in den sauren Apfel beissen und ein grossteilder Ablösen etc. sind zur nächsten Saison abgeschrieben. Dann dürften wir raus sein aus den scheiss zahlen. Es sei denn wir kaufen wen für 10 Mio :ugly:

Danke nochmal!

Kann man hier eigentlich einen Verlustvortrag machen? :D
 
Buchhalterischer Verlust hin oder her, ich verstehe dennoch nicht wie wir wieder einen Verlust "erwirtschaften" können. Wir machen eigentlich immer einen Transferüberschuss. Die Gehaltskosten sinken von Jahr zu Jahr und die Stadionauslastung ist alles andere als schlecht. Nächstes Jahr geht mit Fritz einer der letzten Spieler mit CL-Vertrag also werden die Kaderkosten nochmal sinken...Einziger Großverdiener sollte von daher Elia derzeit sein....
 
Also irgendetwas stimmt nicht im Staate "Werder" ..... das ist doch eindeutig. Über Jahre Finanzlöcher .... immer und immer wieder. Es wurden alle teuren Spieler zu Geld gemacht .... man hat die laufenden Gehaltskosten fast halbiert .... es wurde nix gekauft ..... UND das Stadion ist immer annähernd voll und bis auf Beluga haben wir ja nun auch noch eine gute Sponsorenstruktur.

Da ist irgendwo ein Loch wo gewältig Geld rein fließt. Ansonsten ist es nicht zu erklären, warum wir mittlerweile handlungsunfähiger sind als Mainz, Paderborn, Freiburg etc. ..... von Köln und Frankfurt etc brauchen wir gar nicht zu sprechen!

Da gibt es ein LOCH behaupte ich, .... entweder ist das Stadion ein Faß ohne Boden oder man wurde mit in den Beluga Sog gezogen, in welcher Art auch immer oder man hat selber am Finanzmarkt Geld verbrannt. Aber das wir nichtmal mehr unser laufendendes Geschäft finanziert bekommen ist komisch. Das würde ja im Umkehrschluss heißen, wenn es kein Loch geben würde, dann reicht es strukturell nicht mehr für die Bundesliga!!!
 
... und nochwas ... der ungeliebte Verein aus der verbotenen Stadt kauft ja nicht nur wie sau, weil Klaus-Michael ordentlich reinbuttert, sondern die haben noch riesen Rucksäcke an Ehemalige abzublechen. Wie machen die das alles??? Und sowas haben wir ja auch nicht.

Warum ist Werder so ins hintertreffen geraten? Sehr komisch alles:crazy:
 
Das Loch nennt sich Gehälter. Und im Grunde ist doch das Kernproblem einfach nur, dass wir im Gegensatz zu anderen Vereinen stets schwarze Zahlen schreiben wollen. Die hohen Verluste der letzten Jahre entstammen aber einfach dem Problem der hohen Kaderkosten und den Versuchen durch teure Spieler wieder Erfolg herbeizuführen.

Warum der HSV sowas kann/macht? Weil die dämlich sind.
 
Warum der HSV sowas kann/macht? Weil die dämlich sind.

Also das triffst ganz bestimmt.....


.... beim Rest stochern wir natürlich alle im Nebel, weil keiner schlussendlich fundiert was dazu sagen könnte, der nicht die Bücher kennt

NUR gem. Medien sind die lauf. Kosten von 50 auf 30 Mios gesenkt worden: d. h. unser Kader ist immer noch zu teuer oder was??? Und darüber hinaus haben wir kein Geld für Neuverpflichtungen. Ist das das Werder Bremen der Zukunft??? Glaub ich nicht .... ich glaub da fließt seit 3 Jahren irgendwo Geld ab. Es halten sich ja einige Gerüchte hartnäckig. Bremen 21 sag ich nur :D
 

Aber die Gehälter können doch nicht mehr geworden sein.

Wir hatten letztes Jahr, MIT Ekici, Akpala, Hunt und Schaaf 7,8 mio Miese gemacht.
Und laut den Medien machen wir jetzt OHNE diese Großverdiener 8 mio Miese. Also mehr...
Das kann man doch nicht mit Gehältern erklären, es sei denn Galvez, Bartels, Hajrovic verdienen genauso viel wie die jetzt gegangenen...
 
Aber die Gehälter können doch nicht mehr geworden sein.

Wir hatten letztes Jahr, MIT Ekici, Akpala, Hunt und Schaaf 7,8 mio Miese gemacht.
Und laut den Medien machen wir jetzt OHNE diese Großverdiener 8 mio Miese. Also mehr...
Das kann man doch nicht mit Gehältern erklären, es sei denn Galvez, Bartels, Hajrovic verdienen genauso viel wie die jetzt gegangenen...

Außer der Bild redet auch niemand davon, dass wir nächstes Jahr wieder 8 mio. Miese machen. Hat Filbry auch schon ins Reich der Märchen verbannt den Quatsch. Kaderkosten waren in den letzten Jahren btw. 40,40,35 und ab dieser Saison unter 30 Millionen.
 
Man kann nur sicher sagen, dass das unmöglich mehr sein kann. Immerhin sind diverse hohe Gehälter weggefallen.

Darum gehts mir. Irgendwann muß doch die Abwärtsspirale mal aufgehalten werden. Ich kann gut verstehen, daß da im Umbruch in Jahr 1 oder max. in Jahr 2 noch ein paar Remanenzen kleben bleiben, aber irgendwann muß der Umbruch auch mal vollzogen sein. Also ich bleib bei meiner Vermutung, Werder hatte/hat ein strukturelles Problem .... keine CL und teurer Kader ... Ja akzeptiert...... ABER mir geht der Adaptionsversuch an die neue Situation zu langsam bzw. ist er mit teilweise zu drastischen Maßnahmen verbunden (Verpflichtungsbudgetstopp), so das ich bei der Vermutung bleibe, daß Werder neben der strukturellen Umstellungen irgendwelche Sondereffekte abfedern muß. Da fließt irgendwo Geld ab! Wir waren auch unter Allofs immer noch solide genug, daß wir nie in so eine Geldnot hätten geraten dürfen. Da hätte Willi der olle Geizkragen schon drauf aufgepaßt!
 
Besonders die ablösefreien Verpflichtungen von Izet Hajrovic, Alejandro Gálvez und Fin Bartels verkauft Eichin immer gerne als Erfolg. Auf dem Markt würde das Trio schließlich auf einen Wert von etwa 13 Millionen Euro geschätzt. Werder bezahlte dagegen nichts. Nur für Santiago Garcia, den der Klub nach erfolgreicher Ausleihe fest band, fielen etwa 1,5 Millionen Euro an Ausgaben an.

Auf der anderen Seite stehen aber auch Transfereinnahmen, die so überhaupt nicht den geschätzten Wert der Bremer Abgänge widerspiegeln. Das fing mit Aaron Hunt an, dessen Vertrag an der Weser auslief und der kostenlos nach Wolfsburg wechselte. Und das ging bei Mehmet Ekici weiter, für den Werder noch 1,5 Millionen Euro bekam – der aber für mehr als das Dreifache an die Weser gewechselt war.

Vor allem das lange Tauziehen um den Costa Ricaner Bryan Ruiz zeigt aber, dass für Werder in diesem Transfersommer mit etwas größerer Risikobereitschaft durchaus mehr drin gewesen wäre. Ruiz wollte zu Werder, Eichin wollte Ruiz. „Letztlich war er aber nicht bezahlbar für uns. Da hätte schon einiges zusammenkommen müssen“, sagt Eichin. Der Aufsichtsrat verbot weitere Ausgaben. Die Transferbilanz sollte positiv bleiben.

Das ist gelungen. Rechnet man alles zusammen, kommt Werder auf ein Einnahmeplus von etwa 600 000 Euro. Hinzu kommt der Betrag, den Werder an Gehältern nach den Abgängen der Gutverdiener Hunt und Ekici einspart. Er dürfte – abzüglich der Gehälter der Zugänge – noch im siebenstelligen Bereich liegen.
http://www.weser-kurier.de/werder/profis_artikel,-Einen-Moment-Ruhe-_arid,933015.html
 
Hans-Joachim Watzke

Dazu gehört aber auch der sportliche Erfolg?

Natürlich, Tore und Punkte sind wichtig. Wenn die Mannschaft schlecht Fußball spielt, dann funktioniert das auch nicht. Aber wir haben damals die ersten zwei, drei Jahre ganz bewusst darauf verzichtet, neue Schulden zu machen. Ich halte aktuelle Forderungen an Klubs wie zum Beispiel Werder Bremen, für größeren sportlichen Erfolg mehr ins Risiko zu gehen, für grundfalsch. Der Weg, der in Bremen beschritten wird, ist ohne Alternative.
http://www.freiepresse.de/NACHRICHT...oren-sind-keine-Wohltaeter-artikel8961110.php
 

sehe ich genauso, es gibt keine Alternative, im Fussball sind die von
Investitionen erwarteten Renditen, also Punkte, die wiederum für Platzierungen reichen sollen, die weitere Einnahmen generieren, unsicherer als in anderen Bereichen. Wenn diese Investitionen dann nicht einschlagen, kann es sehr schnell sehr ernst werden. Die Alternative ist das Setzen auf junge Spieler, von denen man vielleicht noch weniger annehmen kann, dass sie einschlagen, aber man kann deutlich mehr jungen Spielern die Gelegenheit geben, sich zu zeigen. Dortmund ist ja hierfür ein gutes Beispiel, auch wenn sie auf junge eigene Spieler setzen mussten. Soweit sollte es Werder nicht kommen lassen.
 
Weiß jemand, was da hinter steckt?

+++ Ein Zeichen des Friedens: Am Montag, 08.09.2014, feiern die Chinesen das traditionelle Mondfest. Das Fest, welches als zweitwichtigstes Volksfest in China gilt, wird jährlich am 15 Tag des achten Monats des chinesischen Kalenders gefeiert. Über die Netzwerke Tencent und Sina Weibo wünscht der SV Werder der gesamten chinesischen Bevölkerung einen frohen Feiertag. +++

Haben wir Werbepartner in Fernost, von denen ich nichts weiß? Nach der China Tour war es ja eher still um das Thema.
 
Was Werder benötigt, ist ein strategischer Partner. Einer der vom positiven Bild, was trotz der sportlichen "Misere" immer noch sehr viele Menschen von Werder haben, profitieren kann.
Dieser Sponsor selbst sollte aber auch kein negatives Image a la Wiesenhof besitzen, denn das negiert die Wahrnehmung Werders.
Ideal wäre ein größeres Unternehmen aus der Region, doch das ist in meinen Augen kein muss.
Jedenfalls sind Firmen aus der Lebensmittel- und Discounterbranche keine große Hilfe, da zum einen weniger Geld locker sitzt und zum anderen das Image meist eher ramponiert ist.

Einen richtigen Investor sehe ich nicht als Lösung, da dieser Mitbestimmung und Machanteile haben will. Das was der BVB zur Zeit tut, mit Puma, Evonik und Signal-Iduna ist nicht unbedingt als Investorenlösung zu bezeichnen, denn wirkliche Macht erhalten sie mit ihren Anteilen nicht und die Rendite für diese Unternehmen liegt eher in der weltweiten Präsentation durch den BVB (CL, Buli,etc.).
Umfragen diesbezüglich bescheinigen den Unternehmen einen positiven Effekt durch die Verknüpfung mit dem BVB. Sprich sie werden mehr und in einem positiveren Licht wahrgenommen. So ähnlich sollte auch das Prinzip einer strategischen Partnerschaft mit Werder funktionieren.
Dazu muss eben nur der oder die passenden Partner gefunden werden.
Was allerdings den weitaus schwierigsten Teil darstellt.
 
Auf Sportbild.de habe ich gerade ein Gehalts-Ranking der BuLi Vereine gefunden. Wir auf Platz 13, Hannover Platz 8, HSV Platz 6, WOB Platz 3.

Sofern die Zahlen tatsächlich repräsentativ sind, ist dies ein guter Beleg dafür, wie sich die Kräfte im Norden verschoben haben (auch wenn sich das nicht immer im sportlichen Tagesgeschäft zeigt und gerade der HSV ja auch seine Finanzen noch etwas "optimieren" muss).

http://sportbild.bild.de/bundesliga/2014/bundesliga/das-zahlen-die-klubs-den-profis-an-gehaeltern-37611030.sport.html
 
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