Der Finanzthread - und braucht Werder Bremen Investoren?

Hmmm schade die Zahlen hätten mich mal interessiert. Wobei ich mir auch schwer tu zu glauben, dass ein Elia nun unter den 2 Mios sein soll..

Vielleicht ist er auch leicht drüber. Weiß man nicht. Hunt ist auf jeden Fall Spitzenverdiener mit knapp 2,5 Melonen. Danach käme dann wohl schon Arnautovic oder so mit schätzungsweise 1,7-1,8. Bei Fritz weiß man nicht, wie weit er runtergegangen ist.
 
wenn man die eingesparten Gehälter berücksichtigt sowie die erzielten Transfererlöse , kommt man auf eine wirklich hohe Summe.

Die Ablösesummen von Marin, Naldo, Mertesacker und Wesley belaufen sich ja schon auf ca. 28 Mio. €. Geld zum Investieren müsste also noch vorhanden sein.
 
Es ist allerdings unsinnig, die eingesparten Gehälter komplett als potenzielle Finanzmittel für Transfers zu sehen. Ähnliches gilt für die Ablösen.
 
Allerdings sollten mittlerweile durch die diversen Abgänge die Ausgaben für Gehälter soweit runtergefahren sein, das man JETZT durch Transfererlöse keine Löcher im Gehaltsbudget mehr stopfen muß.
 
Kein Zweifel. Es weiß nur derzeit niemand, wie hoch die Verluste waren. Darum ja meine Frage. Wenn die nun schon 20 Millionen € oder gar höher waren, ist selbst von den besagten 28 Millionen nicht mehr viel übrig, zumal wir ja auch schon wieder investiert haben.
 
Allerdings sollten mittlerweile durch die diversen Abgänge die Ausgaben für Gehälter soweit runtergefahren sein, das man JETZT durch Transfererlöse keine Löcher im Gehaltsbudget mehr stopfen muß.

Und bitte nicht vergessen, dass selbst Lemke sagte, dass ausreichend Rücklagen vorhanden sein. Auch bitte nicht Bilanz (GuV) mit echtem Minus verwechseln. Von Liquiditätsproblemen bei Werder habe ich nichts gehört.

Man muss auch aus den Transfererlösen keine Löcher im Gehalt stopfen. Die Gehälter sind ja bereits gezahlt. Werder hatte auch letzte Saison keinerlei Probleme die Lizenz zu bekommen. Liquidität war also ausreichend nachgewiesen. Verlust ist da also eine sehr relative Aussage.

Ich denke, dass Allofs Aussage "Werder ist kein klammer Verein" Bände spricht. Es wäre ja auch ein Megaversagen, wenn man jahrelang Umsätze steigert, man dann durch eine auch finanziell schwache Saison komplett einbrechen würde.
 
Die neue Bilanz 10/11 ist raus:

Eckdaten: (Vorjahresdaten)

GuV:
Umsatz: 117,5 Mio (126,3 Mio)
Gewinn: 8,2 Mio (1,1 Mio)
Aufwendungen f. betrieb. Leist.: 110,5 Mio (126,6 Mio)
davon: Pers.Ausgaben: 56,7 Mio (61,5 Mio)
sonst. betrieb. Aufwändungen: 34,1 Mio (46,6 Mio)
Bilanz:
Bilanzsumme: 71,3 Mio (65,3 Mio)
Eigenkapitalsumme: 53,7 % (46,1 %)
Kurzfristige Mittel: 30,5 Mio (26,6 Mio)
davon liquide: 8,8 Mio (7,0 Mio)
 
Die aktuelle Diskussion um den Wiesenhof-Deal lässt daran zweifeln, ob der Infront-Vertrag eine gute Lösung ist. Laut Medienberichten hat Werder keine Möglichkeit, einen Sponsor abzulehnen, es sei denn, man ist bereit, ganz auf die Sponsoring-Einnahmen zu verzichten. Im Gegensatz zu Werder ist Infront allerdings nur an einer möglichst hohen Provision interessiert, die sich sicher an der Höhe des Abschlusses orientiert - diese ist für Werder zwar auch wichtig, sollte aber nicht allein maßgeblich sein, da die Marke und damit der künftige Marktwert auch mit der Reputation des Sponsors zusammenhängt, wofür Werder jedoch nicht angemessen entschädigt wird. Es fällt schon auf, dass Werder-Sponsoren in der jüngsten Vergangenheit allesamt keine Sympathieträger waren. Langfristig dürfte das derzeitige Modell Werder auch finanziell eher schaden.
 
Die aktuelle Diskussion um den Wiesenhof-Deal lässt daran zweifeln, ob der Infront-Vertrag eine gute Lösung ist. Laut Medienberichten hat Werder keine Möglichkeit, einen Sponsor abzulehnen, es sei denn, man ist bereit, ganz auf die Sponsoring-Einnahmen zu verzichten. Im Gegensatz zu Werder ist Infront allerdings nur an einer möglichst hohen Provision interessiert, die sich sicher an der Höhe des Abschlusses orientiert - diese ist für Werder zwar auch wichtig, sollte aber nicht allein maßgeblich sein, da die Marke und damit der künftige Marktwert auch mit der Reputation des Sponsors zusammenhängt, wofür Werder jedoch nicht angemessen entschädigt wird. Es fällt schon auf, dass Werder-Sponsoren in der jüngsten Vergangenheit allesamt keine Sympathieträger waren. Langfristig dürfte das derzeitige Modell Werder auch finanziell eher schaden.


Sehe ich ähnlich. Is ja auch logisch, dass es gerade die unbeliebten Unternhemen sind, die zwecks Imagegewinn für die Marke Werder ein paar EUR mehr drauflegen...
 
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