Der Auto(-und-Spritpreise)-Thread

Nein, nicht einfache Strecke... Wenn ich von mir aus nach Luxemburg fahren würde, wäre die Tour noch viel länger als 180 km, das meinte ich nicht. :D

Ich war davon ausgegangen, dass Du von 90 km einfacher Fahrtstrecke gesprochen hast, ergo in toto hin und zurück 180 km. Und selbst das lohnte sich für mich eben nie und nimmer mit meinem Fahrzeug bei einem Durchschnittsverbrauch von rund 8 Litern und einem Tank von 62 Litern. Ich bin auch eher Wenigfahrer (rund 10.000 km/ Anno) und gerade dann wird jeder Kilometer ja relativ gesehen deutlich teurer, weil die anteiligen Betriebskosten sich eben weniger verteilen als wenn man viel fahren würde.... so kommen bei mir locker mal 25, 26 Cent/ Kilometer zu Stande (selbst bei 30 Cent Ersparnis pro Liter sähe dies nicht sooo viel anders aus als dass es wirklich etwas ändern würde, da die Benzinkosten ja nicht mal den Löwenanteil ausmachen). Deswegen lohnte sich sowas auch nicht... Wie gesagt, ich müsste mindestens 150 Liter tanken um die Rechnung halbwegs auszugleichen. Bei 20, 30 T km Fahrleistung im Jahr sähe dies schon etwas anders aus.

Es kommt aber sicherlich auch immer auf das Fahrzeug an, keine Frage... Wenn man nun einen noch recht großen Tank hat, viel fährt, aber nur 5 Liter verbraucht, noch Kanister mitnimmt und regelmäßig ne Menge Zigaretten einkauft, mag die Rechnung evt anders aussehen. Und davon ab kann ich mir auch vorstellen, dass man sowas alleine schon aus "politischen" Gründen ganz gerne macht. ;)

Mein Auto verbraucht um die 5 - 6 Liter auf 100km, wenn ich nicht gerade mit Bleifuß über die Autobahn rase. In mein Auto passen 50 Liter rein. Mit einer Tankfüllung schaffe ich 700 - 800km. Im Saarland gibt es nicht viele Autobahnen, wodurch ich noch weniger verbrauche. Dazu kaufe ich mir 2kg Kaffee für 10 Euro, wofür ich in Deutschland 20 - 25 Euro bezahlen müsste. Zeit ist für mich kein Thema, weil ich das meist mit einem Besuch eines Bekannten in Verbindung setze und hauptsächlich am WE fahre. Dazu habe ich einen 20Liter Kanister dabei. Bei 180km verbrauche ich somit ca. 10Liter. Ein Liter Super (kein E10) kostet in L momentan 1,28 und SuperPlus in D 1,59. Wenn ich nun mit 10 Liter rechne, kostet mich die Fahrt 12,80. Nur das Benzin! Alles andere zähle ich nicht mit, da ich, wie gesagt sehr wenig fahre. Ich habe meinen Wagen im Mai letzten Jahres bekommen und habe gerade mal 5000km gefahren. Wenn ich nun noch 20 Liter zusätzlich tanke und Kaffee kaufe, lohnt sich das absolut. Des Weiteren kommts manchmal vor, dass ich beruflich in L bin und somit einen vollen 20L Kanister immer mal mit nach D zurücknehmen kann.

Gerade bei den Spritpreisen lohnt sich das sowas von.. Zumal ich auch konsequent bin. Das Benzin könnte in D billiger sein. Aber der Staat kriegt den Hals mal wieder nicht voll genug. Wenn ich sehe, dass 90Cent pro Liter an den Staat gehen, könnte ich kotzen :(
 
Im Saarland gibt es nicht viele Autobahnen, wodurch ich noch weniger verbrauche.

:confused:

Dann wäre Dein Auto aber das erste, das im Stadtverkehr (?) weniger verbrauchen würde als auf der Autobahn (natürlich ohne das Gaspedal bis zum Anschlag durchzutreten.... :D).

Wenn ich nun mit 10 Liter rechne, kostet mich die Fahrt 12,80. Nur das Benzin! Alles andere zähle ich nicht mit, da ich, wie gesagt sehr wenig fahre.

Aha, da haben wir Casus Cnactus. :D

Das dachte ich mir schon. Will Dir Deine Rechnung nicht kaputt machen, aber mit Verlaub: Das ist eine Milchmädchenrechnung. ;) Die Kosten für den Betrieb des Fahrzeugs hast Du auch dann, wenn Du sie nicht mitrechnest. Sprich KFZ-Steuer, Versicherung, Wartung, Inspektionen, Reparaturen usw. Und selbst wenn Du letztere bis dato noch nicht so regelmäßig hattest, weil Dein Fahrzeug noch neuer ist, hast Du durch den höheren Fahrtaufwand diese Kosten irgendwann (und jedenfalls entsprechend früher als wenn man diese Touren nicht machen würde). Real vergleichend muss man die Betriebskosten schon berücksichtigen, mindestens jene, die variabel sind (natürlich vorausgesetzt, man fährt nur des Tankens/ Einkaufens extra diese Strecke), sonst vergleicht man Äpfel mit Birnen. ;) Und dadurch wird sowas eben wie gesagt gerade für Wenigfahrer unrentabel, weil eben jeder Kilometer teurer ist als für Leute, die mit ihrem Fahrzeug mehr fahren.

Ist aber nicht böse gemeint, es liegt eben in meiner Natur gewisse Zahlenspiele mal durch zu spielen und wie gesagt, dass man auf die Preise hier zu Lande erst mal keine Lust hat, kann ich verstehen. Nichts für ungut, ist ja Deine Entscheidung, wo und wie Du tankst. :beer:
 
Das größte Problem bleiben die Steuern. Ökosteuer, Mieralölsteuer und Mehrwersteuer. Den Grünen sei Dank!
Sie wollten ja 1998 auf 5 DM/L, haben sie ja fast geschafft! :wall::wall::wall:

Wenn ich mich recht entsinne ist doch nun eine schwarz-gelbe Regierungskoaltition an der Macht, oder? Die Ökosteuer kann der verehrte Herr Westerwelle doch mal auf den Bierdeckelprüfstand bringen.
Mit der jetzigen Preissituation haben die Grünen herzlich wenig zu tun!
 
Wenn ich mich recht entsinne ist doch nun eine schwarz-gelbe Regierungskoaltition an der Macht, oder? Die Ökosteuer kann der verehrte Herr Westerwelle doch mal auf den Bierdeckelprüfstand bringen.
Mit der jetzigen Preissituation haben die Grünen herzlich wenig zu tun!

Habe es vor ein paar Seiten schon einmal geschrieben. Erstmal muss du die die neu geschaffenen Besitzständen wieder abschaffen. Die Staatsausgaben sind seit 1998 noch stärker gestiegen als die Einnahmen und darin liegt das Problem. Wir sind ja dabei da einiges zurückzufahren. Geht halt nicht so schnell!

Und natürlich haben die Grünen und die SPD damit sehr viel zu tun!

Mineralölsteueranhebung (Ökosteuer):

1999: 3,07 Cent
2000: 3,07 Cent
2001: 3,07 Cent
2002: 3,07 Cent
2003: 3,07 Cent

Darauf entfallen jeweils noch mal MwSt.

Angehoben zuletzt durch eine CDU/SPD um 3% angehoben.
 
Es ist doch egal wie sich die Hersteller öffentlich äußern. Die Verunsicherung ist und bleibt groß.
Und wie gesagt mein Hersteller sagt, dass es zu meinem, zugegeben mittlerweile 14 Jahre altem Auto, keine wirklichen Erfahrungen gibt. Auch nicht aus dem Ausland. Folglich bleibe ich bei E5 (im Moment Super Plus). Das nervt.
Im Übrigen diese Mär von der Alternative Fahrrad ist der größte Schwachsinn aller Zeiten. Fahre alle Fahrten, bei denen ich es machen kann mit dem Fahrrad, aber für die Fahrten, für die ich das Auto nutze, ist das Fahrrad schlicht keine Alternative. Oder wie willst du auf dem Fahrrad deine Möbel vom IKEA transportieren? Solch ich bei strömendem Regen mit dem Fahrrad fahren, wenn man sich mit Kunden oder Unternehmensvertretern treffe?
Dieser ganze Ökowahn, der darauf beruht, dass ein paar ansonsten wohl arbeitslose Wissenschaftlicher irgendwelche Horroszenarien voraussagen, ist kaum noch erträglich. Ich erinnere gerne daran, dass nach Aussagen in den 70ern des vorigen Jahrhunderts, im Jahr 2000 in Deutschland kein Baum mehr stehen sollte. Auch wurde in der selben Zeit vorausgesagt, dass wir uns auf eine neue Eiszeit zu bewegen. Jetzt bewegen wir uns auf eine neue Warmzeit zu. Ein großer Vulkanausbruch und die Geschichte hat sich dann auch erstmal wieder erledigt.
Im Übrigen ist das größte Problem vor dem wir stehen, nur das will ja keiner laut sagen, ist das rasante Bevölkerungswachstum auf diesem Planeten
.

Hallo, ist alles klar?
Das sind aber Stammtischparolen aus der untersten Schublade!:ugly:
Die Forscher aus den 1970ern gingen damals davon aus, dass sich nichts verändern wird. Hieraus wurde dann eine Prognose für das Jahr 2000 erstellt. Die Wirtschaft und Politik haben sich dann aber mal recht schnell auf den Weg gemacht, eine 180 Grad-Drehung hinzubekommen. Oder bist du der Meinung, dass der Saure Regen plötzlich lieb zu den Menschen wurde und nicht mehr ganz so sauer war, der Dreck der Flüsse sich in nichts aufgelöst hat und die Kats in den Autos reine Schikane waren?
Das kann nicht dein Ernst sein!!
Die These einer neuen Eiszeit beruht auf der Annahme, dass durch Süßwassereinleitungen in den Nordatlantik (Schmelzwasser von den Gletschern Grönlands) der Golfstrom zum Stillstand kommen könnte. Was dieses für das Leben in Europa zur Folge hat, kann man leicht an einer Weltkarte ablesen. Verfolge einfach mal den Breitengrad auf dem Norddeutschland liegt. Dieser Ansatz ist aber relativ neu und stammt nicht aus 1970-1980!
Das Problem der Überbevölkerung wird erst dann eins, wenn man den Resourcenverbrauch der ersten Welt auf den Rest der Erde anwendet. Wenn dir der Begriff des ökologischen Fußabdrucks geläufig ist, kannst du relativ leicht erkennen, dass die Menschen in den Industrienationen pro Kopf einen mehrfach höheren Resourcenverbrauch darstellen, als die anderen Nationen. Sollten die ärmeren Länder allerdings auf den Trichter kommen, dass wir hier auf deren Kosten ein leckeres Leben führen, für sich sogar selbst den Anspruch auf den gleichen Luxus formulieren, dann wird das Ganze zu einem Problem. Die Massentierhaltung ist z. Z. ein deutlich immaneterer Punkt, als die angebliche Überbevölkerung. (Einschränkend muss man festhalten, dass Indien und China genau auf diesen Weg sind, ähnlich sorglos wie wir mit den Ressourcen umzugehen. Die stellen immerhin 1/3 der Erdbevölkerung dar.)
Weiterhin: Selbst wenn der CO2-Eintrag durch fossile Brennstoffe unproblematisch wäre - das gute Zeugs aus der Erde ist bald auf. Dann gibt es das nicht mehr. Aus - vorbei - empty!
Schon jetzt wird im Emsland versucht, das letzte Erdgas aus dem Boden zu quetschen. Das geht nur, wenn man hochgiftige Chemikalien in den Boden presst. (Das Grundwasser, die Basis für unser Trinkwasser und das Wasser für Pflanzen und Tiere, ist nachweisbar belastet durch dieses Zeugs!)

Es ist also ein Umdenken aller notwendig!
Ein hoher Spritpreis bspw. hat zur Folge, dass die Autokonzerne immer sparsamere Antriebskonzepte entwickeln. (Meine Karre aus dem Jahr 2010 kommt bei 105 PS mit weniger als 4,5 Liter Diesel aus!)
Ebenso sind alternative Energieträger von Bedeutung (Strom, Biodiesel, Fusel, Wasserstoff, Holz etc.) Diese sind in aller Regel klimaneutral, weil durch ihren Verbrauch nur das CO2 wieder in die Atmosphäre gepustet wird, das durch die Herstellung gerade gebunden wurde. Fossile Brennstoffe setzen eben fossiles CO2 frei!

So, ich habe fertig!
Das Ding ist sehr lang geworden, ich bedanke mich bei jedem Leser dieses Geschreibsels. Aber ich kann es einfach nicht ertragen, dass Halbwahrheiten einfach in Umwelt gepustet werden.

@Fessili...
Ich habe bislang deine Posts und deine Meinung sehr geschätzt und in meinen politischen Erwägungen einbezogen, aber das Ding hier oben hast du nicht zu Ende gedacht. Das hoffe ich jedenfalls!
Nix für Ungut!
 
Habe es vor ein paar Seiten schon einmal geschrieben. Erstmal muss du die die neu geschaffenen Besitzständen wieder abschaffen. Die Staatsausgaben sind seit 1998 noch stärker gestiegen als die Einnahmen und darin liegt das Problem. Wir sind ja dabei da einiges zurückzufahren. Geht halt nicht so schnell!

Und natürlich haben die Grünen und die SPD damit sehr viel zu tun!

Mineralölsteueranhebung (Ökosteuer):

1999: 3,07 Cent
2000: 3,07 Cent
2001: 3,07 Cent
2002: 3,07 Cent
2003: 3,07 Cent

Darauf entfallen jeweils noch mal MwSt.

Angehoben zuletzt durch eine CDU/SPD um 3% angehoben.

Moin Felissilvestris,

bist ja doch noch da. Habe mich schon gefreut, eine Diskussion mit dir führen zu dürfen. (Das ist meine wirkliche Meinung, keine Ironie!)


Aber nun mal im Ernst: Wenn man milliardenschwere Steuergeschenke und sonstige Geschichten die massig Geld kosten raushaut, könnte man den Bürger doch so entlasten, dass man das gehasste Ökosteuergesetz kippt, oder?;) (Im Sinne von "mehr Netto vom Brutto", oder ist diese Politik nur auf direkte Steuern bezogen?)
Nur mal nebenbei: ich war und bin für die Ökosteuer.

Selbst die Amis haben es begriffen, dass man keine Autos mehr auf den Markt werfen kann, die Unmengen durch den Auspuff jagen. (Warum sollten die sonst in Massen deutsche Autos kaufen? In unserem Land werden die effektivsten Motoren gebaut.)
 
Kannst ja nicht alles auf einmal machen. Das ist Punkt eins. Punkt zwei ist und bleibt der geringe Spielraum. Trotz der massiven Steuererhöhungen der Vorgängerregierungen haben wir immernoch ein Loch von 80 Mrd Euro im Bundeshaushalt.
Wobei da besonders die versaute Gesundheitspolitik von Ulla Schmidt ein Probleme bereitet. Der Etat für Gesundheit musste allein um die hinterlassenen Finanzierungsdefizite auszugleichen von 2 Mrd auf 16 Mrd angehoben werden. Das ist ne Katastrophe.
Ansonsten bleibt es dabei, dass wir dringend an die Subventionen ran müssen und auch im Sozialhaushalt sehe ich noch massives Einsparpotential. Nehmen wir das Projekt "Soziale Stadt" eine Erfindung von Rot/Grün: Manche Projekte hören sich ganz gut an, wenn man als Kommnalpolitiker dann die Projekte mal besucht, dann stellt man sehr schnell fest, dass dies Beschäftgungsmaßnahmen für überbezahlte Sozialpädagogen ist.
 
Hallo, ist alles klar?
Das sind aber Stammtischparolen aus der untersten Schublade!:ugly:
Die Forscher aus den 1970ern gingen damals davon aus, dass sich nichts verändern wird. Hieraus wurde dann eine Prognose für das Jahr 2000 erstellt. Die Wirtschaft und Politik haben sich dann aber mal recht schnell auf den Weg gemacht, eine 180 Grad-Drehung hinzubekommen. Oder bist du der Meinung, dass der Saure Regen plötzlich lieb zu den Menschen wurde und nicht mehr ganz so sauer war, der Dreck der Flüsse sich in nichts aufgelöst hat und die Kats in den Autos reine Schikane waren?
Das kann nicht dein Ernst sein!!
Die These einer neuen Eiszeit beruht auf der Annahme, dass durch Süßwassereinleitungen in den Nordatlantik (Schmelzwasser von den Gletschern Grönlands) der Golfstrom zum Stillstand kommen könnte. Was dieses für das Leben in Europa zur Folge hat, kann man leicht an einer Weltkarte ablesen. Verfolge einfach mal den Breitengrad auf dem Norddeutschland liegt. Dieser Ansatz ist aber relativ neu und stammt nicht aus 1970-1980!
Das Problem der Überbevölkerung wird erst dann eins, wenn man den Resourcenverbrauch der ersten Welt auf den Rest der Erde anwendet. Wenn dir der Begriff des ökologischen Fußabdrucks geläufig ist, kannst du relativ leicht erkennen, dass die Menschen in den Industrienationen pro Kopf einen mehrfach höheren Resourcenverbrauch darstellen, als die anderen Nationen. Sollten die ärmeren Länder allerdings auf den Trichter kommen, dass wir hier auf deren Kosten ein leckeres Leben führen, für sich sogar selbst den Anspruch auf den gleichen Luxus formulieren, dann wird das Ganze zu einem Problem. Die Massentierhaltung ist z. Z. ein deutlich immaneterer Punkt, als die angebliche Überbevölkerung. (Einschränkend muss man festhalten, dass Indien und China genau auf diesen Weg sind, ähnlich sorglos wie wir mit den Ressourcen umzugehen. Die stellen immerhin 1/3 der Erdbevölkerung dar.)
Weiterhin: Selbst wenn der CO2-Eintrag durch fossile Brennstoffe unproblematisch wäre - das gute Zeugs aus der Erde ist bald auf. Dann gibt es das nicht mehr. Aus - vorbei - empty!
Schon jetzt wird im Emsland versucht, das letzte Erdgas aus dem Boden zu quetschen. Das geht nur, wenn man hochgiftige Chemikalien in den Boden presst. (Das Grundwasser, die Basis für unser Trinkwasser und das Wasser für Pflanzen und Tiere, ist nachweisbar belastet durch dieses Zeugs!)

Es ist also ein Umdenken aller notwendig!
Ein hoher Spritpreis bspw. hat zur Folge, dass die Autokonzerne immer sparsamere Antriebskonzepte entwickeln. (Meine Karre aus dem Jahr 2010 kommt bei 105 PS mit weniger als 4,5 Liter Diesel aus!)
Ebenso sind alternative Energieträger von Bedeutung (Strom, Biodiesel, Fusel, Wasserstoff, Holz etc.) Diese sind in aller Regel klimaneutral, weil durch ihren Verbrauch nur das CO2 wieder in die Atmosphäre gepustet wird, das durch die Herstellung gerade gebunden wurde. Fossile Brennstoffe setzen eben fossiles CO2 frei!

So, ich habe fertig!
Das Ding ist sehr lang geworden, ich bedanke mich bei jedem Leser dieses Geschreibsels. Aber ich kann es einfach nicht ertragen, dass Halbwahrheiten einfach in Umwelt gepustet werden.

Guter Beitrag! :thumb:

Ich möchte noch ergänzen, dass in der Tat die Annahme der Forscher in den 70er Jahren, dass es irgendwann keine Bäume mehr geben wird, nicht aus der Luft gegriffen war.

Wer dachte in den 60er oder 70er Jahren daran, Filter in die Kohlekraftwerke oder Fabrikschlote einzubauen? Niemand. Und so sah es dann auch in den entsprechenden Regionen, beispielsweise im Ruhrgebiet, auch aus.

Mitte der 80er Jahre waren große Teile des Baumbestandes des Harzes stark geschädigt oder abgestorben. Die Region Bitterfeld glich nach der Wende einer toten Wüste.

Erst mit wachsendem Umweltbewusstsein und entsprechenden Maßnahmen änderte sich vieles zum Guten. Halbwegs reine Luft, saubere Flüsse und eine teilweise intakte Natur als "Ökowahn" zu bezeichnen, ist schon ziemlicher Unfug.
 
Da die Pendler nicht am Verhandlungstisch sitzen eher nicht. ;) Die wollen jeden treffen, aber keinen Kunden im speziellen.

Eben las ich aber eher den Güterverkehr.


@emswerder

:thumb:

Eigentlich müsste sich die Bahn die Misere der Autofahrer mit dem teuren Sprit zunutze machen, und flexibel reagieren, indem sie mehr Züge billiger einsetzten. Damit könnten sie echt Neukunden anwerben!
Aber der Nahverkehr is ja leider nicht interessant für die DBahn. Zum Glück haben da Privatbahnen sehr gute Konzepte entwickelt, und siehe da, deren Züge sind voll!

Ich hab mir auch schon überlegt, ob ich nicht mit den Öffentlichen zur Arbeit fahren kann. Möglich wäre es, nur eben umständlich.
 
Guter Beitrag! :thumb:

Ich möchte noch ergänzen, dass in der Tat die Annahme der Forscher in den 70er Jahren, dass es irgendwann keine Bäume mehr geben wird, nicht aus der Luft gegriffen war.

Wer dachte in den 60er oder 70er Jahren daran, Filter in die Kohlekraftwerke oder Fabrikschlote einzubauen? Niemand. Und so sah es dann auch in den entsprechenden Regionen, beispielsweise im Ruhrgebiet, auch aus.

Mitte der 80er Jahre waren große Teile des Baumbestandes des Harzes stark geschädigt oder abgestorben. Die Region Bitterfeld glich nach der Wende einer toten Wüste.

Erst mit wachsendem Umweltbewusstsein und entsprechenden Maßnahmen änderte sich vieles zum Guten. Halbwegs reine Luft, saubere Flüsse und eine teilweise intakte Natur als "Ökowahn" zu bezeichnen, ist schon ziemlicher Unfug.

"Ökowahn" ist der übertriebene Arlamismus, den wir nicht erst seit gestern erleben.

Wenn wir uns mit dem Phänomen des so genannten Waldsterbens beschäftigen, dann haben wir es miteinander kummulierenden Ursachen zu tun, die zu einem großen Teil ein völlig natürlicher Prozess sind.

So sind zum Beispiel harte Winter, die zu massiven Frostschäden geführt haben, wir einen großen Teil der in den 80ern zu beobachteten Probleme gewesen. Im Winter 1978/9 hatten wir in Deutschland teilweise Temperaturen von Minus 30 Grad.
Ein weiterer Grund sind die vielen Monokulturen, die anfälliger für Schädlingsbefall und Krankheiten sind.
Hinzu kommen Alterseffekte im Baumbestand. Sowie Fehler bei der Aufforstung nach dem Krieg. So hat man beispielsweise im Schwarzwald für den Untergrund völlig ungeeignete Bäume gepflanzt. Hauptsache sie wuchsen schnell.
Dazu kamen dann die anthropogenen Immissionen. Im Übrigen können diese sogar positive Auswirkungen auf den Baumbestand haben, da diese Nähr- und Spurenelemente enthalten.

Woum es geht ist die unsinnige einseitige Betrachtungsweise des ganzen und die Kosten und Schäden, die diese verursacht. Allein das erreichen der EU-Klimaziele bis zum Jahr 2050 wird den europäischen Verbraucher, Steuerzahlen und die Industrie knapp 10,8 Billionen Euro kosten, sofern die heute veröffentlichten zahlen stimmen. Da ist es sinnvoller die EU völlig zu deindstruialisieren.

Nehmen wir die sinnfreie Subventionierung von Photovoltaikanlagen in Deutschland. Eine solche Anlage braucht in Deutschland alleine sieben Jahe um die Energie wieder reinzuholen, die bei ihrer Herstellung verbraucht wurden. Völlig ineffizient. Hinzu kommt die Entsorgungsproblematik. So entstehen für die Produktion von einem Kilo Reinsilizium gut 19 Kg Nebenprodukte. Zudem werden vom Reinigen der Porzesskammer bei der Dünnschnitttechnologie oft Stickstofftrifluorid und Schwefelhexafluorid, die selbst als Klimakiller gelten, verwendet. Auch wird der Einsatz von Cadmiumtellurid als Halbleiter kritisch eingestuft, da über die Giftigkeit des Stoffes noch keine genauen Erkenntnisse vorliegen.

Was ich sagen will: Undurchtachtes Verhalten aufgrund eines von mir beschrieben Ökowahns der in einen völlig irrationalen Alarmismus führt, bringt uns ganz andere neue Umweltprobleme. Hätte hier ja noch was über das Verbot von Glühbirnen und den Einsatz der ach so gut zu entsorgenden Engergiesparlampen erzählen können.
 
Was ich sagen will: Undurchtachtes Verhalten aufgrund eines von mir beschrieben Ökowahns der in einen völlig irrationalen Alarmismus führt, bringt uns ganz andere neue Umweltprobleme. Hätte hier ja noch was über das Verbot von Glühbirnen und den Einsatz der ach so gut zu entsorgenden Engergiesparlampen erzählen können.

...die im Übrigen genauso oft kaputt geht, wie eine Glühbirne.
 
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