Yps-Gimmick
Wetten, dass? - Moderator
Die Geschichte mit dem Ölberbrauch sollte aber nicht allein auf populistische Begriffe wie "Ökowahn" reduziert werden. Neben dem CO²-Ausstoß ist die Komponente des schrittweisen Übergangs in eine post-fossile Gesellschaft in meinen Augen viel wichtiger, weil uns die Verknappung der Ölressourcen viel eher und wesentlich schlimmer treffen wird, als das Szenario einer Klimakatstrophe.
Vergleichsweise einfach zu förderndes und zu verarbeitendes Rohöl steht nicht unbegrenzt zur Verfügung und sowohl die Wachstumsmärkte China und Indien, als auch regionale Konflikte sorgen dafür, dass es knapper und teurer wird. Man stelle sich nur mal vor, dass sich die Unruhen im arabischen Raum weiter ausbreiten und plötzlich auch Länder wie Saudi Arabien oder die VAE zusammenbrechen. Mit Libyen fällt bereits ein großer Erdölexporteuer aus. Der Kataklysmus der dann in Gang gesetzt würde, könnte zur gesellschaftlichen Existenzbedrohung werden, denn wir reden nicht nur von teuerem Benzin sondern von einer irrsinnigen Palette an Industriegütern und Produkten, die in irgendeiner Form Öl bzw. Ölprodukte enthalten. Sekundär wären dann Engpässe bei ersetzenden fossilen Energieträgern wie bspw. Kohle oder Gas die Folge und am Ende auch die Nahrungsmittelversorgung in Ländern wie bspw. England, die den überwiegenden Teil von Öl, Kohle, Gas und Nahrung importieren müssen.
Das klingt wie ein krudes Weltuntergangsszenario, es ist aber nicht unwahrscheinlich, dass die Generationen ab Geburtsjahrgang '75 eine extreme Verknappung und Verteuerung des Rohöls miterleben werden. Vielleicht nicht das vollständige Versiegen, da teure Ölpreise auch bisher unrentable Förder- und Raffinierungsmethoden salonfähig machen, aber eher früher als später muss die Gesellschaft schauen, wie die Unabhängigkeit von importierten und endlichen Energieträgern auf ein Minimum heruntergefahren werden kann, so dass eine Ölknappheit das ganze System nicht zusammenbrechen lässt.
Vergleichsweise einfach zu förderndes und zu verarbeitendes Rohöl steht nicht unbegrenzt zur Verfügung und sowohl die Wachstumsmärkte China und Indien, als auch regionale Konflikte sorgen dafür, dass es knapper und teurer wird. Man stelle sich nur mal vor, dass sich die Unruhen im arabischen Raum weiter ausbreiten und plötzlich auch Länder wie Saudi Arabien oder die VAE zusammenbrechen. Mit Libyen fällt bereits ein großer Erdölexporteuer aus. Der Kataklysmus der dann in Gang gesetzt würde, könnte zur gesellschaftlichen Existenzbedrohung werden, denn wir reden nicht nur von teuerem Benzin sondern von einer irrsinnigen Palette an Industriegütern und Produkten, die in irgendeiner Form Öl bzw. Ölprodukte enthalten. Sekundär wären dann Engpässe bei ersetzenden fossilen Energieträgern wie bspw. Kohle oder Gas die Folge und am Ende auch die Nahrungsmittelversorgung in Ländern wie bspw. England, die den überwiegenden Teil von Öl, Kohle, Gas und Nahrung importieren müssen.
Das klingt wie ein krudes Weltuntergangsszenario, es ist aber nicht unwahrscheinlich, dass die Generationen ab Geburtsjahrgang '75 eine extreme Verknappung und Verteuerung des Rohöls miterleben werden. Vielleicht nicht das vollständige Versiegen, da teure Ölpreise auch bisher unrentable Förder- und Raffinierungsmethoden salonfähig machen, aber eher früher als später muss die Gesellschaft schauen, wie die Unabhängigkeit von importierten und endlichen Energieträgern auf ein Minimum heruntergefahren werden kann, so dass eine Ölknappheit das ganze System nicht zusammenbrechen lässt.

Ich habe den Eindruck das man die Verantwortung an die Autofahrer weiter schiebt und keiner wirklich Schuld sein möchte am Desaster. 
