Corona mit Fokus auf Folgen für den Fussball

Es geht hier weder um Jubelarien, noch um eine Neiddebatte bei Hopp. Ich finde dieses Thema einfach "ausgereizt".... Auslöser war, dass ein spitzer Kommentar kam(egal von wem) , was Hopp verdient wenn dieser Impfstoff gefunden ist bzw "wieviel reicher er dann sein mag".
Was ist wichtiger? Der Impfstoff oder wer davon profitiert? @FatTony hat es gut beschrieben wie ich finde. Und es ist nunmal so, dass egal, welches Forschungsunternehmen diesen Impfstoff entwickelt sehr viel Geld damit verdient wird. Aber als Mensch wäre ich schonmal froh wenn man sich eventuell schon im Herbst impfen lassen kann. Oder soll man die Impfung verweigern?
Das ist schon wieder ein schwieriges Thema. Impfen an sich ist erstmal eine Körperverletzung und daher muss jeder selbst entscheiden ob er sich impfen lassen möchte oder nicht. Wenn du meinst dich damit gegen das Coronavirus schützen zu müssen bin ich der letzte, der das verbietet. Ich bin z.B. hingegen ganz froh, dass ich mich damals nicht der Panik gefolgt bin und mich gegen die Schweinegrippe impfen lassen hab, das wäre nur ein völlig unnötiger Eingriff in mein Immunsystem gewesen, heute interessiert sich für die Schweinegrippe auch kein Mensch mehr. (Über die Gefährlichkeit des Coronavirus möchte ich an dieser Stelle nicht urteilen). Deswegen bin ich auch klar gegen soetwas wie Impfzwang weil jeder selbst die Verantwortung für seine Gesundheit trägt und wenn die Impfung schützt, dann gefährde ich auch niemanden, der selbst entschieden hat sich impfen zu lassen denn dazu ist ja die Impfung da. Es gibt allerdings eine Einschränkung: Schwache Menschen, die sich nicht impfen lassen können. Sollte der Coronavirus wirklich so gefährlich und ansteckend sein, wie uns momentan suggeriert wird dann wäre das Argument der Herdenimmunität (dass die Ungeimpften dadurch geschützt sind, dass alle anderen geimpft sind und somit kaum jemand mehr das Virus überträgt) schon relativ stichhaltig, im Gegensatz zur Masernimpfung wo es 2018 in Deutschland keinen einzigen Todesfall gab. Man muss halt immer einen Kompromiss finden zwischen sinnvollen Maßnahmen zum Schutz der gesamten Gesellschaft und Wahrung der Freiheitsrechte des Einzelnen. Aber ich schweife ab und beim Threadthema sind wir sowieso schon lange nicht mehr :beer:
 
die medizinische forschung ist privatisiert. da geht es ohnehin nur um den größtmöglichen profit. entsprechend wird kaum aufs allgemeinwohl bedacht gehandelt und geforscht, infos werden nicht ausgetauscht, sondern streng vor konkurrenten geheimgehalten. auf epidemien / pandemien ist man nicht vorbereitet, weil es erst profitabel wird, wenn sie dann schon ausgebrochen sind. es bedarf aber eigentlich vorbereitung, konsequenter und stetiger investitionen im vorlauf einer epidemie um ihr entsprechend schnell und wirksam entgegnen zu können. auch das fällt einem gerade massiv auf die füße. die einsparungen im gesundheitssystem tun ihr übriges.
gesundheit ist in der vorherrschenden strukter ein geschäft.

Und eben deswegen wäre es so wichtig, daß die Kontrollinstanzen wirtschaftlich unabhängig sind. Dass auch und gerade dort Lobbyarbeit betrieben wird ist mir zwar auch klar, was mir aber bis jetzt nicht so klar war, das ist die extreme Abhängigkeit der WHO (als UN-Organisation) von privaten Geldgebern. Die Problematik haben wir aber nicht nur dort. Grundsätzlich sehe ich es als extrem problematisch an, daß universitäre Forschung in die Arme von Drittmittelgebern gedrängt wird und der Grundsatz von Freiheit der Forschung und Lehre damit natürlich ad absurdum geführt wird (auch und gerade bei medizinischer Forschung an Universitäten). Ein anderes Beispiel ist die enge Vernetzung von Boeing mit der FAA, was überhaupt erst zu den Tragödien der beiden 737MAX-Abstürze geführt hat. Kurz gesagt, und um zum Thema zurück zu kommen: Es ist genau wie du sagst, profitable Medikamente werden in der Tat erst dann entwickelt, wenn sich ein Markt ergibt und das ist aktuell Corona/Covid-19. Und die Preise dafür sind dann keine indischen Preise, sondern solche die die Investoren glücklich machen.
 
im Gegensatz zur Masernimpfung wo es 2018 in Deutschland keinen einzigen Todesfall gab.

Dass wir keinen Todesfall in 2018 hatten (dafür aber in Europa die höchsten Ansteckungszahlen seit vielen Jahren) ist ja gerade ein Erfolg des Kampfes gegen die Masern, die eigentlich weltweit ausgerottet werden sollten. Impfmüdigkeit führt aber dazu, daß die Masern sich wieder ausbreiten. Im Kongo sind seit Ausbruch einer Masernepidemie vor einem Jahr über 6.000 Menschen gestorben. Drei mal so viel wie an Ebola (die dort gleichzeitig auch wütet). Den Menschen dort muss die Hysterie wegen Corona (ohne diese, also Corona, verharmlosen zu wollen) wie der blanke Hohn vorkommen.
 
Was soll sich denn ändern? Inwiefern soll alles den Bach runter gehen?
Corona wird mE wenig bis gar nichts an dem weltweit herrschenden Wirtschaftssystem ändern. Warum auch? Es gab immer Krisen und jede Krise wurde, zumindest im Blick auf die Finanzmärkte, "bewältigt"... mal mit mehr, mal mit weniger negativen/positiven Folgen für den "kleinen Mann".

Die Stimmen, die eine Rezession und einen Kollaps der Märkte prophezeien, haben sich in den letzten 18 Monaten gehäuft... allerdings ist der aktuelle Rückgang an den Märkten ja nicht der schlechten Wirtschaft oder negativen Ergebnissen der Firmen oder sogar eine vorherigen Blasenbildung (wie es zu Beginn der 2000er war) geschuldet. Insofern kommen die Einbrüche aktuell eher einer Blase im umgekehrten Sinne gleich... wenn da nicht die Auswirkungen von Corona im realen Leben wären. Wie man schon öfters gelesen hat: Die Auswirkungen auf den Menschen selbst sind schon schlimm genug, aber dabei wird es nicht bleiben, wenn man sieht wie viele Existenzen durch die fehlenden Einnahmen bedroht sind. Ein großes "Sterben" im Mittelstand (um mal bei Deutschland zu bleiben) würde uns noch mal härter treffen, als Corona es gesundheitlich sowieso schon tut - aber es wird nicht zur Umstürzung des System führen. Warum auch? (Mir gehts hier nicht um eine moralische Beurteilung)
Wie ich schon in einem anderen Post geschriebene habe: Für Investoren, selbst für den kleinen Sparer, sind Rückschläge an den Märkten auf lange Sicht was gutes. Denn nur wer auch günstig kauft, kann langfristig was verdienen. Und dementsprechend wird es auch wieder einen Aufschwung an den Märkten geben - am Anfang vielleicht getragen durch die Nachfrage auf Grund der günstigen Preise, aber irgendwann werden die Firmen wieder in normales Fahrwasser kommen. Wann das sein wird... keine Ahnung! Aber es wird so kommen
Dazu kommt: Jede Krise, das zeigt die Vergangenheit, birgt Chancen für die Zukunft. Jede Medaille hat zwei Seiten... etc. etc. etc. Wer weiss welche postiven Dinge sich noch aus der aktuellen Situation entwickeln.

Ich mache es kurz, denn dieses Thema gehört hier nicht hin und ist mir viel zu umfangreich, es hier zu diskutieren. Die Aktienmärkte VOR der Coronakrise waren nicht nur überhitzt, sondern eine einzige riesige Blase. Insofern ist das Abwärtspotenzial jetzt riesig, deutlich größer als bei der Finanzkrise 2008. Corona ist jetzt nur der Auslöser des Platzens der Blase. Weißt Du noch, wie tief die Indizes damals gefallen waren? Der Absturz jetzt ist erst am Beginn, warte mal ab. Ich bin zu Beginn letzter Woche schon komplett aus allen Aktien raus, quasi die Notbremse gezogen.

Und ja, natürlich ist das dann irgendwann eine Chance zum Einstieg/Wiedereinstieg, eine riesige sogar. Ich kenne das, bin damals in der Finanzkrise rein in die Aktien, meine (Bank)arbeitskollegen haben mich für verrückt erklärt. Kaufen muss man aber dann, wenn keiner kaufen will, alle Angst haben. Immer das Gegenteil machen was die Masse macht. Aber der Zeitpunkt ist noch lange nicht erreicht. Die nächsten Wochen werden eine Zeit der Angst und Ungewissenheit. Und selbst wenn wir die erfolgreich überstehen werden, bleiben Ängste und Sorgen. Nämlich die, wie das alles finanziert werden soll. Jetzt rächt sich die Null- und Minuszinsenpolitik der Staaten, denn die haben jetzt keinen Handlungsspielraum mehr. Die Gier nach immer mehr Wachstum, immer mehr Konsum, immer mehr Schulden machen, all das rächt sich jetzt. Weißt Du, was die jetzt liebend gerne machen würden? Die Minuszinsen immer mehr erhöhen, den Bürger/Sparer das alles bezahlen lassen. Dumm nur, das es noch Bargeld gibt. Jenes, was Staaten und Banken so gerne weg hätten und was man uns mit "Argumenten" wie Geldwäsche, Schwarzarbeitverhinderung, Hygiene, Kriminalitätsbekämpfung und als nicht mehr zeitgemäßes Zahlungsmittel verkaufen will. Und immer mehr Idioten (sorry, aber ist so) fallen darauf herein und machen alles bargeldlos. Ist ja auch hipp. Wie naiv!!! Und gläsern zu sein ist doch auch schön...

Zuerst brechen jetzt weltweit Gesundheitssysteme zusammen, sterben unendlich viele Menschen. Dann kommt die Arbeitslosigkeit, kaputte Existenzen. Dann kommt es zu riesigen Kreditausfällen mit der Folge von Bankzusammenbrüchen (Italien als erstes), und das alles führt zu einer neuen schweren Finanzkrise, weit schlimmer als die von 2008. Die konnte man noch recht gut bekämpfen, man hatte viel größeren Geldspielraum (weißt Du, um wieviel seitdem weltweit die Staatsschulden gestiegen sind?) und auch die Zinsen waren vor der damalugen Finanzkrise noch in einer ganz anderen Kategorie (Leitzinsen über 4 %).

Aber ich möchte Dir Deine Zuversicht nicht nehmen, glaub weiter an ein positives Ende für alle...
 
Naja,der Fussballverband Niederrhein,wo Gladbach wohl drin sein sollte hat auch alles vorläufig bis zum 19.04. eingestellt.
Da kann sich die DFL mMn auch nicht drüber stellen oder?

Über den Verband vermutlich schon, aber nicht über behördliche Anweisungen wie z.B. von Mäurer. Es ist sowieso mal wieder komplett erbärmlich was der Seifert da von sich gibt. Jetzt droht er implizit bereits: Ohne Geisterspiele bleiben keine 18 Bundesligisten wirtschaftlich am Leben. Die Möglichkeit, daß alle Beteiligten Verzicht üben, OHNE das sie dabei auch nur ANSATZWEISE in existenzielle Nöte geraten würde, kommt ihm offenbar nicht mal. Eine unerträgliche Arroganz und das zur Aufrechterhaltung eines Milliardengeschäfts. Stoppt das öffentliche Leben im Land, aber der Ball muss rollen. Und ganz ehrlich: Würde Werder wegen der Situation in finanzielle Schwierigkeiten geraten (was ich nicht glaube, der Verein hat gesunde Finanzen und würde problemlos einen Kredit bekommen), dann würde ich erwarten, das man sich mit den Spielern, Trainern und Geschäftsführern, alle gemeinsam, auf eine drastische Reduktion ihrer Gehälter einigt. Und wem das nicht passt, der kann seinen Vertrag auflösen und gehen und hinterher Werder verklagen wenn er meint er muss. Geht er halt in die Geschichte ein als die Person, der Verein und Gesellschaft kreuzweise am Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) vorbei gehen und der nur sein Geld sehen will. Ich denke aber, das würde so nicht kommen. Zeit also für Werder, hier mal ein Statement zu setzen und den ersten Schritt vor der DFL zu machen. Das wäre doch mal eine Ansage.
 
Zuerst brechen jetzt weltweit Gesundheitssysteme zusammen, sterben unendlich viele Menschen. Dann kommt die Arbeitslosigkeit, kaputte Existenzen. Dann kommt es zu riesigen Kreditausfällen mit der Folge von Bankzusammenbrüchen (Italien als erstes), und das alles führt zu einer neuen schweren Finanzkrise, weit schlimmer als die von 2008.

Das ist der worst case, aber genau wegen eines solchen, sogar stark abgemilderten, Szenarios, habe ich die Befürchtung: Die Medizin wird weit schlimmer sein als die Krankheit.
 
Über den Verband vermutlich schon, aber nicht über behördliche Anweisungen wie z.B. von Mäurer. Es ist sowieso mal wieder komplett erbärmlich was der Seifert da von sich gibt. Jetzt droht er implizit bereits: Ohne Geisterspiele bleiben keine 18 Bundesligisten wirtschaftlich am Leben. Die Möglichkeit, daß alle Beteiligten Verzicht üben, OHNE das sie dabei auch nur ANSATZWEISE in existenzielle Nöte geraten würde, kommt ihm offenbar nicht mal. Eine unerträgliche Arroganz und das zur Aufrechterhaltung eines Milliardengeschäfts. Stoppt das öffentliche Leben im Land, aber der Ball muss rollen. Und ganz ehrlich: Würde Werder wegen der Situation in finanzielle Schwierigkeiten geraten (was ich nicht glaube, der Verein hat gesunde Finanzen und würde problemlos einen Kredit bekommen), dann würde ich erwarten, das man sich mit den Spielern, Trainern und Geschäftsführern, alle gemeinsam, auf eine drastische Reduktion ihrer Gehälter einigt. Und wem das nicht passt, der kann seinen Vertrag auflösen und gehen und hinterher Werder verklagen wenn er meint er muss. Geht er halt in die Geschichte ein als die Person, der Verein und Gesellschaft kreuzweise am Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) vorbei gehen und der nur sein Geld sehen will. Ich denke aber, das würde so nicht kommen. Zeit also für Werder, hier mal ein Statement zu setzen und den ersten Schritt vor der DFL zu machen. Das wäre doch mal eine Ansage.

:tnx::tnx::tnx::tnx::tnx:

Ich gebe Dir diesmal gleich fünf Danke! Wo Du recht hast hast Du recht. Auch wenn wir oft gegenteiliger Meinung sind und uns hier nicht selten "bekriegen". Aber hier unterschreibe ich jedes Wort von Dir.

War übrigens auch meine ähnliche Überlegung:heute. Saisonabruch (denn alles andere macht doch keinen Sinn mehr), die Spieler und Trainerstab/GFzwei/drei Monate in unbezahlten Urlaub schicken. Deren Gehälter sind die Hauptlast. KEIN Spieler/Trainer/GF aus der Bundesliga wird mir und der Allgemeinheit weismachen können, das er existenziell auf zwei/drei Monatsgehälter angewiesen ist. Wenn das einer macht und dagegen klagen will, dann geht er als DIE Witzfigur in die Fußballgeschichte ein, als ein öffentlich zur Schau gestellter Geldgeier.
 
Die EM müsste längst abgesagt sein...wegen des Terminplans und weil es völlig inkonsequent wäre, so ein großes Turnier nach all den Spielabsagen länderübergreifend (!) auszutragen.
 
Naja,der Fussballverband Niederrhein,wo Gladbach wohl drin sein sollte hat auch alles vorläufig bis zum 19.04. eingestellt.
Da kann sich die DFL mMn auch nicht drüber stellen oder?

Das kann sie, denn das Spielverbot des FVN betrifft nur die Mannschaften ihrer Mitgliedsvereine, für dessen Spielorganisation der FVN verantwortlich ist, d.h. die Oberliga bzw. den den beiden Landesligen Niederrhein, den 6 darunter liegenden Bezirksligen, sowie die von den 13 Kreisverbänden organisierten Ligen abwärts ab Kreisliga A. Die höher spielenden FVN-Teams trifft dieses Verbot nicht, denn sie sind je nach Liga-Zugehörigkeit organisatorisch der DFL (1.+2. Bundesliga), dem DFB (3. Liga) bzw. dem Westdeutschen Fußballverband (Regionalliga West) unterstellt. Somit könnten die FVN-Team ab RL West aufwärts trotz eines Verbandverbots weiter spielen; daß sie es nicht tun, liegt daran, daß die jeweils höheren Organisationen ihren Spielbetrieb vorübergehend ebenfalls einstellten.
 
Hätte ich auch drauf kommen können.
Die DFL ist zuständig für die 1. und 2.Liga, den Rest machen die Verbände des DFB.
Aber es wäre schon paradox,wenn Alles andere stillsteht, die Bundesligen aber weitermachen.
Kann mir aber auch nicht vorstellen,dass das Land NRW da mitspielen würde.
 
die Spieler und Trainerstab/GFzwei/drei Monate in unbezahlten Urlaub schicken. Deren Gehälter sind die Hauptlast

Und vor allem ist es ja mal schlicht und ergreifend so: Die bekommen Geld um uns eine Show zu liefern. Mehr ist Fußball letztlich nicht. Keine Show, kein Geld. Fertig. Seifert soll mal die ganzen Freiberufler fragen denen derzeit die Absagen ins Haus flattern. Ich kenne da einen Fall ganz persönlich, mit der Absage des kompletten kulturellen Lebens im Land sinken die Aufträge auf absehbare Zeit auf: Null. Das ist richtig bitter. Und Seifert kann sich ja mal fragen, wo die ganzen arbeitslosen Fußballer unter kommen sollen wenn seine alberne Drohung wahr werden würde...
 
Es ist sowieso mal wieder komplett erbärmlich was der Seifert da von sich gibt. Jetzt droht er implizit bereits: Ohne Geisterspiele bleiben keine 18 Bundesligisten wirtschaftlich am Leben. Die Möglichkeit, daß alle Beteiligten Verzicht üben, OHNE das sie dabei auch nur ANSATZWEISE in existenzielle Nöte geraten würde, kommt ihm offenbar nicht mal. Eine unerträgliche Arroganz und das zur Aufrechterhaltung eines Milliardengeschäfts. Stoppt das öffentliche Leben im Land, aber der Ball muss rollen. Und ganz ehrlich: Würde Werder wegen der Situation in finanzielle Schwierigkeiten geraten (was ich nicht glaube, der Verein hat gesunde Finanzen und würde problemlos einen Kredit bekommen), dann würde ich erwarten, das man sich mit den Spielern, Trainern und Geschäftsführern, alle gemeinsam, auf eine drastische Reduktion ihrer Gehälter einigt. Und wem das nicht passt, der kann seinen Vertrag auflösen und gehen und hinterher Werder verklagen wenn er meint er muss. Geht er halt in die Geschichte ein als die Person, der Verein und Gesellschaft kreuzweise am Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) vorbei gehen und der nur sein Geld sehen will. Ich denke aber, das würde so nicht kommen.
:tnx:
Wenn es den Begriff Raubtierkapitalismus nicht schon geben würde, ließe sich dieses Streben nach rücksichtslose Profitmaximierung auch als Seifert benennen.

Zeit also für Werder, hier mal ein Statement zu setzen und den ersten Schritt vor der DFL zu machen. Das wäre doch mal eine Ansage.
Richtig, doch wer beißt schon in die Hand, die einen füttert? Das System Profi-Fußball erinnert überspitzt formuliert immer mehr an geschlossene, mitunter dubios wirkende Geheimbünde, wie zB die Freimaurer oder Skulls & Bones in der Yale University, wo gewisse, nicht unerhebliche Vorzüge (beim Profi-Fußball ist es Geld) mit uneingeschränkter Loyalität bezahlt werden. Abgesehen davon: wer bei Werder sollte ein solche Ansage machen? Bode, Filbry und Baumann sind nun wahrlich nicht als "Abteilung Attacke" bekannt. Dazu müsste schon Lemke aus dem Ruhestand geholt werden - oder Mäurer wird verpflichtet, der hat Erfahrung im Pisacken der DFL. :ugly:
 
EM-Verschiebung, damit die nationalen Verbände ihre Saison bis spätestens Ende Juni zu Ende spielen können. Mehr wird da kaum kommen.
Das hoffen sie natürlich. Etwas anderes macht aber auch keinen Sinn. Hoffe das Ego spielt auch mit.... Die FIFA will ja unbedingt ihre Aufgebläht unnötige Club WM nächstes Jahr durchziehen. Wäre ja zu einfach gewesen... EM auf nächstes Jahr verschieben und die Club WM ein Jahr später.
Hoffe die UEFA beharrt nicht ebenso stur auf die EM.....
 
Das hoffen sie natürlich. Etwas anderes macht aber auch keinen Sinn. Hoffe das Ego spielt auch mit.... Die FIFA will ja unbedingt ihre Aufgebläht unnötige Club WM nächstes Jahr durchziehen. Wäre ja zu einfach gewesen... EM auf nächstes Jahr verschieben und die Club WM ein Jahr später.
Hoffe die UEFA beharrt nicht ebenso stur auf die EM.....
Die EM könnte man als Deutschland auch mal boykottieren. Möchte mal sehen was dann passiert
 
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