Corona mit Fokus auf Folgen für den Fussball

Wen @Lübecker genau meint, weiß ich natürlich nicht. Ich bezog seine Aussage auf Politiker der Marke Söder, die sich als Krisenmanager dadurch hervortun, immer schärfere und strengere Maßnahmen zu fordern und durchzusetzen und denen ich unterstelle (persönliche Meinung!), dass sie ihren aus der Krise gewonnenen Machtzuwachs durchaus genießen.

Davon bin ich sogar fest überzeugt. Aber sie tun ja gerade eben NICHT was sie bis zur Grenze des Erträglichen könnten. Das ist ja fast schon das Problem. Bayern hätte längst schon Maßnahmen einleiten können. Aber, haha, dann hätten ja alle auf Bayern geschaut und gefragt was da falsch läuft. Dann doch lieber eine bundeseinheitliche Regelung statt einer Föderalen (huhu @Lübecker), dann steht der Söder nicht mehr dumm da weil alle gleichermaßen Schuld sind.
 
Und aus Braunschweig könnte bald ein Medikament zur Heilung kommen. Wird wohl ein bisschen noch dauern, aber wenn es am Ende breit wirkt und damit auch mögliche Mutationen mit abdeckt, dann macht es doch Hoffnung.

Mal unabhängig von der Lösung der Braunschweiger und sogar unabhängig von Corona: Wir stehen an einer Schwelle die glaube ich heute noch kaum zu begreifen ist. Was Rechenpower und KI schon jetzt leisten können ist gerade im medizinischen Bereich beeindruckend. Wenn wir den Schritt zum echten Quanten-Computing (wir stehen kurz davor) hinbekommen, dann wird quasi vorhersagbare Proteinfaltung möglich und DAS bedeutet dann punktgenaue Herstellung von was immer wir gerade medizinisch/biologisch brauchen. Vermutlich wird das schon für uns sehr bald Normalität werden, mit Sicherheit aber für unsere Kinder.
 
Davon bin ich sogar fest überzeugt. Aber sie tun ja gerade eben NICHT was sie bis zur Grenze des Erträglichen könnten. Das ist ja fast schon das Problem. Bayern hätte längst schon Maßnahmen einleiten können. Aber, haha, dann hätten ja alle auf Bayern geschaut und gefragt was da falsch läuft. Dann doch lieber eine bundeseinheitliche Regelung statt einer Föderalen (huhu @Lübecker), dann steht der Söder nicht mehr dumm da weil alle gleichermaßen Schuld sind.
huhu @FatTony
Mir ging es in meiner Antwort nicht nur um Corona, das war nur der Auslöser, sondern mich beschleicht mehr und mehr das Gefühl, das die Menschen in vielen Bereichen an den Rand gedrückt werden, sie Belastungen ausgesetzt sind, bei den sie ggf. auf der Strecke bleiben oder zumindest ausgebremst werden. Und nein, ich werde das nicht im einzelnen ausführen.
Und Tony, Du hast den Artikel über meiner Antwort gelesen und hast verstanden, auf wen/was sich das "Sie" bezogen hat Deine Frage Wer ist "sie"? - (besser sind Sie), war gestellt weswegen? ;)
 
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mich beschleicht mehr und mehr das Gefühl, das die Menschen in vielen Bereichen an den Rand gedrückt werden, sie Belastungen ausgesetzt sind, bei den sie ggf. auf der Strecke bleiben

Das ist eben das Problem mit dem wegmerkeln. Ich will keinen Populisten im Kanzleramt. Aber hier und da würde ich mir schon eine etwas impulsivere Regierungscheffin wünschen die einfach mal regelmäßig sagt, bei allen Problemen die es im Einzelnen gibt, wie gut es uns geht. Ich mein, es läuft eine Jahrhundertpandemie, wir hauen die Milliarden raus und der ganze Laden brummt irgendwie weiter. Wer hier an den Rand gedrückt wird sind mMn. Soloselbständige, Künster, Kreative. Da müssen wir aufpassen. Und nicht Scheindiskussionen darüber führen ob nun eine Maske so besonders schlimm ist (hier dokumentiert) oder über "Merkel-Politik" reden wo es um Dinge geht die überhaupt nicht in ihrer Kompetenz liegen.
 
Das ist eben das Problem mit dem wegmerkeln. Ich will keinen Populisten im Kanzleramt. Aber hier und da würde ich mir schon eine etwas impulsivere Regierungscheffin wünschen die einfach mal regelmäßig sagt, bei allen Problemen die es im Einzelnen gibt, wie gut es uns geht. Ich mein, es läuft eine Jahrhundertpandemie, wir hauen die Milliarden raus und der ganze Laden brummt irgendwie weiter. Wer hier an den Rand gedrückt wird sind mMn. Soloselbständige, Künster, Kreative. Da müssen wir aufpassen. Und nicht Scheindiskussionen darüber führen ob nun eine Maske so besonders schlimm ist (hier dokumentiert) oder über "Merkel-Politik" reden wo es um Dinge geht die überhaupt nicht in ihrer Kompetenz liegen.

Wobei wir die Schäden, die diese Pandemie in wirtschaftlicher und damit eigentlich auch in gesellschaftlicher Sicht anrichtet bzw. anrichten würde, mit Billionen von gedruckten Euros zukleistern. Wie schon die Eurokrise vor ein paar Jahren. Die gesellschaftlichen Schäden sind damit eben nur aufgeschoben und nicht aufgehoben. Das geht irgendwann nicht mehr gut. Wir leben schon wieder hart auf Pump und irgendwann muss das bezahlt werden.
Das wird dann entweder zu einer Überlastung der privaten Haushalte oder zu handlungsunfähigen Staaten führen. Und zwar zur Handlungsunfähigkeit in den Kernaufgaben. Im Kleinen konnte man das in Bremen bei diesem Minisanierungspfad der letzten gut 15 bis 20 Jahre sehen. Dabei wurde in Bremen nicht ein Euro an Schulden effektiv abgebaut, sondern nur die Neuaufnahme für eine kurze Zeit auf Null gefahren.
Die Nullzinspolitik wird von der EZB auch nicht ewig durchhaltbar sein.
Das dicke Ende wird noch kommen und wir werden uns noch ganz schön umschauen.
 
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Wobei wir die Schäden, diese Pandemie in wirtschaftlicher und damit eigentlich auch in gesellschaftlicher Sicht anrichtet bzw. anrichten würde, mit Billionen von gedruckten Euros zukleistern. Wie schon die Eurokrise vor ein paar Jahren. Die gesellschaftlichen sind damit eben nur aufgeschoben und nicht aufgehoben. Das geht irgendwann nicht mehr gut. Wir leben schon wieder hart auf Pump und dann irgendwann muss das bezahlt werden.
Das wird dann entweder zu einer Überlastung der privaten Haushalte oder zu handlungsfähigen Staaten führen. Und zwar zur Handlungsfähigkeit in den Kernaufgaben. Im kleinen konnte man das in Bremen bei diesem Minisanierungspfad der letzten gut 15 bis 20 Jahre sehen. Dabei wurde in Bremen nicht ein Euro an Schulden effektiv abgebaut, sondern nur die Neuaufnahme für eine kurze Zeit auf Null gefahren.
Die Nullzinspolitik wird von der EZB auch nicht ewig durchhaltbar sein.
Das dicke Ende wird noch kommen und wir werden uns noch ganz schön umschauen.

Ich glaube, Du hast an zwei Stellen ein "un" veschluckt.
 
Das ist der Clou beim mRNA Impfstoff. Anders als bei früheren Impfstoffen bekommst du hier *nicht* den Erreger in einer minimalen Dosis gespritzt, sondern quasi nur die Baupläne für Corona wodurch die Antikörper gebildet werden können. Der Test sollte somit nicht anschlagen.

https://www.gesundheitsinformation....a-zur-impfung-gegen.3544.de.html?part=corm-co


Ich hoffe, damit hat sich dann auch ein für alle mal die Diskussion über den genmanipulierten Mais erledigt. Jetzt sollte es normalerweise keine Tabus mehr bzgl. Genmanipulation mehr geben. Hat doch auch was.
 
In meinen Augen ein sehr aufschlußreiches Interview von Frau Hayali zur
Coronaimpfung. Wie seht ihr das? Hättet ihr zum jetzigen Zeitpunkt irgendwelche Bedenken, Euch impfen zu lassen?

 
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Wie seht ihr das? Hättet ihr zum jetzigen Zeitpunkt irgendwelche Bedenken, Euch impfen zu lassen?

Mir stellt sich die Frage (zum Glück) nicht. Ich muß sowieso bis zum Sommer warten, bis ich überhaupt darf. Und bis dahin sind wir wohl deutlich schlauer, was Wirkung (auch auf Mutationen) , evtl. Nebenwirkungen und vor allem die Antwort auf die Frage betrifft, ob auch Geimpfte andere noch anstecken können, wenn sie zumindest noch infizierbar sein sollten.
 
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Mal unabhängig von der Lösung der Braunschweiger und sogar unabhängig von Corona: Wir stehen an einer Schwelle die glaube ich heute noch kaum zu begreifen ist. Was Rechenpower und KI schon jetzt leisten können ist gerade im medizinischen Bereich beeindruckend. Wenn wir den Schritt zum echten Quanten-Computing (wir stehen kurz davor) hinbekommen, dann wird quasi vorhersagbare Proteinfaltung möglich und DAS bedeutet dann punktgenaue Herstellung von was immer wir gerade medizinisch/biologisch brauchen. Vermutlich wird das schon für uns sehr bald Normalität werden, mit Sicherheit aber für unsere Kinder.

Zur Normalität wird aber leider auch werden, das wir in immer kürzeren Zeitabständen immer mehr und immer neuere Virenarten/varianten bekommen werden. Letztlich eine Folge der Klima- und Umweltzerstörung und des zunehmenden Wegnehmens der Lebensräume für viele Tierarten.
 
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Und wenn wir damit die Leben in ungeahnte Längen ziehen können, wie sieht es dann mit der Überbevölkerung aus und dem Klima?

Ich weiß ja nicht, ob man unbedingt immer mehr Gott spielen muss, oder man einfach akzeptiert, dass Sterben zum Leben dazugehört?

Passend dazu habe ich neulich einen Text bekommen:


Warum dürfen wir nicht an Corona sterben? Täglich sterben Menschen an Herzinfarkt, Krebs, Diabetes oder grippalen Infekten, an Alkoholismus, an unfallbedingten Verletzungen, an Drogen, Selbstmord, Depression, Gewaltverbrechen, Hunger und Durst. Doch ausgerechnet am Corona-Virus darf niemand sterben. Das muss - im wahrsten Sinne des Wortes - um jeden Preis verhindert werden. Logischer- und konsequenterweise müsste die Regierung angesichts der vielen Verkehrstoten das Autofahren verbieten. Sie müsste viele Sportarten verbieten. Zigaretten, Lebensmittel mit Zuckerzusatz, Alkohol, Schlaftabletten, Kriege ebenfalls, denn jeden Tag sterben viele Menschen daran.

Früher war der Tod in das Leben integriert. Kranke Menschen wurden von der Gemeinschaft besucht, gepflegt, versorgt. Menschen starben im Kreise ihrer Familie oder Freunde. Der Tod gehörte zum Leben, er war mitten in der Gesellschaft. Heute haben wir den Tod aus dem Leben, aus unserer Gesellschaft verdrängt. Kranke Menschen bringen wir ins Krankenhaus, Alte in die Pflegeheime. Sollen sie dort sterben. Doch auf einmal ist der Tod wieder allgegenwärtig. Mit erschütternden Bildern wird er an uns herangetragen. Damit können wir nicht umgehen. Wir isolieren uns, verschanzen uns hinter Masken, verdächtigen jeden, der uns begegnet, denn er könnte den Tod zu uns bringen. Kinder sind nun eine Gefahr, alte Menschen bleiben isoliert, bis sie sterben. Um dieser Angst, der Konfrontation mit dem Thema Tod scheinbar entrinnen zu können, lassen wir alles über uns ergehen. Zerstörung unserer Existenzgrundlage, Verzicht auf frische Luft und auf Sport, Verzicht auf Kontakt mit Freunden und Familie. Wir engagieren uns sogar dafür, nicht mehr zu leben, damit wir nicht sterben müssen. Unsere Regierung ist dann gut, wenn sie jedes Mittel anwendet, damit niemand an Corona stirbt. Doch Sterben gehört zum Leben. Das war schon immer so. An alle Todesursachen haben wir uns gewöhnt. Sie berühren uns nicht mehr oder sie sind weit weg. Doch warum darf gerade an Corona niemand sterben? Warum wird in den Medien pausenlos Angst davor geschürt? Wer Angst hat, denkt nicht rational, verlässt sich nicht mehr auf seinen gesunden Menschenverstand.

Und wer nicht denkt, der wird gelenkt.

Angst verhindert nicht den Tod, sie verhindert das Leben. Also hab Mut, dich deines Verstandes zu bedienen.......
 
Ich weiß ja nicht, ob man unbedingt immer mehr Gott spielen muss, oder man einfach akzeptiert, dass Sterben zum Leben dazugehört?

Im RTL-Nachtjournal war vorhin ein Interview mit einem sehr alten Engländer zu sehen, der darüber geschimpft hat, das man das Leben der jüngeren Generation zerstört, um 90-Jährige zu schützen. Dabei zeigte er mit seinem Zeigefinger auf seine Stirn....

PS: Die Menschheit kann versuchen was sie will, das Sterben (ob früher oder später) wird sie NIEMALS verhindern können. Und das ist auch gut so, denn das JEDER irgendwann mal sterben muß, ist die einzige Gerechtigkeit auf dieser Welt.
 
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Warum dürfen wir nicht an Corona sterben? Täglich sterben Menschen an Herzinfarkt, Krebs, Diabetes oder grippalen Infekten, an Alkoholismus, an unfallbedingten Verletzungen, an Drogen, Selbstmord, Depression, Gewaltverbrechen, Hunger und Durst. Doch ausgerechnet am Corona-Virus darf niemand sterben."

Das wäre ein valides Argument, wenn wir gegen die anderen Todesarten nichts unternehmen würden. Gegen Gewaltverbrechen haben wir beispielsweise ein Waffenverbot und eine ziemlich gute Polizei. Gegen (Verkehrs-)Unfälle haben wir ein stark reglementiertes System von Verkehrsregeln, mit dem wir es geschafft haben, die jährlichen Todesfälle von über 20.000 in den 70ern (nur BRD) auf ungefähr 3.000 Tote im Jahr 2019 (West und Ost) zu reduzieren. Das sind immer noch 3.000 Todesfälle zu viel. 3.000 Corona-Todesfälle schaffen wir derzeit in ungefähr einer Woche. Ich möchte mich daran nicht gewöhnen.

Wer das angeführte Argument konsequent weiterdenkt, der sollte sich auch gegen Krankenhäuser aussprechen und gegen Verkehrsregeln und gegen Waffenverbote und gegen den Sozialstaat und gegen Tafeln und gegen Suppenküchen und und und.

"Wer nicht denkt, der wird gelenkt", ist sicher nicht ganz falsch. Aber manchmal ist es besser, sich von jemandem lenken zu lassen, der ein bisschen besser denken kann.
 
Das wäre ein valides Argument, wenn wir gegen die anderen Todesarten nichts unternehmen würden. Gegen Gewaltverbrechen haben wir beispielsweise ein Waffenverbot und eine ziemlich gute Polizei. Gegen (Verkehrs-)Unfälle haben wir ein stark reglementiertes System von Verkehrsregeln, mit dem wir es geschafft haben, die jährlichen Todesfälle von über 20.000 in den 70ern (nur BRD) auf ungefähr 3.000 Tote im Jahr 2019 (West und Ost) zu reduzieren. Das sind immer noch 3.000 Todesfälle zu viel. 3.000 Corona-Todesfälle schaffen wir derzeit in ungefähr einer Woche. Ich möchte mich daran nicht gewöhnen.

Wer das angeführte Argument konsequent weiterdenkt, der sollte sich auch gegen Krankenhäuser aussprechen und gegen Verkehrsregeln und gegen Waffenverbote und gegen den Sozialstaat und gegen Tafeln und gegen Suppenküchen und und und.

"Wer nicht denkt, der wird gelenkt", ist sicher nicht ganz falsch. Aber manchmal ist es besser, sich von jemandem lenken zu lassen, der ein bisschen besser denken kann.

Oder wie er immer so schön sagt: Wer A sagt muss auch B sagen ;-)
 
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