Corona - generelle Diskussion

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Ich habe mir mal die Mühe gemacht und die 30 Gründe durchgelesen. Das liest sich teilweise nicht nach schlecht informiert, es liest sich nach Skepsis. Skepsis ist nicht gleich unmündig. Als wären die Leute keine mündigen Bürger - unfassbar. Wenn man Menschen natürlich direkt auf diese Art und Weise herabwürdigt, fällt es mir schwer zu diskutieren.

Ich versuche es mal anhand eines sachlichen Beispiels. Neulich ist ein Kind aus Cuxhaven im Zusammenhang mit der Impfung verstorben. Reflexartig wurde auf die Vorerkrankung des Kindes verwiesen.
Zumal diese Tatsache (dass sehr viele erheblich Vorerkrankte darunter sind) bei den Coronatoten gerne mal unter den Tisch fallen gelassen wird. Das Durchschnittsalter der Verstorbenen liegt immer noch bei 80 plus, also ungefähr bei der durchschnittlichen Lebenserwartung oder drüber. Übrigens trotz einer sehr hohen Impfquote in dieser Gruppe. Bei Kindern bin ich auch sehr skeptisch bzgl der Impfung, wenn man sich die Verstorbenenzahlen in der Altersgruppe unter 20 anschaut, macht das im Grunde wenig Sinn.
 
Zumal diese Tatsache (dass sehr viele erheblich Vorerkrankte darunter sind) bei den Coronatoten gerne mal unter den Tisch fallen gelassen wird.

Wer lässt das denn unter den Tisch fallen? Entschuldige bitte, aber das genaue Gegenteil ist der Fall. Ebenso, dass Menschen die trotz Impfung hospitalisiert werden müssen, sehr sehr häufig eben Vorerkranungen haben oder sonstige Belastungen mit sich herum tragen. Dass ein übergewichtiger 50-Jähriger Raucher durch eine Impfung möglicherweise weniger geschützt sein könnte als ein durchtrainierter und gesund lebender Renter, geschenkt, die Impfung wirkt nicht. Da wird dann über Impfdurchbrüche geschwurbelt und irgendwelche Zahlen ohne Kontext in den Raum gesetzt.

Übrigens trotz einer sehr hohen Impfquote in dieser Gruppe.

Auch wieder so eine Schlussfolgerung.....in erster Linie hat die hohe Impfquote dafür gesorgt, dass viel weniger Menschen sterben. Dass jene, die trotzdem noch sterben, dann üblicherweise auch weiterhin alt sind, ist nur eins: Logisch. Also was möchte der Autor uns damit sagen? Dass es verwunderlich ist weil nicht plötzlich alle Alten leben und alle Jungen sterben?
 
Hältst Du das Entwurmungsmittel in Sekbstmedikation für risikoloser und wirksamer gegen Covid als eine Covid-Impfung? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum endet die Diskussion zu dem Thema hier für Dich nicht mit der Feststellung, dass es zur Selbstmedikation nicht geeignet ist aber ggf. nach entsprechender Forschung in der Zukunft als zugelassenes Medikament eine Option sein kann?

Wie stehst Du persönlich zur Covid-Impfung?

Welche Massnahmen hältst Du für am sinnvollsten zur Bekämpfung von Covid?

Das sind nur ein paar Fragen an Dich, die mich interessieren ;)
 
Geht mir mit einem Arbeitskollegen ähnlich… Gleiche Denke… Traurig…
Wo findet ihr denn bloß immer diese Leute? Ich hatte einen (von ca 60) Arbeitskollegen, der so etwas behauptet hat und kenne noch eine weitere Person. Skepsis ja, geringes Vertrauen in die Aussagen von Politikern Wissenschaftlern, okay. Sollte auch so sein, dass man hinterfragt. Aber diese dicke Nummer mit Bill Gates, Dritter Weltkrieg und Sterben ein Jahr nach der Impfung? Nee
 
Wo findet ihr denn bloß immer diese Leute? Ich hatte einen (von ca 60) Arbeitskollegen, der so etwas behauptet hat und kenne noch eine weitere Person. Skepsis ja, geringes Vertrauen in die Aussagen von Politikern Wissenschaftlern, okay. Sollte auch so sein, dass man hinterfragt. Aber diese dicke Nummer mit Bill Gates, Dritter Weltkrieg und Sterben ein Jahr nach der Impfung? Nee
Ich hatte so eine Bekannte auch, hab den Kontakt abgebrochen, das ging für mich nicht mehr.
 
Wo findet ihr denn bloß immer diese Leute? Ich hatte einen (von ca 60) Arbeitskollegen, der so etwas behauptet hat und kenne noch eine weitere Person. Skepsis ja, geringes Vertrauen in die Aussagen von Politikern Wissenschaftlern, okay. Sollte auch so sein, dass man hinterfragt. Aber diese dicke Nummer mit Bill Gates, Dritter Weltkrieg und Sterben ein Jahr nach der Impfung? Nee

Man will es nicht glauben. Wirklich. Und das schlimme ist: Diese Person hat sich einfach komplett selbst disqualifiziert und das hätte ich vor 12 Monaten auch nicht im Ansatz für möglich gehalten. Gäbe es nicht die räumliche Distanz, müsste ich den Kontakt abbrechen.
 
Wo findet ihr denn bloß immer diese Leute? Ich hatte einen (von ca 60) Arbeitskollegen, der so etwas behauptet hat und kenne noch eine weitere Person. Skepsis ja, geringes Vertrauen in die Aussagen von Politikern Wissenschaftlern, okay. Sollte auch so sein, dass man hinterfragt. Aber diese dicke Nummer mit Bill Gates, Dritter Weltkrieg und Sterben ein Jahr nach der Impfung? Nee
So ne extreme Position ist mir da bisher auch nicht untergekommen.
Offen gesagt würde ich diese Person dann auch eher meiden.
 
Hältst Du das Entwurmungsmittel in Sekbstmedikation für risikoloser und wirksamer gegen Covid als eine Covid-Impfung? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum endet die Diskussion zu dem Thema hier für Dich nicht mit der Feststellung, dass es zur Selbstmedikation nicht geeignet ist aber ggf. nach entsprechender Forschung in der Zukunft als zugelassenes Medikament eine Option sein kann?
Kann ich nicht beurteilen. Würde ich mit meinem Arzt des Vertrauens besprechen.

Wie stehst Du persönlich zur Covid-Impfung?

Allgemein oder speziell bei mir?

Welche Massnahmen hältst Du für am sinnvollsten zur Bekämpfung von Covid?

Abstandsregeln. Grosse Menschenmengen meiden. Impfen als Option nach individueller Anamese

Das sind nur ein paar Fragen an Dich, die mich interessieren ;)

klaro ;)
 
Wer lässt das denn unter den Tisch fallen? Entschuldige bitte, aber das genaue Gegenteil ist der Fall. Ebenso, dass Menschen die trotz Impfung hospitalisiert werden müssen, sehr sehr häufig eben Vorerkranungen haben oder sonstige Belastungen mit sich herum tragen. Dass ein übergewichtiger 50-Jähriger Raucher durch eine Impfung möglicherweise weniger geschützt sein könnte als ein durchtrainierter und gesund lebender Renter, geschenkt, die Impfung wirkt nicht. Da wird dann über Impfdurchbrüche geschwurbelt und irgendwelche Zahlen ohne Kontext in den Raum gesetzt.



Auch wieder so eine Schlussfolgerung.....in erster Linie hat die hohe Impfquote dafür gesorgt, dass viel weniger Menschen sterben. Dass jene, die trotzdem noch sterben, dann üblicherweise auch weiterhin alt sind, ist nur eins: Logisch. Also was möchte der Autor uns damit sagen? Dass es verwunderlich ist weil nicht plötzlich alle Alten leben und alle Jungen sterben?
Dass man so langsam mal lernen muss, mit dieser Krankheit umzugehen und zu akzeptieren, dass alte, vorerkrankte Menschen sterben. Dich und mich wird es auch treffen. Es wird schon medial suggeriert, dass Covid eine große Gefahr für jeden von uns ist, egal, welchen Alters und in welchem Gesundheitszustand. Es ist eine potentiell tödliche Krankheit für jeden, klar. Aber es gibt klar umrissene Risikogruppen, die sich impfen und boostern lassen und unnötige Kontakte vermeiden können. Ich finde es dann schlicht armselig, ďass nun schon wieder der Lockdown im Raum steht und den die Noch-Kanzlerin wohl gerne schon heute gehabt hätte.
 
Dass man so langsam mal lernen muss, mit dieser Krankheit umzugehen und zu akzeptieren, dass alte, vorerkrankte Menschen sterben.

Das hätte man sicherlich vom ersten Tag an machen können, nur dann hätten wir jetzt nicht 100.000 Tote sondern, keine Ahnung, 500.000? Und zwar nicht nur Corona denn die Krankenhäuser wären dann ja vermutlich kaum noch funktional. Kannst ja mal @syker1983 fragen was er dazu denkt, oder einen beliebigen Arzt aus Norditalien.

Ich finde es dann schlicht armselig, ďass nun schon wieder der Lockdown im Raum steht und den die Noch-Kanzlerin wohl gerne schon heute gehabt hätte.

Das ist in der Tat armselig. Nur vermutlich nähern wir beide uns der Armseligkeit aus verschiedenen Richtungen. Denn eines war doch schon früh im letzten Jahr klar und wurde kommuniziert: Der Ausweg aus der Pandemie, wird nur die Impfung sein. Fraglich war früh im letzten Jahr nur, wann wir die Impfstoffe haben werden. Sie kamen, sie wirken, nur haben leider nicht alle mitgemacht. Und genau das ist der Grund, weshalb wieder Maßnahmen nötig werden. Maßnahmen, die -wie in der Vergangenheit- nur ein Ziel haben: Die Überlastung des Gesundheitssystems vermeiden. Der Punkt ist nur der, dass uneingeschränkte Maßnahmen rechtlich nicht haltbar sein werden. Also 2G oder in Einzelfällen 2G+ als Standard, das wird ziemlich sicher bundesweit bald der Fall sein. Ich begrüße das.
 
Das hätte man zwar vom ersten Tag an machen können, aber das wäre rücksichts- und herzlos gewesen. Nun haben wir aber eine ganz andere Lage: es gibt Impfstoffe, die wirken und zumindest vor schweren Verläufen schützen. Einige überleben die Krankheit trotz Impfung und Boostern nicht, auch das ist so, aber das sind mit einiger Wahrscheinlichkeit ganz überwiegend Menschen am Ende ihres Lebens, für die wohl jeder Infekt letal enden kann. Zudem finde ich nicht, dass alles Menschenmögliche getan wurde, um die Intensivstationen zu entlasten. Der Rückgang an verfügbaren Intensivbetten lag wohl daran, dass viele PflegerInnen den Job quittiert haben. Hätte man nicht bspw mit Prämien viele davon halten können? Jede Intensivpflegrerin, die noch bis April durchhält, bekommt 50.000 Euro und das ist sicher günstiger als so mancher Lockdown.
2G und 2G+? Meinetwegen, gehe ich mit bei allen volljährigen Personen.
 
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