Bremen
Moderator
Wo habe ich bitte in diesen Zeilen geschrieben oder zumindest angedeutet, dass ich die Enscheider gegen eine Impfung für unmündig bezeichnet bzw. erklärt hätte? Hier nochmal der Absatz im vollen Wortlaut und den relevanten Punkten als Hervorhebungen:Ich habe nichts an der grundsätzlichen Definition auszusetzen, sondern an einer eventuellen Bezeichnung/Erklärung der Unmündigkeit einzelner, aufgrund ihrer Entscheidung sich nicht impfen zu lassen. Jetz sag bitte nicht "das hab ich aber nicht gesagt". Wenn, dann hast du es aber zumindest angedeutet.
Es ist eindeutig erkennbar, dass es mir hier ausschließlich um den Informationstand bzw. -fluss geht, nicht um die Entscheidung selbst.Aber eine noch so gute Kommunikation kann auch nur dann funktionieren, wenn die Adressaten die notwendige Bereitschaft zur Annahme aufbringen. Denn wer sich seit den ersten Corona-Impfungen vor ca. 11 Monaten immer noch nicht ausreichend über die Impfthematik informiert fühlt, der sollte sich vielleicht auch mal selber hinterfragen, in wie weit man selbst für den eigenen unzureichenden Informationsstand mitverantwortlich ist. Sich bequem in den Sessel zu setzen und allein darauf zu hoffen, dass der Staat einen mit den erforderlichen Informationen füttert, damit ist es nicht getan. Denn wer als mündiger Bürger behandelt werden will, von dem sollte man als mündigen Bürgern auch ein gewisses Maß an Eigeninitiative erwarten dürfen, um an die Informationen zu kommen, die einem fehlen. In unserer globalen-multimedialen Welt ist das sogar bequem im Sessel sitzend machbar . und wenn das immer noch nicht reichen sollte, steht sicherlich aus der Hausarzt mit Rat und Tat zur Seite. Sofern man es denn will.
Gemäß Duden ist ein mündiger Bürger ein "erwachsener Mensch zu eigenem Urteil, selbstständiger Entscheidung befähigt" Mit anderen Worten: ein mündiger Bürger braucht sich für sein Leben nicht alles bis ins kleinste Detail vom Staat vorschreiben bzw. "vorkauen" zu lassen. Das heißt aber auch, wenn ein mündiger Bürger die vom Staat erhaltenen Informationen für nicht vollständig hält, daran zweifelt etc. dann sollte er als ein zu eigenem Urteil, selbstständiger Entscheidung befähigter Mensch in der Lage sein, sich die erforderlichen Informationen selbstständig in Eigeninitiative zu beschaffen. Sei es z.B. um seine Informationslücken so weit möglich zu kompensieren oder ihm zu dem Urteil verhelfen, ob seine Skepsis berechtigt ist oder nicht um darauf aufbauend eine Entscheidung zu treffen. Das war meine Intension für die Verwendung der Definition "mündiger Bürger".


, wenn es nicht so traurig wäre. Das ist ja eine Tyranei der ständig neuen 

