Corona - generelle Diskussion

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
In SH reden sie von 2G+, als in jedem Fall mit testen, auch in Restaurants. Wir werden eine Menge Geld sparen, fürchte ich.

Du meinst, wir sollten besser anfangen Mehl und Hefe zu horten um durch den Winter zu kommen?^^

2G+ in Restaurants: Das + wäre dann aber auch wieder ein offizieller Test, nehme ich an? Weil in den Restaurants wird das ja kaum gehen, außer die haben eine Teststation und welches Restaurant hat schon so viel (freien) Platz. Aber rein egoistisch betrachtet: Ich freue mich darauf, wieder etwas spontaner Restaurants besuchen zu können. Das geht aktuell ja nicht mehr, also jedenfalls nicht am Wochenende.
 
M.E. ein unpassendes Beispiel, aus 2 Gründen:
a) Thalidomid war kein Impfstoff, sondern ein Beruhigungs- bzw. Schlafmittel. Heroin wurde übrigens in den Anfangszeiten auch als Medikament bzw. Medikamentenbestandteil angewandt, wenn ich mich richtig erinnere, Kokain und LSD* auch.
b) U.a. Skandale wie der um Thalidomid, aber auch andere (teils sehr schmerzvolle, mit viel individuellem Leid beladene) Erfahrungen sowie Fortschritte u.a. in der Medizintechnik haben zu den hohen Hürden bei den Zulassungsbehörden geführt.
[*Buchtipp: Reavis, E., Rauschgiftesser erzählen]
 
Du meinst, wir sollten besser anfangen Mehl und Hefe zu horten um durch den Winter zu kommen?^^

2G+ in Restaurants: Das + wäre dann aber auch wieder ein offizieller Test, nehme ich an? Weil in den Restaurants wird das ja kaum gehen, außer die haben eine Teststation und welches Restaurant hat schon so viel (freien) Platz. Aber rein egoistisch betrachtet: Ich freue mich darauf, wieder etwas spontaner Restaurants besuchen zu können. Das geht aktuell ja nicht mehr, also jedenfalls nicht am Wochenende.
Tests für ein länger geplantes Event, wäre annehmbar, aber 2G+ für das Restaurant wäre nicht spontan, weil, wie Du richtig schreibst, ein offizieller Test notwendig wäre.
 
Ich glaube , diesmal hast Du nicht verstanden was mich bewegt.
Der Hauptgrund meiner umfangreichen Ausführungen war eigentlich der, dass ich begründen wollte, warum ich eine Impfpflicht als einzige wirksame Maßnahme empfinde.

Ich hoffe, dass ich das, was Du meinst, richtig interpretiert habe.

Nimm am besten als Bsp. Hexavac der auch nach Jahren von Markt genommen wurde, weil er nicht ausreichend schützt und einne zu geringen Langzeitschutz hat.

https://www.faz.net/aktuell/gesells...f-fuer-kinder-vom-markt-genommen-1255702.html

"Der Sechsfachimpfstoff „Hexavac“, mit dem in Deutschland bereits 1,5 Millionen Kinder geimpft wurden, bietet möglicherweise keinen umfassenden Schutz. Er wurde deshalb am Dienstag vom Markt genommen. Wie das Bundesamt für Sera und Impfstoffe (Paul-Ehrlich-Institut) in Langen mitteilte, hat die europäische Arzneimittelbehörde EMEA in London empfohlen, die Zulassung für den Kombinationsimpfstoff ruhen zu lassen.


Es handele sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme, da es Hinweise auf einen zu geringen Langzeitschutz gegen Hepatitis B gebe, eine schwere Form der infektiösen Leberentzündung. Es gebe aber keinerlei Sicherheitsbedenken gegen das Mittel, das seit dem Jahr 2000 bei der Impfung von Säuglingen und Kleinkindern eingesetzt wird."
 
Mehr Betten irgendwo hinstellen mag ja vielleicht relativ schnell gehen, aber wo findest Du die Leute, die sich um diejenigen kümmern, die dann darin liegen? Das Problem bekommst Du nicht "mal eben" gelöst, vermutlich sogar gar nicht, weil - für mich nachvollziehbar - der Pflegeberuf - zunehmend unattraktiver geworden ist. Sprich, Du versuchst hier eine theoretische Diskussion zu starten, die kurzfristig in der aktuellen Lage so gar nicht weiterhilft.

Unabhängig davon drehst Du aus meiner Sicht den Spieß fälschlicherweise um. Weil eine Minderheit meint, sich nicht impfen lassen zu wollen, soll sich der Staat, die Mehrheit oder wer auch immer um die daraus resultierenden Probleme kümmern. Es gibt - aus meiner Sicht - außer reichlich Geschwurbel (und außer wenigen medizinisch begründeten Ausnahmen und den Gruppen, für die die Impfung noch nicht zugelassen ist) keine stichhaltigen Argumente gegen eine Impfung.

Ja, die Situation ist tatsächlich nicht mal eben so zu ändern!

Und ja, die Haupt-Crux ist die riesige Anzahl an fehlenden Pflegekräften.

Es darf eigentlich nicht so sein, dass man auf die Impfunwilligen Menschen übergroße Rücksicht nehmen sollte.
Sie haben für sich eine Entscheidung getroffen und müssen mit ihr leben.

Wahrscheinlich sind die Ungeimpften ein größerer Faktor für die allgemeine Lage, als die Geimpften.
Sie verschärfen diese unverhältnismäßig stark.
Was ich als einzig wirksame Maßnahme ansehe, habe ich schon geschrieben und aus meiner Sicht zu begründen versucht.
Ein Impfgesetz muss her, schnellstens!
Das zum Jetzt!

Nichts desto trotz besteht der Fakt, dass die Privatisierung des Gesundheitswesens, die "Verschlankung" der Anzahl von KH, mithin das Fehlen von jedweder ausreichenden logistischen Struktur sowie der gewollte Abbau von Arbeitskräften, eine Art von Todesurteil für die Bewältigung einer solchen Pandemie wurde.
Auch wenn man sowas nicht unbedingt erwarten konnte, ist der Werdegang unseres Gesundheitswesens in die Privatisierung ein wesentlicher Hemmschuh bei der Bewältigung der aktuellen Situation.
Ich bin mir sicher, dass die Situation mit mehr KH, demzufolge mehr medizinischen Notfallgeräten und ausreichenden gut bezahltem Personal, um ein Vielfaches leichter wäre.
Nur wurde das, durch die Weiterleitung der Verantwortung vom Staat zu einem privaten Gesundheitssystem (mithin zu ökonomisch gewinnorientierten Privatwirtschaft) verhindert.
Das hätte niemals passieren dürfen.
Die Gesundheit der Menschen hätte niemals dem Spielball der Gewinnorientierung ausgesetzt werden dürfen.
Versaut hat das Bundesregierung um Bundesregierung.
Weil sie, bei Beibehaltung des Gesundheitssystems in staatlicher Obhut, die dann mit großer Wahrscheinlichkeit höher werden KV-Beiträge hätten verargumentieren müssen, haben sie bewusst, den für sie leichteren Weg gewählt.
Und somit deshalb keine Wählerstimmen verloren.
Ihre Pfründe retten war ihnen offensichtlich wichtiger, als das gesundheitliche Volkswohl zu sichern.
Es war und ist wie immer:
Der schnöde Mammon regiert die Welt!

Leider nicht mehr zu ändern.
Und im Moment gleichrecht nicht.
 
Ab Montag Lockdown für Ungeimpfte in Oberösterreich und Salzburg – dieser soll evtl. auch bundesweit in Kraft treten (ob und wann wird am Sonntag entschieden) – Gesundheitsminister Mückstein will Impfpflicht für Gesundheitsberufe einführen:

https://www.derstandard.at/jetzt/li...ebietampelkommission-fuer-regionale-lockdowns


btw – zum Thema Geimpfte testen sich nicht: Heute Abend mit Freunden (Privatwohnung, 2 Haushalte) verabredet; wir sind alle geimpft – und (dennoch) negativ getestet. ;)
 
Ja, die Situation ist tatsächlich nicht mal eben so zu ändern!

Und ja, die Haupt-Crux ist die riesige Anzahl an fehlenden Pflegekräften.


Ihre Pfründe retten war ihnen offensichtlich wichtiger, als das gesundheitliche Volkswohl zu sichern.
Es war und ist wie immer:
Der schnöde Mammon regiert die Welt!

Leider nicht mehr zu ändern.
Und im Moment gleichrecht nicht.

Die fehlenden Arbeitskräfte wären normalerweise nicht das Problem. Eine Iniative vom Bund insbesondere in den südostasiatischen Ländern (Phillipinnen, Kambodscha, Laos) würde dort viel Jugendarbeitslosigkeit wegnehmen und uns helfen. Zumal höre ich viel positives von Pflegeeinrichtungen, die sich privat um Menschen aus diesen Ländern bemüht haben, die gut von ihrer Lebensmentalität in dieses Berufsbild passen und schnell lernen. (Menschen aus asiatischen Länder achten eh mehr auf "Virushygiene" )

Man muss nur mal regierungsseitig wollen und nicht an die Profite der Gesellschafter denken.
 
Tests für ein länger geplantes Event, wäre annehmbar, aber 2G+ für das Restaurant wäre nicht spontan, weil, wie Du richtig schreibst, ein offizieller Test notwendig wäre.

Ja richtig, man müsste dann vor zb 18 Uhr den Test in der Tasche haben. Bei uns in der Nähe ist halt direkt ein Testzentrum, da kann man relativ spontan sein. Und mittlerweile muss man auch nicht mehr 15~20 Minuten dort vor sich hin oxidieren sondern kann nach dem Test gehen und bekommt das Resultat zugeschickt.
 
Die fehlenden Arbeitskräfte wären normalerweise nicht das Problem. Eine Iniative vom Bund insbesondere in den südostasiatischen Ländern (Phillipinnen, Kambodscha, Laos) würde dort viel Jugendarbeitslosigkeit wegnehmen und uns helfen. Zumal höre ich viel positives von Pflegeeinrichtungen, die sich privat um Menschen aus diesen Ländern bemüht haben, die gut von ihrer Lebensmentalität in dieses Berufsbild passen und schnell lernen. (Menschen aus asiatischen Länder achten eh mehr auf "Virushygiene" )

Man muss nur mal regierungsseitig wollen und nicht an die Profite der Gesellschafter denken.

Normalerweise, da hast Du recht.
Und es muss gewollt und der Weg für entsprechende Möglichkeiten für Pflegeeinrichtungen geebnet werden.
Leider sieht es diesbezüglich nicht gut aus.

Und:
Leider hilft uns das gegenwärtig nicht weiter.
 
btw – zum Thema Geimpfte testen sich nicht: Heute Abend mit Freunden (Privatwohnung, 2 Haushalte) verabredet; wir sind alle geimpft – und (dennoch) negativ getestet. ;)
Es wird auch hier Gründe haben, warum man bei Rossmann oder DM aktuell kaum oder gar nicht an Selbsttests kommt. Ich bevorzuge klar testen lassen, aber für den Notfall hatte ich immer einen hier. Den hab ich jetzt gebraucht und in beiden genannten Läden keinen neuen bekommen. Ungeimpfte kommen damit nirgends rein. Daher kann ich mir nicht vorstellen, dass sie die Hauptklientel sind.....
 
Ja richtig, man müsste dann vor zb 18 Uhr den Test in der Tasche haben. Bei uns in der Nähe ist halt direkt ein Testzentrum, da kann man relativ spontan sein. Und mittlerweile muss man auch nicht mehr 15~20 Minuten dort vor sich hin oxidieren sondern kann nach dem Test gehen und bekommt das Resultat zugeschickt.
Hier auch..Es wäre daher kein Thema. Auf dem Land dürfte es aber anders sein, den Punkt sehe ich schon.
 
Es wird auch hier Gründe haben, warum man bei Rossmann oder DM aktuell kaum oder gar nicht an Schnelltests kommt. Ich bevorzuge klar testen lassen, aber für den Notfall hatte ich immer einen hier. Den hab ich jetzt gebraucht und in beiden genannten Läden keinen neuen bekommen. Ungeimpfte kommen damit nirgends rein. Daher kann ich mir nicht vorstellen, dass sie die Hauptklientel sind.....

Was soll das implizieren? Können Ungeimpfte nicht dasselbe denken und handeln, wenn sie sich mit geimpften und ungeipmften Freunden treffen?
 
Es wird auch hier Gründe haben, warum man bei Rossmann oder DM aktuell kaum oder gar nicht an Schnelltests kommt. Ich bevorzuge klar testen lassen, aber für den Notfall hatte ich immer einen hier. Den hab ich jetzt gebraucht und in beiden genannten Läden keinen neuen bekommen. Ungeimpfte kommen damit nirgends rein. Daher kann ich mir nicht vorstellen, dass sie die Hauptklientel sind.....
Ich nehme die regelmäßig her – v.a. nachdem ich größere Veranstaltungen (Museumsführungen [dienstlich], Gastrobesuche o.ä.) hatte, aber auch vor solchen Treffen wie heute – nur für meinen „Seelenfrieden“. Und ich habe auch weitere Geimpfte im näheren Bekanntenkreis, die sich regelmäßig testen (lassen), um sicher zu gehen, dass sie keine symptomlosen „Spreader“ sind. Nachdem hier auch die PCR-Tests vereinfacht wurden, kann man es sogar „ganz offiziell“ machen, wenn man möchte: https://sbg-gurgelt.at
 
Hier auch..Es wäre daher kein Thema. Auf dem Land dürfte es aber anders sein, den Punkt sehe ich schon.

Auf dem Land zu leben hat seine Vorteile. Viel Platz und viel Ruhe und viel Grün zum Beispiel. Man kann aber nicht auf dem Land leben UND gleichzeitig die Vorteile der Stadt genießen. Will sagen: DEn Punkt sehe ich auch, habe da aber kein Mitleid. Auf dem Land kann man eben nicht so spontan sein wie in der Stadt.
 
Hier geht es mir auch um die Fairness. Wenn ein Mensch nachweislich keine Gefahr für andere Leute ist, darf sie mE nicht benachteiligt werden. Pandemisch gesehen finde ich, dass nur 1G sinnvoll ist.
Das Wörtchen "Nur" finde ich die falsche Herangehensweise. Das blendet mMn zu viel aus, zum Beispiel falsch durchgeführte Tests, z.B. die zeitliche Unsicherheit bei Tests, z.B. dass Tests noch viel mehr vom Faktor Mensch abhängig sind. Wenn ich mich privat mit Menschen treffe, kann ich einigermaßen gut abschätzen wie der jeweilige Impfstatus ist. Ob die Person mir gegenüber aber getestet ist? Ich würde nicht jedes Mal nachfragen ob eine Freundin oder ein Freund, die mich besuchen einen Test vorlegen kann.

Aber Testen ist auch Unannehmlichkeit. Ich will mich doch nicht zwei bis fünf mal die Woche testen lassen. Ich will 2018 zurück! Ich will sowas wie in Spanien. Da ist 1G kurzfristig sicher eine gute Variante. Aber das kann mE nicht die Lösung der Herzen sein. :)
Kurze Frage: warum wurden die Medikamente Molnupiravir und Paxovit noch nicht zugelassen, obwohl sie zu 50% bzw. 80-90% einen schweren Verlauf und den Tod verhindern? Notzulassungen sollten auch hier nun greifen, damit die Hospitalisierung runter geht.
Kann Dir wahrscheinlich niemand hier beantworten. Aber Ich hätte wieder Schwierigkeiten der Argumentation zu folgen, warum ein unansprechlicher Medikamenten-Mix okay wäre, aber der Impfstoff (der bereits milliardenfach getestet wurde) nicht.

Offensichtlicher Vorteil des Medikaments: Man braucht es erst, wenn es schlimm wird. Darin spiegelt sich auch die Mentalität "mich erwischt es eh nicht" wieder.
Offensichtlicher Nachteil eines Medikaments: Die Wirkung greift natürlich erst zeitverzögert. Während der Impfstoff bereits im Körper seine "Magic" gewirkt hat und der Körper zum Zeitpunkt der Infektion wehrhaft ist, muss beim Medikament ja erst die Infektion festgestellt werden. Bin kein Arzt, aber wenn ich bei einer potentiell lethalen Krankheit einen schweren Verlauf habe, würde ich gerne keine zusätzliche Zeit verlieren.
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Back
Top