@schlö - Was sind denn "Mainstream-Medien"? Eine andere Meinung zu vertreten, ist für mich kein Thema, das steht ja jedem frei... Aber was zum Teil hier und anderswo als "Quellen" und "Alternative" zu vermeintlichen "Mainstream-Medien" auftaucht, finde ich abenteuerlich. Wenn sich jemand darauf seine Meinung bildet, steht ihm auch das frei, ernst nehmen kann ich das Meiste davon allerdings nicht...
Zum Maßnahmen beenden ist die Impfquote mMn deutlich zu niedrig. Wie es sich auswirken kann, wenn bei niedriger Impfquote Corona tobt, sieht man in Rumänien, hat man vor kurzem aber auch in Rosenheim gesehen mit "alle Intensivbetten voll". Und der richtige Winter kommt erst noch. Von daher wüsste ich nicht, mit welcher Argumentation alle Maßnahmen aufgehoben werden sollten. Weil die Impfunwilligen sich eingeschränkt fühlen und nicht alles machen können, was für Geimpfte möglich ist? Dazu sage ich nur, bitte, liebe Impfunwillige, tragt die Konsequenz aus Eurer getroffenen Entscheidung...
@opalo , im Pinzip läuft es so doch auf ein Gesetz hinaus.
Erreicht man den ungeimpften Rest nicht mehr, bleibt der status quo praktisch dauerhaft.
Egal, wie man zu den Impfunwilligen steht, ist es doch eine Tatsache, dass dieser Teil der Bevölkerung den anderen, viel größeren Teil der Geimpften praktisch einschränkt, quasi in ihrem Handlungsspektrum "ausbremst".
Da bezüglich der Impfwilligkeit wohl eine Grenze erreicht ist, die sich nur noch marginal verändert, gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten:
1. Man erzwingt" es mittels Gesetz.
2. Man lässt sie gewähren und mit dem erhöhten Risiko leben.
Da wohl inzwischen relativ klar ist, dass Geimpfte und Genesene gleich G3 Überträger sein können, ist es letztlich so, dass jeder jeden infizieren kann.
G3 können also von jedem angesteckt werden.
Daraus ergibt sich, dass die einen, G1 und G2, überwiegend mit leichten Krankheitsverläufen rechnen können, die G3 mit der erhöhten Gefahr eines schweren Krankheitsverlauf leben müssen.
Wenn kein Gesetz kommt, wird sich daran nichts ändern.
Auch nicht durch, für mich fragwürdige Einschränkungen der Lebensumstände von G3.
Das verhärtet eher die Fronten noch.
Bleibt hingegen alles so wie jetzt,
würde das bedeuten, dass alle G1 und G2 quasi bis zum St.Nimmerleins-Tag ebenfalls mit Einschränkungen leben müssten.
Sorry, bei allem Verständnis für die G3 und deren Entscheidung, kann es doch nicht sein, dass ⅔(+) der Bevölkerung die Last des anderen ⅓ Menschen zu tragen hat.
Für mich bedeutet das, dass wichtige Einschränkungen/Maßnahmen nur unter dem Gesichtspunkt der absoluten gesamtgesellschaftlichen Notwendigkeit getroffen werden, d.h., die FREIE Entscheidung der G3 respektiert, jedoch keine Rücksicht genommen wird.
Ich glaube, dass sich die Mehrheit der G3 der erheblich größeren Gefahr bewusst ist, sich trotz dieses Wissens für eine Nichtimpfung entschieden hat.
Zudem denke ich, dass sie auch nicht erwarten, eine besonders rücksichtsvolle Behandlung zu bekommen.
Übrigens kennen wir, meine Frau und ich, 15 Personen (Singles, wie Paare), die man alle als "normale" Menschen bezeichnen kann und sich gegen eine Impfung entschieden haben.
Alle denken genau, wie beschrieben.
Wir hatten, wie wohl überall, schon zig Diskussionen.
Die Meinungsvielfalt war praktisch so, dass es "immer eine Meinung mehr" gab, als Personen anwesend waren.
Es ist generell verdammt schwer, einer Meinung zu werden.
Die Meinung der jetzt noch Impfunwilligen zu verändern, ist jetzt nahezu unmöglich.
Mithin besteht null Basis dafür, zu hoffen, dass sich da etwas in die gewünschte Richtung ändert.
Will man also trotzdem eine Durchimpfung aller impffähigen Menschen erreichen, ist m.M.n. ein Gesetz zwingend.
Ohne ein solches wird sich nichts ändern.
So beschissen Du es findest und ich ebenso damit nicht glücklich wäre.