Corona - generelle Diskussion

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Oh ja, speziell in den schlimmsten Inzidenzgebieten in Sachsen und Bayern leben so irrsinnig viele Türken. Ohne die ginge es uns viel besser. Kennt man ja.
Es ist doch völlig wurscht, wer sich wo nicht an die Regeln hält. Von daher verstehe ich die Diskussion nicht so ganz. Wenn es in Stadt X in einem Stadtteil mit hohem Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund auffällig hohe Zahlen gibt wie offenbar in MH Styrum, ist das etwas, das genauso festgestellt und diskutiert werden sollte wie die hohen Zahlen im Osten.
 
Bei den Testungen werden nur PCR Tests erfasst. Alle anderen Testungen durch Private werden nicht erfasst durch die Ämter, außer wenn einer positiv ist. Da es in Oldenburg fast ein Dutzend Testcenter gibt, sagt die Inzidenzzahl nicht alles und lässt sich nicht mit vorherigen Wochen vergleichen. Deswegen bei 100 Ausgehverbote verhängen, ist inakzeptabel. Oder man hört mit den Testungen auf, dann geht Inzidenz wieder runter.
Außerdem sind die Krankenhauskapazitäten für Covid jetzt niedriger, da es weniger Krankenschwester gibt.Und die privaten Kliniken sehen durch die Covidpatienten, die jetzt eine längere Verweildauer haben als vorher, ihre Renditen gefährdet.
 
Wenn es in Stadt X in einem Stadtteil mit hohem Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund auffällig hohe Zahlen gibt wie offenbar in MH Styrum, ist das etwas, das genauso festgestellt und diskutiert werden sollte wie die hohen Zahlen im Osten.
Ich würde nicht sagen, dass dort der Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund signifikant höher ist als in manch anderem Stadtteil. Alerdings leben dort großteils wirtschaftlich schwach gestellte Menschen. Das ist für mich entscheidender.
 
Ich würde nicht sagen, dass dort der Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund signifikant höher ist als in manch anderem Stadtteil. Alerdings leben dort großteils wirtschaftlich schwach gestellte Menschen. Das ist für mich entscheidender.
Die Schlussfolgerung habe ich aus dem Satz in dem verlinkten Artikel gezogen, dass die Stadt u.a dort nochmal Infoblätter in mehreren Sprachen verteilen will. Wenn dem nicht so ist, hätte man sich den Halbsatz vielleicht besser geklemmt....
 
Was ich nicht verstehe: im letzten Jahr wurde unser Gesundheitssystem noch hoch gelobt. Gestern hörte ich im Radio (NDR 2), dass die Zahl der Covid- Patienten auf Intensiv bei ungefähr 4700 liege, Spahn und Wieler befürchten, dass sie noch im April auf 6000 ansteigen könne. Wenn das Gesundheitssystem aber von 6000 Covid-19-Patienten schon an seine Grenzen kommt, finde ich das bei einem 83-Millionen- Volk armselig. Laut DIVI stagniert die Zahl der belegten Intensivbetten auch seit einem Jahr bei ungefähr 20.000. Die Zahl der Covid- Patienten steigt wieder an, okay, die Belegung insgesamt nicht. Man hatte jetzt ein Jahr Zeit, die Zahl der Intensivbetten zu erhöhen und qualifiziertes Personal zu finden, stattdessen ist die Zahl der verfügbaren Betten auch noch um ein Viertel gesunken...wurde hier schon mal geschrieben, ich weiß. Trotzdem....
 
qualifiziertes Personal zu finden, stattdessen ist

genau das ist ja das Problem, es gibt zu wenig Personal und zwar seit Jahren oder gar seit Jahrzehnten, darauf hat auch die SPD im letzten Bundestagswahlkampf drauf hingewiesen doch das interessiert bei der Union doch eh keinen, obwohl es auch im Koalitionsvertrag steht, das man mehr für das Pflegepersonal tun wolle.
Man hat auch was gemacht, nun sind immer noch tausende stellen im Pflegebereich umbesetzt und damit meine ich nicht die Altenpflegeheime sondern auch in den Kliniken.
Auch aus den Billiglohnländern möchte keiner freiwillig mehr hier her kommen um die Stellen zu besetzten. Also bleibt es bei der knappen Besetzung des Pflegepersonals in allen Bereichen.
 
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