Clemens Fritz (Geschäftsführer Fußball)

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas Pala
  • Erstellungsdatum Erstellungsdatum
Es wird wohl ein umdenken bei den Ultras geben. Ja, sie machen noch 90 min Stimmung um die Mannschaft zu Unterstützen. Doch Bedingungslos ist das auch nicht mehr. Wenn man in TV mal die Kurve gezeigt bekommt, wird der Kreis die Bedingungslos mitmachen immer kleiner.
Weiß ich nicht, ich hab das Spiel nur bei DAZN gesehen und auf mich klang es als ob quasi die ganze Zeit irgendein Werderlied geträllert wurde, völlig unabhängig vom Spielstand.
Sicher, die Reaktion am Ende kam von den Ultras, die haben in der Kurve das Sagen.
Glaube aber nicht, dass die sich irgendwann zurückziehen würden, da gehen eher andere Dauerkartenbesitzer oder "Gelegeneheitsfans".
 
Ich sage wir unterperformen derzeit. Du sagst wir haben in den ersten 10 Spielen Überperformt.

Warum haben wir dann keine 20- 30 Punkte aus den ersten 10 Spielen geholt.

15 Punkte war Erwsrtbar. Das ist für mich Normalform. Seitdem spielen wir weit hinter der Normalform. Und nein, das ist nicht unsere Normalform.

Hör auf so ein Mist zu erzählen.

Ansonsten fordere ich deine Absetzung als Mod
Wollte erst ein Like geben, war mir dann aber doch zu drastisch, wobei ich dir Recht gebe.
Ebenso wie die Gegner mussten wir uns genauso finden, also ein Überperformen sehe ich da nicht.
 
Weiß ich nicht, ich hab das Spiel nur bei DAZN gesehen und auf mich klang es als ob quasi die ganze Zeit irgendein Werderlied geträllert wurde, völlig unabhängig vom Spielstand.
Sicher, die Reaktion am Ende kam von den Ultras, die haben in der Kurve das Sagen.
Glaube aber nicht, dass die sich irgendwann zurückziehen würden, da gehen eher andere Dauerkartenbesitzer oder "Gelegeneheitsfans".

Das Spiel in St. Pauli meine ich nicht Speziell.

Ich bezog mich eher auf Heimspiele.
Vor ein paar Jahren ging da noch die ganze Kurve ab. Jetzt werden das Spiel zu Spiel immer weniger, die das ganze Spiel mit gehen so mein Eindruck aus den TV Bildern unabhängig von Sky oder DAZN
 
Hat schon jemand den Kommentar von Kai Esser auf ran.de gelesen?
https://www.ran.de/sports/fussball/...ch-vom-falschen-getrennt-ein-kommentar-606287

Auszug:
"Der neue Trainer Daniel Thioune kann einem fast leidtun, muss er jetzt mit einem dysfunktionalen Kader arbeiten und irgendwie den Klassenerhalt schaffen.
Steffen war das Bauernopfer, während der eigentliche Verursacher der Misere weiter in der Geschäftsstelle sitzt.
Und Interviews gibt, in denen er "Verantwortung übernimmt" - aber schlussendlich nichts ändert.
"

Fritz raus.
 
Die Personalie CF wurde von Anfang an als die Lösung für Werder angepriesen. Schon als Trainee war klar, dass er die Nachfolge von FB antreten würde, der ja seinen Abgang angekündigt hatte. Als Adlatus von FB war er zB für die Nachwuchsspieler zuständig, um die er sich bestenfalls halbherzig gekümmert hat. Die Namen sind bekannt und brauchen keine Wiedererwähnung.
Seitdem er das Ruder übernommen hatte, waren alle seine TPs schwach. Er hat in seinen Statements Erwartungen geschürt mit "evtl. wird noch ein Spieler ins Zillertal nachreisen" usw. und Keiner kam. Das hat er ganz alleine so hinbekommen.
Er wird auch nicht freiwillig aus arbeitsrechtlichen Gründen zurücktreten, weil er sonst seine Ansprüche auf Lohnfortzahlungen verliert, wenn er selber kündigt. Unter dem Eindruck des Abstiegs wird HHG wie damals bei FB mit CF weitermachen wollen, um ihm eine Chance zu geben, die Scharte auszuwetzen.
Mit diesem schwachen Trainer und in dieser Verfassung verlieren die alle Spiele. Die Hilflosigkeit und die Verzweiflung des SVW ist richtig greifbar. Die Panik hat sie gepackt. Angst ist nie ein guter Ratgeber. Daher hätte es einen Trainer gebraucht, der wie ein Magath durch die natürliche Autorität und Arroganz Alles auf sich fokussiert und somit die Spieler aus dem Brennpunkt genommen hätte.
 
Spannend, dass sich Ex-AR-Mitglied Wintermann öffentlich meldet und sagt, dass bereits seinerzeit Fehler gemacht worden sind in der Führungsetage. Und dass es nachhaltige Korrekturen in den Gremien und Büros braucht - nicht auf dem Rasen. Kann man jedenfalls sehr viel reininterpretieren.
 
Spannend, dass sich Ex-AR-Mitglied Wintermann öffentlich meldet und sagt, dass bereits seinerzeit Fehler gemacht worden sind in der Führungsetage. Und dass es nachhaltige Korrekturen in den Gremien und Büros braucht - nicht auf dem Rasen. Kann man jedenfalls sehr viel reininterpretieren.
Ach ja, hinterher ist man immer schlauer. Warum hat er denn nicht interveniert? Die Werderfamilie kleistert dort alles zu mit ihrer grün-weißen Glückseligkeit inklusive Kritik.
 
Wer hat denn ernsthaft geglaubt, dass Fritz, der einfach Alles von Baumann gelernt hat irgendetwas besser machen würde als sein Mentor?
Er sieht besser aus als er, okay, das wars aber auch schon, ansonsten würde ich sogar behaupten, dass er noch schlechtere Arbeit abliefert, das muss man auch erstmal schaffen.
Zumindest hat Baumann den direkten Wiederaufstieg mitzuverantworten, wie das mit den ganzen Leihspielern gelingen soll sehe ich nicht aber noch ist die Saison nicht vorbei.
 
Ach ja, hinterher ist man immer schlauer. Warum hat er denn nicht interveniert? Die Werderfamilie kleistert dort alles zu mit ihrer grün-weißen Glückseligkeit inklusive Kritik.

Wahrscheinlich ist er aus diesen Gründen auch raus. Er hat es wahrscheinlich da schon die Fehler gesehen, bevor diese gemacht wurden. Nur stand er allein auf weiter Flur und hatte keine Gegenvorschläge um die Fehler zu verhindern.
 
Wenn man tatsächlich eine neue Geschäftsführung Sport in Betracht zieht müsste man doch jetzt schon die Weichen dafür stellen oder ? Sehe ich nicht bei diesem Aufsichtsrat. Sollte das Worst Case Szenario eintreten , bekommste bestimmt keinen gescheiten Manager mehr. Jetzt könnte man den Neuen noch mit derm Verbleib in der 1 Liga locken .Aber wir Fans schreiben uns die Finger Wund und haben die Fehler tatsächlich zu 99 Prozent unisono erkannt , und von Veränderung im Verein oder auf dem Platz ist weit und breit nix zu sehen. Ob eine Petition , Pfiffe oder abfällige Gesten von Fans ,das alles wird vom Verein stoisch ausgesessen. Egal irgendwann wird man auch im Verein die Saison aufarbeiten müssen , wahrscheinlich braucht man die ganze Somnertransferperiode , die aber in der zweiten Liga kürzer ist glaube ich.
Noch will ich an einen Erstligaverbleib glauben (Frage mich ob die Vereinsführung auch Tränen am Sonntag im Auge hatten , ich hatte Sie jedenfalls).
 
Ja, sie machen noch 90 min Stimmung um die Mannschaft zu Unterstützen.
Ist das wirklich deren Intention?

Ich habe immer mehr den Eindruck, dass es ihnen überwiegend nur um ihre eigene Party geht und sie auch nicht viel vom Spiel mitbekommen. Und ihnen ist es auch egal, dass sie dem Verein finanziellen Schaden durch Pyro zufügen. Verhalten sich so richtige Fans?

Ich lasse mich aber sehr gerne eines Besseren belehren.
 
Das Problem ist, so lange die Spitze bei Werder keine Veränderungen WILL wird auch ein etwaiger Nachfolger von Fritz hier nichts erreichen. Werder muss sich von Innen heraus verändern wollen. Und diesen Willen gibt es nicht. Bei niemandem. Auch nicht bei dem Gros der Fans. Die gehen lieber in die 3. Liga als das sich bei Werder grundlegend etwas ändert
Natürlich werden viele den Weg auch in Liga 2 mitgehen. ich wechsel jetzt ja nicht den Verein,die meisten anderen auch nicht.
Die Ultras werden ab Spieltag 1 genauso tanzen,Fahnen schwenken, ihre Lieder monoton ableiern , denen ist es egal ob da Leverkusen,Düsseldorf oder Verl gegen uns spielt.

Bei den meisten wird sicher Frust sein und wichtig wird sein ob sich dann " oben" was verändert..
Ich bin dann auch enttäuscht,aber trotzdem werde ich mitfiebern und mich über einen Sieg genauso freuen .

Aber okay,alles düster - aber noch ist es nicht soweit obwohl ich mich mittlerweile auch in Zynismus flüchte.
 
Die Personalie CF wurde von Anfang an als die Lösung für Werder angepriesen. Schon als Trainee war klar, dass er die Nachfolge von FB antreten würde, der ja seinen Abgang angekündigt hatte. Als Adlatus von FB war er zB für die Nachwuchsspieler zuständig, um die er sich bestenfalls halbherzig gekümmert hat. Die Namen sind bekannt und brauchen keine Wiedererwähnung.
Seitdem er das Ruder übernommen hatte, waren alle seine TPs schwach. Er hat in seinen Statements Erwartungen geschürt mit "evtl. wird noch ein Spieler ins Zillertal nachreisen" usw. und Keiner kam. Das hat er ganz alleine so hinbekommen.
Er wird auch nicht freiwillig aus arbeitsrechtlichen Gründen zurücktreten, weil er sonst seine Ansprüche auf Lohnfortzahlungen verliert, wenn er selber kündigt. Unter dem Eindruck des Abstiegs wird HHG wie damals bei FB mit CF weitermachen wollen, um ihm eine Chance zu geben, die Scharte auszuwetzen.
Mit diesem schwachen Trainer und in dieser Verfassung verlieren die alle Spiele. Die Hilflosigkeit und die Verzweiflung des SVW ist richtig greifbar. Die Panik hat sie gepackt. Angst ist nie ein guter Ratgeber. Daher hätte es einen Trainer gebraucht, der wie ein Magath durch die natürliche Autorität und Arroganz Alles auf sich fokussiert und somit die Spieler aus dem Brennpunkt genommen hätte.
Ein Magath wäre viel zu unbequem und würde den anderen die Macht nehmen.
 
Spannend, dass sich Ex-AR-Mitglied Wintermann öffentlich meldet und sagt, dass bereits seinerzeit Fehler gemacht worden sind in der Führungsetage. Und dass es nachhaltige Korrekturen in den Gremien und Büros braucht - nicht auf dem Rasen. Kann man jedenfalls sehr viel reininterpretieren.
Korrektur in den Gremien.
Kaffeepause wird um 10 Minuten verlängert um sich mal in Ruhe auszutauschen und statt Eduscho gibts nun Dallmeyer.

Korrektur in den Büros..
Neue ergonomische Schreibtische,ein neuer Laserdrucker und Update auf Windows 11.

Außerdem wird das Reha Zentrum modernisiert,ist schließlich der Ort wo die Spieler sich am meisten aufhalten

Und mehr kann man nach menschlichen Ermessen wirklich nicht machen..
 
Ich sage wir unterperformen derzeit. Du sagst wir haben in den ersten 10 Spielen Überperformt.

Warum haben wir dann keine 20- 30 Punkte aus den ersten 10 Spielen geholt.

15 Punkte war Erwsrtbar. Das ist für mich Normalform. Seitdem spielen wir weit hinter der Normalform. Und nein, das ist nicht unsere Normalform.
Ich habe nicht geäußert dass, sondern die Frage gestellt. ob wir überperformten. Das ist ein kleiner, jedoch elementarer Unterschied ;)

Unter den gegebenen Umständen - Trainerwechsel, einem größeren Umbruch im Kader sowie einem Auftaktprogramm mit drei Champions-League-Teilnehmern sowie einem Europa-League-Starter - war der Saisonstart gut. Dies jedoch für erwartbar zu halten, wäre aus Sicht des Saisonbeginns schlicht überambitioniert gewesen. 1,5 Punkte pro Spiel hätten hochgerechnet 51 Zähler am Ende bedeutet – eine Marke, die wir seit 2010/11 in der 1. Bundesliga genau einmal erreicht beziehungsweise minimal übertroffen haben. Und das sollte ernsthaft der Maßstab, ja die „Normalform“, sein?

Dass es dennoch zu einer solchen Ausbeute reichte, war durchaus erfreulich – umso schmerzhafter wirkt nun jedoch der Absturz. Unter den gegebenen Umständen mochte man das zunächst noch als verkraftbaren Dämpfer einordnen. Doch 13 Spiele in Folge ohne Sieg lassen sich längst nicht mehr als bloße Formschwankung nach unten relativieren. Weil das keine temporäre Schwächephase, sondern eine manifeste Krise ist, deren Ursachen bis oben in die Führungsetagen zu finden sind. Entsprechend aufgeheizt ist das Umfeld: Sollte Werder Bremen am kommenden Wochenende auch im dritten Anlauf kein Heimspiel gegen 1. FC Heidenheim gewinnen und damit den vereinsinternen Negativrekord von 14 sieglosen Partien einstellen, dürfte die Stimmung endgültig kippen.

 
Spannend, dass sich Ex-AR-Mitglied Wintermann öffentlich meldet und sagt, dass bereits seinerzeit Fehler gemacht worden sind in der Führungsetage. Und dass es nachhaltige Korrekturen in den Gremien und Büros braucht - nicht auf dem Rasen. Kann man jedenfalls sehr viel reininterpretieren.
Ach ja, hinterher ist man immer schlauer. Warum hat er denn nicht interveniert? Die Werderfamilie kleistert dort alles zu mit ihrer grün-weißen Glückseligkeit inklusive Kritik.
„Das erinnert mich an ein Interview von Klaus-Dieter Fischer, der von 2004 bis 2014 einer der Geschäftsführer der GmbH & Co. KGaA war. Er gab damals unumwunden zu: Der größte Fehler der Werder-Führungsriege in den 2000er-Jahren der Irrglaube war, der Erfolg würde einfach so weiterlaufen würde.

Wenn man in diesem Kontext Wintermanns Äußerungen betrachtet, drängen sich die Fragen auf: Haben die nachfolgenden Geschäftsführer und Aufsichtsräte wirklich nichts aus Fehlern der Vergangenheit ihrer Vorgänger gelernt? Betriebsblindheit? Ist man so sehr damit beschäftigt, das Traditions-Mantra "Werder muss Werder bleiben" zu predigen, dass man den Blick für die Realität verloren hat? Oder eine fatale Mischung aus mehreren Komponenten?
 
Back
Top