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Das bleibt unbeweisbar; und ich zweifle, ob OW an dieser Kaderzusammenstellung seine Freude gehabt hätte.
hat, sollte dann ebenfalls von sich aus gehen.Da spielen viele Faktoren rein. Ein denkbar schlechter Zeitpunkt damals für den Umbau/Ausbau des Stadions aufgrund plötzlich stark gestiegener Materialpreise und Fehlkalkulation. Da haben wir uns schon mal ein dickes Handicap geschaffen, an dem wir noch bis etwa 2050 zu knabbern haben. Die Zinslast durch den Kredit läuft ab heute noch etwa 25 Jahre (wie gesagt: Gesamtzinslast im Prospekt war ausgewiesen mit rund 2 Millionen pro Jahr).Die Frage ist einfach auch warum ein Club wie z.B. Mainz oder Union bessere Finanzen hat als wir...
Selbst wenn der ASR dazu entschließen würde, CF zu entlassen, stünde der Nachfolger doch bereits in den Startlöchern: PN! Weil das entspräche dem Werder-Weg.CF entlassen oder freistellen, kann ihn nur der ASR, der sich ausschließlich aus Nichtfußballfachleuten speist. Der müsste auch einen neuen GF Sport einstellen. Gleiches Problem wegen der mangelnden Expertise.
Das glaube ich jetzt weniger, denn ein PN wäre dem Bremer Publikum nicht vermittelbar. Als Ex-Spieler hat er keine großen Fußabdrücke hinterlassen. Seine Auftritte zeugen nicht von viel Sachverstand. Das ist ja bei Werder grundsätzlich kein Problem, aber würde zumindest Fragen aufwerfen.Selbst wenn der ASR dazu entschließen würde, CF zu entlassen, stünde der Nachfolger doch bereits in den Startlöchern: PN! Weil das entspräche dem Werder-Weg.
Die Antwort ist eigentlich erschreckend simpel: jahrzehntelang nicht erstligataugliches Management – strategisch kurzsichtig, wirtschaftlich naiv und sportlich ohne nachhaltigen Plan.Nee - die Frage ist schlicht und einfach, warum wir so viel schlechtere Finanzen haben, als die...
Wenn es zu einer Entlassung kommen sollte, was ich nicht glaube, wird es mMn nicht PN, da bin ich bei @syker1983.Selbst wenn der ASR dazu entschließen würde, CF zu entlassen, stünde der Nachfolger doch bereits in den Startlöchern: PN! Weil das entspräche dem Werder-Weg.
Mit dem Umbau wurden 8000 Plätze geschaffen. Die sollten die 2 Millionen im Jahr locker wieder einbringen. Bei einem Dauerkartenpreis von 300 € sind das schon mal 2,4 Millionen und das nur ganz grob gerechnet.Da spielen fiele Faktoren rein. Ein denkbar schlechter Zeitpunkt damals für den Umbau/Ausbau des Stadions aufgrund plötzlich stark gestiegener Materialpreise und Fehlkalkulation. Da haben wir uns schon mal ein dickes Handicap geschaffen, an dem wir noch bis etwa 2050 zu knabbern haben. Die Zinslast durch den Kredit läuft ab heute noch etwa 25 Jahre (wie gesagt: Gesamtzinslast im Prospekt war ausgewiesen mit rund 2 Millionen pro Jahr).
Dann kamen zwei Dinge zusammen: Ein sportlich verschuldeter Abstieg und Corona. Unter Corona hatten andere Vereine auch zu knabbern, nicht aber durch den zeitgleichen Abstieg. Hier muss man fair sein: Die Hilfen, die Werder finanziell wegen Corona in Anspruch genommen hat, sind nahezu fast wieder zurückgezahlt. Aber die Kombination aus wirtschaftlichem Druck durch das Stadion, Abstieg und Corona war eine Konstellation, die andere Vereine so nicht hatten. Kritisieren kann man hier den Stadion-Umbau in der Form und den Weg, der uns bereits seit der KATS-Ära sportlich ereilt hat.
Die Folge: Werder hatte vor dem Investoreneinstieg ein negatives Eigenkapital und hätte es auch ohne den Investoren-Zuschuss nicht so schnell drehen können. Wenn überhaupt. Das hat uns quasi vor Strafen durch die DFL bewahrt und wieder handlungsfähiger gemacht. Und das meinte ich auch mit der Ausgangslage: Die hätte hier jeder Manager - unabhängig von Fritz. Umso wichtiger ist es eigentlich, dass kaum Fehlentscheidungen getroffen werden. Werders Lage lässt eben keine große Fehlertoleranz zu - die hat Fritz jetzt aber ausgereizt bzw. übertroffen.
Edit: Und vielleicht noch wichtig: Man hatte sich jahrelang zu sehr auf den sportlichen Erfolg verlassen und auf einige Glücksgriffe wie eben Diego, Micoud, Özil etc.. Aber Werder hat es parallel versäumt, früh eine gute Nachwuchs- und Scoutingarbeit zu etablieren. Denn wenn man die sportlichen, internationalen Töpfe nicht mehr erreicht, bleiben für Vereine wie Werder keine Einnahmen. Die gelingen dann nur durch Transfererlöse.
Die Antwort ist eigentlich erschreckend simpel: jahrzehntelang nicht erstligataugliches Management – strategisch kurzsichtig, wirtschaftlich naiv und sportlich ohne nachhaltigen Plan.
Man kalkuliert z.B. Ende der 2000er die Finanzierung eines Stadionumbaus mit dauerhaft 20 Heimspielen pro Saison über 25 bis 30 Jahre – als wäre sportlicher Erfolg eine Naturkonstante und kein Wettbewerbsrisiko. Planung auf Schönwetterbasis, Verbindlichkeiten auf Generationen. Ähnlich wie in der Politik.
Während andere Vereine systematisch Kaderwerte aufbauen, entwickelt der SC Freiburg über Jahre hinweg ein funktionierendes Transfermodell: günstig einkaufen, entwickeln, teuer verkaufen – mit klarer sportlicher Identität. Beispiele aus 2017–2020 sprechen für sich:
Unterm Strich rund 60 Mio. € Transferüberschuss im Breisgau – mit Spielern, die gezielt vor oder während Corona verpflichtet wurden.
- Robin Koch: 3,5 Mio. → 13 Mio.
- Nico Schlotterbeck: 90.000 € → 20 Mio.
- Luca Waldschmidt: 5 Mio. → 15 Mio.
- Mark Flekken: 2 Mio. → 13 Mio.
- Kevin Schade: 250.000 € → 25 Mio.
- Baptiste Santamaria: 10 Mio. → 14 Mio.
Und am Osterdeich? Keine strukturelle Kaderwertschöpfung, keine nachhaltige Transferstrategie, stattdessen die Pandemie und andere äußere Umstände als Universalerklärung. Als wären ausschließlich sie betroffen gewesen. Andere Clubs ohne Investoren, Konzerne oder Mäzene kamen ebenfalls durch diese Zeit – nur eben ohne Anleihe zur Lizenzsicherung. Dabei war zu Amtsbeginn 2016 sogar Liquidität vorhanden: Die Verkäufe von Ujah und Vestergaard brachten rund 24 Mio. € Überschuss. Kapital war also da – nur kein langfristig tragfähiges Konzept.
Fazit: Freiburg arbeitet, entwickelt und verkauft mit System - Werder dagegen verwaltet, reagiert nicht und erklärt stattdessen.

Das witzige ist ja das alles was hier diskutiert wird größtenteils eintrifft. Das Forum hat natürlich auch Extreme ist aber in Summe ehrlicher und ungefiltert. Mittlerweile brauche ich da gar keine Bestätigung mehr von den sog. Experten vor Ort. Werder ist so festgefahren in Ihrer Ideologie und Kommunikation, das es sich anhört wie eine Kassette die auf Autoreverse läuft ... immer das gleiche.. Beschwichtigungen, Hinhalten, Zusammenstehen, Gute Ansätze und Ruhig bleiben."Wir verstehen die Enttäuschung der Fans", stellte Clemens Fritz ohne Umschweife fest, machte aber weiter Mut. "Wir brauchen jetzt unbedingt einen Sieg. Ich habe trotz der Niederlage eine Mannschaft gesehen, die an unsere Spielidee glaubt und nicht zerfällt, wenn sie in Rückstand gerät. Dass 13 Spiele ohne Sieg auch in den Köpfen ein großes Thema ist, lässt sich nicht leugnen. Wir arbeiten weiter. Es fehlt nicht viel."
Also was hat das Forum denn für Probleme, wenn nicht viel fehlt? CF ist der Experte, der muss es wissen.
Da muss man unterscheiden: Die 2 Millionen sind die Gesamtzinslast (nicht nur allein durch den Stadionumbau, aber das wird der größte Posten sein). Und man kann diese Werte nicht 1:1 gegenüberstellen (zumal die Weserstadion GmbH entsprechend beteiligt ist). Entscheidend ist, dass am Ende jährlich 2 Millionen Zinsen abgehen u.a. wegen des Stadionumbaus und am Ende ein Defizit von rund 7,5 Millionen Euro steht - da sind alle Einnahmen ja schon abgebildet. Das wäre der Überschuss gewesen, den man hätte erreichen müssen, um bei Null rauszukommen.Mit dem Umbau wurden 8000 Plätze geschaffen. Die sollten die 2 Millionen im Jahr locker wieder einbringen. Bei einem Dauerkartenpreis von 300 € sind das schon mal 2,4 Millionen und das nur ganz grob gerechnet.