Claudio Pizarro

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Na, dann hätten die Gegenspieler von Subotic oder Prödel ja nachträglich auch noch gesperrt werden müssen, denn da hatte der Schiri ja angeblich auch nichts gesehen.

Also bei Subotic erinnere ich mich nicht dran, aber bei Prödl ist es wieder ein ganz anderer Fall. Kouemaha will per Fallrückzieher klären und sieht Prödl gar nicht kommen. Selbst Prödl sagte doch, dass er es Kouemaha nicht übel nimmt, weil sowas jedem passieren kann. Das ist imho nicht vergleichbar mit einem absichtlichen Schlag oder was auch immer.
Das die Folgen für Prödl natürlich brutal waren, ist was anderes.
 
Hier sei aber hoffentlich folgende Frage erlaubt:

Was soll es bringen einen Einspruch einzulegen um ein Zeichen zu setzen?

bringt nichts, da geb ich Dir schon recht; ich habe nur das Gefühl, dass Werder grundsätzlich keinen Einspruch einlegt, selbst wenn das Bewusstsein da ist, dass das Strafmaß falsch ist.
Das kann man als Größe bezeichnen (weil wei Du schon sagst, der DFB ohnehin nicht darauf reagiert). Ich persönlich fühle mich dennoch immer besser, wenn ich sage, was ich denke, auch wenn es vielleicht nichts bringt.
 
Also bei Subotic erinnere ich mich nicht dran, aber bei Prödl ist es wieder ein ganz anderer Fall. Kouemaha will per Fallrückzieher klären und sieht Prödl gar nicht kommen. Selbst Prödl sagte doch, dass er es Kouemaha nicht übel nimmt, weil sowas jedem passieren kann. Das ist imho nicht vergleichbar mit einem absichtlichen Schlag oder was auch immer.
Das die Folgen für Prödl natürlich brutal waren, ist was anderes.

Das ist auch der Unterschied. Das eine ist eine Aktion im Kampf um den Ball und das andere hat mit dem Ball überhaupt nichts zu tun.
 
Hans E. Lorenz heißt der korrupte Vorsitzende des "Sport"gerichts. Ich wünsche dem Herrn Lorenz zwei Wochen Brechdurchfall und danach soll er seine Strafe für dieses lächerliche Urteil bekommen.
Zwei Wochen Sperre für so einen kleinen Backs auf die Wange. Absolut unfassbar! Im Bayern-Trikot wäre das nicht passiert.

Weiß jemand, wo Hans E. Lorenz wohnt?

Irgendwo in der Säbener Str. in München wohnt ein Herr Lorenz. Aber ob er nun
Hans E. mit Vornamen heißt ist nicht genau bekannt. :lol:
 
Also bei Subotic erinnere ich mich nicht dran, aber bei Prödl ist es wieder ein ganz anderer Fall. Kouemaha will per Fallrückzieher klären und sieht Prödl gar nicht kommen. Selbst Prödl sagte doch, dass er es Kouemaha nicht übel nimmt, weil sowas jedem passieren kann. Das ist imho nicht vergleichbar mit einem absichtlichen Schlag oder was auch immer.
Das die Folgen für Prödl natürlich brutal waren, ist was anderes.

Ok, lassen wir Prödl aussen vor und nehmen Subotic, was ist damit?

Das ist auch der Unterschied. Das eine ist eine Aktion im Kampf um den Ball und das andere hat mit dem Ball überhaupt nichts zu tun.

Na, das ist aber ein schwaches Argument, denn die Situation mit Piza und E.P. entstand ja auch aus der Spielsituation heraus. Selbst der DFB schreibt ja in seiner Begründung:
Ihm wird ein krass sportwidriges Verhalten in der Form einer Tätlichkeit gegen den Gegner in einem leichteren Fall nach einer zuvor an ihm begangenen sportwidrigen Handlung zur Last gelegt.
Heißt also im Klartext, der Schiri hat weder das eine, noch das andere gesehen, einer wird bestraft und der andere lacht sich ins Fäustchen.
 
Es wurde nicht nur gegen die Tatsachenentscheidung verstoßen, sondern auch gegen den Grundsatz, dass nur ein "krass sportwidriges Verhalten" nachträglich geahndet werden darf.

:tnx:
Wenn Götze einen Spieler anvisiert und ihn anspuckt ist das krass sportwidrig
Wenn Piza gehalten und gezerrt wird und einem Gegenspieler durchs Gesicht wischt, ist es das meines Erachtens nicht.

Darüber hinaus bin ich persönlich der Meinung, dass Begleitumstände durchaus berücksichtigt werden müssen. Denn es ist doch tatsächlich ein Unterschied, ob man so etwas aus dem Nichts oder ohne Provokation tut oder ob es eine Affekthandlung ist, weil man slebst nicht gerade fair bedrängt wurde.
Im Zivilrecht spielt so etwas z.Bsp. durchaus eine Rolle.
 
Darüber hinaus bin ich persönlich der Meinung, dass Begleitumstände durchaus berücksichtigt werden müssen. Denn es ist doch tatsächlich ein Unterschied, ob man so etwas aus dem Nichts oder ohne Provokation tut oder ob es eine Affekthandlung ist, weil man slebst nicht gerade fair bedrängt wurde.

Das wird allerdings berücksichtigt.
Steht doch auch in der Begründung:

Ihm wird ein krass sportwidriges Verhalten in der Form einer Tätlichkeit gegen den Gegner in einem leichteren Fall nach einer zuvor an ihm begangenen sportwidrigen Handlung zur Last gelegt.

Dadurch sind es dann nur 2 Spiele.
 
...und nach wie vor frage ich mich, warum man Spieler nachträglich bestrafen kann, aber eindeutige Fehlentscheidungen des Schiedsrichters dennoch eine Mindestsperre von einem Spiel nach sich ziehen, selbst dann wenn TV-Bilder beweisen können, dass da 100% nix war....

Das liegt daran, dass der DFB in absoluter Willkür seine Macht demonstriert. Weiter Gründe dafür gibt es nicht.
Der DFB ist ein Haufen korrupter Sesselfurzer, die kein Interesse am Fußball haben, sondern nur mit allen Mitteln und Tricks Geld abziehen wollen. Da kann man nicht erwarten, dass bei irgendwelchen Urteilen abgewogen wird.
 
Grundsätzlich sind diese nachträglichen Sanktionen ein, sagen wir mal, zweischneidiges Schwert. Irgendwo ist es ja gut, daß man Dinge, die fies und hinterhältig im Rücken des Schiedsrichters passieren, nicht ungestraft bleiben und man den Übeltäter nachträglich bestraft. Jones geplante Aktion gegen Reuss Fuß war für mich bspw schon ziemlich hinterfotzig. Soweit so gut.
Nur, wo fängt man an, wo hört man auf?!
Wenn ich unser Spiel gegen H nehme, so könnte man theoretisch im nachhinein auch noch den Spieler Boy (?) von H anders bewerten, der die Bruchfestigkeit von Zlatko´s Unterschenkel ausreizte, was für mich um einiges brutaler war, als Pizzas Aktion. Letztlich wurde beides vom Schiri berwertet, nur beides falsch. Denn die Aktion mit offener Sohle hätte nicht weniger rot verdient, als Pizzas "Watschn"!

Es ist daher in meinen Augen eine unbefriedigene Situation, wenn im Grunde nur "ausgewählte" szenen nachträglilch geahndet werden, die nicht zuletzt durch die Medien dazu auserwählt werden.
So wie es derzeit seitens des DFB abläuft, ist es für mich jedenfalls alles andere als eine klare, faire Linie.
 
Na, das ist aber ein schwaches Argument, denn die Situation mit Piza und E.P. entstand ja auch aus der Spielsituation heraus.

Nein, da war das Spiel unterbrochen, weil wir doch Freistoß hatten. Das war also eben nicht aus dem Spiel heraus und auch imho nicht vergleichbar, mit einer Aktion wie der von Kouemaha gegen Prödl.

Wie gesagt kann ich mich an die Aktion von Subotic nicht erinnern und sie dehsalb nicht bewerten.
 
Nein, da war das Spiel unterbrochen, weil wir doch Freistoß hatten. Das war also eben nicht aus dem Spiel heraus und auch imho nicht vergleichbar, mit einer Aktion wie der von Kouemaha gegen Prödl.

Wie gesagt kann ich mich an die Aktion von Subotic nicht erinnern und sie dehsalb nicht bewerten.

Der Pfiff zum Ausführen des Freistoß war da und dann wurde infolge des Gerangels erneut abgepfiffen und Beide ermahnt.
 
Es ist daher in meinen Augen eine unbefriedigene Situation, wenn im Grunde nur "ausgewählte" szenen nachträglilch geahndet werden, die nicht zuletzt durch die Medien dazu auserwählt werden.
So wie es derzeit seitens des DFB abläuft, ist es für mich jedenfalls alles andere als eine klare, faire Linie.

An den Medien liegt es nicht.
Es sind die Tätlichkeiten die nachträglich gehandet werden.
Nicht eben Foulspiele..

Das muss man nicht gut finden, aber so ist es.
 
Mich hat schon am Wochenende aufgereget, wie dieser Reporterdarsteller bei Liga total immer wieder meinte, es müsste rot gegeben haben. Bei solchen sensationslüsternen Reportern, die aus einem Klapps eine Körperverletzung machen wollen, kriegt man ja Brechreiz. Ich habe darüber nachgedacht, mein Abo zu kündigen.
Wenn die ****** vom DFB jedes Spiel so unter die Lupe genommen hätten, dass sie solche Kleinigkeiten hinterher bestrafen, dann hätten Jarolim oder von Bommel noch nie zwei Spiele in Folge bestritten.

Unfassbar, dass da irgendwelche Reporter-Hansel und Pressefuzzies nach roten Karten schreien, und die DFB-Mafia daraufhin ihre Ermittlungen beginnt und für Bagatellen Strafen verhängt.
Ich gehe jetzt :wuerg:
 
Ich bin der Meinung wir sollten jetzt alle mal etwas runterkommen und die Sache nüchtern betrachten.Erstmal müssen wir Pizarro den Vorwurf machen ,daß er sich zum wiederholten Male nicht im Griff hatte und dieses mal ist es eben bestraft wurden.Wir schimpfen als Werderfans oft genug über die Spieler anderer Mannschaften ,dann müssen wir aber die selben Maßstäbe auch bei Werderspieler ansetzen.Und nach dem medialen Hype der letzten Tage war doch klar das da etwas kommt.Und Einspruch einlegen bringt doch beim DFB sowieso nichts.Also Pizarro kann sich jetzt auskurieren und Werder spielt ohne ihn.,wenn es auch wehtut.
 
Ähm...Stop! Jetzt wirfst Du hier einiges durcheinander. Der DFB muss sich über nichts erheben, da die DFB Statuten sich nicht am Deutschen Strafgesetzbuch orientieren, sondern eine eigene Rechtsgrundlage bilden. Es geht ja hier um eine Strafe durch den DFB und nicht vor dem Zivilgericht, wo widerrum -entgegen Deiner Aussage- durchaus ein Unterschied zwischen einem Wischer und einem Schlag bestehn würde - also da wird jetzt abenteuerlich...
Ich kenne die genauen Statuten des DFB nicht,habe aber mein 1.Juristisches Staatsexamen in Münster/Westf. absolviert.
Meine Aussage war,daß es sich hier um eine einwandfreie Körperverletzung gehandelt hat,die weder durch Notwehr oder andere Umstände gerechtfertigt war.Bei genauem Subsumieren ist es unerheblich ob es ein Wischer oder eine Ohrfeige war!Das Zivilgericht kommt nur nach Schadensersatzansprüchen und Schmerzensgeld nach BGB §823ff ins Spiel.Nur das dazu!
Der DFB hat einen Gestaltungsrahmen im Rahmen des Geltenden Rechtes.sonst könnte er ja einen Staat im Staate machen.
Es wäre also unlogisch würde er diese Tätlichkeit,-da nicht gerechtfertigt-,nicht sanktionieren.
Ad conclusio:Die Entscheidung ist folgerichtig und a.m.S. angemessen.

Ich hoffe,daß wir uns darüber auch nicht weiter austauschen müssen,-denn Du schreibst sehr gute Kommentare über Fußball!
 
Grundsätzlich sind diese nachträglichen Sanktionen ein, sagen wir mal, zweischneidiges Schwert. Irgendwo ist es ja gut, daß man Dinge, die fies und hinterhältig im Rücken des Schiedsrichters passieren, nicht ungestraft bleiben und man den Übeltäter nachträglich bestraft. Jones geplante Aktion gegen Reuss Fuß war für mich bspw schon ziemlich hinterfotzig. Soweit so gut.
Nur, wo fängt man an, wo hört man auf?!
Wenn ich unser Spiel gegen H nehme, so könnte man theoretisch im nachhinein auch noch den Spieler Boy (?) von H anders bewerten, der die Bruchfestigkeit von Zlatko´s Unterschenkel ausreizte, was für mich um einiges brutaler war, als Pizzas Aktion. Letztlich wurde beides vom Schiri berwertet, nur beides falsch. Denn die Aktion mit offener Sohle hätte nicht weniger rot verdient, als Pizzas "Watschn"!

Es ist daher in meinen Augen eine unbefriedigene Situation, wenn im Grunde nur "ausgewählte" szenen nachträglilch geahndet werden, die nicht zuletzt durch die Medien dazu auserwählt werden.
So wie es derzeit seitens des DFB abläuft, ist es für mich jedenfalls alles andere als eine klare, faire Linie.

:tnx::thumb:
 
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