Wie ich schon im Thread für die medizinische Abteilung geschrieben habe, ist dieses Phänomen keineswegts neu. Dass z.B. Müller-Wohlfahrt auch Spieler anderer Clubs behandelt, gab's auch schon in den 90ern, und das nicht nur bei Werder-Spielern. Man sollte also auch nicht so tun, als habe Dimanski diese Entwicklung ausgelöst. Dann hätte man früher auch schon Dr. Meschede in Frage stellen müssen - ja, selbst Müller-Wohlfahrt, denn einige Nationalspieler haben sich ja sogar von Spezialisten in Florida behanden lassen.
Wenn Dimanski den Rechtsstreit gegen Klasnic verliert, dann wird er schon angemessene Konsequenzen zu tragen haben, bis dahin sollte man nicht jedes Indiz aufgreifen, um ihn in ein schlechteres Licht zu rücken. Denn ab einer bestimmten Intensität ist das durchaus als Rufschädigung zu deuten, vor allem wenn er nach dem Rechtsstreit tatsächlich rehabilitiert sein sollte.
Was das Erkennen von Verletzungen während einer Prellung angeht, kann ich aus eigener Erfahrung (verdrehtes Knie) sagen, dass meine Kernspin auch einige Zeit später gemacht wurde und man sich zunächst auf Röngenbilder beschränkt hat, die natürlich noch Fragen offen ließen. Ich will damit nur sagen, dass man zwar durchaus kritisch sein darf wenn etwas nachweislich nicht stimmt, aber durchaus den Ball flachhalten sollte, wenn man für ein Urteil nicht mehr als oberflächliche Informationen oder heiße Luft heranziehen kann.