Christian Stoll (ehem. Stadionsprecher)

@Eisenfuss57
Ich habe dir einen Fakt genannt. Werder hat sich meines Wissens nach noch nie von einem Spieler oder Mitarbeiter auf diese Weise verabschiedet. Selbst ein Anfang wurde mit "Friede, Freude, Eierkuchen" verabschiedet und kurzfristig sogar in Schutz genommen, obwohl man in der Doku bei DAZN sehen konnte, dass seine Schuld zu diesem Zeitpunkt schon bekannt war und man das Thema friedlich vom Tisch bekommen wollte.

Erkläre mir doch bitte warum das nun ausgerechnet in diesem Fall anders verlaufen ist?
Ich kann es dir beantworten: Weil man sich im Normalfall erstmal mit der betroffenen Person hinsetzt und eine Strategie bespricht für die Außendarstellung. Das hat die Doku auch sehr deutlich gezeigt. Darum hat das auch zwei Wochen gedauert. Letztendlich wird er aber Werders Vorschläge abgelehnt haben -wie auch immer die aussahen- und beschwert sich nun, dass man seine Wünsche ignoriert hat, was bei einer Kündigung schon eine seltsame Vorstellung ist.
Schreibt die BILD übrigens auch, obwohl man da nie weiss, ob die das auch nur vermuten oder mehr wissen.

Im Grunde sind die Gründe für die Entlassung auch schnuppe. Geht mir nur um die Frage nach der Art der Entlassung.
Und für jemanden, der selbst u.a. Personalmanagement gelernt hat und viele ähnliche Fälle kennt, spricht der Fall hier halt Bände, auch wenn man NATÜRLICH nur mutmaßen kann.
Die logische Schlussfolgerung aus der Vergangenheit wäre allerdings eindeutig die, dass der Unterschied zu früheren Entlassungen der entlassene Mitarbeiter sein muss.
 
Wenn ich einen Mitarbeiter, mit dem ich über diese Jahre zusammen gearbeitet habe, mit diesem Schreiben in die Wüste schicke, sollte man sich vor dem Hintergrund seiner Erkrankung auch darüber
im Klaren sein, was es anrichten kann. Gruß an
Im Laufe eines Lebens können viele Menschen aufgrund der eigenen Erfahrungen eine Gelassenheit entwickeln, die sie in Stresssituationen vor Überlastung schützen. Wenn Stolli jedoch (laut Wikipedia) seit über 10 Jahren an einer Depression erkrankt ist, hat er auf der Position des Stadionkaspers permanent die Druckproblematik auszuhalten und musste vermutlich mentale Schwerstarbeit leisten. Ich denke, eine frühere Veränderung wäre für alle Beteiligten besser gewesen.
 
Das ist das Eine, keine Ahnung, ist mir im Prinzip auch wurst.
Wir werden es auch nie erfahren. :D Ob Arni ernsthaft kritisch gegenüber seinem Arbeitgeber sein kann, ist letztendlich eine schwere Frage, da er ja nicht den Job bei seinem Herzensverein riskieren würde. Dafür ist eine solche Personalentscheidung zu heikel, als dass man sowas öffentlich diskutieren würde als Angestellter des Vereins.
 
Wir werden es auch nie erfahren. :D Ob Arni ernsthaft kritisch gegenüber seinem Arbeitgeber sein kann, ist letztendlich eine schwere Frage, da er ja nicht den Job bei seinem Herzensverein riskieren würde. Dafür ist eine solche Personalentscheidung zu heikel, als dass man sowas öffentlich diskutieren würde als Angestellter des Vereins.
Weiß ja nicht, was er da als Stadionsprecher verdient aber dafür jegliche Kritikfähigkeit unterzuordnen, ich weiß ja nicht, er ist doch auch Journalist oder?
 
Weiß ja nicht, was er da als Stadionsprecher verdient aber dafür jegliche Kritikfähigkeit unterzuordnen, ich weiß ja nicht, er ist doch auch Journalist oder?
Ich glaube nicht, dass es da grundsätzlich um das Gehalt geht. Das ist eher eine Herzensangelegenheit mit Bonuseffekt Kohle.

Mal davon abgesehen: Auf den konkreten Fall bezogen, ist es vielleicht sogar in Stollis Interesse, wenn Arni nichts sagt. Oder er weiß gar nichts konkretes dazu.
 
Naja, Alles Spekulation, er hätte mMn zum Beispiel einfach sagen können: "Danke für die langjährige Zusammenarbeit" oder so etwas, ist doch unverfänglich.
Du steckst nicht drin.:D
 
Mal davon abgesehen: Auf den konkreten Fall bezogen, ist es vielleicht sogar in Stollis Interesse, wenn Arni nichts sagt. Oder er weiß gar nichts konkretes dazu.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass AZ nichts weiß. Dafür hat er zu lange mit CS als Stadionsprecher fungiert und ist zu lange bei Werder involviert, so dass man (ggf. auch nur indirekt) schon was mitbekommt, wenn es im Gebälk knirscht. Und auch deshalb ist es richtig, dass er öffentlich schweigt. Denn egal was er äußern würde, könnte es als verbales Treten in die jeweils andere Richtung gedeutet werden.
 
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