""Bengalische Feuer", sagte Niersbach, seien "so sinnlos. Erklären sie mir, wieso bei einem wunderbaren Champions-League-Endspiel in München, bei dem die ganze Welt zuschaut, nach der Halbzeit Pyrotechnik gezündet wird. Das sind nur Störer, die dieser wunderbaren Veranstaltung schaden wollen."
...
"Stehplätze sind Kultur. Keine Kultur ist es, Pyrotechnik abzuschießen.""
Quelle:http://www.sport1.de/de/fussball/fussball_bundesliga/newspage_567786.html
Vorab: Bin weder Befürworter noch Gegner von Pyrotechnik.
Anmaßend jedoch, was der werte DFB -Präsi sich rausnimmt festzulegen was Kultur ist und was nicht, sowie ob, wer und warum etwas "stört".
:wuerg:
Demnach sind aufgrund der "unkultivierten" Geschehnisse in Düsseldorf, die diesbezüglichen Beschlüsse der dem Verband (dessen Vorsitz er hat) angegliederten Gerichte unwirksam oder was? So ein Affentanz...
Gleichsetzen von Pyrozündern und Gewalttätern ist genauso absurd wie keine Grenze zwischen Hools und Ultras zu ziehen. Mag sein, dass diese ggf fließend verlaufen, aber eine pauschale Vorverurteilung a la Pyro=Gewalt ist absolut unverhältnismäßig mMn.
Wir leben in Zeiten, in der pluralistische Demokratie vorgelebt werden soll! Ok, circa 80% sind gegen Bengalos usw. Das MUSS man, das hat der pyrogeneigte Fan zu akzeptieren. Aber haben die restlichen rund 20%(quasi jeder 5e!!!) kein Recht auf eine sachliche Debatte, die grundgesetzgegebene Unschuldsvermutung eben keine aktiven Gewalttäter zu sein und eventuell sogar auf die (sichere!) Auslebung ihrer bevorzugten Emotionsausdrücke? Ich finde 20% recht viel, in den Bundestag zieht man schon ab 5% ein...
Ich möchte mittelfristig auch meine Kinder mit ins Stadion nehmen und habe keinen Bock auf Rauch im Gesicht und 1000Grad heiße Flammen im Rücken! Aber eine objektive und vorurteilsfreie(!!!) Erörterung hat jede Fanbwegung, egal ob man sie persönlich begrüßt oder strikt ablehnt, verdient.
Was passiert in ein paar Jahren, wenn die ersten Sitzplatzfans sich von Fahnen gestört fühlen,werden jene dann verbannt? Ich persönlich bin passionierter Nichtraucher,von mir aus kann man sehr gerne ein generelles Rauchverbot im Stadion umsetzten! Aber, wenn nunmal ein enorm großer Teil der Fans rauchen möchte, steht es anderen(in dem Fall mir) nicht zu,Verbote durchzuboxen,nur weil man selbst anders drauf ist...
Meine Theorie: Stehplätze erscheinen den an den Tickets Verdienenden einfach nicht rentabel genug. Sitzplätze kosten mehr, ergo gibts dementsprechende Bestrebungen, allen Berichten zum Trotz. Da hält dann irgendwann jedes noch so fadenscheinige Argument her...
Zum Abschluss: Ich denke die Motivationsgründe im Stadion zu stehen sind schon Geld und Stimmung, jeweils gleich gewichtet auf die Gesamtzahl der Steher.
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"Stehplätze sind Kultur. Keine Kultur ist es, Pyrotechnik abzuschießen.""
Quelle:http://www.sport1.de/de/fussball/fussball_bundesliga/newspage_567786.html
Vorab: Bin weder Befürworter noch Gegner von Pyrotechnik.
Anmaßend jedoch, was der werte DFB -Präsi sich rausnimmt festzulegen was Kultur ist und was nicht, sowie ob, wer und warum etwas "stört".
:wuerg:Demnach sind aufgrund der "unkultivierten" Geschehnisse in Düsseldorf, die diesbezüglichen Beschlüsse der dem Verband (dessen Vorsitz er hat) angegliederten Gerichte unwirksam oder was? So ein Affentanz...
Gleichsetzen von Pyrozündern und Gewalttätern ist genauso absurd wie keine Grenze zwischen Hools und Ultras zu ziehen. Mag sein, dass diese ggf fließend verlaufen, aber eine pauschale Vorverurteilung a la Pyro=Gewalt ist absolut unverhältnismäßig mMn.
Wir leben in Zeiten, in der pluralistische Demokratie vorgelebt werden soll! Ok, circa 80% sind gegen Bengalos usw. Das MUSS man, das hat der pyrogeneigte Fan zu akzeptieren. Aber haben die restlichen rund 20%(quasi jeder 5e!!!) kein Recht auf eine sachliche Debatte, die grundgesetzgegebene Unschuldsvermutung eben keine aktiven Gewalttäter zu sein und eventuell sogar auf die (sichere!) Auslebung ihrer bevorzugten Emotionsausdrücke? Ich finde 20% recht viel, in den Bundestag zieht man schon ab 5% ein...
Ich möchte mittelfristig auch meine Kinder mit ins Stadion nehmen und habe keinen Bock auf Rauch im Gesicht und 1000Grad heiße Flammen im Rücken! Aber eine objektive und vorurteilsfreie(!!!) Erörterung hat jede Fanbwegung, egal ob man sie persönlich begrüßt oder strikt ablehnt, verdient.
Was passiert in ein paar Jahren, wenn die ersten Sitzplatzfans sich von Fahnen gestört fühlen,werden jene dann verbannt? Ich persönlich bin passionierter Nichtraucher,von mir aus kann man sehr gerne ein generelles Rauchverbot im Stadion umsetzten! Aber, wenn nunmal ein enorm großer Teil der Fans rauchen möchte, steht es anderen(in dem Fall mir) nicht zu,Verbote durchzuboxen,nur weil man selbst anders drauf ist...
Meine Theorie: Stehplätze erscheinen den an den Tickets Verdienenden einfach nicht rentabel genug. Sitzplätze kosten mehr, ergo gibts dementsprechende Bestrebungen, allen Berichten zum Trotz. Da hält dann irgendwann jedes noch so fadenscheinige Argument her...
Zum Abschluss: Ich denke die Motivationsgründe im Stadion zu stehen sind schon Geld und Stimmung, jeweils gleich gewichtet auf die Gesamtzahl der Steher.





