Babak Rafati

Also DASS über den Fall berichtet wird, ist klar und nachvollziehbar- denn zum Zeitpunkt des Suizidversuchs war Rafati ja im Rahmen seiner Tätigkeit als Schiedrichter unterwegs.
Aber ich denke, man hätte eine Menge der Schilderungen mit gutem Gewissen weg lassen können denn hier greift die Privatsphäre- die auch einem Schiedsrichter in der BuLi zusteht.

Warum er zu dieser drastischen Aktion griff, geht uns nichts an und ich fänds nur fair, wenn man die Sache auf sich beruhen lassen würde, außer Herr Rafati möchte selbst drüber reden.
 
Also DASS über den Fall berichtet wird, ist klar und nachvollziehbar- denn zum Zeitpunkt des Suizidversuchs war Rafati ja im Rahmen seiner Tätigkeit als Schiedrichter unterwegs.
Aber ich denke, man hätte eine Menge der Schilderungen mit gutem Gewissen weg lassen können denn hier greift die Privatsphäre- die auch einem Schiedsrichter in der BuLi zusteht.

Warum er zu dieser drastischen Aktion griff, geht uns nichts an und ich fänds nur fair, wenn man die Sache auf sich beruhen lassen würde, außer Herr Rafati möchte selbst drüber reden.

:tnx:
 
Ja und Nein. Zumindest ist es bei mir so, dass ich es bevorzuge, wenn man mir gegenüber klare und in der Sache auch durchaus harte Worte gegenüber finde, wenn jemanden etwas an mir oder meiner Arbeit stört.

Ich kan es beispielsweise überhaupt nicht haben, wenn irgendwer anfäng rumzulamentieren und mich am Ende im Ungewissen lässt. Irgendwann bekommt man dann mit, dass der nur oberflächlich freundlich war und versucht hat irgendwie "nett" zu sein.

Für mich entsteht "Druck" eher aus einer Ungewissheit als aus der Tatsache, dass irgendjemand sagt, dass ich oder das was ich mache sch*** sei.

Das eine schließt das andere doch nicht aus. Wo wird den Leuten denn heute denn beigebracht, sachlich zu kritisieren? Wo wird den Leuten beigebracht, dass sachliche Kritik nicht sofort auch negativ ist?

In meiner Firma hat der sachliche und klare Umgang ein ganz hohes Gewicht. Und ich sorge in den meetings auch immer dafür, dass dieser offene und sachliche Umgang gepflegt wird. Dass da mal ein persönlicher Unterton kommt, ist völlig normal. Aber das spreche ich auch immer an, damit keine Missverständnisse aufkommen.

Man kann seinen Mitmenschen gegenüber (seien es jetzt Arbeitskollegen, Freunde, Bekannte oder sonst etwas) immer einen gewissen Grundrespekt entgegenbringen. Ich finde es immer wieder erstaunlich, dass das so vielen Menschen so schwer fällt.

Zu Rafati:
Kein Mensch weiß zu diesem Zeitpunkt, warum er den Suizid wollte. Es geht uns auch nichts an. Es sei denn, er selbst erklärt sich irgendwann einmal. Ich finde es aber richtig und gut, wenn dieser Vorfall die Leute wieder ein wenig sensibilisiert im Umgang miteinander. Dass die Presse diesen Fall jetzt wieder ausschlachtet, war zu erwarten. Ich hatte gestern von Egoismus und Dreistigkeit geschrieben. Beides gilt auch für die Presse, die m.E. eben nicht in erster Linie informieren wollen, sondern Auflage/Einschaltquote machen wollen. Wenn man das Thema auf sachlicher Art bringen will, soll man meinetwegen in einer Sondersendung das Thema generell aufgreifen (unabhängig vom Sport) und nicht 20 Minuten in der Sportschau polemisieren.
 
Ich finde man kann aus solchen Vorfällen nichts lernen. Dass es viel Druck, Unmenschlichkeit etc. gibt und die Menschen sich oft geichgültig oder feindseelig begegnen, wussten wir vorher schon. Es kann also aus dieser Sache, die Rafatis Privatsache ist und uns nichts angeht (und ich finde es zumindest grenzwertig, auf Rafatis Leid ein Süppchen für oder gegen irgendetwas zu kochen, was man schon immer wollte bzw. nicht wollte), auch nichts gelernt werden. Insofern ist auch das ganze Gerede "nur zwei Jahre nach Robert Enkes Tod passiert...." ziemlicher Dünnschiss. Fakt ist aber, dass es in der Tat ein gesellschaftliches Phänomen ist, dass immer mehr Menschen "nicht mehr klarkommen" und dass dies eben über den Einzelfall hinausgeht. Das aber hat wiederum nix mit Rafati zu tun, dem man nur alles Gute wünschen kann.
 
Ich finde man kann aus solchen Vorfällen nichts lernen. Dass es viel Druck, Unmenschlichkeit etc. gibt und die Menschen sich oft geichgültig oder feindseelig begegnen, wussten wir vorher schon. Es kann also aus dieser Sache, die Rafatis Privatsache ist und uns nichts angeht (und ich finde es zumindest grenzwertig, auf Rafatis Leid ein Süppchen für oder gegen irgendetwas zu kochen, was man schon immer wollte bzw. nicht wollte), auch nichts gelernt werden. Insofern ist auch das ganze Gerede "nur zwei Jahre nach Robert Enkes Tod passiert...." ziemlicher Dünnschiss. Fakt ist aber, dass es in der Tat ein gesellschaftliches Phänomen ist, dass immer mehr Menschen "nicht mehr klarkommen" und dass dies eben über den Einzelfall hinausgeht. Das aber hat wiederum nix mit Rafati zu tun, dem man nur alles Gute wünschen kann.

Man kann daraus nichts lernen? Das ist mir zu einfach. Man kann sehr wohl etwas daraus lernen. Man muss es aber auch wollen.
 
Man kann daraus nichts lernen? Das ist mir zu einfach. Man kann sehr wohl etwas daraus lernen. Man muss es aber auch wollen.

Was kann man lernen?

Die Menschheit als solche verbessert sich doch nicht kontinuierlich. Insofern kann man im Hinblick auf die strukturellen Gründe nichts lernen und die individuellen Gründe kann man nicht beeinflussen. Natürlich können die Angehörigen Rafatis etwas lernen, aber "wir alle"? Was denn bitte? Dass es Depressive und Suizidversuche gibt, dass man sich um seine Leute kümmern muss, wussten wir auch vorher.
 
Was kann man lernen?

Die Menschheit als solche verbessert sich doch nicht kontinuierlich. Insofern kann man im Hinblick auf die strukturellen Gründe nichts lernen und die individuellen Gründe kann man nicht beeinflussen. Natürlich können die Angehörigen Rafatis etwas lernen, aber "wir alle"? Was denn bitte? Dass es Depressive und Suizidversuche gibt, dass man sich um seine Leute kümmern muss, wussten wir auch vorher.

Schön das du für die Allgemeinheit sprichst. Ich glaube nämlich nicht das sonderlich vielen so bewusst ist/war wie verbreitet derartige Problleme sind. Und ich bin der Meinung das man für sich persönlich daraus was lernen kann, das man die Gesellschaft an sich nicht ändern kann ist klar, aber man kann selbst für sich was draus lernen wenn man gewillt ist!
 
Gut, ich bin vielleicht auch durch meine Erfahrungen mit Menschen aus meinem Umfeld dort nicht ganz repräsentativ, das mag sein.
 
Wie wärs wenn du dir erstmal die Beiträge durchliest... Hier geht es unabhängig davon, welche Gründe zum Selbstmordversuch von Rafati führten darum, warum es nicht möglich ist Menschen anderer Vereine, Schiedsrichter etc. so zu behandeln wie Menschen und nicht wie verabscheuungswürdige Wesen.

Deshalb greifen auch die Kommentare von Felissilvestris und Waechter zu kurz. Sicher weiß man als Schiedsrichter/Spieler worauf man sich einlässt, aber dennoch sollte die Form der Kritik ein gewisses Maß wahren. Leider schalten aber viele sobald sie in der Nähe eines Fußballs sind ihr Gehirn aus und benehmen sich wie pubertierende Chaoten. Alles weitere gehört dann aber wohl in einen extra Thread und nicht mehr hier hinein.

Ich denke solange man bei Rafati nicht näheres weiß, ist es sowieso müßig über irgendwas zu spekulieren. Das sehen aber hier auch die meisten so ;)

Ich fand nur Kerners Aussagen toll... Was der gesagt hat, hat mMn Hand und Fuß...
 
Also DASS über den Fall berichtet wird, ist klar und nachvollziehbar- denn zum Zeitpunkt des Suizidversuchs war Rafati ja im Rahmen seiner Tätigkeit als Schiedrichter unterwegs.
Aber ich denke, man hätte eine Menge der Schilderungen mit gutem Gewissen weg lassen können denn hier greift die Privatsphäre- die auch einem Schiedsrichter in der BuLi zusteht.

Warum er zu dieser drastischen Aktion griff, geht uns nichts an und ich fänds nur fair, wenn man die Sache auf sich beruhen lassen würde, außer Herr Rafati möchte selbst drüber reden.


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puh Oldie also wie peinlich kanns eigentlich noch werden?

grad im Videotext gelesen, er leidet an Depressionen und begibt sich in Theraphie und möchte wieder als Schiedsrichter arbeiten, wenn er die Theraphie erfolgreich beendet hat.
 
puh Oldie also wie peinlich kanns eigentlich noch werden?

grad im Videotext gelesen, er leidet an Depressionen und begibt sich in Theraphie und möchte wieder als Schiedsrichter arbeiten, wenn er die Theraphie erfolgreich beendet hat.

WER hat denn hier peinliches über Rafati losgelassen? Ich oder Mr.Ed???

ICH habe mich zu Rafati noch NIE geäußert, weder über seine Leistungen als Schiri noch über seine Verzweiflungstat am Samstag.

Ich habe lediglich mich darüber lustig gemacht, das mein Schalker Freund Mr. Ed für sich selbst den :wall: Smiley verwendet hat.

Gruß vom
Werder-Oldie

PS: PEINLICH sind hier ganz andere...z.B. Peggy für ihren saudämlichen o.a. Kommentar...
 
will keinen neuen Thread aufmachen, aber vielleicht kennt ihr noch Gary Speed von Newcastle United. Hat vor n paar jahren noch da gespielt.
Er hat Selbstmord begangen
 
Habs auch gerade gelesen, war Nationaltrainer von Wales..

Kannte ihn bis dato zwar nicht, ist aber immer ne scheiss Nachricht wenn jemand den Freitod wählt.
 
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