Schade. Bislang hast du erfolgreich den Eindruck vermittelt, als wärst du an einer Diskussion interessiert.
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Schade. Bislang hast du erfolgreich den Eindruck vermittelt, als wärst du an einer Diskussion interessiert.
okay, naja. die linke regiert ja z.b. in berlin, wo der kommunismus auch noch nicht ausgerufen wurde, aber in der bundespolitik macht es denke ich zZ keinen Sinn, wenn die Linke regiert, dafür ist die Partei innerlich auch noch viel zu gespalten.
(Reformer, Kommunisten, liberale, ex Stasi Leute)
Aber wenn sich das etwas einrenkt würde ich nicht ausschließen, dass es z.B. 2013 sinnvoll werden könnte.
Eben.

....Man könnte so weiter und weiter durch das Wahlprogramm der Linken gehen, man könnte es aber auch (polemisch) damit zusammenfassen: "Alle kriegen viel mehr, müssen viel weniger arbeiten, werden viel besser versorgt, leben viel sicherer, bestimmen stärker mit und können mehr Leistungen in Anspruch nehmen, aber keiner muss dafür irgendwas bezahlen. Naja, keiner außer reichen Leuten, Selbständigen, Beamten, Konzernen und jedem, der in irgendeiner Art Anteile an Fonds, Wertpapieren, Anleihen oder ähnlichem Teufelszeug hält." Die Rechnung kann nicht aufgehen!...
Dazu resultiert die Unwählbarkeit der Linken für mich darin, dass man - ursprünglich als WASG angetreten - gemeinsame Sache mit der ehemals diktatorisch regierenden SED macht und nicht mal im Ansatz daran denkt, sich von von solchen Elementen zu befreien, die die Fahne dieses Unrechtsstaates auch heute noch hoch halten. Da drehen sich mir die Eingeweide um.

@YPS
Ich stimme dir in einigen Punkten zu. Nur ein paar Punkte:
- ich glaube nicht, dass alle reichen sofort abhauen, wenn man diese etwas mehr belastet (siehe andere Länder oder früherer Spitzensteuersatz).. die Leute sind auch emotional, kulturell, familiär und beruflich an dieses Land gebunden
). Und dass massiv Gelder im Ausland geparkt werden und der Wohnsitz verlegt wird ist nicht neu. Was die kulturelle Bindung angeht, bleibt dem Steuerflüchtlich immer noch die rechtliche Möglichkeit von 182 Tagen Aufenthalt in Deutschland, ohne hier die Steuern zahlen zu müssen.- ich bin auch als nicht Linkspartei Wähler der Meinung, dass möglichst viel überlebenswichtige Güter (Strom, Wasser, Gas, Krankenhäuser) von staatlichen Stellen aus vertrieben werden. Wenn ich mir angucke, was die energiekonzerne für Gewinne machen und gleichzeitig trotzdem noch den Strompreis hochdrehen, da wird mir übel. Ich will aber nicht, dass die Sachen einfach verstaatlicht werden, sondern man über Wettbewerb und die Gründung von Stadtwerken darangeht. Dazu können die Stadträte die Konzessionsverträge kündigen und dann neu ausschreiben und ggf Stadtwerke gründen
Wir reden ja von zwei Steuern, die jemand zahlen würde: Einmal auf den Wertzuwachs in Form der Einmkommensteuer und des Solidaritätszuschlages und das andere Mal auf das aufgebaute Vermögen. In letzterem Fall würde der Wertzuwachs indirekt immer wieder erneut versteuert, was ich ohnehin schon für fragwürdig halte. Aber stell Dir mal vor, Du hättest eine Anleihe, die Dir 5% Rendite ausspuckt, auf die Rendite zahlst Du Abgaben und dann kommt noch auf den Basisbetrag der Anleihe 5% Sondersteuer. Das macht Investieren nicht gerade attraktiv, oder? Das wäre quasi Substanzverlust. Aber darüber finanzieren sich auch Unternehmen (also die, die nicht verstaatlicht wurden). Und dass massiv Gelder im Ausland geparkt werden und der Wohnsitz verlegt wird ist nicht neu. Was die kulturelle Bindung angeht, bleibt dem Steuerflüchtlich immer noch die rechtliche Möglichkeit von 182 Tagen Aufenthalt in Deutschland, ohne hier die Steuern zahlen zu müssen.
Natürlich sind die Preisabsprachen der Energiekonzerne und der fragwürdige, weil mehr als veraltet, Verweis bspw. auf die Ölpreisbindung bei Gaspreisen ein Ärgernis. Da ist aber vor allem das Kartellamt gefragt, nicht der Staat als Enteigner. Sicher können auch Stadtwerke neu gegründet werden und ich halte das für eine gute Idee. Aber zum Beispiel das Aufkündigen der Verträge werden sich nicht viele Kommunen leisten können, vom Aufbau und logistischen Betreiben der Stadtwerke auch zu günstigen Infrastrukturnutzungsabkommen mit den Netzbetreibern ganz zu schweigen.
und mir kräuseln sich die fußnägel, wenn ich sowas lese.
nee, im ernst, das ist vergangenheit. es sind viele ehemalige nsdap-politiker, auch führende, in der cdu, einige auch in der fdp untergekommen. die spd war früher mal ne sozialistische partei. wen willst du wählen, wenn es darauf ankommen würde, was jemand in der vergangenheit gemacht hat?
heute ist die linke eine demokratische partei, die den demokratischen sozialismus will. das was früher war, intressiert nicht mehr. das was heute ist, zählt. ich sag ja auch nicht, ich wähl die cdu nicht, weil da nazis drin waren. es geht mir immer um das aktuelle programm.
Ja, also ich persönlich bin für einen höheren Spitzensteuersatz und eine einmalige Vermögensabgabe zur Bekämpfung dieser Krise, für die Leute, die vor der Krise von den ganzen tollen Finanzspekulationen profitiert haben. Hohe Steuer + regelmäßige Abgabe ist schwachsinn, da stimme ich dir zu.
Das Aufkündigen der Verträge können sich alle leisten, weil das erstmal nur heißt, dass man neue Angebote einholt. Also: erstmal schauen, ob man selber Stadtwerke gründen kann, die eventuell sogar noch ökologischen Strom fördern und wenn das nicht möglich ist zumindest den Wettbewerb vorantreiben. Damit kann man schon viel bewegen. Zumal eigene Stadtwerke auch ein gewisses Arbeitsplatzargument haben.
Wenn es um diejenigen geht, die von den Spekulationen profitiert haben, darf man aber nicht nur in den Bankenzentralen suchen, sondern müsste sich theoretisch gesehen auch denjenigen zuwenden, die immer meinten, dass die Rendite nicht hoch genug sein können. Und da finden sich auch sehr viele ganz normale Menschen wie Du und ich wieder. Denn die haben den ganzen Mist doch auch gekauft und sich die Fonds aufschwatzen lassen, weil denen das Sparbuch, der Bausparvertrag oder vergleichsweisige niedrig verzinste Festgeldkonten nicht profitabel genug waren. Das Dollarzeichen in den Augen ist kein alleiniges Markenzeichen von Firmenbossen.
Aber ich weiß, was du meinst. 
Sind denn die Versorgungsverträge nicht an Konventionalstrafen gekoppelt, wenn vor Ende der Laufzeit aufgekündigt wird? Die Laufzeit beträgt ja nicht nur ein Jahr. Die Energiekonzerne sind zwar dreist, aber nicht blöd.
. Ich dachte, wir diskutieren hier und sagen nicht nur "Du Doof!".Bei den Lohnnebenkosten gibt es Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteile. Eine Senkung der Lohnnebenkosten wäre keine Senkung des Bruttolohns, sondern eine Erhöhung des Nettoanteils.
Zitat von linksaußen;614414:Mir wäre eine Linkspartei ohne Stasi-Vergangenheit auch lieber.
Ebenso eine CDU ohne eine Schwarzgeld-Vergangenheit.
Wie auch eine FDP ohne kriminelle Spenden-Vergangenheit einschließlich rechtskräftiger Verurteilungen von Spitzenfunktionären.
Mir wäre auch eine SPD ohne Hartz-Sozialabbau unter Schröder lieber.
Und mir wären auch Grüne lieber, die sich nicht um der Machtbeteiligung willen auf umweltschädliche Energiegewinnung in Hamburg einlassen würden.
Liebe Leute,
es gibt an allen Parteien was auszusetzen. Solche Vorwürfe haben im Wahlkampf Konjunktur - auch hier.
Mir gefallen die Beiträge besser, in denen inhaltlich argumentiert wird, selbst dann, wenn ich anderer Meinung bin.
Ok, wenn du Scheitern so definierst, dass sie am Ende aufgrund dieser unpopulären Maßnahme von der eigenen Partei abgesägt wurde, dann ist Frau Thatcher persönlich gescheitert. Für die Langzeitwirkung ihrer Politik gilt das mMn nicht.
Naja, das Problem der Linken ist nicht nur einfach, dass sie Versprechungen machen. Das Problem ist, dass die durchaus auf die Idee kommen könnten, ihre unausgegorenen Ideen tatsächlich umzusetzen. Und davor graut mir persönlich (auch wenn ich weder CDU noch FDP wähle).
@YPS
ich glaube nicht, dass alle reichen sofort abhauen, wenn man diese etwas mehr belastet (siehe andere Länder oder früherer Spitzensteuersatz).. die Leute sind auch emotional, kulturell, familiär und beruflich an dieses Land gebunden
@YPS
ich bin auch als nicht Linkspartei Wähler der Meinung, dass möglichst viel überlebenswichtige Güter (Strom, Wasser, Gas, Krankenhäuser) von staatlichen Stellen aus vertrieben werden. Wenn ich mir angucke, was die energiekonzerne für Gewinne machen und gleichzeitig trotzdem noch den Strompreis hochdrehen, da wird mir übel. Ich will aber nicht, dass die Sachen einfach verstaatlicht werden, sondern man über Wettbewerb und die Gründung von Stadtwerken darangeht. Dazu können die Stadträte die Konzessionsverträge kündigen und dann neu ausschreiben und ggf Stadtwerke gründen