Allgemeiner Wahl-Thread

Welche Koalition wünscht Ihr Euch?

  • CDU / CSU / SPD

    Votes: 3 17,6%
  • CDU / CSU / Grüne

    Votes: 2 11,8%
  • SPD / Grüne / Linke

    Votes: 6 35,3%
  • Nichts davon - Neuwahlen

    Votes: 6 35,3%

  • Total voters
    17
schön, dass es in den anderen bundesländern auch so ist..wobei schön ist das ja eigentlich nicht;)



mal noch kurz meine etwas skurille prognose, die ich dann aber auch begründen werde...

befürchtung: schwarz-gelb
hoffnung: schwarz-gelb
vermutung: schwarz-rot

meine befürchtung ist ganz klar schwarz-gelb, aber warum auch gleichzeitig meine hoffnung? bei den aktuellen umfragewerten gibt es für mich keine zufriedenstellende möglichkeit für eine koalition, daher hoffe ich, dass schwarz-gelb das ganze dann völlig an die wand fährt und 2013 (wenn nicht sogar früher, da bei den verteilungen im bundesrat die regierungsfähigkeit einer schwarz-gelben koalition zumindest in frage gestellt werden darf ) ordentlich abgestraft wird..dies halte ich für sehr wahrscheinlich, wenn nicht doch ein "wirtschaftswunder" geschieht...
ewig wird unsere frau bundeskanzlerin nämlich nicht mehr mit ihrem aussitzen ala helmut kohl glänzen können...

zudem würde eine schwarz-gelbe regierung mal einen richtigen lagerwahlkampf für 2013 in bewegung bringen...

was dann 2013 möglich ist, naja, meine glaskugel ist heute etwas beschlagen, aber schlimmer als momentan kann es kaum werden...
 
Fakt ist doch es gibt nur eine Handvoll Möglichkeiten wie die Wahl ausgeht:

a) Schwarz Gelb
b) Rot Rot Grün
c) Rot Schwarz
d) Rot Grüne Minderheit mit Tolerierung der Linken



zu d: Auf dieser Basis baut man keine funktionierende Regierung auf also NIETE

zu c: Was da raus kommt sieht man ja NIETE²

zu b: Eine dreier Koalition birgt immer Zündstoff und bringt selten (ob zu kleiner Schnittmengen der politischen Meinung) konstruktives: NIETE

zu a: Für mich im moment das einzig praktikable, selbst wenn man nicht so der bürgerliche Wähler ist. Für mich der einzige Wahlausgang bei dem sich in der Politik mal mehr tun könnte als nur Schaumschlägerei.
 
Fakt ist doch es gibt nur eine Handvoll Möglichkeiten wie die Wahl ausgeht:

a) Schwarz Gelb
b) Rot Rot Grün
c) Rot Schwarz
d) Rot Grüne Minderheit mit Tolerierung der Linken



zu d: Auf dieser Basis baut man keine funktionierende Regierung auf also NIETE

zu c: Was da raus kommt sieht man ja NIETE²

zu b: Eine dreier Koalition birgt immer Zündstoff und bringt selten (ob zu kleiner Schnittmengen der politischen Meinung) konstruktives: NIETE

zu a: Für mich im moment das einzig praktikable, selbst wenn man nicht so der bürgerliche Wähler ist. Für mich der einzige Wahlausgang bei dem sich in der Politik mal mehr tun könnte als nur Schaumschlägerei.


Momentan sieht es dafür gut aus: http://www.bild.de/BILD/politik/2009/09/02/wahltrend-stern-rtl-umfrage/fdp-legt-zu-spd-verliert.html
 
Nun ja, die Bestrebungen der FDP gegen Mindestlöhne, in Richtung einer Lockerung des Kündigungsschutzes und möglichst offener Märkte sind klar belegbar und werden auch so von den Vertretern der Partei artikuliert. Als Klischee würde ich das nicht bezeichnen, eher als Fakten.

Mit einem gelockerten Kündigunsschutz und niedrigeren Lohnnebenkosten (auffangen durch eine erhöhte Mwst. so wie in Dänemark z.B.) hätte ich sehr wahrscheinlich noch meinen alten Job. Die wollten aber niemanden unbefristet übernehmen. Jetzt arbeite ich über 50 Stunden die Woche und verdiene seit 01.09. im Grundgehalt weniger, als wenn ich arbeitslos geblieben wäre (war es für einen Monat, habe den erst besten Job angenommen - leider!). Meine Provisionen dazu sind lächerlich!

Wenn wir einen lockeren Kündigungsschutz hätten, dann würden sich diese Arbeitssklavenfirmen mit Ihrer Zeitarbeit nicht so durchsetzen können.
 
Wenn es eine Partei in den letzten Jahrzehnten gegeben hat, die ihre Wahlversprechen einigermassen in einer Regierung eingehalten hat, dann waren es die Grünen, was auf Dauer sicherlich für Vertrauen sorgen wird.

Na ja... Ich sage nur Afghanistan...

Je mehr ich darüber nachdenke, wäre eine Schwarz-Grüne Koalition vielleicht nicht unbedingt das schlechteste, dann kann Merkel schön "präsidial regieren" und wie gehabt nichts tun, während die Grünen wirklich zukunftsorientierte Politik betreiben und den Wagen aus dem Dreck ziehen...

Wie gut die Grünen regieren können, hat man ja schon mal gesehen. Da wurden die Bundestagswahlen ein Jahr vorgezogen...
 
Das ist doch in Skandinavien auch nicht so. Es ist halt für Arbeitgeber und Arbeitnehmer leichter jemanden los zu werden wenn ein wirtschaftlicher Engpass da ist bzw. einen neuen Job zu finden. Von diesem Gedanken, zukünftig noch über 30 Jahre im gleichen Unternehmen zu arbeiten, kann sich doch der größte Teil der Arbeitnehmer in Deutschland verabschieden.
 
Das ist doch in Skandinavien auch nicht so. Es ist halt für Arbeitgeber und Arbeitnehmer leichter jemanden los zu werden wenn ein wirtschaftlicher Engpass da ist bzw. einen neuen Job zu finden. Von diesem Gedanken, zukünftig noch über 30 Jahre im gleichen Unternehmen zu arbeiten, kann sich doch der größte Teil der Arbeitnehmer in Deutschland verabschieden.

Ich lasse dir ja auch deine Meinung. Aber respektiere bitte auch, dass ich das anders sehe.
 
Zitat von Bademeister
Wenn es eine Partei in den letzten Jahrzehnten gegeben hat, die ihre Wahlversprechen einigermassen in einer Regierung eingehalten hat, dann waren es die Grünen, was auf Dauer sicherlich für Vertrauen sorgen wird.

Also mal ganz ehrlich (bei aller Korruptheit die es in den Parteien schon gegeben hat): die Grünen stellen sich seit Jahren auf ein Podest, daß sie alles richtig machen und nur ihrem reinen Gewissen gegenüber handeln. Was war denn damals bei Rot/Grün und dem Kossovo-Einsatz? Gegen ihre persönliche Meinung haben sich ein paar Abgeordnete entschieden und für die politische Koalition. Die Grünen waren am ersten Auslandseinsatz der Bundeswehr beteiligt. Das sind für mich die größten Scheinheiligen die es überhaupt gibt. In allen Parteien gibt es, wie erwähnt, Schwachstellen von Personen (Korruption, persönliche Bereicherung etc.), aber wenn sich ein Partei so auf einen Sockel stellt und genauso handelt, dann haben die bei mir sowas von verschissen.
 
Was war denn damals bei Rot/Grün und dem Kosovo-Einsatz? Gegen ihre persönliche Meinung haben sich ein paar Abgeordnete entschieden und für die politische Koalition. Die Grünen waren am ersten Auslandseinsatz der Bundeswehr beteiligt. Das sind für mich die größten Scheinheiligen die es überhaupt gibt.

Ich denke, so eine Situation wie damals wirst du für jede Partei in irgendeiner Form finden. In der Theorie klingen halt manche Parteitagsbeschlüsse/Wahlkampfversprechen schön, aber in der Praxis sind dieses unabhängig vom Koalitionspartner schwierig umsetzbar.
 
@ Weizenzolli

Ob 2013 Lagerwahlkämpfe im Raum stehen, hängt davon ab, ob eine Partei oder eine Koalition eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung hinter sich weiß, aber ob dazu ein An-die-Wand-Fahren von schwarz-gelb reicht, wage ich mal zu bezweifeln, denn die letzte schwarz-gelbe Koalition wurde nur abgewählt, weil das „System Kohl“ nach 16 Jahren verbraucht war und die SPD zu blöde war, um aus den Fehlern, Pannen und Skandaln dieser Ära schon eher Kapital zu schlagen.

Aber selbst wenn das irgendwann wieder der Fall sein sollte, so wären diese Lagerwahlkämpfe relativ „weichgespült“ sein, denn Union und SPD sind sich in der Post-Kohl-Ära programmatisch in vielen Punkten näher gekommen, weil beide abseits ihrer jeweiligen Stammwählerschaft und den Wechselwählern nur dann eine Mehrheit bekommen können, wenn sie Stimmen aus dem Lager des politischen Gegners erfolgreich abwerben, aber dazu müssen sie diese Wähler(innen) auch mit entsprechenden Themen anlocken, so daß ich vermute, das ein harter klassischer Lagerwahlkampf eh nur noch rechts und links von Union und SPD stattfinden wird.
 

Wenn der "mündige Wähler" häufig nicht nur einfach wählen würde sondern auch noch politisch interessiert wäre, hätte das Horrorszenario Schwarz-Gelb nicht den Hauch einer Chance. Die meisten im Lande wissen wahrscheinlich gar nicht, was da auf sie zurollen würde. Anders kann ich mir diese bedrohliche Ignoranz nicht erklären. :wild: Ich bin übrigens keiner Partei verbunden geschweige denn dort aktiv. Schwarz-Gelb sollte selbst den abschrecken, der allein auf einer Insel lebt.
 
Ich denke, so eine Situation wie damals wirst du für jede Partei in irgendeiner Form finden. In der Theorie klingen halt manche Parteitagsbeschlüsse/Wahlkampfversprechen schön, aber in der Praxis sind dieses unabhängig vom Koalitionspartner schwierig umsetzbar.

Das hab ich ja auch nicht abgestritten. Aber wenn sich eine Partei als moralisch "sauber" darstellt, es dann aber auch nicht anders macht, als alle anderen Parteien, dann komm ich darauf nicht klar. Und die Grünenanhänger sind häufig deswegen Anhänger, weil diese Partei ja so "sauber" ist.
 
Das hab ich ja auch nicht abgestritten. Aber wenn sich eine Partei als moralisch "sauber" darstellt, es dann aber auch nicht anders macht, als alle anderen Parteien, dann komm ich darauf nicht klar. Und die Grünenanhänger sind häufig deswegen Anhänger, weil diese Partei ja so "sauber" ist.

Ich bin kein Anhänger der Grünen weil sie sauber sind, sondern weil ihre Ziele vernünftig, sinnvoll und notwendig sind. Keine große Partei ist "sauber". Weder die CDU/CSU noch die SPD, die FDP, die Linke,... entweder geht es um Schmiergelder, Spendengelder, oder andere Sachen, bei denen die Parteien lieber den Mund halten. Als bei uns die frühere Bildungsministerin der CSU Monika Hohlmeier (der Name sagt alles über sie aus. Tochter von F.J.Strauß) zurücktreten musste :applaus:, hat sie zur Presse gesagt, das sie zu viel wüsste, als dass man sie feuern könnte. Und plötzlich hat man ihr irgendwo ein schönes neues Amt verschafft. Nur mal als Beispiel. Solche Dinge gibt es bei jeder (größeren) Partei.
 
Ich bin kein Anhänger der Grünen weil sie sauber sind, sondern weil ihre Ziele vernünftig, sinnvoll und notwendig sind. Keine große Partei ist "sauber". Weder die CDU/CSU noch die SPD, die FDP, die Linke,... entweder geht es um Schmiergelder, Spendengelder, oder andere Sachen, bei denen die Parteien lieber den Mund halten. Als bei uns die frühere Bildungsministerin der CSU Monika Hohlmeier (der Name sagt alles über sie aus. Tochter von F.J.Strauß) zurücktreten musste :applaus:, hat sie zur Presse gesagt, das sie zu viel wüsste, als dass man sie feuern könnte. Und plötzlich hat man ihr irgendwo ein schönes neues Amt verschafft. Nur mal als Beispiel. Solche Dinge gibt es bei jeder (größeren) Partei.

Na ja na ja, vllt. sind sie das Kleinste aller Übel. Nicht mehr und nicht weniger. Seit der Ära Joschka Fischer haben sie ihre ökologische Glaubwürdigkeit über Bord geworfen und inzwischen mit Ole von Beust komplett in der Elbe versenkt. In jedem Fall besser als Schwarz-Gelb (nichts leichter als das). Ansonsten insgesamt aber fast nur als Mehrheitsbeschaffer zu gebrauchen.
 
@ Weizenzolli

Ob 2013 Lagerwahlkämpfe im Raum stehen, hängt davon ab, ob eine Partei oder eine Koalition eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung hinter sich weiß, aber ob dazu ein An-die-Wand-Fahren von schwarz-gelb reicht, wage ich mal zu bezweifeln, denn die letzte schwarz-gelbe Koalition wurde nur abgewählt, weil das „System Kohl“ nach 16 Jahren verbraucht war und die SPD zu blöde war, um aus den Fehlern, Pannen und Skandaln dieser Ära schon eher Kapital zu schlagen.


Aber selbst wenn das irgendwann wieder der Fall sein sollte, so wären diese Lagerwahlkämpfe relativ „weichgespült“ sein, denn Union und SPD sind sich in der Post-Kohl-Ära programmatisch in vielen Punkten näher gekommen, weil beide abseits ihrer jeweiligen Stammwählerschaft und den Wechselwählern nur dann eine Mehrheit bekommen können, wenn sie Stimmen aus dem Lager des politischen Gegners erfolgreich abwerben, aber dazu müssen sie diese Wähler(innen) auch mit entsprechenden Themen anlocken, so daß ich vermute, das ein harter klassischer Lagerwahlkampf eh nur noch rechts und links von Union und SPD stattfinden wird.

wie die mehrheitsverhältnisse dann aussehen, kann keiner sagen, aber das halte ich auch nicht für besonders wichtig. Es wären dann ganz klar 2 lager zu erkennen: rechts von der mitte und links von der mitte..
schwarz-gelb würde dann alles dran setzen, die mehrheit zu behalten und die opposition rund um die SPD MUSS alternativen aufzeigen und als wirkliche opposition auftreten...
eine opposition in diesem sinne gibt es bei einer großen koalition ja nicht...

2013 wird mMn dann auch ein rot-rot-grünes bündnis auf bundesebene möglich sein (bewerten will ich das hier mal nicht)..
der wähler hat daher 2 ganz klare alternativen, wo er sich für eine entscheiden muss... dies ist momentan nicht der fall..es weiß ja kaum einer, was er wählen soll, weil völlig unklar ist, was dann am ende dabei rausspringen kann...

nochmal zu den von mir angesprochenen 2 alternativen: wenn schwarz-gelb das ganze an die wand fahren sollte, wird es erhebliche stimmenverluste geben...der vergleich zu ära kohl passt da mMn nicht... kohl hatte mit der wiedervereinigung einen riesen bonus bei den bürgern...

wobei die merkel auch ein hohes ansehen bei den bürgern genießt..dies beruht aber mehr auf ihrer art und ausstrahlung als auf ihren politische erfolgen..oder hat sie bei themen wie opel, karstadt etc, wirklich schon was erreicht? Nein! Und sollte es dann so weiterlaufen wie jetzt, wird die Opposition davon profitieren... sieht man ja auch 2009: stimmenverluste bei union und SPD, während die "kleineren" parteien gewinnen...ich beruf mich da jetzt nicht auf irgendwelche forsa-umfragen sondern auf den allgemeinen entwicklungen bei den landtagswahlen in den letzten 2jahren... und jetzt bitte kein einwand, dass man landtagswahlen nicht auf den bund beziehen soll...
 
Wenn der "mündige Wähler" häufig nicht nur einfach wählen würde sondern auch noch politisch interessiert wäre, hätte das Horrorszenario Schwarz-Gelb nicht den Hauch einer Chance. Die meisten im Lande wissen wahrscheinlich gar nicht, was da auf sie zurollen würde. Anders kann ich mir diese bedrohliche Ignoranz nicht erklären. :wild: Ich bin übrigens keiner Partei verbunden geschweige denn dort aktiv. Schwarz-Gelb sollte selbst den abschrecken, der allein auf einer Insel lebt.

Herzlichen Glückwunsch zu dieser fundierten Aussage :rolleyes:

Hier im Thread werden doch fast nur die populistischen (Totschlag)-Argumente, die auch die Politiker verwenden wieder aufgewärmt. Ich sehe es ähnlich pragmatisch wie Frankenmicoud, Schwarz-Gelb ist das einzige Bündnis, das in der Praxis funktionieren kann. Schwarz-Grün ist noch nicht so weit, auch wenn ich es dem anderen vorziehen würde und alle anderen Regierungsformen würden (zumindest auf Bundesebene) dazu führen, dass das politische Handeln schnell in den Hintergrund gerät.
 
@ Spitzenreiter

Ich würde die Wahlergebnisse zu Gunsten von schwarz-gelb nicht alleine mit auf politisches Desinteresse argumentieren, sondern es hat auch andere Ursachen.

Deutschland ist ein eher konservatives Land, was sich auch in den Wahlergebnissen widerspiegelt, denn nach 12 der bisher 16 Bundestagswahlen stellten CDU/CSU die stärkste Fraktion, auch weil sie aufgrund der ideologischen Einstellung ihrer Stammwähler den Vorteil haben, diese leichter mobilisieren zu können. Dieser Konservatismus in der Gesellschaft hat auch zur Folge, daß die Bevölkerung in „diesem, unserem Lande“ weitesgehend zu bequem ist, um „denen da oben“ bei politischen Fehlentscheidungen auch mit massiven Mitteln darauf aufmerksam zu machen; ein Generalstreik wie z.B. in Frankreich, der für einige Tage das öffentliche Leben lahmlegt, ist hierzulande undenkbar, so daß zu wenige Wähler(innen) die Mißstände erkennen können/wollen und nicht dazu bewegt werden, bei der nächsten Wahl die Kreuze an anderen Stellen zu machen.

Andererseits muß man aber auch berücksichtigen, daß man den Wahlzettel nur dann zum Denkzettel machen kann, wenn man von der politischen Alternative überzeugt ist. Bei der Kohl-Regierung hat man sich oft gefragt, wieso sie trotz ihrer zahlreichen Fehler, Pannen und Skandale 16 Jahre lang an der Macht bleiben konnte, aber die SPD hat es in all den Jahren auch nicht verstanden, sich als eine wählenswerte Alternative zu präsentieren, so daß die Mehrheit es bevorzugt hat, bei der Wahl zwischen dem einen und dem anderen Elend bei dem zu bleiben, welches man kennt.
 
Wenn der "mündige Wähler" häufig nicht nur einfach wählen würde sondern auch noch politisch interessiert wäre, hätte das Horrorszenario Schwarz-Gelb nicht den Hauch einer Chance. Die meisten im Lande wissen wahrscheinlich gar nicht, was da auf sie zurollen würde. Anders kann ich mir diese bedrohliche Ignoranz nicht erklären. :wild: Ich bin übrigens keiner Partei verbunden geschweige denn dort aktiv. Schwarz-Gelb sollte selbst den abschrecken, der allein auf einer Insel lebt.


Und warum? Was würde denn dann bedrohliches auf uns zurollen? Ich finde wenn man so eine drastische Prognose gibt, sollte man das auch etwas untermauern. An welchen Punkten meinst du denn würde etwas passieren, dass uns ein schreckliches Leben bescherrte?
 
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