So einfach ist das imho nicht. Die CDU und Angela Merkel vorne weg haben sich im Wahlkampf ganz klar gegen Steuererhöhungen positioniert; und auch wenn Wahlversprechen parteiübegreifend oft so zuverlässig sind wie ein hungriger Dackel, der sich zum Aufpassen auf auf die Wurst anbietet, so könnte man der CDU im Falle von Steuererhöhungen durchaus Wortbruch vorwerfen.
Eine wohlgemerkt geringe Steuererhöhung ist imho vermittelbar, wenn man daran das Zustandekommen einer regierungsfähigen Koalition festmacht und es als Notkompromiß verkauft. Bei Koalitionsverhandlungen muss nun mal jeder Kröten schlucken.
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