Allgemeiner Politik Thread

Ich rede nicht speziellvon M-V, außerdem habe ich ja DICH gefragt wieso deiner Meinung nach ALFA kein Bein auf den Boden bringt.

Für mich stellt sich die Sache so dar: Lucke, Henkel und Co. gebärden sich relativ professal. Sie teilen sich zwar mit der AfD das Parteiprogramm aber die Art wie ALFA es vermittelt kam teils recht akademisch daher, mit Erklärungen warum und wie der Euro Deutschland und der EU schadet und wie man es besser machen könnte. Denen nehme ich sogar ab, daß sie da wirklich hinter stehen. Warum werden sie nicht gewählt?

Das kann ich nicht beurteilen auch deutschlandweit nicht. Dazu müsste man eine Umfrage machen, welche die AFD Wähler befragt zu dieser Thematik.
 
http://www.focus.de/finanzen/news/a...em-sozialbetrug-in-jobcentern_id_5922700.html


In deutschen Städten sind Sozialbetrugs-Netzwerke entstanden. Die Bundesagentur für Arbeit warnt bereits vor "organisierter Kriminalität". Besonders schlimm seien die Zustände in Gelsenkirchen, Landshut und Offenbach.

Bremer Abgeordneter hat wohl jahrelang Jobcenter betrogen
Der bremische SPD-Landtagsabgeordnete Patrick Öztürk soll gemeinsam mit seinem Vater über mehrere Jahre Bulgaren missbraucht haben, um Leistungen des Jobcenters in die eigenen Taschen zu lenken"

:klatsch::klatsch::klatsch:


Na sowas. Dieser Staat ist so handlungsunfähig. Vielen Dank an unsere Regierung.
 
Das ist so nicht ganz richtig, in den (großen) Gewerkschaften gibt es die Tarifbezirke z.B. Berlin (West), NordOst, Hessen, Nordrhein, Schleswig-Holstein, Bayern, Badenwürtemberg, Westphalen, etc. und jeder Bezirk hat eigene Entgelte.


Die Entgelte bei meiner Gewerkschaft zwischen Schleswig-Holstein und Nordrhein unterscheiden sich bei gleicher Eingruppierung z.B. um bis zu 11%. Es gibt hier also keinen Ost/West Konflikt, sondern auf Grund der wirtschaftlichen regionalen Gegebenheiten entsprechende Entgelte.


Und warum gibt es dann keinen Tarifvertrag Nord und Süd? Da liegt doch der Hund begraben. Es braucht demzufolge keinen Ost / West sondern nur einen einzigen.
 
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Ok, Du meintest den Tarifvertrag zu den "gesetzlichen" Mindestlöhnen, die bezahlt werden müssen, ob Tarifbindung besteht oder nicht, da gibt es tatsächlich nur Ost und West, ob es da hilfreicher wäre es regionaler aufzufächern oder direkt allen den gleichen MindestlLohn zu geben, ist ansichtssache. Ich wäre da rein vom Gefühl her auch dafür jedem den gleichen Mindestlohn zu geben, schon wegen der emotionalen Wertung der Arbeit.

Ich bezog mich im vom mir zitierten Beitrag auf Tarifverträge für Firmen die nach Tarif bezahlen.

Dann hatte ich das Mißverstanden.

 
Das ist so nicht ganz richtig, in den (großen) Gewerkschaften gibt es die Tarifbezirke z.B. Berlin (West), NordOst, Hessen, Nordrhein, Schleswig-Holstein, Bayern, Badenwürtemberg, Westphalen, etc. und jeder Bezirk hat eigene Entgelte.


Die Entgelte bei meiner Gewerkschaft zwischen Schleswig-Holstein und Nordrhein unterscheiden sich bei gleicher Eingruppierung z.B. um bis zu 11%. Es gibt hier also keinen Ost/West Konflikt, sondern auf Grund der wirtschaftlichen regionalen Gegebenheiten entsprechende Entgelte.
Du vergisst nur den kleinen Unterschied, im Osten sind viele Betriebe gar nicht mehr im Tarifverbund drin. Das heißt, sie zahlen zwar den gesetzlichen Mindestlohn. Aber an ausgehandelte Tarife müssen sie sich dann auch nicht halten. Was auch weidlich ausgenutzt wird.
 
Ok, Du meintest den Tarifvertrag zu den "gesetzlichen" Mindestlöhnen, die bezahlt werden müssen, ob Tarifbindung besteht oder nicht, da gibt es tatsächlich nur Ost und West, ob es da hilfreicher wäre es regionaler aufzufächern oder direkt allen den gleichen MindestlLohn zu geben, ist ansichtssache. Ich wäre da rein vom Gefühl her auch dafür jedem den gleichen Mindestlohn zu geben, schon wegen der emotionalen Wertung der Arbeit.

Ich bezog mich im vom mir zitierten Beitrag auf Tarifverträge für Firmen die nach Tarif bezahlen.

Dann hatte ich das Mißverstanden.

Nee. Dass der Markt vieles regelt, ist schon logisch. Dass man in MV auch im Schnitt nie so viel verdienen wird, wie bspw. in westdeutschen Metropolen oder selbst Städten wie Leipzig oder meinetwegen Dresden - geschenkt. Aber beim Mindesten vom Mindesten - und im Osten wird oft eben dann auch gerade abseits der ein - zwei Großstädte nur das Mindeste bezahlt, gibt es diese völlig sinnbefreite Abstufung. Entweder man regelt streng einheitlich oder eben splittet in mehrere Regionen auf - wie bei deinem Beispiel. Da dann aber bitte auch nicht ausschließlich Ost - West sondern wie von dir beschrieben.
 
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Ein ziemlich merkwürdiges Phänomen, das da entstanden ist. Da macht man ausgerechnet Urlaub in dem Land, das einen traumatisiert und zur Flucht vor Tod und Verfolgung getrieben hat?

http://www.focus.de/politik/deutsch...aege-haeufig-genehmigt-werden_id_5928238.html
Menno. Das muss musst doch verstehen! Sowas nennt man Trauma Therapie. Ich finde das die ganz schön Mutig sind, sich so ihren Ängsten zu stellen. :)
 
Komme gerade von meiner Seereise ins gelobte Land zurück, dabei auch ein Besuch auf Ellis Island mit einfliessen lassen.
Da kam Wehmut auf in Bezug auf das Machbare in Sachen Einwanderung.
Ausnahmslos wurden alle Einwanderer registriert, ärztlich untersucht und auf evtl. kriminelle Eigenschaften durchleuchtet. Bei starken Auffälligkeiten ging es erst in ein Sammellager und dann zurück in die Heimat, auch wenn das mitunter mit sehr lange Wartezeiten verbunden war.
Sie mussten Geld mitbringen und das Essen musste bezahlt werden. Wer das überstand, der wollte wirklich Fuss fassen. Das geht mir hier im Lande zum großen Teil ab.
Ist sicher schon sehr lange her und lässt sich auch nicht 1:1 auf heute übertragen, aber wenn auch nur ansatzweise in Europa so verfahren worden wäre, wäre mir wesentlich wohler.
 
Männo, dat sind Einzelfälle, die muss ein solch reiches Land wie Deutschland schon verkraften.
Außerdem denke, ich wird sich herausstellen, dass sie aller Wahrscheinlichkeit nach ein verstorbenes Familienmitglied
die letzte Ehre erwiesen haben und, und , und. Polemik!?!?!?
Übrigens gab es diese Erscheinungsformen auch schon bei der ersten großen Zuwanderungswelle aus dem Osten Europas.
So, jetzt bin ich mal gespannt wann hier d`Artagnan, Porthos, Aramis, Athos und Madame de Chevreuse
wieder ihr Kapitel aufschlagen:popcorn:
 
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Wie berechnet sich in diesen Fällen das Urlaubsgeld?

Weiß nicht, aber meines Wissens ist es so, dass sich ein Arbeitslosengeld II Antragsteller völlig blank machen muss, damit er überhaupt einen Cent bekommt. Da kann ich auch nicht sagen:"Och, das was noch auf meinem Konto ist, das möchte ich demnächst für Flugreisen ausgeben."

Aber wer hat von Behördenseite bei den sogenannten Flüchtlingen schon die volle Konteneinsicht. Man kann ja schon froh sein, wenn Herkunft und Name stimmt.
 
Ohne Worte: Achim Müller hätte da mit reichlich Sanktionen bei seinem ALG II zu rechnen. Zweckentfremdung und Veruntreuung sowie eine Prüfung durch den Bundesrechnungshof stehen im Raum. Schade, dass die dafür Verantwortlichen für sowas nicht privat haftbar gemacht werden können.

http://www.mdr.de/fakt/fakt-deutschkurse-fuer-fluechtlinge-100.html

Das ist ja das, was ich kritisiere. Diese vollkommen unkontrollierte Politik. Solange so mit Steuergeldern planlos ohne jegliche Kontrolle umgegangen wird, dann sind solche Phrasen "Wir schaffen das" .."Wir haben schon viel erreicht und umgesetzt", der blanke Hohn.

Verantwortung mit Steuergeldern wird wahrscheinlich überbewertet.

Ein gutes Interview in der FAZ.
http://www.faz.net/aktuell/politik/...nminister-zur-fluechtlingskrise-14432371.html

"
Im vergangenen Jahr haben etwa 21000 Menschen Asyl in Dänemark beantragt.

Ich glaube nicht, dass die Zahl der Flüchtlinge wirklich das Problem war. Das Problem war das Gefühl, dass wir als Politiker die Kontrolle verloren haben. Und ich wurde stets gefragt: Wann und wie endet das? Wir helfen seit langem vielen Flüchtlingen. Aber die Menge und die fehlende Kontrolle haben den Blick auf diese Krise verändert.

etc....beschreibt diese unsäglichen Kontrollverlust von Frau Merkel.
 
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Text ähnlichen Inhalts habe ich weiter oben auch schon einmal verfasst. Mir persönlich geht es auch nicht so sehr um die Flüchtlinge an sich (obwohl ich der Meinung bin, das ganze Integrationsgerede ist für Ar... und Friedrich, denn sie werden sich nicht integrieren, maximal anpassen), sondern die Art und Weise, wie die F-Politik ausgelegt wird, daher ist eine stachelige Opposition unbedingt geboten, von mir aus auch die AfD.
 
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