Allgemeiner Politik Thread

Es gibt zwei Parteien mit sehr ähnlichem Programm. Die eine Partei leistet sich dazu noch einen braunen Anstrich, die andere nicht. Die eine Partei bekommt 21%, die andere Partei bekommt 1%. Bis auf die Braune Farbe vertreten die Parteien gleiche Ziele. Mir ist klar, daß die Menschen unterschiedliche Motive für ihre Wahlentscheidung haben. Und dennoch reden sie Rassisten das Wort und nicht der "Alternative" die sie ja durchaus hätten. Nimmt man noch die Stimmen der NPD hinzu, dann kommt man auf fast 25%. Armes M-V.

Ja armes MV und das in einer Demokratie. Wahrscheinlich sind die Bürger von MV vor kurzem Rassisten geworden oder haben zu viele Sachsen aufgenommen. Zur letzten Wahl waren SPD und LINKE bei 54%, (43.8% 2016) wahrscheinlich waren schon damals Rassisten dabei, nur getarnt.

Ja die Welt ist einfach.
 
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Und warum gibt es dann keinen Tarifvertrag Nord und Süd? Da liegt doch der Hund begraben. Es braucht demzufolge keinen Ost / West sondern nur einen einzigen.

Völliger Quatsch. Es gibt Regionen im Land da verdient man mehr Geld, es gibt welche da verdient man weniger. Das regelt der Markt und keine von oben verordnete Lohngleichheit. Ich war kürzlich in Leipzig und habe da Freunde besucht. Die wohnen in einem sanierten Altbau mit hohen Decken, Stuck und 120m^2, zentral gelegen. So eine Wohnung könnte ich mir in Bremen nicht leisten, ich verdiene aber mehr Geld als ich es in Leipzig tun würde. Also wenn du die Löhne per Tarifvertrag überall in Deutschland angleichen würdest, wer sorgt dann dafür, daß auch die übrigen Kosten sich angleichen? Beispielsweise die horrenden Immobilien- und Mietkosten in München oder Hamburg? Der Lohn ist nur ein Aspekt von vielen und du wirst nie erleben, daß in allen Regionen das gleiche bezahlt wird.
 
Völliger Quatsch. Es gibt Regionen im Land da verdient man mehr Geld, es gibt welche da verdient man weniger. Das regelt der Markt und keine von oben verordnete Lohngleichheit. Ich war kürzlich in Leipzig und habe da Freunde besucht. Die wohnen in einem sanierten Altbau mit hohen Decken, Stuck und 120m^2, zentral gelegen. So eine Wohnung könnte ich mir in Bremen nicht leisten, ich verdiene aber mehr Geld als ich es in Leipzig tun würde. Also wenn du die Löhne per Tarifvertrag überall in Deutschland angleichen würdest, wer sorgt dann dafür, daß auch die übrigen Kosten sich angleichen? Beispielsweise die horrenden Immobilien- und Mietkosten in München oder Hamburg? Der Lohn ist nur ein Aspekt von vielen und du wirst nie erleben, daß in allen Regionen das gleiche bezahlt wird.

Und warum geht das dann bei Nord / Süd ohne verschiedene Tarifverträge auch? Erkennst Du tatsächlich diesen Widerspruch in deiner Argumentation gerade nicht? Ich meine, der ist ja nur zu offensichtlich. Ich fordere ja auch keine absolute Lohngleichheit. Aber Gelsenkirchen oder Meppen schließen bundesweit gesehen Tarifverträge ab, wie eben auch Hamburg und München. Den Rest regelt der Markt. Und wenn dies der Fall ist, braucht es demzufolge aus welchem Grund einen Extratarif Ost? Nach knapp einem Vierteljahrhundert?
 
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Ja armes MV und das in einer Demokratie. Wahrscheinlich sind die Bürger von MV vor kurzem Rassisten geworden oder haben zu viele Sachsen aufgenommen. Zur letzten Wahl waren SPD und LINKE bei 54%, (43.8% 2016) wahrscheinlich waren schon damals Rassisten dabei, nur getarnt.

Ja die Welt ist einfach.

Es gibt wissenschaftliche Studien die aussagen, daß ca. 20% der Menschen (bundesweit) ein offen oder latent antisemitisches/fremdenfeindliches Weltbild in sich tragen. Das hat man nur lange Zeit nicht ernst genommen, doch genau diese Menschen machen jetzt bei der AfD ihr Kreuz. Die AfD ist halt wählbarer weil sie nicht so stumpf und radikal ist wie z.B. die NPD, die ja vor der AfD Dauerpräsent in Schwerin war und an genau diese AfD auch viele Wähler verloren hat. Man könnte jedenfalls alles was man bei der AfD bekommt auch bei Lucke und Co. bekommen. Außer eben den gepflegten Ausländerhass, damit kann Alfa halt nicht dienen.
 
Erkennst Du tatsächlich diesen Widerspruch in deiner Argumentation gerade nicht?

Den erkenne ich gerade tatsächlich nicht. Ich weiß nicht ob das extrem hohe Gehalt in München so erstrebenswert ist wenn davon die Hälfte gleich für die Wohnung drauf geht. In dieser Beziehung lebt es sich in Ostdeutschen Großstädten, selbst in Berlin, halt wesentlich günstiger. Wo ist also das Problem? Du kannst nicht die Löhne im Norden und Osten auf Südniveau anheben und gleichzeitig erwarten, daß die sonstigen Kosten gleich bleiben. Die schiere Inflation wird dafür sorgen, daß sofort alle Preise anziehen. Was hätte man also gewonnen? So wie es jetzt läuft regelt es tatsächlich der Markt. In Dresden beispielsweise sind die Löhne nur noch knapp unter dem Bundesdurchschnitt, Frankfurt, München Ulm und Stuttgart sind deutlich drüber, mit Hamburg ist nur eine Norddeutsche Stadt weiter oben im Ranking und mit Hannover nur noch eine weitere die ganz knapp über dem Bundesdurchschnitt liegt.
 
Den erkenne ich gerade tatsächlich nicht. Ich weiß nicht ob das extrem hohe Gehalt in München so erstrebenswert ist wenn davon die Hälfte gleich für die Wohnung drauf geht. In dieser Beziehung lebt es sich in Ostdeutschen Großstädten, selbst in Berlin, halt wesentlich günstiger. Wo ist also das Problem? Du kannst nicht die Löhne im Norden und Osten auf Südniveau anheben und gleichzeitig erwarten, daß die sonstigen Kosten gleich bleiben. Die schiere Inflation wird dafür sorgen, daß sofort alle Preise anziehen. Was hätte man also gewonnen? So wie es jetzt läuft regelt es tatsächlich der Markt. In Dresden beispielsweise sind die Löhne nur noch knapp unter dem Bundesdurchschnitt, Frankfurt, München Ulm und Stuttgart sind deutlich drüber, mit Hamburg ist nur eine Norddeutsche Stadt weiter oben im Ranking und mit Hannover nur noch eine weitere die ganz knapp über dem Bundesdurchschnitt liegt.

Erkläre mir doch einfach mal, warum Tarifverträge Ost / West notwendig sind, wenn doch der Markt den Rest regelt. Denn dadurch wird auf dem Papier eine Region schlechter gestellt, was aufgrund deiner allgemeinen Ausführungen doch eigentlich nicht notwendig ist, während das "Nord / Süd - Gefälle" eben auf dem Papier nicht schriftlich festgehalten werden muss. Und selbst wenn - obwohl ich das bezweifle - eine Angleichung quasi null Auswirkung hätte, könnte man den Menschen in Ostdeutschland damit ein Stück weit das Gefühl geben, nicht gefühlt Menschen zweiter Klasse zu sein. Herrje... für mich ist sowas eh uninteressant, aber hier gibt es ja auch genügend Menschen, die sich aufgrund ihrer eigenen empathischen Fähigkeiten gern mal auf ein Podest stellen.
 
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Ich glaube nicht, dass es Dir zusteht, den Menschen in Ostdeutschland irgendwas vorzuschreiben. Als Außenstehende wohlgemerkt, die keinerlei Ahnung von dem hat, was da so in einigen Köpfen vor sich geht. Versprechungen seit der Wende wurden von den Oberen so gut wie nicht eingehalten, stattdessen durfte man sich von den damals so genannten "Besserwessis" sagen lassen, wie gearbeitet wird. Von Leuten, wo Mama in der Regel Hausfrau war und das Einkommen von Papa ausreichend hoch war, um sich dennoch ein Eigenheim leisten zu können. Da wurde dann der eigene Beitrag dazu regelrecht überhöht, denn letzten Endes entschied die Besatzungszone und die bereitgestellten Mittel über Wohl und Wehe. Das was Du hier schreibst, ist eigentlich genau das, was die Bundesregierung mit den Leuten dort anstellt. Die werden ungefragt vor vollendete Tatsachen gestellt und empfinden das als anmaßend. Und das meiner Meinung nach völlig zurecht.

Und nochmal für dich: Ängste haben da die wenigsten. Die haben nur keine Lust darauf, irgendwann mal Angst haben zu müssen. Und wenn man sich die bisher unterm Strich erfolgte Integration, die größtenteils in den alten Bundesländern stattgefunden hat, so anschaut, ist diese Skepsis ja wohl auch keineswegs unbegründet.

Nee, das steht mir auch nicht zu und das habe ich auch nicht vor. Doch was mir zusteht: ihnen einen besseren Weg aufzuzeigen bzw zu vermitteln! Sie wollen keine Problembezirke oder Verhältnisse wie dort? Ok, dann grenzt nicht aus! Wer Wind sät, wird Sturm ernten. Ich gebe damit nicht denjenigen die Schuld, die so denken. Doch sie tragen dazu bei, wenn es so kommt! Mit Ab- und Ausgrenzung hat man noch nie was erreicht!

So, und wenn es nicht die so oft genannte Angst ist, ist es doch die Fremdenfeindlichkeit! @FatTony hat da ein sehr gutes Beispiel genannt!
 
Erkläre mir doch einfach mal, waum Tarifverträge Ost / West notwendig sind, wenn doch der Markt den Rest regelt. Denn dadurch wird auf dem Papier eine Region schlechter gestellt, was aufgrund deiner allgemeinen Ausführungen doch eigentlich nicht notwendig ist, während das "Nord / Süd - Gefälle" eben auf dem Papier nicht schriftlich festgehalten werden muss. Und selbst wenn - obwohl ich das bezweifle - eine Angleichung quasi null Auswirkung hätte, könnte man den Menschen in Ostdeutschland damit ein Stück weit das Gefühl geben, nicht gefühlt Menschen zweiter Klasse zu sein. Herrje... für mich ist sowas eh uninteressant, aber hier gibt es ja auch genügend Menschen, die sich aufgrund ihrer eigenen empathischen Fähigkeiten gern mal auf ein Podest stellen.

Ich sprach nicht davon, daß die Verträge notwendig sind, ich sprach davon daß sich am Ende nicht viel ändert. Allerdings habe ich auch keinen Überblick darüber in welchem Bereich es die Verträge gibt und in welchem nicht. So weit ich weiß ist die Bezahlung im öffentlichen Dienst im Westen immer noch höher als im Osten, zumindest für den TV-L, der TVÖD sollte glaube ich angeglichen sein.
 
Es gibt wissenschaftliche Studien die aussagen, daß ca. 20% der Menschen (bundesweit) ein offen oder latent antisemitisches/fremdenfeindliches Weltbild in sich tragen. Das hat man nur lange Zeit nicht ernst genommen, doch genau diese Menschen machen jetzt bei der AfD ihr Kreuz. Die AfD ist halt wählbarer weil sie nicht so stumpf und radikal ist wie z.B. die NPD, die ja vor der AfD Dauerpräsent in Schwerin war und an genau diese AfD auch viele Wähler verloren hat. Man könnte jedenfalls alles was man bei der AfD bekommt auch bei Lucke und Co. bekommen. Außer eben den gepflegten Ausländerhass, damit kann Alfa halt nicht dienen.

Sind die SPD´ler und Linke, die jetzt zur AFD gewechselt sind, waren ja nicht wenige, auch Rassisten?

Solange Du ausschließlich mit der "Rassismuskeule" argumentierst, macht das Dich nicht glaubwürdiger. Zumindest hat es einen Nebeneffekt, genau wegen solcher Menschen wie Dir, wird sich die Entwicklung der Politik weiter fortsetzen. Deswegen hast Du meine volle Unterstützung. :top:
 
Erkläre mir doch einfach mal, warum Tarifverträge Ost / West notwendig sind, wenn doch der Markt den Rest regelt. Denn dadurch wird auf dem Papier eine Region schlechter gestellt, was aufgrund deiner allgemeinen Ausführungen doch eigentlich nicht notwendig ist, während das "Nord / Süd - Gefälle" eben auf dem Papier nicht schriftlich festgehalten werden muss. Und selbst wenn - obwohl ich das bezweifle - eine Angleichung quasi null Auswirkung hätte, könnte man den Menschen in Ostdeutschland damit ein Stück weit das Gefühl geben, nicht gefühlt Menschen zweiter Klasse zu sein. Herrje... für mich ist sowas eh uninteressant, aber hier gibt es ja auch genügend Menschen, die sich aufgrund ihrer eigenen empathischen Fähigkeiten gern mal auf ein Podest stellen.
Es geht auch weniger um Marktwirtschaft, sondern um soziale Gerechtigkeit. Da werden ja keine Höchstsätze verhandelt, sondern Mindestsätze. Ist alles nicht so einfach für Manche. :)
 
Sorry, das habe ich ganz übersehen:

Und du regst Dich dann über n24/ntv und die BILD auf? Zitate kürzen und Zusammenhänge außen vor lassen ist doch sonst bei Dir eher unbeliebt. Oder heiligt etwa hier gerade der Zweck die Mittel?

Ich rege mich nicht über n24/Bild etc. auf. Ich nehme sie nur als seriöse Berichterstatter nicht ernst. Außer natürlich wenn ich mir Megaschiffe oder Panzerschlachten oder Hitlers Geheimwaffen angucken möchte, da ist tatsächlich ein gewisses Unterhaltungspotenzial enthalten. Und dein Zitat habe ich auf den für mich wesentlichen Punkt verkürzt, nämlich angebliche Angst vor Ausländern. Das hat mit Angst halt nichts zu tun.
 
Nee, das steht mir auch nicht zu und das habe ich auch nicht vor. Doch was mir zusteht: ihnen einen besseren Weg aufzuzeigen bzw zu vermitteln! Sie wollen keine Problembezirke oder Verhältnisse wie dort? Ok, dann grenzt nicht aus! Wer Wind sät, wird Sturm ernten. Ich gebe damit nicht denjenigen die Schuld, die so denken. Doch sie tragen dazu bei, wenn es so kommt! Mit Ab- und Ausgrenzung hat man noch nie was erreicht!

Problem zum Fettgedruckten: Es wirkt aber so und kommt so rüber. Den Leuten auf Augenhöhe begegen und Wege aufzeigen, alles ok. Wenn aber die Integration in den alten Ländern von einer gar nicht so geringen Zahl von Menschen als bisher gescheitert oder unzureichend angesehen wird, wirkt es halt unglaubwürdig, wenn ebenjene Menschen, die bisher noch kein "Rezept" gefunden haben, sich als wissende "Ärzte" ausgeben. Die wirken dann halt nur wie großspurige "Quacksalber", um mal in der Metapher zu bleiben.
 
Sind die SPD´ler und Linke, die jetzt zur AFD gewechselt sind, waren ja nicht wenige, auch Rassisten?

Natürlich, wieso sollte ein Linker kein Rassist sein dürfen? Die Sache mit der Internationalen haben die meisten sowieso nie verstanden und Rassismus zieht sich durch alle Bevölkerungsschichten, aus verschiedenen Gründen von Arm bis Reich und in Ost so wie in West. Und wer keine Vorurteile habe werfe den ersten Stein, ich habe auch welche und auch wenn es mir nicht gefällt stehe ich dazu. Aber niemals(sic!) würde ich meine politische Partizipation wegschmeißen indem ich Rassisten das Wort rede. In 100 Jahren wirst du nicht erleben, daß ich diese Klappspaten auch noch belohne indem ich sie für 4 Jahre in ein Parlament wähle wo sie dann mit öffentlichen Mitteln für den braunen Dreck den sie verbreiten auch noch bezahlt werden. Die Menschen wollten Protest-Wählen? Hätten ja für die PARTEI stimmen können, 20% für die wären auch ein ordentlicher Denkzettel für Berlin gewesen. Aber die hetzen ja nicht gegen Minderheiten.
 
Natürlich, wieso sollte ein Linker kein Rassist sein dürfen? Die Sache mit der Internationalen haben die meisten sowieso nie verstanden und Rassismus zieht sich durch alle Bevölkerungsschichten, aus verschiedenen Gründen von Arm bis Reich und in Ost so wie in West. Und wer keine Vorurteile habe werfe den ersten Stein, ich habe auch welche und auch wenn es mir nicht gefällt stehe ich dazu. Aber niemals(sic!) würde ich meine politische Partizipation wegschmeißen indem ich Rassisten das Wort rede. In 100 Jahren wirst du nicht erleben, daß ich diese Klappspaten auch noch belohne indem ich sie für 4 Jahre in ein Parlament wähle wo sie dann mit öffentlichen Mitteln für den braunen Dreck den sie verbreiten auch noch bezahlt werden. Die Menschen wollten Protest-Wählen? Hätten ja für die PARTEI stimmen können, 20% für die wären auch ein ordentlicher Denkzettel für Berlin gewesen. Aber die hetzen ja nicht gegen Minderheiten.

Ja das musst Du auch nicht. Bleib nur bei Deiner Ideologie. Macht Dir doch Keiner einen Vorwurf.
 
Natürlich, wieso sollte ein Linker kein Rassist sein dürfen? Die Sache mit der Internationalen haben die meisten sowieso nie verstanden und Rassismus zieht sich durch alle Bevölkerungsschichten, aus verschiedenen Gründen von Arm bis Reich und in Ost so wie in West. Und wer keine Vorurteile habe werfe den ersten Stein, ich habe auch welche und auch wenn es mir nicht gefällt stehe ich dazu. Aber niemals(sic!) würde ich meine politische Partizipation wegschmeißen indem ich Rassisten das Wort rede. In 100 Jahren wirst du nicht erleben, daß ich diese Klappspaten auch noch belohne indem ich sie für 4 Jahre in ein Parlament wähle wo sie dann mit öffentlichen Mitteln für den braunen Dreck den sie verbreiten auch noch bezahlt werden. Die Menschen wollten Protest-Wählen? Hätten ja für die PARTEI stimmen können, 20% für die wären auch ein ordentlicher Denkzettel für Berlin gewesen. Aber die hetzen ja nicht gegen Minderheiten.

Und was wäre dann passiert? Man hätte am Wahlabend und 2 Wochen später Besserung gelobt, sich empört und getroffen gezeigt und wäre dann zur Tagesordnung übergegangen. Schön. So aber wird man immer und immer wieder mit dem Unbequemen, dem "Bösen" konfrontiert. Und das finde ich gut so.Unangenehme Oppositionsarbeit traue ich der AfD beispielsweise zu, auch die ein oder andere Peinlichkeit. Das wiederum würde ich aber unter Lern- und Findungsprozess abtun, solange diese Peinlichkeiten nicht absolute Oberhand gewinnen. Und davon sind sie mMn dann doch ein ganzes Stück weit entfernt.
 
Was müsste passieren um die SPD für dich Wählbar machen?

So ich muss nun los, bei uns sind Komunalwahlen und ich hab noch nicht gewählt. :kaffee:

Ach ja, alle aus Niedersachsen schöne Grüße, vergisst nicht bevor ihr euch zum Spiel aufmacht zur Wahl zu gehen. Erst wählen dann Fußball schauen nach den Spiel wird die Zeit verdammt knapp zum Wählen:ugly:
Ihre Seele wiederzufinden wäre da schon mal ein guter Anfang
 
So aber wird man immer und immer wieder mit dem Unbequemen, dem "Bösen" konfrontiert. Und das finde ich gut so.Unangenehme Oppositionsarbeit traue ich der AfD beispielsweise zu

Ich finde das nicht gut. Man sieht ja aktuell an der CSU was passiert, man nähert sich aus Angst vor Stimmverlusten diesen Themen an, statt die eigenen zu betonen. Das war damals in Hamburg unter Schill nicht anders und in dieser kurzen Episode des rechten Mitregierens hat Schill einen Schaden angerichtet von dem Hamburg noch Jahre später "zehren" durfte. Bei der AfD ist die Frage ob sie auch so eine vorübergehende Erscheinung ist oder nicht. Angesichts des Zustandes der sogenannten Union glaube ich, sie werden sich halten können und für die CDU das werden, was die LINKE für die SPD ist. Vor allem wenn sie ihre rassistischen Schreihälse loswerden könnten sie sich dauerhaft etablieren.
 
Kann ich nicht beurteilen. Da müsste ich mal nach MV fahren und da Stichproben, Umfragen etc vornehmen.

Außerdem hast Du eine Dir genehme Antwort, Dir ja selber schon gegeben.

Ich rede nicht speziellvon M-V, außerdem habe ich ja DICH gefragt wieso deiner Meinung nach ALFA kein Bein auf den Boden bringt.

Für mich stellt sich die Sache so dar: Lucke, Henkel und Co. gebärden sich relativ professal. Sie teilen sich zwar mit der AfD das Parteiprogramm aber die Art wie ALFA es vermittelt kam teils recht akademisch daher, mit Erklärungen warum und wie der Euro Deutschland und der EU schadet und wie man es besser machen könnte. Denen nehme ich sogar ab, daß sie da wirklich hinter stehen. Warum werden sie nicht gewählt?
 
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