Allgemeiner Politik Thread

Ich wage mal zu behaupten, dass so gut wie niemand überwiegend oder gar weit überwiegend negative Erfahrungen mit Muslimen gemacht hat, sofern er nicht extrem wenige Erfahrungen mit Muslimen gemacht hatte. Wenn die sämtlich oder überwiegend negativ waren (2 von 3 oder 3 von 3 zum Beispiel), ist das statistisch nicht aussagekräftig.

Die Menschen, die das behaupten, filtern sich ihre eigene Realität zurecht, indem sie die tausend neutralen Erfahrungen, die fast jeder täglich macht, einfach ausblenden. Wenn man 99 mal ohne Vorkommnisse an irgendeinem Muslim vorbeigeht und der 100. schlägt zu, hat man die 99 davor schnell vergessen (ebenso wie möglicherweise manche positive Erfahrung). Das ist in gewisser Weise menschlich und natürlich, lenkt aber von der Realität ab und führt zu unzulässigen Verallgemeinerungen.

Ich habe in meinem Leben jede Menge Erfahrungen mit Muslimen gemacht und war sogar sechs Jahre lang mit einer Muslima zusammen. In Bezug auf Muslime bin ich selbst aber auch nicht frei von (vielleicht) ungerechten Ressentiments und würde sagen, dass ich rein prozentual mit Muslimen etwas mehr schlechte Erfahrungen gemacht habe als mit sagen wir "biodeutschen Nichtmuslimen". Allerdings habe ich mit Muslimen auch prozentual gesehen mehr wirklich schöne Erfahrungen gemacht als mit den besagten biodeutschen Nichtmuslimen. Vielleicht sollten wir alle mal in uns gehen und eine ehrliche Bilanz unserer Erfahrungen ziehen, ohne die zahlreichen neutralen oder gar positiven Erfahrungen auszublenden.

Geht es in den hier erwähnten Berichten nicht eher um männliche Täter im Alter zwischen 14 und 30 Jahre und nicht um sämtliche Muslime?

Ich jedenfalls hatte früher fast nur rein negative Erfahrungen mit ihnen gemacht. In den harmlosesten Fällen war es nur ein anmaßendes, aggressives und beleidigendes Verhalten, ging aber auch leider über Gewalttätigkeiten bis hin zum Raubüberfall.

Ich habe nicht die Tendenz zum Verallgemeinern, gehe aber trotzdem immer noch selbst kleinen Ansammlungen aus dem Weg. Das sind halt die Erfahrungen, die einen geprägt haben ...
 
Geht es in den hier erwähnten Berichten nicht eher um männliche Täter im Alter zwischen 14 und 30 Jahre und nicht um sämtliche Muslime?

Ich jedenfalls hatte früher fast nur rein negative Erfahrungen mit ihnen gemacht. In den harmlosesten Fällen war es nur ein anmaßendes, aggressives und beleidigendes Verhalten, ging aber auch leider über Gewalttätigkeiten bis hin zum Raubüberfall.

Ich habe nicht die Tendenz zum Verallgemeinern, gehe aber trotzdem immer noch selbst kleinen Ansammlungen aus dem Weg. Das sind halt die Erfahrungen, die einen geprägt haben ...
Und das glaube ich Dir eben nicht. Oder Du hast meinen Post nicht so verstanden, wie er gemeint war. Du wirst mit Sicherheit jede Menge neutrale Begegnungen gehabt haben, die Du nicht als Erfahrungen gespeichert hast, die aber statistisch durchaus ins Gewicht fallen.
 
Ei, jajei. Es wird den Polizisten auch noch unterstellt sie wären nicht in der Lage zu differenzieren. Abgesehen davon das dieser Vergleich auch noch hinkt bis zum Ultimo. Demnach wären die Polizisten ja auch nicht fähig deutsche Straftäter von rechtstreuen zu unterscheiden. Denn: Wann ruft man noch mal die Polizei??? Richtig wenn irgendwo was passiert was meistens Strafrechtlich relevant sein könnte. Im Polizei und Sicherheitsdienst gleichermaßen, lernt man die Unterschiede sogar sehr schnell kennen und lernt damit umzugehen, da sie sonst nicht Diensttauglich wären. Generalverdächtigungen entwickeln sich auch mitunter mal schnell zu paranoiden Verhalten im Dienst. Also ist das alles ziemlicher Blödsinn
 
Und das glaube ich Dir eben nicht. Oder Du hast meinen Post nicht so verstanden, wie er gemeint war. Du wirst mit Sicherheit jede Menge neutrale Begegnungen gehabt haben, die Du nicht als Erfahrungen gespeichert hast, die aber statistisch durchaus ins Gewicht fallen.

Ich führe keine Statistiken über Menschen, die in meinen Leben schon mal an mir vorbeigegangen sind. Oder behauptest Du ernsthaft, dass man eine solche "Begegnung" als neutrales Gegenstück zu meinen Erfahrungen führen muss?

Übrigens sehr nett, dass Du mich der Lüge bezichtigst ...
 
Das mit den persönlichen Erfahrungen ist so eine Sache. Ich wage mal zu behaupten, dass so gut wie niemand überwiegend oder gar weit überwiegend negative Erfahrungen mit Muslimen gemacht hat, sofern er nicht extrem wenige Erfahrungen mit Muslimen gemacht hatte. Wenn die sämtlich oder überwiegend negativ waren (2 von 3 oder 3 von 3 zum Beispiel), ist das statistisch nicht aussagekräftig.

Die Menschen, die das behaupten, filtern sich ihre eigene Realität zurecht, indem sie die tausend neutralen Erfahrungen, die fast jeder täglich macht, einfach ausblenden. Wenn man 99 mal ohne Vorkommnisse an irgendeinem Muslim vorbeigeht und der 100. schlägt zu, hat man die 99 davor schnell vergessen (ebenso wie möglicherweise manche positive Erfahrung). Das ist in gewisser Weise menschlich und natürlich, lenkt aber von der Realität ab und führt zu unzulässigen Verallgemeinerungen.

Ich habe in meinem Leben jede Menge Erfahrungen mit Muslimen gemacht und war sogar sechs Jahre lang mit einer Muslima zusammen. In Bezug auf Muslime bin ich selbst aber auch nicht frei von (vielleicht) ungerechten Ressentiments und würde sagen, dass ich rein prozentual mit Muslimen etwas mehr schlechte Erfahrungen gemacht habe als mit sagen wir "biodeutschen Nichtmuslimen". Allerdings habe ich mit Muslimen auch prozentual gesehen mehr wirklich schöne Erfahrungen gemacht als mit den besagten biodeutschen Nichtmuslimen. Vielleicht sollten wir alle mal in uns gehen und eine ehrliche Bilanz unserer Erfahrungen ziehen, ohne die zahlreichen neutralen oder gar positiven Erfahrungen auszublenden.

Ich wünsche mir zumindest, dass man jedem Menschen, den man neu kennen lernt, unabhängig von seiner Herkunft und Religion die gleiche Chance einräumt, sich als sympathischer Zeitgenosse oder eben als Ar....loch zu erweisen.

Ich würde deinen Post absolut zustimmen, wenn du zumindest für meinen Fall einen entscheidenden Punkt berücksichtigt hättest. Denn ich hatte bereits geschrieben das sich meine Ansichten nicht nur aus persönlichen Erfahrungen zusammen setzen. Ich überblende auch nix, da ich ebenso auch gute bis sehr gute Erfahrungen mit Muslimen mache, und zwar tagtäglich. Das macht mich aber auch nicht blind für die Realität, wie es mich genauso wenig blind macht das es sehr wohl nette Muslime gibt. Darüber muss ich nicht mal groß nachdenken um zu dieser Erkenntnis zu kommen. Ich sehe auch keinen Grund jedes mal wenn erwähnen zu müssen das es auch gute und tolle Muslime gibt, wenn sich mal wieder einer in die Luft Jagd um an seine 72 Jungfrauen zu kommen.
 
Ich führe keine Statistiken über Menschen, die in meinen Leben schon mal an mir vorbeigegangen sind. Oder behauptest Du ernsthaft, dass man eine solche "Begegnung" als neutrales Gegenstück zu meinen Erfahrungen führen muss?

Übrigens sehr nett, dass Du mich der Lüge bezichtigst ...
Genau das tue ich eben nicht (Dich der Lüge bezichtigen). Das würde ich dann tun, wenn Du Dich hier zu der Behauptung versteigen würdest, mit fast jedem Muslim, der Dir irgendwann über den Weg gelaufen ist oder der vor oder hinter Dir in der Straßenbahn saß oder bei dem Du mal einen Döner oder eine Paprikaschote gekauft hast, negative Erfahrungen gemacht zu haben. Und ja: Wenn man zu einer differenzierten Betrachtung kommen möchte, muss man die neutralen Begegnungen in die Waagschale werfen. Dann wird man nämlich darauf kommen, dass die negativen Erfahrungen die Ausnahme und nicht die Regel sind.
 
Man kann dieser Aussage durchaus zustimmen, wenn man dann auch betrachtet, wieviel Christen, Buddhisten Hinduisten etc. in diesem Zusammenhang tagtäglich neutral begegnet. Nur wenn man diese Tatsache berücksichtigt, wird ein Bild der Gesamtheit sich ergeben. Deswegen ist diese Aussage Populismus.
 
Ich würde deinen Post absolut zustimmen, wenn du zumindest für meinen Fall einen entscheidenden Punkt berücksichtigt hättest. Denn ich hatte bereits geschrieben das sich meine Ansichten nicht nur aus persönlichen Erfahrungen zusammen setzen. Ich überblende auch nix, da ich ebenso auch gute bis sehr gute Erfahrungen mit Muslimen mache, und zwar tagtäglich. Das macht mich aber auch nicht blind für die Realität, wie es mich genauso wenig blind macht das es sehr wohl nette Muslime gibt. Darüber muss ich nicht mal groß nachdenken um zu dieser Erkenntnis zu kommen. Ich sehe auch keinen Grund jedes mal wenn erwähnen zu müssen das es auch gute und tolle Muslime gibt, wenn sich mal wieder einer in die Luft Jagd um an seine 72 Jungfrauen zu kommen.
Ich wollte ja eigentlich nur darauf hinweisen, dass diese guten bis sehr guten Erfahrungen (und auch die neutralen) eben auch Teil der Realität sind. Zusammen mit den schlechten Erfahrungen sind sie die Realität. Oder etwa nicht?
 
Ich sage nicht, dass Menschen, die bei diesen Behörden arbeiten, nicht zur Differenzierung fähig sind. Es ist aber rein psychologisch schon durchaus verständlich, dass man eben mehr Kontakt hat mit, wie ein Freund (Polizist) mal sagte: "Gesindel." Das da ganz natürlich ein Hauch Verallgemeinerung hängen bleibt, ist doch ganz natürlich. Wie oft denke ich, wenn ich die Nachrichten sehe: Oh Mann, die Menschen sind so schlecht. Dabei wird nunmal nur über das Schlechte berichtet. Das Gute gerät in den Hintergrund.

Ich kenne zwei beim Amt (in Bremen und Niedersachsen) und einen Polizisten. Es ist genau wie du sagst, naturgemäß werden die nicht zu türkischem Tee und Baklava gerufen sondern dahin wo es Stress gibt. Und meine Freunde bei den Arbeitsagenturen wissen sehr differenziert über Flüchtlinge zu sprechen. Es gibt da klar und deutliche Unterschiede bezüglich der Herkunftsländer. Syrer zum Beispiel (aber auch Perser) seien weit überwiegend extrem willig was auch immer zu tun um in der Gesellschaft eine Chance zu bekommen, immer vor dem Hintergrund, daß nur ein geringer Teil der Älteren eine in Deutschland akzeptable Ausbildung mitbringt (von daher komplette Augenwischerei die die Bundesregierung da betrieben hat). Bei den Jüngeren jedoch kann man sehr viel machen, die haben ihr Leben ja noch vor sich. Syrer im Vergleich zu Afghanen sind wohl viel offener und weit weniger konservativ. Anders sehe es beispielsweise bei Migranten aus dem Kosovo aber auch Nordafrika aus, hier gibt es tatsächlich größere Probleme, wobei auch hier eine Minderheit die Mehrheit in Verruf bringt, aber es sind wohl spürbar diese Herkunftsländer die eher problematisch sind. Das aber übrigens nicht erst seit gestern. Wer sich nämlich über Flüchtlinge aufregt, dem empfehle ich mal eine Lektüre über den Miri-Clan, Bremer wissen da schon etwas länger ein Lied drüber zu singen und das hat mit Merkel-Politik oder Flucht nur am Rande etwas zu tun.
 
Sowie es auch psychologisch verständlich ist, daß Menschen die mehr positive Erfahrungen gemacht haben, eben diese mehr in diesem Kontext sehen.


Die Problematik kommt doch nicht, weil Menschen sich beeinflussen lassen, was durchaus möglich ist, sondern weil sie eben passieren.

Nur hilft diese Diskussion niemanden, den Großteil der Muslimen nicht und erst recht nicht den Menschen, denen dieses unterstellt wird.

Tatsachen benennen und konsequent handeln, ist die mMn die einzig richtige Devise, um das Vertrauen zurückzugewinnen. Ansonsten wird die Entwicklung in der Parteienlandschaft weiter gehen.
Natürlich ist das auch mit positiven Erfahrungen der Fall. Dagegen sage ich nichts. Diese positiven und negativen Erfahrungen müssen aber im Gedächtnis bleiben. Zu sagen, dass die Flüchtlinge alle Engel wären, die keiner Fliege was zu Leide tun, ist genauso dämlich, wie wenn man das Gegenteil behauptet. Sind ja auch nur Menschen
(Seien wir doch ehrlich, keine dieser Diskussionen in diesem Forum helfen irgendwem.)


Ei, jajei. Es wird den Polizisten auch noch unterstellt sie wären nicht in der Lage zu differenzieren. Abgesehen davon das dieser Vergleich auch noch hinkt bis zum Ultimo. Demnach wären die Polizisten ja auch nicht fähig deutsche Straftäter von rechtstreuen zu unterscheiden. Denn: Wann ruft man noch mal die Polizei??? Richtig wenn irgendwo was passiert was meistens Strafrechtlich relevant sein könnte. Im Polizei und Sicherheitsdienst gleichermaßen, lernt man die Unterschiede sogar sehr schnell kennen und lernt damit umzugehen, da sie sonst nicht Diensttauglich wären. Generalverdächtigungen entwickeln sich auch mitunter mal schnell zu paranoiden Verhalten im Dienst. Also ist das alles ziemlicher Blödsinn

Ich finde nicht, dass der Vergleich hinkt. Ich unterstelle Polizisten, dass sie ganz normale menschliche Emotionen haben. Das haben mich natürlich nur meine Erfahrungen gelehrt mit Freunden und Verwandten, die als Polizisten arbeiten. Mit anderen Werten kann ich da leider nicht arbeiten. Ich unterstelle nicht, dass sie nicht differenzieren können. Das habe ich oben auch schon geschrieben, also halte mir sowas bitte nicht vor. Es ist halt etwas, dass sich im Unterbewusstsein festsetzt.
 
Natürlich ist das auch mit positiven Erfahrungen der Fall. Dagegen sage ich nichts. Diese positiven und negativen Erfahrungen müssen aber im Gedächtnis bleiben. Zu sagen, dass die Flüchtlinge alle Engel wären, die keiner Fliege was zu Leide tun, ist genauso dämlich, wie wenn man das Gegenteil behauptet. Sind ja auch nur Menschen
(Seien wir doch ehrlich, keine dieser Diskussionen in diesem Forum helfen irgendwem.)
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Gehe ich mit konform. Darf ich trotzdem erwähnen, das es bestimmte Gruppierungen gibt, die das Verständnis zur Frau, die ihre Konfliktlösungen sehr "martialisch" betreiben, die Gebote, dem GG vorziehen etc. vorhanden sind und ich diese benenne.

Ich denke eine offene Diskussion darüber, den Muslimen, die nicht fundamentalistisch sind ihn ihren Ansichten ,mehr hilft, als dieses abzutun.

Und ob die Diskussion jemanden hilft ist relativ, zumindest können sich daraus Diskussionen entwickeln, das entgegengesetzten Positionen sich nähern, oder Verständnis für die andere Sichtweise aufbringen. Von daher, ist meine These das jegliche, solange sie sachgerecht bleibt, Diskussion sinnvoll ist.
 

Das kommt immer darauf an was einen Wichtig ist. Wichtig ist aber das man Wählen geht nur so kann man das vermeinbare verhindern.
Was man wählt ist nicht wichtig, Inhalte sollten dabei entscheiden sein. Angst, Hass und ähnliches sollten bei einer Entscheidung die richtige Partei zu wählen kein Ratgeber sein. :kaffee:

Ach ja ich entschuldige mich dafür das ich hier es Veralgemeinert habe :) aber ich gebe keine Wahl Entfehlung ab, nur eine last keine Wahl aus. Macht euch zur not die Briefwahl zur nutze. Seit ich wählen darf, hab ich nie eine Wahl ausgelassen. :wink2:
 
Ich wollte ja eigentlich nur darauf hinweisen, dass diese guten bis sehr guten Erfahrungen (und auch die neutralen) eben auch Teil der Realität sind. Zusammen mit den schlechten Erfahrungen sind sie die Realität. Oder etwa nicht?
Selbstverständlich. Daher negiere ich das ja auch nicht. Und eben weil das nicht negiere verfalle ich hier auch nicht in eine Xenophobie. Ich erlebe tagtäglich Muslime die sich sehr wohl weltoffen zeigen sich benehmen und sehr höflich sind. Jedoch kann ich auch sagen das wenn es Probleme gab es immer, und zwar ausnahmslos junge Muslimische Männer waren. Kein einziger Buddhist, Atheist oder Hindu. Und das über einen Zeitraum von 4 Jahren
 
Gehe ich mit konform. Darf ich trotzdem erwähnen, das es bestimmte Gruppierungen gibt, die das Verständnis zur Frau, die ihre Konfliktlösungen sehr "martialisch" betreiben, die Gebote, dem GG vorziehen etc. vorhanden sind und ich diese benenne.

Ich denke eine offene Diskussion darüber, den Muslimen, die nicht fundamentalistisch sind ihn ihren Ansichten ,mehr hilft, als dieses abzutun.

Und ob die Diskussion jemanden hilft ist relativ, zumindest können sich daraus Diskussionen entwickeln, das entgegengesetzten Positionen sich nähern, oder Verständnis für die andere Sichtweise aufbringen. Von daher, ist meine These das jegliche, solange sie sachgerecht bleibt, Diskussion sinnvoll ist.
Natürlich darfst Du das. Ebenso wie Nicole von ihren positiven Erfahrungen berichten darf. Denn mehr hat sie ja eigentlich nicht getan, musste sich aber Ausdrücke, wie Konfetti-Welt, Gänseblümchenwerfen, Naivität etc. um die Ohren hauen lassen.

Weder Nicole noch ich haben - wenn ich das richtig erinnere - jemals bestritten, dass es ausgesprochen negative Vorkommnisse mit Flüchtlingen und/oder Muslimen gab und gibt. Ich habe mich hier sogar schon als islamophob bekannt und tue es erneut: Ich bin islamophob! Ich bin sogar generell extrem religionsfeindlich eingestellt, wobei ich gegen keine Religion eine derartig große Abneigung hege wie gegen den Islam.

Aber: Den einzelnen Menschen werte ich in der persönlichen Begegnung nicht nach seiner Herkunft oder Religion, sondern nach seinem Verhalten. Da haben sogar bayrische Katholiken eine faire Chance.:)
Mich stört generell, wenn nur eine Seite der Medaille präsentiert wird und man sich über die lustig macht, die eigentlich nichts anderes tun, als die andere Seite der Medaille zu schildern, die es eben auch gibt.
 
Natürlich darfst Du das. Ebenso wie Nicole von ihren positiven Erfahrungen berichten darf. Denn mehr hat sie ja eigentlich nicht getan, musste sich aber Ausdrücke, wie Konfetti-Welt, Gänseblümchenwerfen, Naivität etc. um die Ohren hauen lassen.

Weder Nicole noch ich haben - wenn ich das richtig erinnere - jemals bestritten, dass es ausgesprochen negative Vorkommnisse mit Flüchtlingen und/oder Muslimen gab und gibt. Ich habe mich hier sogar schon als islamophob bekannt und tue es erneut: Ich bin islamophob! Ich bin sogar generell extrem religionsfeindlich eingestellt, wobei ich gegen keine Religion eine derartig große Abneigung hege wie gegen den Islam.

Aber: Den einzelnen Menschen werte ich in der persönlichen Begegnung nicht nach seiner Herkunft oder Religion, sondern nach seinem Verhalten. Da haben sogar bayrische Katholiken eine faire Chance.:)
Mich stört generell, wenn nur eine Seite der Medaille präsentiert wird und man sich über die lustig macht, die eigentlich nichts anderes tun, als die andere Seite der Medaille zu schildern, die es eben auch gibt.

Ach Ammerländer, sowie Nicole Begrifflichkeiten an den Kopf geworfen wurden, so wurde doch der anderen Seite ähnliches an den Kopf geworfen. Sind wir jetzt soweit das gegeneinander aufzurechnen. Deswegen bitte ich der Diskussions willen, nicht ins alte Schema zurück zu fallen.

Der Hinweis ständig nur die eine Seite zu bedienen, trifft Euch doch gleichermaßen. Wie oft hab ich sachgerechte Artikel gepostet, es läuft halt immer darauf hinaus, wenn irgendwas nicht politisch korrekt ausgedrückt wurde, dann wird eben das bedient und nicht die vielen Beispiele, die neben der Polemik kamen.

Von daher sehe ich Deine Aussagen differenziert aber ich merke das Du mittlerweile versuchst die Schärfe aus den Gesprächen zu nehmen, das gefällt mir. Der Weg ist gut.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Alles was mit Religion zu tun hat, da halte ich es wie der Alte Fritz "Es soll jeder nach seiner Fasson glücklich werden. Jetzt kommt aber meine Einschränkung, im Privatem. Alles was mit dem staatlichen Institutionen zu tun hat. Da bin ich für strikte Trennung von Staat und Religion. Es darf zum Beispiel nicht sein, wie jetzt in einer Sparkasse geschehen, ein Extraraum plus einer Angestellten für eine Burkaträgerin damit die Geld abheben kann. Menschen die zu uns kommen, haben sich nach unseren Gesetzen zu richten. Genauso wie ich es machen muss wenn ich im Ausland bin. Da darf es keine Ausnahmen geben. Gerade solche Beispiele sind Wasser auf die Mühlen der AfD.
 
Alles was mit Religion zu tun hat, da halte ich es wie der Alte Fritz "Es soll jeder nach seiner Fasson glücklich werden. Jetzt kommt aber meine Einschränkung, im Privatem. Alles was mit dem staatlichen Institutionen zu tun hat. Da bin ich für strikte Trennung von Staat und Religion. Es darf zum Beispiel nicht sein, wie jetzt in einer Sparkasse geschehen, ein Extraraum plus einer Angestellten für eine Burkaträgerin damit die Geld abheben kann. Menschen die zu uns kommen, haben sich nach unseren Gesetzen zu richten. Genauso wie ich es machen muss wenn ich im Ausland bin. Da darf es keine Ausnahmen geben. Gerade solche Beispiele sind Wasser auf die Mühlen der AfD.

Ernsthaft? Wurde da extra ein Raum für eingerichtet?

Ich zahle mein Geld manchmal auch in einem abschließbaren Schalterbereich ein. Aber auch nur, wenn ich sehr viel Geld zum Einzahlen habe und es nicht jeder sehen soll. Kommt nämlich nicht gut, wenn die falschen Leute das sehen... Aber dafür ist der Bereich in meiner SPK auch vorgesehen...
 
Ich finde nicht, dass der Vergleich hinkt. Ich unterstelle Polizisten, dass sie ganz normale menschliche Emotionen haben. Das haben mich natürlich nur meine Erfahrungen gelehrt mit Freunden und Verwandten, die als Polizisten arbeiten. Mit anderen Werten kann ich da leider nicht arbeiten. Ich unterstelle nicht, dass sie nicht differenzieren können. Das habe ich oben auch schon geschrieben, also halte mir sowas bitte nicht vor. Es ist halt etwas, dass sich im Unterbewusstsein festsetzt.

Wenn du schreibst das Menschen die beim Arbeitsamt arbeiten, oder Polizisten sicherlich ein schlechtes Bild von Muslimen haben, empfinde ich das durchaus als Unterstellung. Deren Bild müsste dann für die deutsche Klientel doch dann erst Recht schlecht sein, unterbewusst hin oder her
 
Zuletzt bearbeitet:
Gerade solche Beispiele sind Wasser auf die Mühlen der AfD

Genau das ist der entscheidende Punkt. Ich kann dieses Gejammer der etablierten Parteien nicht mehr hören, wie schlimm das doch alles sei, das es die AFD überhaupt gibt, das nur dumme Menschen diese Partei wählen ect.
Nur ganz wenige u.a eben auch Wolfgang Bosbach nennen das Kind beim Namen. Die Ursache für das erstarken einer rechtspopulistischen Partei liegt ausschließlich daran das ein großer Teil der Bevölkerung sich nicht mehr von den Parteien angesprochen fühlt, sie mit ihren Ängsten, unabhängig ob begründet oder unbegründet, allein gelassen wurde und noch viel schlimmer, diese Menschen gerade von den Linken und Grünen direkt als Nazis, Rechte, Pack oder Xenophobe bezeichnet wurde. Sorry CDU,SPD,Grüne und Linke. Ihr habt selbst daran schuld.
 
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