Ja, und nicht nur ich. Denn der gute Komiker meint, dass da zwei neue auf die 120 Leute kommen. Und dabei wird eben nicht dargestellt, wieviele Migranten sich im Publikum befinden. Und schon haut die gesamte Darstellung mit 2 auf 120 nicht mehr hin. Je nach Betrachtungsweise hätte der gute Bernhard da nämlich vermutlich 10 bzw. über 20 Leute nehmen müssen und zu diesen die 2 gesellen müssen. Und morgen wieder 2 und übermorgen wieder 2. Wo wir dann wohl in einem Monat stünden?
"Viele" ist relativ. Aber wie bereits geschrieben, wird das morgen und übermorgen ja nicht aufgezeigt. Oder soll etwa proklamiert werden, dass da zukünftig gar niemand mehr kommt?
Diese zwei zwingen einem vermutlich nichts auf. Aber das Beispiel ist auch wieder symptomatisch und eh ne Milchmädchenrechnung. Dass von diesen 120 Leuten mindestens 80 der Meinung sind, dass es so wie bisher nicht weitergehen könne und das vermutlich vorsichtig geschätzt irgendwas zwischen 60 und 70 der Meinung sind, lieber nur einen und nicht zwei aufzunehmen, bleibt ebenso außen vor. Denn ob 1, 2, 3 oder vier: Das ist doch alles nicht viel... Diese Leute sind dann vermutlich eben nur im Rechnen etwas cleverer und vor allem weitsichtiger.
Der Normalo nimmt aber u.a. Leistungen eines Staates in Anspruch, ohne je in dessen System eingezahlt zu haben. Da fragt sich dann manch Hartz - IV - Bezieher, der nicht zur asozial - bequemen Klientel gehört, sicher zurecht, wie das sein kann. Denn das "Uns gehts doch gut!" kommt dem mit Sicherheit wie der reinste Hohn vor. Und hör mir auf mit Flüchtlingen! Die werden hier doch nur vorgeschoben. Ein klares Einwanderungsgesetz muss her. Ebenso wie konsequentes Abschieben von Leuten, denen Deutschland kein Aufenthaltsrecht einräumt.
Der Normalfall ist so, dass ich - ob Flüchtling oder nicht - Papiere zur Einreise vorlegen können sollte. Der Normalfall ist ferner, das diese "schrecklichen Vorfälle" offenbar vertuscht oder kleingeredet werden sollten. Der Normalfall heutzutage sind Bankenrettungen auf Kosten der Steuerzahler, Papiere aus Panama, ein außenpolitisch isoliertes Deutschland und eine wachsende Kluft zwischen Arm und Reich. Dazu verteilt man dann noch Einladungen in die ganze Welt, dass Deutschland jeden willkommen heißt. Schwarzfahren oder Ladendiebstahl - Schwamm drüber, die armen traumatisierten Flüchtlinge kennen es ja nicht anders. War vermutlich in deren Heimatländern so Usus. Nur der deutsche Michel darf schön zahlen und bekommt bei kleinsten Finanzvergehen Daumenschrauben angelegt, während die Großen sich davon freikaufen. Und wenn er sich über all diese Zusammenhänge beschwert, ist er entweder zu blöd, intolerant oder Nazi. Also wenn das alles der Normalfall heutzutage ist, dann bin ich gern unnormal.
Bei deiner Argumentation musst du dich aber auch mal entscheiden. Sind die 120 denn nun alles Bayern oder sind da auch schon Nichtbayern darunter. Mal ganz davon ab, dass gerade in Bayern so ziemlich jeder Saupreiß auffallen würde.
Deswegen sprach ich von Bürgern aus Bayern.
Im derzeitig Bevölkerungsbestand macht es mMn nicht viel aus bzw nichts aus, weil man es kaum bemerkt. Und selbst wenn es durch Familienzuzug oder weiteren Neuankömmlingen auf 4/5 auf 120 kommt, merkt man es mMn kaum. Wie gesagt, die Normalos fallen nicht weiter auf. Und die meisten sind in der Kategorie Normalo. Da fallen selbst 10/15 auf 120 nicht weiter ins Gewicht. Es ist immer das, was man draus macht. Ist man offen und trägt keine Hasskappe, ist das auch weniger ein Problem, weil man es zu keinem macht. Ich lerne auch kulturelle Unterschiede kennen, doch wir sprechen auch viel darüber, dass hier vieles anders ist. Was ist wohl das nächste Wort, das in Bezug auf dieser Gespräche fällt?: BESSER.
Ich kenne (und kannte auch schon vor vielen Jahren) Muslime. Aufzwängen oder eintrichtern wollte mir noch keiner was. Man tauscht sich aus, mehr nicht. Nun kenne ich noch viel mehr Muslime und es hat sich nichts geändert. Sie fallen, bis auf die Frauen, die ein Kopftuch tragen, nicht weiter auf. Und da gibt es auch noch Abstufungen von wenig bis stark gläubig. Aber, wie gesagt, es läuft so mit.
Die Syrer, so wie ich die Erfahrung gemacht habe, haben oftmals ihre Papiere dabei. Dazu gehören u.a. Pässe, Personalausweise, Diplome, Zertifikate und andere Unterlagen. Man wolle schnell in Arbeit kommen oder bei jungen Leuten das Studium fortführen. Dazu braucht man, um bestmöglich zu starten, seine Papiere.
Eine klare Gesetzgebung muss es geben. Abschiebung vorallem bei Gesetzbruch (nicht bei kleinem Diebstahl, sowas wie Körperverletzung usw.) muss gegeben sein. Es gibt Regeln, an die sich alle Bürger hier halten müssen. Gleichzeitig möchte ich aber grundsätzlich eine härtere Strafauslegung allgemein. Jeder Gewaltdelikt muss härter bestraft werden.
Zum Thema HartzIV: ganz ehrlich: jedem, der es bezieht, sei es gegönnt. Es ist gut, dass wir ein so gutes Sozialsystem (im Vergleich zu vielen Ländern auf der Welt) haben. Aber auch hier: wer ein Recht darauf hat, soll es bekommen, sollte es aber nicht den Flüchtlingen zum Nachteil auslegen. Alle sitzen im selben Boot und es gibt keine besseren Hartzer, nur weil sie nicht fluchtbedingt hier sind. Und ganz ehrlich: wie viele Hartzer gibt es, die noch nie was eingezahlt haben? Ausreichend! Jeder kennt sie, doch sie sind es nun mit der größten Klappe, wenn es gegen Flüchtlinge geht (nicht alle, doch man schaue mal, was von wem kommt und wer am lautesten ist).
Wie dem auch sei, es kommt immer auf die Situation an. Wenn Extreme auf Normales treffen, kann es knallen. Doch nicht alles, was fremd und/oder anders ist, ist ein Extrem. Und im Normalfall sind die Extreme nicht gegeben. Aber das ist halt nur ne Einschätzung von mir.