ne, weil du absolut keine ahnung hast. die jobs die du hier an flüchtlinge vergeben willst, wollen selbst die nicht machen. wozu soll man für 450 euro arbeiten, wenn man die auch vom staat bekommt?
Kennst du "die" denn? Bei uns in der Firma werden die Büros und ähnliches von der Firma Söffge gereinigt. Eine deutsche Reinigungskraft habe ich da noch nie gesehen.
und deine ständige "braun" und "rechts" wiederholung ist einfach nur lächerlich...
und vor allem zutreffend.
ich zitiere mal aus
http://www.hsv-arena.hamburg/2016/02/04/was-nicht-sein-kann-das-ist-auch-nicht/ ist zwar zu einem anderen Thema, passt aber wunderbar hierher:
"Schlimm wird es für den Glaubenskrieger nur dann, wenn selbst er erkennen muss, dass das Böse vielleicht doch nicht so falsch gelegen hat, aber das würde er niemals zugeben. Er selbst ist zu einem Teil der Lüge geworden und das Ding muss er nun durchziehen, andernfalls verliert er sein Gesicht. Dabei ist sich der Extremist auch nicht zu schade, erkennbare und belegte Fakten mit Argumenten wie Ich denke, ich glaube, ich könnte mir vorstellen, dass, wahrscheinlich ist doch, dass.., meiner Meinung nach
. zu kontern. Wirkt auch das nicht mehr, wird die vorletzte Karte gezogen und die nennt sich man muss auch mal Geduld haben. Damit aber nicht genug.
Schön das du etwas zitierst aber den Inhalt nicht verstehst. :daumen:
Das Totschlag-Argument schlechthin lautet: Ja, wer soll es dann sonst machen? Kennt du jemanden? Glaubst du, du könntest es besser?. Ob das Ganze letztendlich als Fatalismus ausgelegt oder schon als klinische Verblödung bezeichnet werden kann, ist jedem selbst überlassen.
Die Wahrheit, also das, was tatsächlich passiert, ist nur noch zweitrangig. Wichtig ist, dass die Anderen nicht Recht hatten. Zur Not geht man dann lieber mit fliegenden Fahnen mit den Pleitegeiern unter. Hauptsache, man muss nicht zugeben, dass man falsch gelegen hat."
Nur weil du denkst das du Recht hast, heißt es nicht das du Recht hast. Deutschland wird nicht untergehen, wir werden kein Muslimischer Staat und auch werden hier keine Bürgerkriegsähnlichen Zustände herrschen. Das passiert nur in deinem Kopf.
Dann stelle dir mal die Frage, warum das kein Deutscher machen will. Nicht weil wir uns zu schade sind, sondern weil diese Arbeiten nicht entsprechend bezahlt werden. Ich hätte beispielsweise auch keine Lust für 1300 im Monat irgendwo alte Leute zu pflegen.
Wären diese Jobs finanziell attraktiver würden auch wir Deutsche diese Arbeiten machen. Es sollte also nicht das Ziel sein, dass diese Jobs mit Flüchtlingen befüllt werden. Ich finde es ist auch kein schönes Bild, wenn man sicher sagen kann, dass ein Gärtner Mexikaner, ein Putzmann Afrikaner oder eine Pflegekraft Polin ist, wenn du verstehst was ich meine.
Natürlich sind diese Berufe schlecht bezahlt. Aber sollte man einer Reinigungskraft 19 die Stunde bezahlen? Was würde dann mein Arzt verdienen? Es muss eine Relation vorhanden sein. Und diese hängt zum großen Teil von der beruflichen Qualifikation, Berufserfahrung und ausgeübter Tätigkeit ab.
Ich würde auch nicht zum Friseur gehen wenn dieser jedesmal 60 für einen Haarschnitt haben möchte, damit er seinen Angestellten 23 die Stunde bezahlen kann.
Und ich glaube tatsächlich das die meisten Deutschen sich zu fein sind auch mal im Dreck zu wühlen. Ich habe das bereits diverse male in meiner Firma erlebt.
Und wenn Aussagen kommen: "ne für 8 Euro die Stunde mach ich mich doch nicht dreckig und schon gar nicht schnell, hab ich die Leute halt nach Hause geschickt."
Ich habe die Erfahrung gemacht, so ist es jedenfalls hier, dass die Leute sehr gerne irgendwie irgendwo arbeiten wollen. Bisher wurde ich nicht gefragt, wieviel Geld man für den Job bekommt, bisher ging es nur darum, dass sie einen Job haben wollen.
Die Flüchtlingskrise hat bisher viele Jobs im sozialen Bereich sowie in der Sicherheitsbranche geschaffen. Auch im ärztlichen Bereich ist viel passiert.
Und auch für die Flüchtlinge ist was drin. Es gibt genügend Jobs, die mangels Bewerber nicht besetzt werden. Auch viele Ausbildungsplätze sind immer noch unbesetzt.
Wie sich das entwickelt, kein Plan. Doch Chancen gibt es genug, die es zu nutzen gilt...
Die aller meisten Leiharbeitnehmer in meiner Firma sind Menschen mit Migrationshintergrund. Diese sind oftmals seit mehreren Jahren für das Unternehmen tätig und leisten Hervorragende Arbeit, auch wenn sie nicht wirklich mehr verdienen, als sie durch Hartz IV erhalten würden.
Wenn ich sie frage warum sie für das Geld arbeiten erhalte ich Antworten wie: "Was soll ich sonst machen?", "Wieso? Man muss doch arbeiten" oder "Mir macht die Arbeit Spaß".
Nein, weil Deine Aussage Ressentiments gegenüber der deutschen Bevölkerung beinhaltet.
Aber mal zu Zahlen..dazu
Das ist kein Horrorszenario und auch keine Verschwörungstheorie, sondern ein realwirtschaftliches Problem, das auf uns zukommt.
Dazu kommt, das nicht alle Stellen durch Migranten, alleine durch die erforderlichen Qualifikationen, zu besetzen sind.
Aber um 2 Bsp. aus Deiner Liste zu nehmen
Altenpfleger und anderes medizinische Grundberufe:
offene Stellen 34.778
Reinigungsberufe:
offene Stellen 13.123
nachzulesen hier
https://statistik.arbeitsagentur.de/Statistikdaten/Detail/201601/iiia4/gem-stellen/gem-stellen-d-0-201601-pdf.pdf
47.000 Stellen und nun?
Ich zitiere mal aus dem verlinkten Artikel:
Nehmen wir an es gelingt wirklich einen Großteil von Flüchtlingen mit den offenen Stellen zu vesorgen und z.B. Mitte 2016 sinkt die Zahl der offenen Stellen von 600.000 auf 200.000, nur mal angenommen! Wenn nächstes Jahr erneut 1 Mio oder mutmaßlich noch mehr Flüchtlinge kommen, mit welchen Arbeitsplätzen möchte man sie dann versorgen, wenn schlicht und einfach keine mehr zu vergeben sind? Die Möglichkeiten wären dann: Der Staat subventioniert neue zusätzliche Arbeitsplätze in der Privatwirtschaft, oder er schafft selbst zusätzliche Jobs, oder die Flüchtlinge landen im Hartz 4-System. Das ist kein Horrorszenario und auch keine Verschwörungstheorie, sondern ein realwirtschaftliches Problem, das auf uns zukommt. Es liegt an der Politik auf diese Frage eine Antwort zu präsentieren, wie auch immer diese aussieht. Das ist ihr Job!
Angenommen 600.000 bisher unbesetzte Stellen würden besetzt werden, entlastet dies zuerst einmal den Staat da er für diese 600.000 Menschen nicht mehr aufkommen müsste. Die Kaufkraft dieser 600.000 Menschen würde dafür sorgen das völlig automatisch neue Jobs entstehen. Es wird nicht berücksichtigt das die Bevölkerung in Deutschland seit Jahren schrumpf und immer älter wird, was bedeutet das es immer und immer mehr freie Arbeitsplätze geben wird. Der Artikel geht zudem davon aus das Quasi jedes Jahr über 1 Millionen Flüchtlinge kommen. Ist das Realistisch? Ich denke nicht denn irgendwann ist auch Syrien leer. Syrien ist/war auch kein unzivilisiertes Land indem man sich nur mit Hilfe von Buschtrommeln verständigt hat. Ich glaube das eine Menge der Flüchtlinge Qualifizierter sind als der Autor annimmt.
Der Artikel berücksichtigt auch nicht das ein Teil der Langzeit Arbeitslosen einfach nicht gewillt ist zu arbeiten oder geistig nicht in der Lage auch nur einfachste Aufgaben auszuführen.