Allgemeiner Politik Thread

:tnx:
Mir wär's lieber, wenn die Leute mit ihrem scheiß Schwarz-Weiß denken aufhören und sämtliche Gewalt, egal von welchem Land, egal ob von links oder rechts, egal ob von West oder Ost einander aufzulisten und vorzuhalten.
"Israel ist Schuld." - "Nee, Palästina ist Schuld." - "Nee, Israel." Blablabla
Das ist Sandkasten und Kindergarten, nur halt mit Waffen. Mit dem Finger zeigen, hat noch nie irgendwo geholfen. Das geht mir dermaßen auf den Keks. Bin ich für die Hamas, wenn ich Israels Politik und Gewalt kritisiere? Bin ich für Netanjahus Politik, wenn ich Gewalt durch Palästinenser kritisiere? Was ist das für eine Welt, in der wir hier leben?
Ständig muss man sich so einen Blödsinn anhören. "Kurden sind so und so." "Die Amis machen dies und das." "Der Russe...", "der Chinese...", "die Borg..."

:tnx: Sehr guter Beitrag, ich sag ja auch gar nicht, dass man sich auf Seiten Israels stellen soll und sagen soll 'Die Palästinenser sind Schuld'. Ich meine nur dass viele Deutsche erstaunlich leicht im Nahost Konflikt Position beziehen, leider meist unkritisch gegen Israel, wohingegen den meisten andere Konflikte egal sind.:(
 
:tnx:

:tnx: Sehr guter Beitrag, ich sag ja auch gar nicht, dass man sich auf Seiten Israels stellen soll und sagen soll 'Die Palästinenser sind Schuld'. Ich meine nur dass viele Deutsche erstaunlich leicht im Nahost Konflikt Position beziehen, leider meist unkritisch gegen Israel, wohingegen den meisten andere Konflikte egal sind.:(

Judenhass ist immer noch extrem präsent in Deutschland, Solidarität für Palästina ist nur ein Vorwand um diesen auszuleben. Vor allem unter den Muslimen hier ist Judenhass fast der Standard, aber auch linke angebliche Friedensbewegungen usw teilen besonders gern derartige Ansichten... Der Welt Artikel, den ich auf der letzten Seite gepostet habe, steht exemplarisch dafür, da greift man sich nur an den Kopf.
 
Judenhass ist immer noch extrem präsent in Deutschland, Solidarität für Palästina ist nur ein Vorwand um diesen auszuleben. Vor allem unter den Muslimen hier ist Judenhass fast der Standard, aber auch linke angebliche Friedensbewegungen usw teilen besonders gern derartige Ansichten... Der Welt Artikel, den ich auf der letzten Seite gepostet habe, steht exemplarisch dafür, da greift man sich nur an den Kopf.
Dann bin ich wohl eine ganz seltene Lebensform in Deutschland: Eindeutig links und eindeutig pro Israel.

Das macht mir die Wahlentscheidung auch so schwer. Bei den Einen sagt mir die Innenpolitik zu und ich verabscheue die Außenpolitik; bei den Anderen ist es umgekehrt.
 
Mir wär's lieber, wenn die Leute mit ihrem scheiß Schwarz-Weiß denken aufhören und sämtliche Gewalt, egal von welchem Land, egal ob von links oder rechts, egal ob von West oder Ost einander aufzulisten und vorzuhalten.
"Israel ist Schuld." - "Nee, Palästina ist Schuld." - "Nee, Israel." Blablabla
Das ist Sandkasten und Kindergarten, nur halt mit Waffen. Mit dem Finger zeigen, hat noch nie irgendwo geholfen. Das geht mir dermaßen auf den Keks. Bin ich für die Hamas, wenn ich Israels Politik und Gewalt kritisiere? Bin ich für Netanjahus Politik, wenn ich Gewalt durch Palästinenser kritisiere? Was ist das für eine Welt, in der wir hier leben?
Ständig muss man sich so einen Blödsinn anhören. "Kurden sind so und so." "Die Amis machen dies und das." "Der Russe...", "der Chinese...", "die Borg..."

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So ist es.

Die ganze Situation im nahen Osten und der Levante ist heute so derartig verfahren, dass eine Lösung zur Zeit an allen Ecken und Enden völlig undenkbar scheint.
 
Aktuell interessiert mich eher die Situation in Syrien, da diese weitaus mehr Sprengstoff bietet.
Welcher der beiden Lügenbarone: Putin oder Erdogan sagt diesmal die Wahrheit?

In Israel und Palästina wird sich nichts ändern, solange die jeweils extremen Flügel auf beiden Seiten die Meinungshoheit für sich beanspruchen können.
 
Aktuell interessiert mich eher die Situation in Syrien, da diese weitaus mehr Sprengstoff bietet.
Welcher der beiden Lügenbarone: Putin oder Erdogan sagt diesmal die Wahrheit?

In Israel und Palästina wird sich nichts ändern, solange die jeweils extremen Flügel auf beiden Seiten die Meinungshoheit für sich beanspruchen können.

Beide nutzen den angeblichen Kampf gegen den IS um eigene unliebsame Feinde gleich mit los zu werden, obwohl beide PKK und die Turkmenische Minderheit klar gegen den IS sind. Insofern würde ich sagen: Unentschieden!

Aber mal im Ernst: ich bleibe dabei, mit Bomben kann man den IS nicht besiegen, es macht ihn nur stärker. Die Bomben treffen Zivilisten und schon heißt es: der böse Westen greift uns an und nach jedem Angriff hat der IS mehr Zulauf!
 
Judenhass ist immer noch extrem präsent in Deutschland, Solidarität für Palästina ist nur ein Vorwand um diesen auszuleben. Vor allem unter den Muslimen hier ist Judenhass fast der Standard, aber auch linke angebliche Friedensbewegungen usw teilen besonders gern derartige Ansichten... Der Welt Artikel, den ich auf der letzten Seite gepostet habe, steht exemplarisch dafür, da greift man sich nur an den Kopf.

Das ist durchaus so, dass das vorkommt, und das ist auch schlimm. Antisemitismus hat immerhin zu einem der größten Verbrechen des 20. Jahrhunderts geführt.
Dennoch muss man dabei nicht gleich jedem, der Israels Politik kritisiert, Antisemitismus vorwerfen, was leider auch häufig eine Art Reflex ist. Ich habe einige jüdische Freunde, auch aus Israel, und bin einer der letzten, der jemanden aufgrund seiner Religion ausgrenzen würde. Für mich ist das ein Land wie jedes andere. Ich kritisiere auch die Politik der USA, Russlands, Spaniens, Italiens, Irans, Ghanas, Lampukistans, usw. wenn es mir nicht passt. Israel darf da keine Immunität gegen Kritik haben, indem man mit Totschlagargumenten kommt.
 
hier wird ein artikel gepostet, der zurecht doppelte standards in der berichterstattung gegenüber israel anprangert und nur wenige posts später wird schon wieder das vermeintliche tabu der israelkritik angesprochen. in anbetracht der ständigen kritik, die von überall her auf israel einprasselt, ist sowas doch auch sehr absurd anzunehmen.
 
hier wird ein artikel gepostet, der zurecht doppelte standards in der berichterstattung gegenüber israel anprangert und nur wenige posts später wird schon wieder das vermeintliche tabu der israelkritik angesprochen. in anbetracht der ständigen kritik, die von überall her auf israel einprasselt, ist sowas doch auch sehr absurd anzunehmen.

Ich rede da eher aus Erfahrung, wenn ich politisch mit anderen diskutiere.
 
Das ist durchaus so, dass das vorkommt, und das ist auch schlimm. Antisemitismus hat immerhin zu einem der größten Verbrechen des 20. Jahrhunderts geführt.
Dennoch muss man dabei nicht gleich jedem, der Israels Politik kritisiert, Antisemitismus vorwerfen, was leider auch häufig eine Art Reflex ist. Ich habe einige jüdische Freunde, auch aus Israel, und bin einer der letzten, der jemanden aufgrund seiner Religion ausgrenzen würde. Für mich ist das ein Land wie jedes andere. Ich kritisiere auch die Politik der USA, Russlands, Spaniens, Italiens, Irans, Ghanas, Lampukistans, usw. wenn es mir nicht passt. Israel darf da keine Immunität gegen Kritik haben, indem man mit Totschlagargumenten kommt.

Dann bist Du, was die Kritik an Israel betrifft eine rühmliche Ausnahme. Die meisten mischen sich komischerweise in den Nahost Konflikt so vehement ein, wie in keinen anderen Konflikt auf dieser Welt. Aber natürlich sind das keine Antisemiten, sondern nur Gutmenschen, die sich nur auf die Seite der Schwachen stellen. Seltsamerweise undifferenziert und nur in Israel.:crazy::crazy::crazy::crazy::crazy::crazy:
 
Das ist durchaus so, dass das vorkommt, und das ist auch schlimm. Antisemitismus hat immerhin zu einem der größten Verbrechen des 20. Jahrhunderts geführt.
Dennoch muss man dabei nicht gleich jedem, der Israels Politik kritisiert, Antisemitismus vorwerfen, was leider auch häufig eine Art Reflex ist. Ich habe einige jüdische Freunde, auch aus Israel, und bin einer der letzten, der jemanden aufgrund seiner Religion ausgrenzen würde. Für mich ist das ein Land wie jedes andere. Ich kritisiere auch die Politik der USA, Russlands, Spaniens, Italiens, Irans, Ghanas, Lampukistans, usw. wenn es mir nicht passt. Israel darf da keine Immunität gegen Kritik haben, indem man mit Totschlagargumenten kommt.
Israels Politik muss man selbstverständlich kritisieren können.

Mir gefällt Netanjahus Politik auch nicht. Es geht dabei eher um eine weit verbreitete Grundhaltung, die Israel grundsätzlich zum Bösewicht und die Palästinenser grundsätzlich zu unschuldigen Opfern und Heiligen erklärt.
 
genauso falsch ist es allerdings auch, so zu tun, als wären die rollen des aggressors und des angegriffenen in diesem konflikt nicht eindeutig verteilt.
 
Hatte heute meinen ersten Tag in Sachen Flüchtlingsregistierung. Es ist sehr umfangreich. Morgen geht's direkt ins Aufnahmelager und die Einarbeitung geht voran.

Was ich bis jetzt sagen kann:

Es sind wirklich wenige "Wirtschaftsflüchtlinge" dabei. Die meisten Flüchtlinge kommen aus Syrien. In Prozent: 80-90 so wie ich die Listen
überflogen habe.

Auch wenn das Thema eigentlich geschlossen ist, so kommen wirklich mal wahre Zahlen auf den Tisch.

Ich bin echt gespannt und aufgeregt, morgen geht's richtig los...
 
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