Das Problem ist: Vielen Menschen geht es schlecht und sie brauchen einen Sündenbock.
Das ist sicher richtig.
Nur verstehe ich nach wie vor nicht, was man im Umgang mit PEGIDA anders hätte machen sollen als zu sagen (und darzulegen): "Die, die ihr meint, dass sie das Problem sind - die sind es nicht!"
Mit "Hör mal zu...", hat man es probiert. Mit "Okay, ich erklär es anders..." auch.
Und wer nach all den Argumenten immer noch meint, für diesen Humbug auf die Straße gehen zu müssen, der muss eben (gerade im Rahmen der Meinungsfreiheit) akzeptieren, dass man ihn für entweder verbohrten oder für einen intellektuelle minderbemittelten Menschen hält.
"Idiot" und "Nazi" mögen zu heftige Worte sein; aber nach vielen freundlichen Worten bleibt es halt kaum aus, dass auch PEGIDA-Kritiker über die Stränge schlagen, nichts anders als so mancher Demonstrant auf der anderen Seite.


