Allgemeiner Politik Thread

Das, was Pegida geäußert hat, hat man von SPD- und CDU-Politikern und -Wählern schon dutzendmal gehört. Nur sind das eben Parteien, denen man nicht so leicht ein Etikett anheften kann, weil die ja staatstragend sind. Für mich war PEGIDA absolut nichts neues, das kam über Politiker wie Sarrazin, Schröder, Schily etc. nie hinaus.
 
Genau... "der ganz normale Wahnsinn des Islams" als Überschrift nehmen um die Extremen Islamisten zu beschreiben von dem sich 90% aller restlichen Islam-Gläubigen von distanzieren... :kotz:
 
Die Überschrift des Artikels ist schon so dämlich plakativ mit dem Ziel ALLE über einen Kamm zu scheren... Da spare ich mir die Lebenszeit...

Du hast das wirklich nicht verstanden !
Das ist so wie bei manchem Bildzeitungsleser, die Überschriften lesen und danach die Welt erklären.
Broder hat übrigens auch nach der Wende ein schönes Buch über die vertanen Chancen der neuen Bundesrepublik in der Aufarbeitung des Unrechts im untergegangenen SED-Regime geschrieben ! Der Titel war "Erbarmen mit den Deutschen" !
 
Die Überschrift des Artikels ist schon so dämlich plakativ mit dem Ziel ALLE über einen Kamm zu scheren... Da spare ich mir die Lebenszeit...
Da sparst Du an falscher Stelle. Lesenswert ist der Artikel auf jeden Fall, obwohl manche Thesen etwas schräg sind.

Der Tenor gefällt mir aber besser als ein bedingungsloser Kuschelkurs gegenüber dem Islam (oder anderen Religionen).
 
Hossa! Sollte da etwa so etwas wie eine Streitkultur in den Bundestag zurückkehren? Auch wenn ich kein besonders großer Freund der FDP bin, sowas macht Laune.
 
Ja, die Aktion kenne ich. Die daran anschließende sexualpathologische Vergewaltigungsfantasie erklärt das keineswegs. Im Übrigen nervt dieser ekelhafte Dresdner Opfermythos wegen der Bombardierung ihrer Nazi-Stadt ganz gewaltig. Für mich ist dieser Opferkult, von der DDR bis heute, einer der wichtigsten Gründe, warum dort Revisionismus, Nationalismus, NPD, PEGIDA und Co. fröhliche Urstände feiern.

Da kann ich nur sagen: Bomber Harris, do it again!
 
Ja, die Aktion kenne ich. Die daran anschließende sexualpathologische Vergewaltigungsfantasie erklärt das keineswegs.
Ich würde mal sagen, dass man in einem Fußballstadion nicht jeden Banner wortwörtlich nehmen sollte. Aber wie gesagt, mir hätte ein geistreicherer Banner auch besser gefallen.
Im Übrigen nervt dieser ekelhafte Dresdner Opfermythos wegen der Bombardierung ihrer Nazi-Stadt ganz gewaltig.
Kannst du das mal näher erläutern? Ich kriege davon nichts mit.
 
Kleine geschichtliche Frage: War Harris nicht Verantwortlich für die Operation Gomorrha in Hamburg? War das in Dresden nicht jemand anderes?
 
Vermutlich ist innhaltlich das hier gemeint:

Der „Ursprung“ des Opfermythos Dresden liegt freilich im Missbrauch der Erinnerung an den 13. Februar 1945, dem Tag der Bombardierung Dresdens, erst durch die Nazis, dann durch den SED-Staat. Die hemmungslose Übertreibung der Opferzahlen in der Propaganda sollte das „Opfer Dresden“ über die teils noch schlimmere Zerstörung vieler anderer Städte Europas, erst durch deutsche Bomben, dann auch alliierte, stellen. Neonazis aus ganz Europa instrumentalisierten diesen Opfermythos für ihre eigenen Zwecke; Bürger und Politik Dresdens taten sich lange, viel zu lange, schwer, dieser Instrumentalisierung entgegen zu treten. Die von NS- und dann SED-Propaganda betonte Dresdner Opferrolle ermöglichte es, einer Auseinandersetzung mit der NS-Geschichte Dresdens aus dem Weg zu gehen, was dann bis heute zum großen Teil auch auf die Dresdner DDR-Geschichte zutrifft. Vor politischer Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte und Gegenwart auszuweichen – dies entspricht genau dem Mantra des „Opfers“ – d.h. das Böse sind immer die anderen. Nun, mit den berechtigten Vorwürfen aus ganz Deutschland und darüber hinaus hinsichtlich Dresdens mindestens ambivalenter Haltung, sehen sich viele erneut in der Opferrolle bestätigt – ein Teufelskreis, den es zu durchbrechen gilt.

Quelle
 
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