Allgemeiner Politik Thread

dass sie gegen die Einwanderungsgesetze anderer Staaten verstoßen.

Sie verstoßen gegen Einwanderungsgesetze, die nur aus einem Grund existieren: Damit Wirtschaftsflüchtlinge nicht in das Einwanderungsland kommen.


An Wirtschaftsflüchtlingen ist überhaupt nichts verwerflich.
Trotzdem sollten sie abgewiesen werden, wenn sie nicht die Qualifikation besitzen, das Land voranbringen zu können.

Da kannst du eine Vielzahl Deutscher auch sofort ausbürgern.
 

Hast du in diesem Thread eigentlich schonmal Postings geschrieben, die länger als drei zeilen waren und sowas wie Argumente und fachlichen Gehalt statt ausgebreiteter Ressentiments besaß?

Im Übrigens gibt es nichts zum Schlafen. Wenn ich eine inhumane Utilitarismusrechnung aufmachen möchte, wäre die (natürlich absurde) Ausbürgerung mehrwertgeringerer Bürger zumindest dann der logische Schluss, wenn man die Nationalitäten als Gleichwertig erachtet. Anderenfalls geht es zwingend um Kultur, Nation und Ethnie.
 

Das ist nicht gut, sondern purer Pragmatismus. Man kann gewiss über die Notwendigkeit diskutieren, solche Gesetze gegen eigenes Bedauern aufrecht erhalten zu müssen. Das aber gut zu finden ist aber schon per se rassistisch, weil damit automatisch eine Selektion nach nationalen und ethnischen Kriterien erfolgt. Dem Grundsatz, dass Gesetze für den Menschen da sind und nicht andersrum, folgt dieses Gesetz aber gewiss nicht.
 
Das ist nicht gut, sondern purer Pragmatismus. Man kann gewiss über die Notwendigkeit diskutieren, solche Gesetze gegen eigenes Bedauern aufrecht erhalten zu müssen. Das aber gut zu finden ist aber schon per se rassistisch, weil damit automatisch eine Selektion nach nationalen und ethnischen Kriterien erfolgt. Dem Grundsatz, dass Gesetze für den Menschen da sind und nicht andersrum, folgt dieses Gesetz aber gewiss nicht.

Nee, das ist nicht rassistisch sondern dem Gedanken geschuldet, dass zum einen die jeweiligen Heimatländer ebenfalls in der Verantwortung stehen und (falls die das nicht können oder wollen) zum anderen man gar nicht alle Wirtschaftsflüchtlinge aufnehmen kann, selbst wenn man dies wollte. Da sind dann alle "reichen Industrieländer" gefordert, die man dann aber auch noch definieren müsste. Davon ab ist eine solche Aufnahme dieser Flüchtlinge auch nur im bestimmten Rahmen möglich, da man sich sonst im Aufnahmeland ganz andere Probleme schafft. Und ich bin darüberhinaus der Meinung, dass man erst Probleme im eigenen Land löst und dort die Prioritäten setzt, bevor man sich als Samariter aufspielt.

Zudem ist dieses Gesetz indirekt ganz sicher auch zum Schutz der Menschen im Aufnahmeland vorhanden, was deinen letzten Satz infrage stellt.
 
Nee, das ist nicht rassistisch sondern dem Gedanken geschuldet, dass zum einen die jeweiligen Heimatländer ebenfalls in der Verantwortung stehen und (falls die das nicht können oder wollen) zum anderen man gar nicht alle Wirtschaftsflüchtlinge aufnehmen kann, selbst wenn man dies wollte. Da sind dann alle "reichen Industrieländer" gefordert, die man dann aber auch noch definieren müsste. Davon ab ist eine solche Aufnahme dieser Flüchtlinge auch nur im bestimmten Rahmen möglich, da man sich sonst im Aufnahmeland ganz andere Probleme schafft. Und ich bin darüberhinaus der Meinung, dass man erst Probleme im eigenen Land löst und dort die Prioritäten setzt, bevor man sich als Samariter aufspielt.

Du bestätigst mich, denn wie du schon selber aufzählst, liegen pragmatische Gründe vor.
 
probleme gibt es in jedem land, in vielen aber deutlich extremere als in deutschland. dass du hier geboren wurdest - glück gehabt. dass es dir in diesem land deutlich besser geht als anderen menschen in ihren ländern, dafür hat der einzelne, also auch du selbst, erstmal recht wenig getan. manche hatten das pech in andere, viel schlechtere verhältnisse hereingeboren zu werden. sehe wenig schlechtes darin, dieser ungerechtigkeit zumindest marginal entgegenzuwirken.
dir gehts hier ja nicht so gut, weil du selbst so supertoll viel geleistet hättest und den flüchtlingen gehts nicht so schlecht, weil sie so viel weniger geleistet und verdient hätten wie du.
 
probleme gibt es in jedem land, in vielen aber deutlich extremere als in deutschland. dass du hier geboren wurdest - glück gehabt. dass es dir in diesem land deutlich besser geht als anderen menschen in ihren ländern, dafür hat der einzelne, also auch du erstmal recht wenig getan. manche hatten das pech in andere, viel schlechtere verhältnisse hereingeboren zu werden. sehe wenig schlechtes darin, dieser ungerechtigkeit zumindest marginal entgegenzuwirken.

So lange die Verhältnismäßigkeit stimmt, ist gegen die Aussage in deinem Schlusssatz sicher nichts einzuwenden.

Das mit dem "gut gehen" ist wieder eine andere Sache. Werde es nie verstehen, dass jemand der bspw. 20 Jahre lang ordentliche Arbeit verrichtet hat und vernünftig bezahlt wurde, nach kürzester Zeit in ALGII hereinrutschen kann und nicht nur das... nein, dass dieser auch vorher gefälligst sein hart erspartes Geld bis zu einer gewissen Grenze aufzubrauchen hat. Aber das ist schon wieder ein anderes Thema.
 
Das ist nicht gut, sondern purer Pragmatismus. Man kann gewiss über die Notwendigkeit diskutieren, solche Gesetze gegen eigenes Bedauern aufrecht erhalten zu müssen. Das aber gut zu finden ist aber schon per se rassistisch, weil damit automatisch eine Selektion nach nationalen und ethnischen Kriterien erfolgt. Dem Grundsatz, dass Gesetze für den Menschen da sind und nicht andersrum, folgt dieses Gesetz aber gewiss nicht.

Ein Gesetz wird grundsätzlich immer für die Menschen gemacht, die in dem Land leben, in dem die Gesetzte gemacht werden !
 
Ein Gesetz wird grundsätzlich immer für die Menschen gemacht, die in dem Land leben, in dem die Gesetzte gemacht werden !

Das ist gar nicht möglich, weil nur sehr wenige Interessen dieser Menschen einheitlich sind und die Legislative nur bedingt normieren kann, was für die Menschen wirklich gut ist. Denn wäre dem so, dann würde es schließlich von Deutschen keinerlei Einwände gegen das aktuelle Migrationsgesetz geben.

Stattdessen sind in der Gesetzgebung auch immer habituelle Einflüsse der entschprechenden gesetzgebenden Parteien und bestenfalls noch deren Wählerschaft inbegriffen, die dann nur zum Teil den Anspruch erheben, auch für andere Bevölkerungsteile hilfreich zu sein.
 
Moin GreenHoop,

ich bin Mitglied der "Basis" und werde mich nicht durch eine "Bearbeitung" umpolen lassen. Das Bild, das hier von uns SPD-Mitgliedern gezeichnet wird, erscheint mir aus einer leicht überheblichen Haltung heraus zu entstehen.
Somit ist dieser Beitrag für mich nur eine weitere Spielart einer umgedrehten "Rote-Socken-Kampagne". :zzz:

Ich bin heute gespannt, ob zumindest die SPD Basis nicht aus Umfallern besteht und seinen Prinzipien treu bleibt. Wenn Du also einer der 250 Delegierten bist, wäre ein kleines Feedback zur Entscheidung (wie auch immer) prima, ich lerne ja immer gerne dazu.
 
Das ist gar nicht möglich, weil nur sehr wenige Interessen dieser Menschen einheitlich sind und die Legislative nur bedingt normieren kann, was für die Menschen wirklich gut ist. Denn wäre dem so, dann würde es schließlich von Deutschen keinerlei Einwände gegen das aktuelle Migrationsgesetz geben.

Stattdessen sind in der Gesetzgebung auch immer habituelle Einflüsse der entschprechenden gesetzgebenden Parteien und bestenfalls noch deren Wählerschaft inbegriffen, die dann nur zum Teil den Anspruch erheben, auch für andere Bevölkerungsteile hilfreich zu sein.

Ich habe ja auch "grundsätzlich" geschrieben - was soviel heißt, daß Ausnahmen möglich sind.
Natürlich ist es richtig, daß man es nicht allen Recht machen kann - und auch nicht sollte.
Insofern hast Du mit Deinen Argumenten natürlich recht !
 
Doch wieder umgefallen die SPD, die Chance auf Regierungsmitarbeit ist der Partei wichter, als für ihre Überzeugungen einzustehen - mußte ich doch nichts dazulernen, alles bleibt wie gehabt.

Die unsinnige Forderung nach einem oktruierten Mindestlohn, den staatlichen Eingriff in die Tarifautonomie ist ihnen geblieben - bei einer Neuwahl würden sie nicht einmal mehr an die lächerlich geringe Zustimmung von 26 % kommen, man folgt peut a peut dem Schicksal der FDP.
 
Doch wieder umgefallen die SPD, die Chance auf Regierungsmitarbeit ist der Partei wichter, als für ihre Überzeugungen einzustehen - mußte ich doch nichts dazulernen, alles bleibt wie gehabt.

Die unsinnige Forderung nach einem oktruierten Mindestlohn, den staatlichen Eingriff in die Tarifautonomie ist ihnen geblieben - bei einer Neuwahl würden sie nicht einmal mehr an die lächerlich geringe Zustimmung von 26 % kommen, man folgt peut a peut dem Schicksal der FDP.

Du widersprichst dir selbst. Das wichtigste Ziel der SPD ist der Mindestlohn, und die Union hat deutlich gemacht, dass er mit ihr möglich ist. Also nix mit Umfallen. Aber typisch, nur weil dir die Linie nicht passt, machst du der SPD Vorwürfe, die hinten und vorne nicht stimmen.
 
Du widersprichst dir selbst. Das wichtigste Ziel der SPD ist der Mindestlohn, und die Union hat deutlich gemacht, dass er mit ihr möglich ist. Also nix mit Umfallen. Aber typisch, nur weil dir die Linie nicht passt, machst du der SPD Vorwürfe, die hinten und vorne nicht stimmen.

Ein Mindestlohn ist unsinnig und wird grandios scheitern und der Verzicht auf die Bürgerversicherung, Erhöhung des Spitzensatzes etc. halte ich für ein erneutes Fiasko. Natürlich kannst Du Dir solch ein Ergebnis schön reden, ich sehe es so an, wie bereits formuliert.
 
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