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... forteilhaft....

Das Grundproblem, das ich im Schulzusammenhang sehe, ist der Verfall der Autorität. Wenn Bremerland schreibt, dass in Ghana über 70 Schüler unterrrichtet werden und es in Ländern wie Japan oder Korea, wo es nur eine sehr geringe soziale Komponente im Schulerfolg gibt, große Klassen normal sind, dann frage ich mich allerdings, an welchen Schüler-Lehrer-Verhältnis das liegt. Wenn gesagt wird, dass es falsch ist, davon auszugehen, dass "der Schüler stört" oder dass man "auf jeden Schüler individuell eingehen" müsse, dann ist das meiner Ansicht nach vollkommen falsch. Damit wird der Lehrer in der Tat von der autorität zum Kumpel oder Entertainer degradiert.
Das Problem ist aber, dass Schüler bereits mit einem vollständigen Mangel an Erziehung und Autorität der eigenen Eltern an der Schultür abgegeben werden und im eigentlichen Sinne unbeschulbar sind.
Besagter alter Deutschlehrer war anscheinend auch ein Kumpeltyp.![]()
Dennoch muß in unserer heutigen Zeit ein Lehrer genau so wie eine Führungskraft in einem Unternehmen einen gesunden Spagat zwischen Führung und Forderung auf der einen Seite sowie individueller Förderung auf anderer Seite finden, denn mit Autorität und Pauschalkeulen allein kann man keine Menschen formen, die selbstständig, eigenverantwortlich und motiviert mit dem notwendigen Rüstzeug an ihr Tagwerk gehen.
Oder wenn ich den Herrn Precht dazu lese: Noten, Sitzenbleiben, Fächer und Unterrichten in Altersklassen abschaffen.... da fällt mir nichts mehr ein.Vieles davon würde ich unterschreiben. Vor allem, dass es in erster Linie nicht darauf ankommt, wieviele tolle Lehrräume mit Computern eine Schule hat, sondern dass man die Lehrer ständig weiter- und fortbildet.
Und auch, dass Lehrer die Anleitung geben müssen und nicht nur als Moderator fungieren. Das kann Nena gerne in ihrer eigenen Schule machen.Oder wenn ich den Herrn Precht dazu lese: Noten, Sitzenbleiben, Fächer und Unterrichten in Altersklassen abschaffen.... da fällt mir nichts mehr ein.
Wobei die Bedeutung der Lehrperson ja nicht ausschließt, dass Reformen bezüglich von Noten, Schulstruktur und Lernkonzepten nicht trotzdem Vorteile haben. Die hohe Bedeutung der Lehrperson erlaubt eben nicht den Umkehrschluss, dass alles andere vernachlässigt werden sollte.
...Oder wenn ich den Herrn Precht dazu lese: Noten, Sitzenbleiben, Fächer und Unterrichten in Altersklassen abschaffen.... da fällt mir nichts mehr ein.
So etwas kennt man ja schon aus Waldorfschulen. Die haben natürlich auch ihre Daseinsberechtigung, schließlich haben sie genügend Zulauf.
Zumal ihre Absolventen im Schnitt an Hochschulen nicht schlechter abschneiden.
Insbesondere in künstlerischen und technischen Berufen.Zumal ihre Absolventen im Schnitt an Hochschulen nicht schlechter abschneiden.
Da frage ich aber: In Bezug worauf?
Meinst du seine Sperre oder sein Plädoyer gegen Pluralismus?
Entsprechende Stellen bei Werder sind übrigens informiert.
Wer denn zum Beispiel? Der Gleichstellungsbeauftragte mimosisch beleidigter Rechtspopulisten?