Allgemeiner Politik Thread

Natürlich gibt es die, die nur runterrattern/Dienst nach Vorschrift erledigen und es gibt das andere Extrem, die Überengagierten.

Ein Lehrer muss die Balance finden und gleichzeitig auch Ablenkungsmöglichkeiten.

Sowas wird in Ba-Wü schwer, wenn 10.000 Lehrerstellen gestrichen werden und man selbst mit einem Schnitt von 1,4 im 2.Staatsexamen keine Stelle findet :crazy:
 
Du gehst ziemlich leichtfertig mit Unterstellungen dieser Art um, ziemlich einfaches Lebenswelt - das es zwischen schwarz und weiß auch anderes geben kann scheint Dir nicht in den Sinn zu kommen - wer so einfach denkt, kommt für mich nicht mehr als Gesprächspartner in Frage.

Komme ich doch sowieso nicht, auf meine Fragen (und die der anderen) antwortest du bestenfalls nach Gutdünken, ansonsten hältst Du Monologe, postest rechtsradikale Videos oder beleidigst andere als Gutmenschen.

Da ist es natürlich nur folgerichtig, nach homogenen Gemeinschaften statt nach pluralistischen Gesellschaften zu streben. Pluralismus ist unübersichtlich, widersprüchlich und dort gibt es konträre Ansichten. Im homogenen, national bornierten Kontext sind dagegen alle schön gleichgeschaltet, da muss man keinen Widerspruch mehr fürchten, den kann man sich vom Hals schaffen.
 
Natürlich gibt es die, die nur runterrattern/Dienst nach Vorschrift erledigen und es gibt das andere Extrem, die Überengagierten.

Ein Lehrer muss die Balance finden und gleichzeitig auch Ablenkungsmöglichkeiten.

Sowas wird in Ba-Wü schwer, wenn 10.000 Lehrerstellen gestrichen werden und man selbst mit einem Schnitt von 1,4 im 2.Staatsexamen keine Stelle findet :crazy:

Tja das ist nicht nur crazy, das ist ne Sauerei. Aber die Schulen werden geführt wie Wirtschaftsunternehmen und dann stellt man halt lieber Vertretungslehrer zeitlich befristet ein.
 
Wie sieht's eigentlich mit einem EU-Rettungsschirm für die USA aus? :D

Man weiß nicht was peinlicher schlimmer ist - Griechenland, das noch über Jahre Renten an Verstorbene ausbezahlt hat oder die Republikanische Partei in den USA, die durch den Einfluß eines erbärmlichen Häufchens namens "Tea Party" die größte Wirtschaftsmacht der Erde in die Zahlungunfähigkeit treibt.

:face:
 
Man weiß nicht was peinlicher schlimmer ist - Griechenland, das noch über Jahre Renten an Verstorbene ausbezahlt hat oder die Republikanische Partei in den USA, die durch den Einfluß eines erbärmlichen Häufchens namens "Tea Party" die größte Wirtschaftsmacht der Erde in die Zahlungunfähigkeit treibt.

:face:

...weil ihnen ein Gesundheitssystem zuwider ist, dass für uns völlig selbstverständlich ist.
 
Ich bin da ein wenig hin-und-hergerissen.
Die vielen guten Argumente für die Petition werden ja schon auf der Seite gennant. Was ich allerdings nicht verstehen kann ist die angeblich nicht bestehende Ungleichbelastung von Gymnasial- und Grundschullehrer. (Zu letzteren werde ich bald gehören.) Die haben 28 Wochenstunden zu leisten. Nun könnte man natürlich sagen, dass deren Stunden leichter durchzuführen sind. Aber ist das wirklich so?
Eine Klassenarbeit in Deutsch mag in der Grundschule leichter zu gestalten sein als in der 13. Aber dafür müssen z.B. die Rechtschreibfehler sehr individuell bewertet werden, um daraus für den einzelnen Schüler einen ganz spezifischen Wissens- und Kenntnissstand zu erfasse.
Die Gruppen sind sehr viel homogener, die Binnendifferenzierung bei den Aufgaben eine große Herausforderungen. Auch sind viele Grundlagen der Erziehung noch nicht geschaffen, die beim Großteil der Gymnasiasten eher vorzufinden sind. So was wie: "man läuft im Klassenzimmer nicht einfach während der Stunde herum" oder "wenn jemand anders redet, dann bist Du still. Wenn der Lehrer es ist - dann erst Recht". Dass ich meine Entscheidung, mich mit den ganz Kleinen beschäftigen zu wollen, später jeden Monat mit hunderten von Euros pro Monat Mindereinkommen zu bezahlen habe kommt dann noch hinzu.

Es geht gar nicht um einen Vergleich. Es geht um die Tatsache, dass Lehrer (und zwar alle Landesbeamten) einen realen Einkommensverlust in den letzten Jahren hatten und nun poltisch ideologsiert versucht wird, das Gymnasium speziell zu "schröpfen", um die Gesamtschulen zu fördern. Wer glaubt, dass dann aber die Einkommen an Gesamtschulen anghoben werden, der irrt ganz sicher. Man sieht doch, dass gespart wird, wo man kann... wenn man Beamten ohne Steikrechte ausbluten lassen kann, macht man dies.

Ich sage: Vergesst, wer wo Lehrer ist. wir sollten zusammen stehen, denn wir sind auch alle aufeinander angewiesen. Wenn es die Landesregierung schafft uns als Gruppe zu spalten, haben wir schon verloren. Und zwar alle.

Deshalb: :dafür::dafür::dafür::dafür::dafür::dafür:
 
Wenn die FDP den Ärzten und Apothekern ans Portemonnaie geht, gibt es auch Terror. Man kann sich nicht von diesen heutzutage fast in DDR-Mehrheitsverhältnissen Rot-Grünen Lehrern ins Amt wählen lassen und ihnen dann die Bedingungen verschlechtern. Das kommt nicht gut an.

Hoppla,
also unser Kollegium ist eher nicht rot-grün. Kann es auch kaum noch sein, nachdem die seit jahren versuchen Gymnasien als elitär und abschaffenswert zu brandmarken!
 
Sammelbeitrag: Wer meint Lehrer arbeiten keine 40 Stunden, den lade ich gerne auf eine "durchschnittliche Woche" ein.

UNd jam, es hängt von der persönlichen Einstellung ab. :wink:
 
Komme ich doch sowieso nicht, auf meine Fragen (und die der anderen) antwortest du bestenfalls nach Gutdünken, ansonsten hältst Du Monologe, postest rechtsradikale Videos oder beleidigst andere als Gutmenschen.

Du bist es, der in Deiner antidemokratischen Ideologie festgefahren bist und Deine infame Unterstellungen ich sei rechtsradikal kannst Du hier nur ablassen, weil Du hier Rückendeckung hast.

Da ist es natürlich nur folgerichtig, nach homogenen Gemeinschaften statt nach pluralistischen Gesellschaften zu streben. Pluralismus ist unübersichtlich, widersprüchlich und dort gibt es konträre Ansichten. Im homogenen, national bornierten Kontext sind dagegen alle schön gleichgeschaltet, da muss man keinen Widerspruch mehr fürchten, den kann man sich vom Hals schaffen.

Eine Ideologie die Du nicht beweisen, sondern nur erträumst. Warst Du in den USA und kannst die Lage dort beurteilen, der Traum von einer Menschenwelt ist eben nur letzteres, aber im Gegensatz dazu, hat sich Homogenität bewiesen, der Rest ist eben nur eine Traumvorstellung. Mich würde übrigens interessieren was Du beruflich machst - ich bin übrigens Freiberufler und muss für meine Leben selbst aufkommen.
 
Obwohl vom User als rechtsradikal bezeichnet, bekomme ich erneut eine Verwarnung. Obwohl sich der o.g. User selber als nicht demokratisch bezeichnet hat, bekomme ich die Verwarnung.

Diese einseitige und tendenziöse Ungleichbehandlung wird Konsequenzen haben.

GH
 
Beides bzw. den ganzen Vorgang.

Hat aber irgendwie keiner wirklich drauf reagiert, außer den Moderatoren natürlich.
 
Es geht ja nicht nur darum, dass die Bedingungen für die Lehrer schlechter werden. Sondern dass unter der Mehrbelastung die Qualität des Unterrichts leiden wird. Jede Unterrichtsstunde muss auch vor- und nachbereitet werden. Wenn ein Lehrer also 24 Unterrichtsstunden gibt, dann bedeutet das keineswegs, dass er nur 24 Stunden arbeiten muss. Auf eine 40-Stunden-Woche kommt man da ohne weiteres, wenn man seinen Beruf ernstnimmt.
Auch Lehrer haben eine Belastungsgrenze, wenn die überschritten wird, haben weder Schüler noch Staatskasse etwas davon.
Wer meint, Lehrer sei ein leichter Job, kann sich ja mal einen Tag lang vor eine Gruppe Pubertierender stellen und versuchen, den etwas beizubringen.

:tnx: Die meisten Leute können es sich nicht vorstellen, wie es ist, stundenlang vor verschiedenen nicht zu kleinen Lerngruppen zu stehen, die tendenziell dem Dargebotenen weniger Interesse entgegenbringen. Gerade für Neulinge in dem Beruf ist es nicht so leicht zu akzeptieren, dass in einer schwierigen Klasse schon mal Tische, Scheren und Stühle durch die Luft fliegen, in den Pausen Böller und Stinkbomben gezündet und auf der Toilette die Wände mit Kot beschmiert werden oder ein Feuerchen gelegt wird. Dass man zudem im Treppenhaus zu Beginn/Ende jeder Pause im Treppenhaus ignoriert und umgerannt wird ist keiner Erwähnung wert. Dass man Prügeleien zwischen Personen schlichtet, die jeweils 2 Köpfe größer und 50 Kilo schwerer als man selbst ist, ebensowenig (einige aktuelle Beispiele aus den letzten 8 Unterrichtswochen). Ich mache den Job an einer Sek I wirklich gerne, aber ich kenne KEINEN Kollegen, der wirklich gut mit diesen Alltäglichkeiten klar kommt.

Ich klink mich hier mal kurz ein.

Als angehende Lehrerin kann ich dem nur zustimmen - dieses dumme Geschwätz von wegen 'Morgens haben Lehrer recht und nachmittags frei' treibt mich auf die Palme; es gibt ja nicht nur Vor- und Nachbereitung, sondern auch Konferenzen, Elternabende und Eltergespräche, genauso wie Leitung von AGs oder der SMV oder Betreeung von Praktikant(inn)en oder Referendaren.

Der Lehrer kann seine Arbeit auch nicht einfach im Büro lassen, sondern nimmt sie mit nach Hause, was auch eine gewissen Belastung bedeutet.

:tnx: Durchschnittlich 2-3 Elterngespräche/ Woche, zu korrigierende Schülerarbeiten, 1 Konferenz/Woche. Vergiss die Klassenfahrten nicht, wo man 24 Std.am Tag im Dienst ist, die die Lehrkräfte aber zu großen Teilen selbst bezahlen müssen. Dazu die Organisation von Weihnachtsfeiern, Osterfestlichkeiten, Schulfeste, Präsentationstage, angeordnete und freiwillige Fortbildungen am WE

Jeder von uns hatte sicherlich genügend Lehrer, die sich null Gedanken gemacht haben und auch nicht viel vorbereitet hatten für den Unterricht. .

Es ist schwieriger geworden, so zu sein. Dazu sitzen in einer Sek I zu viele unterscheidlichste Schüler, vom Schüler mit Förderstaus bis zum Gymnasiasten, denen selbst der größte Laumeier irgendwie gerecht werden muss. Sonst drohen chaotische Stunden, Ärger mit den Eltern, mit Kollegen und der Schulleitung. Da muss man schon ein verdammt dickes Fell oder monatelange Krankschreibungen haben, um das alles dickfellig auszusitzen.

Hoppla,
also unser Kollegium ist eher nicht rot-grün. Kann es auch kaum noch sein, nachdem die seit jahren versuchen Gymnasien als elitär und abschaffenswert zu brandmarken!

Bin zwar nicht am GYM, aber rot-grün ist unser Kollegium weiß Gott auch nicht, dafür ist die Bildungspolitik beider Parteien viel zu sozialromantisch. Das war vielleicht in @maddins Schulzeit mal so, als die alten 68er noch am Ruder waren. Zu heute passt das nicht mehr.
 
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