Allgemeiner Politik Thread

Ich glaube wir reden aneinander vorbei, da es Dir vorwiegend um die Schulproblematik geht. Wie Du auch aus voriegen Posts entnehmen kannst habe ich in dieser Hinsicht keinen gegensätzlichen Standpunkt. Die beiden verlinkten Texte werde ich heute nachmittg mal in Ruhe lesen, aber beim ersten Überfliegen habe ich nix gefunden, was mir widerstrebt.



PS: Zu einer anderen Thematik: Liberal ist im liberalen Sinne nicht liberal.
 
http://www.spiegel.de/politik/deuts...-tv-duell-der-kanzlerkandidaten-a-883972.html

Der nun wieder .........
Bis auf den einleitenden und den letzten Satz habe ich überhaupt nicht begriffen, was das mit dem Thema Kanzerduell/Raab zu tun hat.

Gut, ich kann Raab nicht aufs Fell gucken, aber das ist irrelevant.

Ich bezweifle stark, dass das Interesse an Politik durch Raabs Moderation zunimmt; die Gruppe, die damit angesprochen werden soll, wartet auf Raabs Sprüche, und was Merkel und Steinbrück zu sagen haben (wenn sie dann etwas zu sagen haben ...) geht in ein Ohr rein und ins andere raus.
 
http://www.spiegel.de/politik/deuts...-tv-duell-der-kanzlerkandidaten-a-883972.html

Der nun wieder .........
Bis auf den einleitenden und den letzten Satz habe ich überhaupt nicht begriffen, was das mit dem Thema Kanzerduell/Raab zu tun hat.

Gut, ich kann Raab nicht aufs Fell gucken, aber das ist irrelevant.

Ich bezweifle stark, dass das Interesse an Politik durch Raabs Moderation zunimmt; die Gruppe, die damit angesprochen werden soll, wartet auf Raabs Sprüche, und was Merkel und Steinbrück zu sagen haben (wenn sie dann etwas zu sagen haben ...) geht in ein Ohr rein und ins andere raus.

Es kommt auf die Worte an, "Wenn sie dann etwas zu sagen haben !"
Der Herr Augstein hat warscheinlich bei Wagner von der Bild Unterricht genommen, sonst könnte von ihm nicht immer so ein Mist verzapft werden !
:unfassbar:
 
http://www.spiegel.de/politik/deuts...-tv-duell-der-kanzlerkandidaten-a-883972.html

Der nun wieder .........
Bis auf den einleitenden und den letzten Satz habe ich überhaupt nicht begriffen, was das mit dem Thema Kanzerduell/Raab zu tun hat.

Gut, ich kann Raab nicht aufs Fell gucken, aber das ist irrelevant.

Ich bezweifle stark, dass das Interesse an Politik durch Raabs Moderation zunimmt; die Gruppe, die damit angesprochen werden soll, wartet auf Raabs Sprüche, und was Merkel und Steinbrück zu sagen haben (wenn sie dann etwas zu sagen haben ...) geht in ein Ohr rein und ins andere raus.

Für einen relativ frischen Volljähigen (wie mich zum Beispiel) der vor seiner ersten Wahl steht ist Raab einfach nur ein Gewinn für so einen Talk.

Ich werds mir definitiv anschauen. Auch finde ich das Raab in seinem Politik-Talk sehr gut rüberkommt.

Es ist nunmal nicht das langweilige "Wir machen dies uns das wenn wir gewinnen." mit Raab.

Ich bin mir sicher das wegen Raab einige Leute in meinem Alter sich des anschauen werden.
 
Ist das ein aktueller Artikel @Niedersachse? Kraushaars allerdings sehr verdienstvolles Buch "Die Bombe im jüdischen Gemeindehaus" ist doch schon ein ziemlich alter Hut.
 
Ein verdrängtes Kapitel der RAF-Geschichte: Klick!

Olle Kamellen :zzz:

Es ist zwar interessant, daß beim SPIEGEL Meinungen entgegen der gefühlten oder tatsächlichen Standpunkten des Magazins publiziert werden (daran könnnen sich FAZ, Die Welt, SZ etc. gerne mal ein Beispiel nehmen), aber olle Kamellen abzutippen, das hätte auch Karl Theodor von Copy & Paste hinbekommen. Denn der Antisemitismus oder zumindest die Anti-Israel-Einstellung der RAF - die für jedem offensichtlich ist, der sich auch nur ein Funken mit der Materie befaßt hat - wurde in dem mehrmals aktualisiertem Buch "Der Baader-Meinhof-Komplex" von Stefen Aust (seineszeichen RAF-Spzialist und späterer Chefredakteur des SPIEGEL) detailiert geschildert. Und auch wenn Aust und DER SPIEGEL sich nicht gerade in Freundschaft getrennt haben, so sollte zumindest ein Exemplar in dem aufwendig gepflegten Archiv dieses Nachrichtenmagazins auch für Jan Fleischhauer leicht aufzufinden sein.

Mal sehen, welches "minutiös recherchiertes Forschungswerk" Fleischhauer demnächst als verdienstvoll huldigt? Etwas ein Buch, in dem festgestellt wird, daß der RAF-Mitbegründer Horst Mahler in Wirklichkeit ein Rechtsextrimist ist?
 
Fleischhauers Verdienste um eine gegen den Strich der öffentlichen Meinung gebürstete Spiegel-Kolumne wären zudem einen Tick glaubwürdiger, wenn er seine Erkenntnisse über linken Antisemitismus auf den Miteigentümer, Kolumnisten-Kollegen und Walser-Sohn Jakob Augstein anwenden würde, dessen lupenreiner Antisemitismus über Deutschland hinweg traurige Berühmtheit erlangt hat. Aber ausgerechnet an der Stelle gilt dann sogar bei Fleischi: "Wes Brot ich ess..." Damit ist er für mich gestorben.
 
Denn der Antisemitismus oder zumindest die Anti-Israel-Einstellung der RAF - die für jedem offensichtlich ist, der sich auch nur ein Funken mit der Materie befaßt hat - wurde in dem mehrmals aktualisiertem Buch "Der Baader-Meinhof-Komplex" von Stefen Aust (seineszeichen RAF-Spzialist und späterer Chefredakteur des SPIEGEL) detailiert geschildert.

Das ist in der Tat keine bahnbrechende Erkenntnis, aber es lässt sich tatsächlich beobachten, dass zum einen der RAF-Terror im allgemeinen Bewusstsein immer mehr zu einer Art Folklore verniedlicht wird und zum anderen der vorhandene Antisemitismus von Linken als per Definition unmöglich abgetan wird. Beide Entwicklungen finde ich bedenklich, weswegen ich diese Kolumne bemerkenswert finde - unabhängig davon, dass Fleischhauer mit seiner Kuckuckskind-Verteidigung auf dünnem Eis stolzierte.
 
@ maddin
Ein gegen den (Redaktions-)Strom schwimmender Standpunkt macht doch gerade den Reiz der Meinungsbildung und -darstellung aus. Denn so etwas ist zumindest auch ein Versuch, bei ideologisch und/oder parteipolitischen verblendeten Lesern eines Blattes einen Funken Objektivität zu erwirken.
 
Ja aber genau das sage ich doch bzw. werfe ich Fleischhauer vor: Kritik des Antisemitismus der Linken einerseits und Freispruch für seinen Arbeitgeber Augstein andererseits.

Das macht deutsche Antisemitismus-Debatten immer so ermüdend: Geht es gegen tote Nazis, tote Altlinke etc., dann ist man empört. Aber wenn sich jemand konkret antisemitisch verhält, gilt alles nicht mehr, dann will man es nicht gewesen sein, dann wars nicht so schlimm. Egal, ob sich Abgeordnete des deutschen Bundestags an einem terroristischen oder kriegerischen Blockade-Brechungs-Akt gegen den vermeintlich befreundeten Staat Israel beteiligen oder Augstein übelste antisemitische Klischees bedient: Man steht Gewehr bei Fuß, verabschiedet einstimmig-überparteiliche Resolutionen und will um keinen Preis die Antisemiten beim Namen nennen. Antisemiten sind nur Tote und Nazis. Das ist niederschmetternd.

Wie schrieben schon Horkheimer/Adorno: "Doch es gibt keine Antisemiten mehr." Der heutige Antisemitismus kommt ganz ohne konkrete Personen aus, denen man einen Vorwurf noch machen könnte und die Erkenntnisfähigkeit der Deutschen stößt immer da an Grenzen, wo es Antisemiten haftbar zu machen gelte.
 
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