Allgemeiner Politik Thread

Aber wo wird denn in dem Auszug das Thema ernsthaft angegangen? Der Autor erzählt von Begebenheiten mit Migranten, die ihm nicht gefallen haben, schreibt aber so, als wäre das der Normalzustand und in Neukölln die Anarchie herrschen. Am Ende wird natürlich noch der gut erzogene Deutsche gegen den schlecht erzogenen Ausländer gestellt, Migranten werden bestimmte Werte abgesprochen, die Deutschen werden komplett in die Opferrolle gestellt und natürlich kommt auch wieder das herrliche Wort "Gutmenschen" vor. Und so wird das Thema also ernsthaft angegangen?

Lies mal bitte meinen Satz richtig. Ich schrieb" ich bin froh, wenn das Thema mal ernsthaft angegangen würde" Will sagen - bislang ist solches noch nicht passiert. Ich will mich auch gar nicht zu viel zu diesem Buch äussern, da ich es noch nicht gelesen haben.
 
Das glaube ich wiederum nicht, da diejenigen, die in Ihrer Kultur und ihrem Glauben verankert sind, genausowenig mit dem Treiben dieser "Menschen" anfangen können, wie derjenige, der diese Haltung derzeit beschreibt.

Jedenfalls erlebe ich für meinen Teil, das diese Beschreibung auch bei muslimischen Mitbürgern sehr wohl auf richtige Ohren treffen und auch diese die Entwicklung kritisieren. Es ist mE auf die Säkularisation, die modernen Einflüsse zurückzuführen. So, wie viele Christen kein christliches Leben mehr führen, verkommt die Religion auch bei unseren Mitbürgern. Mit ihrer religösen Herkunft ist ein solches Verhalten jedenfalls nicht zu erklären.

Um mal eines klarzustellen: Gewalttäter sind Arschlöcher, egal ob Deutsche, Muslime oder weiss der Kuckuck was. Und "normale" Muslime lehnen Gewalttaten genauso ab wie "normale" Christen. Es darf nicht der Eindruck enstehen, als würden nur die Migranten Gewalttaten begehen. Und ich bin auch dagegen einen jungen Menschen abzuschieben, der hier geboren ist, auch wenn er Straftaten begangen hat. Das wäre ein Armutszeugnis unserer Gesellschaft. Das Problem der Gewalt in unserer Gesellschaft ist kein Problem der Migranten.
Dennoch gibt es auch für mich klare Vorgaben und Richtlinien, die man erfüllen muss und dazu gehört in erster Linie die Sprache. Ohne die Sprache kann ich doch kein vollwertiges Mitglied der Gesellschaft werden. Und es geht gar nicht, dass es Viertel gibt, in die sich die Polizei nicht mehr reintraut. Und es geht auch nicht, dass es Viertel gibt, in denen man überhaupt keinen Kontakt mehr zu Deutschen hat, die Sprache nicht sprechen muss, aber dennoch Leistungen vom deutschen Staat in Anspruch nimmt.

In erster Linie werden in dem Buch ja wohl Straftaten beschrieben und da ist es mir egal, wer eine solche begangen hat. Straftaten müssen betraft werden. Das Handeln muss Konsequenzen haben.
Es gilt einen Mittelweg zu finden zwischen mehr Chancen und besserer Bildung für Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen Gebieten (egal ob Deutsche oder Ausländer) einerseits, und konsequentem Handeln und auch bestrafen andererseis.
Das ist ja ein generelles Problem im Jugendstrafrecht, dass es teilweise anderthalb Jahre dauert bis mal was passiert und die Justiz gar nicht mehr Ernst genommen wird. Aber das führt jetzt alles zu weit. Es zeigt aber auch einfach, dass die Probleme vielschichtig.
 
Die bittere Wahrheit über Multi-Kulti

Wurde hier schon über das Buch des Neuköllner Bezirksbürgermeisters Buschkowsky diskutiert?

Ich habe mir mal die Leserkommentare angeschaut, das sind schon einige, und die deutliche Mehrheit der Leser stimmt B. zu. Dein Tenor der Kommentare ist:

- als Deutscher kann man sich in vielen Großstädten nicht mehr sicher fühlen
- straffällige Einwanderer mit Migrationshintergrund sollten ausgewiesen werden
- die hohe Geburtenrate der Einwanderer mit Migrationshintergrund führt dazu, dass Deutschland bald nicht "existiert"
- die Politik besteht aus Gutmenschen, die viel zu liberal seien und den Schatten der Vergangenheit ablegen und härter durchgreifen sollten
- als Deutscher wird man sofort als Nazi beschimpft, wenn man nicht zu allem Ja und Amen sagt

Sicher fühl ich mich hier schon noch, allerdings etwas unwohl. Ansonsten würde ich all diesen Aussagen zustimmen, in Frankfurt bekomme ich das jeden Tag live mit.
 
Die bittere Wahrheit über Multi-Kulti

Wurde hier schon über das Buch des Neuköllner Bezirksbürgermeisters Buschkowsky diskutiert?

Ich habe mir mal die Leserkommentare angeschaut, das sind schon einige, und die deutliche Mehrheit der Leser stimmt B. zu. Dein Tenor der Kommentare ist:

- als Deutscher kann man sich in vielen Großstädten nicht mehr sicher fühlen
- straffällige Einwanderer mit Migrationshintergrund sollten ausgewiesen werden
- die hohe Geburtenrate der Einwanderer mit Migrationshintergrund führt dazu, dass Deutschland bald nicht "existiert"
- die Politik besteht aus Gutmenschen, die viel zu liberal seien und den Schatten der Vergangenheit ablegen und härter durchgreifen sollten
- als Deutscher wird man sofort als Nazi beschimpft, wenn man nicht zu allem Ja und Amen sagt


Mich würde mal die Meinung einiger Leute hier zu dem Thema interessieren. Auch Vorschläge wie man Parallelgesellschaften, die es zweifellos ja schon gibt, wieder in unsere Gesellschaft eingliedern kann.

Die kannst du nicht mehr eingliedern. Den Leuten muß klar gesagt werden: Das läuft hier sound so ansonsten könnt ihr gleich wieder zurückfliegen.

Im Rela Life - und nicht nur in Berlin gehts so los - kriegt man keine Probleme mit Migranten wenn man klare ansage macht. Und klare ansage hat nichts mit Diskriminierung zu tun.
Dieses ganze "sich den Ups, ich muss meine Wortwahl ändern ;) abbrechen" um den "armen leuten" ja nicht "zu unterdrücken", da denken die: "Oh geil!" Hier ist eine alles für lau und Geld obenauf Gesellschaft. Das nehm ich dann mal mit!".
wies reinschallt so schallt es auch wieder raus.
die meisten Politiker die sich dagegen versperren leben in Nobelvierteln, lassen ihre Kinder in rein westlichen privatschulen zur Schule gehen und kennen andere Länder nur vom Pauschalurlaub oder sündhaft teuren Ressorts. Da herrscht noch so die Kolonialzeitdenke vor, bei großen Teilen der SPD.
 
Ich bin kein Psychologe, aber bei uns Menschen kann man das System nicht einfach so neu aufspielen und von Vorn anfangen. Der lebt mit dem, was er auf der Platte hat und zwar sein Leben lang!
 
Sorry das ich nochmal das Thema wechsele, aber diese Lebensgeschichte ist ja einfach unglaublich:

http://www.bild.de/news/ausland/mord/cristian-fernandez-droht-lebenslange-haft-26233648.bild.html

Wie soll man einen 13jährigen bestrafen, der zwar einerseits schlimme Taten begangen hat, aber andererseits eigentlich keine Chance im Leben hatte "normal" zu werden.

Es ist die Bild deswegen ist das schwer rauszulesen aus welchen Gründen genau man darüber diskutieren sollte das Erwachsenstrafrecht anzuwenden. Eigentlich ist das doch in dem Fall gar nicht möglich, auf Grund des Alters. Zumindest wäre das doch bei uns in Dtl so, wenn mich nicht alles täuscht. Es geht doch bei dieser Unterscheidung nicht um die Schwere der Tat, sondern um den Täter inwiefern er dafür zur Verantwortung zu ziehen ist.
 
Es ist die Bild deswegen ist das schwer rauszulesen aus welchen Gründen genau man darüber diskutieren sollte das Erwachsenstrafrecht anzuwenden. Eigentlich ist das doch in dem Fall gar nicht möglich, auf Grund des Alters. Zumindest wäre das doch bei uns in Dtl so, wenn mich nicht alles täuscht. Es geht doch bei dieser Unterscheidung nicht um die Schwere der Tat, sondern um den Täter inwiefern er dafür zur Verantwortung zu ziehen ist.

In Deutschland ist man ja erst mit 14 überhaupt strafmündig.
Aber in den USA ist das, soviel ich weiss ganz anders und auch von Bundesstaat zu Bundesstatt unterschliedlich. Also durchaus möglich, dass der Junge lebenslang hinter Gitter kommt.
 
Sicher fühl ich mich hier schon noch, allerdings etwas unwohl. Ansonsten würde ich all diesen Aussagen zustimmen, in Frankfurt bekomme ich das jeden Tag live mit.

Diese Aussagen sind auch absolut nicht aus der Luft gegriffen.
Gerade die hierzulande den Menschen mit Migrationshintergrund immer zugeordnete Opferrolle ist überholt bzw. sollte das Ganze mal differenzierter betrachtet werden!
 
http://www.bild.de/politik/inland/i...eukoelln-heinz-buschkowsky-26224140.bild.html

Woher kenn ich das :confused:

"" Dort, wo man zu fünft nebeneinander über den Bürgersteig geht und alle anderen ausweichen müssen. Dort, wo an der roten Ampel möglichst alle stur geradeaus schauen, um nicht von den Streetfightern aus dem Wagen nebenan angepöbelt und gefragt zu werden: „Hast du Problem? Könn’ wir gleich lösen!“

Da, wo kleineren Kindern von größeren Jugendlichen ein Wegezoll oder eine Benutzungsgebühr für das Klettergerüst abverlangt wird. Wo junge Frauen gefragt werden, ob sie einen Befruchtungsvorgang wünschen. Wo man dem Busfahrer die Cola über den Kopf schüttet, wenn er nach dem Fahrschein fragt. Das alles macht einfach nur schlechte Laune. Schon beim Lesen""
 
Bin mir nicht sicher ob es hierhin gehört, aber die Geschichte mit dem Mohammed-Video will nicht in meinen Kopf rein.

Warum regen sich soviele darüber auf? Wir haben es uns in der Schule heute angesehen, es wurde mehr als Komödie aufgenommen als alles andere.
Im Grunde eine orientalische Version vom Leben des Brian. :p

Muss man dafür derart religiös sein um das schlimm zu finden?

Warum gehen die Leute darauf so sehr ab? Man mag sich garnicht vorstellen was da loswäre wenn Christen bei jedem, noch so kleinen, "Witz" über die Religion auf die Barrikaden gehen.


Und noch was dazu:
Die eine Frau will den Menschen nicht allenernstens erzählen sie wusste nicht was sie da dreht. Die hat doch nen Knall.. :lol:
 
Warum gehen die Leute darauf so sehr ab? Man mag sich garnicht vorstellen was da loswäre wenn Christen bei jedem, noch so kleinen, "Witz" über die Religion auf die Barrikaden gehen.

Es gibt auch Christen (ebenso wie Hindus oder Angehörige anderer Glaubensrichtungen), die Spott als willkommenen Anlass zum Ausrasten nehmen. Grundsätzlich lässt sich aber wohl festhalten, dass im Westen der zivilisatorische Reifegrad fortgeschrittener ist - jedenfalls so weit, dass die Ausraster der Fanatiker Einzelfälle bleiben und kein Massenphänomen sind.
 
Bin mir nicht sicher ob es hierhin gehört, aber die Geschichte mit dem Mohammed-Video will nicht in meinen Kopf rein.

Warum regen sich soviele darüber auf? Wir haben es uns in der Schule heute angesehen, es wurde mehr als Komödie aufgenommen als alles andere.
Im Grunde eine orientalische Version vom Leben des Brian. :p

Muss man dafür derart religiös sein um das schlimm zu finden?

Warum gehen die Leute darauf so sehr ab? Man mag sich garnicht vorstellen was da loswäre wenn Christen bei jedem, noch so kleinen, "Witz" über die Religion auf die Barrikaden gehen.


Und noch was dazu:
Die eine Frau will den Menschen nicht allenernstens erzählen sie wusste nicht was sie da dreht. Die hat doch nen Knall.. :lol:

Es steht halt in ihren religiösen Gesetzen, dass man den Erlöser(?) nicht verschmähen darf! Das ist alles... Nun möchten sie der ganzen Welt sagen, dass wir das auch nicht dürfen, da es in ihrer Heiligen Schrift steht... :roll:
 
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